Das neue System
Asko steht am Fenster und schaut nach draußen. Die Raumstation soll demnächst ihr neues Ziel erreichen. Es ist ein weiteres Sonnensystem, das untersucht werden soll. Es ist bereits einige Zeit her, als sie das vorherige Sonnensystem verließen, um weiter in den Raum vorzudringen. Dann wird das eintönige Leben auf der Station ein Ende haben. Die Besatzung ist bereits gespannt, was sie in dem neuen System erwarten wird. Wird es dort bewohnte Welten geben oder nur leblose Planeten? Alles ist möglich. Und so schaut Asko hinaus auf das neue System, auf das sie gerade zusteuern und macht sich Gedanken darüber, was dort draußen auf die Besatzung zukommen wird. Doch das werden sie erst erfahren, wenn sie dort sind.
Asko lebt mit seiner Familie auf dieser Raumstation, wie die anderen Besatzungsmitglieder auch. Es ist ihr Leben weit ab von ihrer eigentlichen Heimat. Sie sind bereits so weit von ihr entfernt, dass sie sie wahrscheinlich nie mehr sehen werden. Regelmäßig kommt ein Versorgungsschiff vorbei, um die Station zu versorgen. Da jedoch die Transportwege zur Station immer größer werden, müssen sich mehrere Raumschiffe regelmäßig nacheinander auf den Weg machen. Nur so kann die Versorgung der Station sichergestellt werden.
Es ist soweit. Sie werden bald den äußersten Planeten dieses Systems erreichen. Somit wird es Zeit, sich darauf zu konzentrieren und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Da die Besatzung nicht weiß, was auf sie zukommt, müssen sie den Planeten und dessen Umgebung genauestens beobachten. Wenn dort eine hochmoderne Zivilisation leben würde, könnte die Station schnell entdeckt und in Gefahr gebracht werden. Also ist bei der Annäherung Vorsicht geboten.
Der erste Planet
Der erste Planet des neuen Systems ist bereits deutlich zu erkennen. Asko und seine Frau Mina sitzen mit ihren beiden Kindern auf einer der Aussichtsplattformen der Station und blicken mit anderen Besatzungsmitgliedern auf das stetig näherkommende neue Sonnensystem. Vorrangig natürlich der äußerste Planet, auf den sie gerade zusteuern. Es ist jedes Mal ein imposanter Augenblick, wenn man einen neuen, unbekannten Planeten zu sehen bekommt. Neugierig betrachten alle Anwesenden den Planeten, ob sie etwas Auffälliges erkennen können. Doch noch ist nichts Interessantes zu sehen. Auch die Sensoren, die auf den Planeten und dessen direkte Umgebung gerichtet sind, zeigen keine Auffälligkeiten. So nähert sich die Raumstation dem Planeten bis zu einer bestimmten Entfernung und folgt ihm dann auf Parallelkurs, um ihn zu erkunden.
Die Station hat den Planeten erreicht und begleitet ihn nun auf seiner Bahn. Für Asko beginnt jetzt seine Hauptaufgabe. Er bereitet sein Raumschiff vor, von denen es einige auf der Station gibt. Mit diesen werden dann verschiedene Ziele angeflogen, um sie näher zu untersuchen. So begibt er sich zu seinem Raumschiff, um zu sehen, ob auch alles in Ordnung ist. Es ist ein relativ kleines Raumschiff, da es nur für den Flug innerhalb eines Sonnensystems konzipiert wurde. So ist es einigermaßen übersichtlich und nur mit dem Nötigsten versehen. Schließlich soll es hauptsächlich dafür da sein, fremde Planeten zu erkunden.
Nachdem einige Zeit der Planet von der Station aus beobachtet und untersucht wurde, beginnt die nächste Phase der Erkundung. Sonden umkreisen den Planeten, ohne jedoch besondere Auffälligkeiten festzustellen. Da sich außerdem dieser Planet weit draußen im Sonnensystem befindet und einen unwirtlichen Eindruck macht, dürfte es dort unten vermutlich keine großen Überraschungen geben. Nun kommt die nächste Phase der Erkundung. Asko macht sich somit bereit, mit seinem Raumschiff den Planeten anzufliegen. Er trifft sich zunächst mit zwei weiteren Piloten und einigen anderen Kollegen zur Besprechung. Nachdem sie über das weitere Vorgehen gesprochen haben, begeben sie sich zu ihren Raumschiffen. Die nächste Annäherung an den Planeten kann beginnen.
