Heinz-Walter Hoetter

Die Story von Jia und Tian



 

Im alten China lebte einmal ein junges Paar namens Jia und Tian, die sehr verliebt waren und in einem kleinen, ruhigen Dorf lebten, welches nur selten von Fremden besucht wurde.

 

Doch eines Tages kam ein Reiter des lokalen Herrschers ins Dorf, der nach jungen Männern für die Armee des Kaisers suchte.

 

Als er Tian sah, der ein überaus kräftiger Mann war, forderte er ihn auf, sich in der nächst größeren Stadt unverzüglich bei der Armee zu melden, wo er zu einem professionellen Soldaten ausgebildet werden würde. Sollte er der Aufforderung nicht alsbald nachkommen, drohen ihn harte Strafen.

 

Tian packte auch bald seine Sachen und versprach seiner geliebten Frau Jia, dass er, so schnell es ging, wieder zu ihr zurück kehren würde.

 

Die Zeit ging ins Land und Jia erhielt bald einen Brief von Tian, dass er mit seiner Ausbildung zum Soldaten zwar fertig sei, doch leider zu einem kriegerischen Einsatz abkommandiert wurde. Er hoffe jedoch trotz allem, bald nach Hause zu kommen, wenn der Konflikt vorbei sei.

 

Jia blieb traurig zurück, doch sie wartete geduldig und hoffnungsvoll auf den Tag, an dem ihr geliebter Tian endlich zurück kehren könne.

 

Eines Tages kam wieder ein Reiter des lokalen Herrschers in das abgelegene Dorf, suchte Jia auf und übergab ihr einen Brief von der Kommandantur, worin stand, dass der Soldat Tian bei den schweren Kämpfen mit Aufständischen schwer verletzt worden sei, aber nach Auskunft der Ärzte überleben wird. Nach seiner Genesung würde er ehrenhaft aus der Armee entlassen und könne dann ins Zivilleben zurück kehren.

 

Jia musste noch über ein halbes Jahr auf ihren geliebten Tian warten, der zwar stark vernarbt, aber ansonsten gesund, wieder aus dem Lazarett entlassen wurde.

 

Als Tian endlich seine Jia in die Arme schließen konnte, war das ganz Dorf anwesend und begrüßten ihn wie einen großen Helden.

 

Seit der Zeit verbrachte das Paar jeden Tag gemeinsam zusammen und genossen ihre Liebe in vollen Zügen, die von Geduld und Hoffnung, trotz aller Widrigkeiten des Lebens, getragen war.

 

(c)Heiwahoe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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