...Isabella`s Plan war es eigentlich nicht, in absehbarer Zeit Kinder zu bekommen.
Isi war leidenschaftliche Sportlerin und die Rolle als Mutter, war für Isabella irgendwie fast schon wie Sience Fiktion.
Isabella wollte für den Triatlon trainieren und Isabella lebte für dieses umwerfende Gefühl, voller Stolz und Freude auf dem Podest zu stehen und sich die Medaille um den Hals hängen zu lassen.
Dafür trainierte Isi 5 Tage die Woche und genau deswegen lief Isi auch mit geschlossenen Augen an der Süsswarenabteilung im Aldi vorbei.
Oh ja, Schokolade war eindeutig diese grausame Schwäche der Schwimmerin.
Schokolade verzauberte die Sinne eines Menschen und Schokolade war auch daran beteiligt, wenn Isabella anstatt Gold nur Silber um den Hals gehängt bekam.
Naja, und ein Baby würde dafür sorgen, daß sich Isabellas Bauchmuskulatur ausleierte und Isabellas praktische kleinen Brüste in unförmige Melonen verwandelten. Nein, Isabella wollte keine Milchmanufaktur werden.
Isabella sah sich nicht als Zapfsäule für Baby`s Gelüste nach Milch.
Isabella sah sich selber als Kampfmaschiene und nicht als Zuchthenne für neuen Nachwuchs.
Aber jetzt war eben dieses Wunder geschehen, daß sich ein 6 Monate altes Baby in Isi`s Leben eingeschmuggelt hatte und daß dieses kleine Schreimonster Isabella aus dieser totalen Isolation herausriss.
Und wie Issabella bemerkte, war man mit einem Baby an der Seite, leider auch ziemlich schwach und angreifbar.
Also, ein weiterer Grund, keine Kinder haben zu wollen.
Und dennoch hing Biene, dieser süße kleine Parasit an Isabellas Rippen und krähte nach Futter.
Daher sauste Isabella nun wie eine leidenschaftliche Mutter, durchs Haus um Alles nach Bienes Wusch zu organisieren.
Windeln wechseln, Fläschchen zubereiten und dafür sorgen, daß " Minimonster " friedlich in Isabellas Bett einschlief.
Somit hatte Isabella nun Zeit, weiter im Internet zu recherchieren.
Interessant wäre es, zu erkunden, was es mit den komischen Zeichen an den spiegelnden Flächen in Rosenheim auf sich hatte?
Isabella überlegte sich , daß eigentlich nur ein gigantischer Projektor aus dem Weltall oder von einem Sateliten ausgehend, in der Lage wäre, diese merkwürdigen Zeichen zu versenden.
Nur von ganz Oben aus, konnte man großflächig alles überblicken.
Den Quatsch mit den Ausserirdischen schloss Isi schon mal aus.
Wären galaktische Besucher scharf auf die Erde, hätte Isabella sicherlich schon Reaktionen erleben dürfen.
Und Überhaupt !!!
Was gäbe es auf unserer Erde, was eine Hypnotisierung der Menschen rechtfertigen würde ?
Würden es diese angeblichen Sternenwanderer auf Ressourcen der Erde abgesehen haben, würde ein grossflächiges Auslöschen der Menschheit wohl praktischer sein, als 8 Milliarden Menschen in den Schlaf zu schicken.
Isabella überlegte kurzzeitig, wieviele Menschen durch diesen Vorfall wohl zu Tode gekommen waren und wieviele Tote es wegen den Folgeunfällen in den Atomkraftwerken noch geben würde ?
Isabella vermutete, daß sicherlich ein Prozent der Menschheit durch dieses komische Schlafereignis zu Tode gekommen waren.
Was zur direkten Folge hätte, daß sich nun im Moment 800 Millionen verwesende Körper zu einer gewaltigen Geruchsexplosion entwiceln würden.
Es würde in den nächsten 4 bis 8 Wochen gewaltig stinken auf der Erde.
Und der Gestank würde auch nicht nachlassen, weil stündlich neue Tote hinzukämen, welche schlicht und ergreifend verdurstet waren.
Nein, mit Außerirdischen hatte dies nichts zu tun.
Und ebensowenig war es ein unglücklicher Zufall.
Isabella musste herausfinden, wo der Vorteil lag, wenn die Menscheit ausgerottet wurde ?
Wer oder was hatte einen Nutzen davon ?
Und welche Intelligenz war echt so bescheuert, 8 Milliarden Morde zu begehen ?
Nur Jemand ohne Geruchssinn und ohne jegliche Gefühlsregung konnte so ein Szenario inszenieren.
Wo lag der Sinn ?
Isabella musste weitere Überlebende finden.
Wenn Schreihals Biene Isabella auf Trab halten konnte, würden doch auch andere Menschen diesen Schlafangriff überstanden haben.
Isabella musste sich etwas überlegen.
Und da fiel Isabella die Feuerwehr ein.
Biene musste für einen kurzen Moment alleine im Bett schlafen, weil Isabella die Sirenen der Stadtfeuerwehr von Kolbermoor ertönen ließ.
Für 10 Minuten lang kreischten die Sirenen vom Dach, die Alarmmeldungen durch die Umgebung.
Und als Isabella gerade eben völlig enttäuscht wieder zurück nach Hause, heim zu Biene fahren wollte..., ertönte ganz schwach, von ganz weit her..., aus Richtung Prien, eine zittrige Alarmwarnung.
OK. Am Chiemsee gab es also Menschen, welche wach waren.
Isabella ließ noch einmal die Sirene aufheulen und erhielt als Antwort ein weiteres Sirenensignal.
Jetzt schnell zurück zu Biene und auf dem schnellsten Weg auf nach Richtung Chiemsee...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.02.2026.
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Der Stieglitz hat ´ne Meise: Gedichte
von Jana Hentzschel
Aus dem Wald in die Pfanne ... Tief unterm Büschel Gras versteckt, mit einem Blatt noch abgedeckt, beobachtet ein Pilz im Wald so manch befremdliche Gestalt. Sie schlurfen, ein paar trampeln auch, in Stiefeln und 'nem Korb vorm Bauch, das scharfe Messer in der Hand, den Blick zum Boden stets gewandt. Ein Freudenschrei, ein scharfer Schnitt, so nehmen sie Verwandte mit; und der versteckte Pilz, der weiß, im Tiegel ist es höllisch heiß. So brutzeln aber will er nicht! Da bläst ein Sturm ihm ins Gesicht, es rauscht und wirbelt ringsherum, schon bebt der Wald - ein Baum fiel um. Genau auf seinen Nachbarn drauf. Das ändert seinen Denkverlauf: "Welch übles Ende: Einfach platt! Da mach' ich lieber Menschen satt." Drum reckt er sich aus dem Versteck, er will jetzt plötzlich dringend weg: "Vergesst mich nicht! Ich bin gleich hier und sehr bekömmlich, glaubt es mir."
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