Nacheinander starten die drei Piloten ihre Raumschiffe und verlassen die Raumstation. Sie fliegen direkt auf den Planeten zu, der vor ihren Augen immer größer wird. Dabei sind sie ständig untereinander und mit der Raumstation in Verbindung. Einige Zeit später, als sie nicht mehr weit von der Oberfläche entfernt sind, beginnen sie den Planeten zu umrunden. In einer bestimmten Höhe fliegen nun die drei Raumschiffe über die Oberfläche des fremden Planeten. Auch Asko ist jetzt voll konzentriert und beobachtet die Oberfläche des Planeten unter ihm. Doch diese Gegend wirkt trostlos und öde. Es scheint hier wirklich auf den ersten Blick nichts Besonderes zu geben. Die kalte, raue und steinige Oberfläche spricht nicht gerade dafür, dass es dort ein höher entwickeltes Leben gibt. Höchstens Bodenschätze, die allerdings unter diesen Bedingungen auch nur schwer abgebaut werden könnten.
Die drei Piloten kehren nach einigen Umrundungen zur Station zurück. Dort treffen sie sich erneut zur Besprechung mit ihren Kollegen. Dabei erzählen sie von ihrem Erkundungsflug und beraten über das weitere Vorgehen. Danach ist für die drei erst einmal Freizeit angesagt und begeben sich zu ihren Familien.
Asko geht mit seiner Frau Mina Essen und erzählt ihr dabei von seinem Erkundungsflug. Aufmerksam hört sie ihm zu und versucht sich das Ganze vorzustellen. Zum Ausklang begeben sie sich noch kurz zu einer der Aussichtsplattformen und schauen zu dem Planeten hinüber, bevor sie in ihre Wohnung zurückkehren.
Die nächste Phase zur Erkundung des Planeten wird eingeleitet. Wieder sollen die drei Raumschiffe zum Planeten hinüber fliegen und diesen umkreisen. Dieses Mal jedoch viel tiefer als zuvor, um mehr Einzelheiten erkennen zu können. So begeben sich die gleichen drei Piloten erneut zu ihren Raumschiffen und machen sich startbereit. Nachdem sie die Station verlassen und den Planeten erreicht haben, beginnen sie mit der Umrundung des Planeten. Auch Asko begibt sich auf eine niedrige Flughöhe und beobachtet die Umgebung.
Nach einer Weile fällt ihm etwas Ungewöhnliches auf. Irgendetwas erscheint vor ihm, was nicht zu der Umgebung zu passen scheint. Sofort verringert er die Geschwindigkeit, um sich das Objekt genauer anzusehen. Als er es erreicht hat, ist ihm klar, dass es nicht natürlichen Ursprungs sein kann. Sofort meldet er die Entdeckung weiter und fragt nach, ob er landen darf, um es sich genauer anzusehen. Nachdem er die Erlaubnis bekommen hat, setzt er auch gleich zur Landung an. Asko zieht seinen Raumanzug an und macht sich für den Ausstieg bereit.
Asko verlässt sein Raumschiff und schaut sich das Objekt noch einmal genau an. Dann geht er vorsichtig darauf zu und beobachtet, was passiert. Als er direkt davor steht, überlegt er, was das sein könnte. Es scheint sich um eine kleine Station zu handeln, die aus einem einzigen Gebäude besteht. Asko vermutet, dass es sich um verschiedene Antennen und Sensoren handelt, die an der Außenseite angebracht sind. Als Asko den Eingang entdeckt, der nicht verschlossen ist, geht er hinein. Im Inneren der Station befinden sich verschiedene technische, fremdartige Einrichtungen. Es kommt ihm allerdings vor, als ob diese außer Betrieb sind, da sich hier überhaupt nichts zu tun scheint. Asko schaut sich noch ein wenig um und verlässt dann das Gebäude wieder.
Inzwischen sind auch die beiden anderen Raumschiffe angekommen. Die beiden Piloten verlassen ebenfalls ihr Raumschiff, um sich das kleine Gebäude näher anzusehen. Als auch sie das Innere näher betrachten, fällt ihnen etwas auf. Eine Stelle des Bodens scheint eine Auffälligkeit zu haben. Die drei schauen sich die Stelle genauer an. Nach genauerem Betrachten vermuten sie, dass es sich dabei um eine Bodenluke handeln könnte. Nach einigem probieren schaffen es die drei tatsächlich, diese zu öffnen. Eine lange Treppe führt nach unten in einen dunklen Raum. Asko holt eine größere Handlampe und beschließt, hinunter zu gehen. Als er unten angekommen ist und um sich leuchtet, erkennt er einen riesigen Raum. Auf den ersten Blick kommt es ihm wie eine Art Schutzraum vor, wo man sich normalerweise vorübergehend geschützt und versteckt aufhält. So könnte es auch hier gewesen sein. Doch irgendetwas scheint diejenigen, die hier vermutlich waren, überrascht zu haben. Hier liegen immer noch überall die Sachen so herum, als ob sich gerade viele Leute hier aufhalten würden. Doch niemand ist zu sehen. Der Raum ist wie ausgestorben. Vielleicht mussten sie plötzlich fliehen oder kommen demnächst wieder zurück. Oder wurden sie durch irgendetwas so überrascht, dass sie für nichts mehr Zeit hatten.
Asko geht wieder nach oben. Die drei schließen die Bodenluke und begeben sich zurück zu ihrem jeweiligen Raumschiff. Danach fliegen sie sofort zur Station zurück. Dort reden sie mit ihren Kollegen über ihre Entdeckung und beraten über das weitere Vorgehen. Sie beschließen dabei, die Oberfläche des Planeten noch einmal etwas intensiver mit Sonden zu erkunden. Möglicherweise gibt es dort noch mehr von diesen Stationen.
Es haben bereits mehrere Sonden den Planeten nachträglich umrundet, um nach weiteren Stationen Ausschau zu halten. Sie haben jedoch nichts finden können. So wird beschlossen, die Station noch einmal anzufliegen und alles genau zu dokumentieren.
Asko fliegt eine speziell dafür zusammengestellte Mannschaft somit noch einmal zu dieser Station auf dem Planeten, um sie genauer zu erkunden. Nachdem dies abgeschlossen und die Mannschaft zurückgekehrt ist, werden die Ergebnisse ausgewertet. Wirklich wichtige Erkenntnisse sind dabei jedoch nicht herausgekommen. So beschließt man, erst einmal den Planeten zu verlassen und mit der Raumstation den nächsten Planeten anzufliegen.
Der zweite Planet
Einige Zeit später hat die Raumstation den zweiten Planeten dieses Sonnensystems erreicht und befindet sich bereits auf Parallelkurs. Wieder wird der Planet und dessen direkte Umgebung zuerst von der Station aus beobachtet und untersucht. Der zweite Planet ist klimatisch lebensfreundlicher als der erste. Hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, intelligentes Leben zu finden.
Einige Zeit später werden die Sonden bereit gemacht, um zu diesen Planeten zu fliegen. Nachdem sie angekommen sind, umkreisen sie diesen und sammeln dabei Daten. Als sie zurückgekehrt sind, werden sogleich ihre Daten ausgewertet. Danach werden die Sonden erneut zum Planeten geschickt, allerdings in einer niedrigen Flughöhe. So erkennt man gleich bessere Einzelheiten wie Gebäude oder andere künstlich angelegte Dinge. Nachdem die Sonden wieder zurückgekehrt sind, wird sofort klar, dass es auf dem Planeten intelligentes Leben geben muss. Man erkennt eindeutig weit auseinanderliegende bewohnte Gebiete. Womöglich leben hier diejenigen, welche die Station auf dem ersten Planeten errichtet haben.
Nun wird es Zeit für die Piloten. Diese begeben sich zu ihren Raumschiffen und machen sie startklar. Nachdem sie bereit sind, starten sie und fliegen auf den Planeten zu. Auch Asko ist wieder mit dabei. Diesmal fliegt jedoch jeder von ihnen auf eine der Siedlungen zu. Diese wollen sie sich genauer anschauen. Sonden haben ein paar dieser Siedlungen bereits genauer beobachtet, jedoch keinen Bewohner entdecken können. Deswegen sollen die drei in einiger Entfernung zur Siedlung landen und sich danach unauffällig nähern.
Nachdem die Raumschiffe den Planeten erreicht haben, trennen sie sich voneinander und jeder Pilot steuert auf sein Ziel zu. Auch Asko fliegt auf die Siedlung zu, die er näher untersuchen soll. Als er sie erreicht, landet er in einem nahe gelegenen Wald in einer Lichtung. Er schaltet den Peilsender ein, um sein Raumschiff besser und schneller wiederfinden zu können. Dann kontrolliert er, wie die Umweltbedingungen außerhalb des Raumschiffes sind. Sie Sensoren zeigen an, dass Asko das Raumschiff zwar verlassen kann, sich aber an die neue Umgebung erst ein wenig gewöhnen muss. Das größte Problem dabei wird die Atemluft sein, mit der er versuchen muss zurechtzukommen. Sie weicht doch schon etwas von der eigenen Luft ab. Doch er kann versuchen, ob er damit klar kommt.
Asko wagt vorsichtig den Ausstieg. Als er das Raumschiff verlässt, holt er zuerst langsam ein wenig Luft. Es fühlt sich ungewöhnlich an und Asko ist sich nicht sicher, ob das gut geht. Er atmet langsam weiter und beobachtet, was passiert. Es fühlt sich nach einer Weile wie ein leichtes Schwindelgefühl an, doch Asko kommt damit zurecht.
Jetzt erst kann er sich auf die Umgebung konzentrieren. Konzentriert schaut er sich um, ob er etwas Auffälliges erkennen kann. Doch er erkennt im Moment nur einfache Pflanzen um ihn herum. Ob diese für ihn gefährlich werden können, weiß er natürlich nicht und bleibt weiterhin vorsichtig bei allem, was er tut.
Asko macht sich nun auf den Weg in Richtung der Siedlung. So schlägt er sich vorsichtig und etwas benommen von der ungewohnten Luft durch den Wald. Nach einer Weile hat er den Waldrand erreicht und erkennt vor ihm die Siedlung. Asko beobachtet vorerst noch eine Weile die Siedlung, bevor er den Wald verlässt. Er möchte vor Überraschungen sicher sein und deswegen die Umgebung erst noch ein wenig beobachten.
Es hat sich in der Siedlung überhaupt nichts getan. Es ist dort absolut ruhig. Somit verlässt Asko den Wald und geht vorsichtig und konzentriert auf die Siedlung zu. Er versucht, jederzeit auf alles gefasst zu sein. So nähert er sich dem ersten Gebäude vor ihm und schaut sich dieses von allen Seiten an. Es ist jedoch noch immer kein Bewohner zu erkennen. Als er den unverschlossenen Eingang entdeckt, beschließt er, diesen vorsichtig zu öffnen und hineinzuschauen. Da auch hier niemand zu sehen ist, geht er vorsichtig weiter. Das Gebäude scheint tatsächlich verlassen zu sein. Es sieht jedoch überall so aus, als ob hier jemand wohnen würde. Vielleicht sind die Bewohner gerade unterwegs und kommen demnächst wieder zurück.
Asko verlässt das Gebäude wieder und geht weiter. Je weiter er sich durch die Siedlung bewegt, hat er das Gefühl, dass hier wirklich niemand ist. Er schaut unterwegs in weitere Gebäude hinein, ohne jedoch jemandem zu begegnen. Die Siedlung ist wie ausgestorben. Es wirkt ebenso sonderbar, dass auch verschiedene Fahrzeuge wahllos herumstehen. Die Bewohner sind zwar weg, allerdings ohne ihre Fahrzeuge. Asko erkennt auch, dass die Felder ringsum zwar bestellt, aber nie geerntet wurden. Asko beschließt, zum Waldrand zurückzukehren und bis zum Abend dort zu warten, ob doch noch irgendein Bewohner auftaucht.
Die Dämmerung bricht herein, ohne dass sich irgendetwas in der Siedlung getan hätte. Für Asko wird es nun Zeit, zum Raumschiff zurückzukehren, bevor es ganz dunkel wird. So durchquert Asko mithilfe des Peilsenders den Wald zurück zu seinem Raumschiff. Er erreicht es gerade noch rechtzeitig, bevor es dunkel wird. Nachdem er eingestiegen ist, macht er das Raumschiff auch gleich startklar. Es macht keinen Sinn, sich unnötig in der Dunkelheit auf einem unbekannten Planeten aufzuhalten. So hebt Asko mit seinem Raumschiff ab. Als er sich über dem Wald befindet, schaut er zur Siedlung hinüber. Dort ist alles dunkel, was für eine bewohnte Siedlung eigentlich ungewöhnlich erscheint. Asko fliegt langsam über die Siedlung hinweg, ohne dass etwas unter ihm passiert. Es hat sich überhaupt nichts geändert. Dann steigt er ein Stück höher und schaut sich noch kurz die Umgebung an. Als ringsum noch immer keine Anzeichen von einheimischen Bewohnern zu erkennen sind, tritt Asko den Rückflug zur Raumstation an.
Nachdem alle drei Raumschiffe in die Raumstation zurückgekehrt sind, treffen sich die Piloten mit ihren Kollegen zur Besprechung. Alle drei Piloten haben bei ihrer Erkundung das Gleiche erlebt. Wo immer sie auch waren und genug Anzeichen dafür gefunden haben, konnten sie keinen Bewohner finden. Die ganze Sache wird langsam merkwürdig. So wird beschlossen, erneut eine ausgesuchte Mannschaft zum Planeten zu bringen, die sich das Ganze genauer ansehen soll.
Asko ist inzwischen in seine Wohnung zurückgekehrt, wo bereits seine Frau Mina auf ihn wartet. Nach dieser langen Mission ist er sichtlich erschöpft. Dennoch verbringt er mit seiner Frau noch ein wenig Zeit auf der Station, bevor er schlafen geht.
Wieder wurde eine Mannschaft zusammengestellt, um sich die Sache auf dem Planeten genauer anzuschauen. Nachdem diese bereit ist, fliegt sie ein Raumschiff zum Planeten. Als sie sich der ersten Siedlung nähern, ist dort wiederum kein Bewohner zu erkennen. So beschließt der Pilot, in unmittelbarer Nähe der Siedlung zu landen.
Die Mannschaft steigt vorsichtig aus und versucht, sich erst einmal an die Umweltbedingungen zu gewöhnen. Dann verteilt sich die Mannschaft auf dem ganzen Gelände und stellt verschiedene Untersuchungen an. Verwundert darüber, dass scheinbar schon längere Zeit keiner mehr hier anwesend war, wird die Untersuchung abgeschlossen.
Das Raumschiff fliegt zur nächsten Siedlung, um sich auch diese intensiver anzusehen. Diese ist ein großes Stück entfernt, damit man sich nicht immer in der gleichen Gegend befindet. So wird das Suchfeld ausgedehnt und die Wahrscheinlichkeit hoffentlich größer, doch noch einem Bewohner zu begegnen. Als das Raumschiff gelandet ist, gehen auch hier sofort die Untersuchungen los. Doch auch hier gibt es keine weiteren Erkenntnisse über die verbliebenen Bewohner.
Danach geht es noch zu einer weiteren Siedlung, die allerdings ebenfalls keine weiteren Ergebnisse bringt. Somit tritt die Mannschaft die Heimreise zur Raumstation an. Dort werden die Ergebnisse ausgewertet und beraten, wie es weitergeht.
Nach einigen Beratungen wird beschlossen, noch einmal eine Mannschaft zum Planeten zu schicken, um sich in einer abgelegenen und unbewohnten Gegend umzusehen. So wird dieselbe Mannschaft wie zuvor noch einmal zum Planeten geschickt. Asko fliegt das Raumschiff, welches jedoch dieses Mal in einer sehr abgelegenen Gegend landet. Weit und breit keine Anzeichen von Zivilisation.
Nach der Landung verlässt die Mannschaft erneut das Raumschiff und begibt sich auf Spurensuche. Vielleicht kann einer von ihnen hier etwas Interessantes entdecken, was die ungewöhnliche Situation auf dem Planeten erklären könnte. So sucht jeder der Teilnehmer die Umgebung ab.
Kurze Zeit später bekommt Asko eine Nachricht von der Raumstation. Eine Sonde, die noch immer den Planeten umkreist, hat vermutlich etwas Interessantes entdeckt. Die Mannschaft sollte sich das doch einmal ansehen. So ruft er die Teilnehmer der Erkundung zurück und erklärt ihnen die Sachlage. Daraufhin steigen alle wieder ins Raumschiff und Asko nimmt Kurs auf das neue Ziel.
Einige Zeit später haben sie ihr Ziel erreicht und Asko setzt zur Landung an. Dieser taucht mit dem Raumschiff langsam durch ein dichtes Blätterdach, ohne genau zu erkennen, was sich unter ihm befindet. Nur die Sensoren geben einen ungefähren Einblick, wie es da unten aussieht. So haben auch die Sonden diese Stelle entdeckt. Nachdem das Raumschiff das dichte Blätterdach durchstoßen hat, bekommt Asko wieder freie Sicht nach unten und kann sicher landen.
Wieder steigt die ganze Mannschaft aus und schaut sich um. Sie befinden sich zweifellos an einem beeindruckenden Ort. Es ist ein riesiges Gebiet mit unzähligen großen Bäumen. Am oberen Ende der Bäume befinden sich weit ausbreitende Äste, die ein dichtes Blätterdach bilden. Asko hat das Gefühl, sich in einem riesigen, alles umspannenden Zelt zu befinden. So wirkt die Gegend ein wenig von der Außenwelt abgesondert. Asko fragt sich, warum sie wohl hierher geschickt worden sind und was es hier finden werden.
Die Forschungsmannschaft geht los und macht sich auf die Suche nach etwas Auffälligem. Kurze Zeit später erreichen sie einen Platz, der aussieht, als wäre er früher einmal künstlich angelegt worden. In deren Mitte liegt ein großer, runder Stein auf einer Art Podest. Es ist ein sehr dunkler Stein, auf dem einige merkwürdige Symbole eingraviert sind. Außerdem sieht es so aus, als wäre etwas in einer fremden Sprache in großen Schriftzeichen eingraviert. Wenn man es lesen könnte, hätte man damit möglicherweise etwas über den Verbleib der Bewohner dieses Planeten erfahren können. So bleibt leider auch dieses Kunstwerk ein Rätsel.
Die Forschungsteilnehmer schauen sich noch weiter um. Plötzlich entdeckt einer der Gruppe eine größere Öffnung in einem Stück Felsen. Er versucht ein Stück hineinzuschauen und erkennt, dass sich dahinter ein Weg befindet, der nach unten führt. Sofort informiert er die anderen. Als der Rest der Mannschaft eintrifft, geht einer von ihnen vorsichtig durch diese Öffnung, um nachzusehen, wohin dieser Weg führt. Das Ende des Weges führt in eine riesige Höhle. Daraufhin folgen ihm die anderen Teilnehmer, um sich diese selbst anzusehen. Diese staunen nicht schlecht, als sie erkennen, was sich hier befindet.
Es bietet sich ihnen ein ähnliches Bild wie auf dem ersten Planeten. Die ganze Höhle scheint auch hier als eine Art Schutzraum zu dienen, in dem sehr viele Personen Platz haben. Doch auch hier ist niemand zu sehen, obwohl überall noch Sachen herumliegen. Es ist das gleiche Phänomen wie auf dem ersten Planeten. Die Bewohner suchten vermutlich Schutz vor irgendetwas oder irgendjemandem und sind dann plötzlich verschwunden.
Das Forschungsteam beginnt gleich damit, sich hier genauer umzusehen. Nachdem sie genug gesehen haben, verlassen sie gemeinsam wieder die Höhle. Gemeinsam gehen alle zurück zum Raumschiff und Asko bringt die Mannschaft zurück zum Raumschiff.
Dort angekommen, wird über die neuen Erkenntnisse geredet und wie es nun weitergehen soll. So wird beschlossen, den neu entdeckten Platz erneut großflächig zu erkunden. Außerdem sollten weitere Sonden die Oberfläche nach Auffälligkeiten durchsuchen.
Kurze Zeit später fliegt Asko die Forschungsgruppe erneut zu dem zuvor entdeckten Platz auf dem Planeten. Dort durchsucht das gesamte Team die weitere Umgebung, ohne jedoch neue Erkenntnisse zu finden.
Nachdem das Forschungsteam wieder auf die Raumstation zurückgekehrt ist, will man erst einmal abwarten, ob die Sonden etwas Neues entdecken, bevor man erneut zum Planeten fliegt. So wartet man erst einmal ab und analysiert die Daten der Sonden. In der Zwischenzeit hat Asko wieder mehr Zeit für seine Familie und kann mit ihnen etwas unternehmen. Er muss dennoch jederzeit damit rechnen, dass etwas Neues entdeckt wird und er sich auf einen Einsatz vorbereiten muss.
Einige Zeit später gibt es ein Treffen, bei dem auch Asko anwesend ist. Dort wird verkündet, dass die Sonden nichts Weiteres entdecken konnten, das eine größere Aufmerksamkeit erfordert hätte. Entweder gibt es keine weiteren Auffälligkeiten auf dem Planeten oder sie wurden einfach nicht entdeckt. So wird beschlossen, vorerst die Untersuchungen auf diesem Planeten einzustellen und den dritten Planeten anzufliegen. Vielleicht wird es dort neue und bessere Erkenntnisse geben.
Der dritte Planet
Die Raumstation fliegt den dritten Planeten dieses Sonnensystems an. Dieser ist auch gleichzeitig der letzte Planet in diesem System, das aus drei Planeten besteht. Dieser ist auch der Einzige, der einen Mond besitzt.
Asko und Mina sitzen auf einer der Aussichtsplattformen und beobachten mit anderen zusammen, wie sich die Raumstation auf Parallelkurs zum Planeten begibt. Es ist immer wieder ein imposantes Schauspiel, einen neuen, unbekannten Planeten so nahe vor sich zu haben. Keiner weiß, was einen dort erwarten wird.
Nachdem die Raumstation ihre Position zum Planeten angepasst hat, wird dieser und seine Umgebung wie gewöhnlich erst einmal von der Station aus einige Zeit lang beobachtet. Danach werden die Sonden zur näheren Beobachtung zum Planeten geschickt. Diese zeigen einen wunderschönen Planeten, der eine hoch entwickelte und dicht besiedelte Zivilisation erahnen lässt. Ein angenehmes Klima und eine gut verträgliche Atmosphäre scheint es dort auch zu geben. Gute Bedingungen für einen späteren Besuch.
Die Sonden ändern ihre Flughöhe kontinuierlich und kommen dabei der Oberfläche immer näher. Dadurch sind immer mehr Einzelheiten auszumachen und ergeben ein besseres Gesamtbild. Es ist jedoch immer deutlicher zu erkennen, dass das Leben auf dem Planeten zum Stillstand gekommen zu sein scheint. Es wurden bisher keine Bewegungen in diesen dicht bebauten Gebieten erkannt. Auch sind noch nirgends Bewohner in einer dieser zahlreichen großen Städte entdeckt worden.
Nachdem die Sonden den Planeten mehrfach umrundet haben, genug Daten gesammelt und man nun weiß, wie es dort unten aussieht, wird es Zeit, ihm einen Besuch abzustatten. So bekommt auch Asko Bescheid darüber, dass die ersten Flüge zum Planeten bevorstehen.
Es ist soweit. Asko begibt sich zu seinem Raumschiff und macht es startklar. Als die Startfreigabe kommt, verlassen er und zwei weitere Piloten mit ihren Raumschiffen die Raumstation. Sie fliegen auf den Planeten zu, bis sie dessen Atmosphäre erreichen. Dann teilt sich die Gruppe auf und jeder fliegt sein eigenes Gebiet ab.
Asko überfliegt den Planeten in einer sicheren Höhe. Von Zeit zu Zeit verändert der seine Flughöhe und nähert sich dabei stetig der Oberfläche. Er überfliegt teilweise große Städte, die auf eine hoch entwickelte Zivilisation schließen lassen. Dabei verwundert es ihn, dass ihm nicht längst irgendein Fluggerät entgegengekommen ist, das so eine fortschrittliche Gesellschaft doch besitzen müsste. Doch er hatte eher das Gefühl, dass ihn keiner bemerken würde. Und so kommt Asko immer mehr der Gedanke, dass es auf diesem Planeten möglicherweise genauso aussieht wie auf den anderen. Nämlich, dass es auch hier keine Bewohner gibt. Um diesem nachzugehen, fragt er nach, ob er irgendwo landen darf. Nach der Bestätigung sucht Asko einen sicheren Platz und landet.
Asko ist das Risiko eingegangen und ist auf einem freien Platz inmitten einer größeren Stadt gelandet. Wenn er jetzt nicht bemerkt wird, dann stimmt auch hier etwas nicht. Er bleibt noch eine Weile startbereit im Raumschiff und beobachtet aufmerksam die Umgebung. Doch auch hier bietet sich ihm das gewohnte Bild. Von den Bewohnern ist weit und breit nichts zu erkennen.
Da die Umweltbedingungen für Asko draußen gut sind, beschließt er, das Raumschiff zu verlassen. Vorsichtig begibt er sich nach draußen und hält dabei weiterhin die Umgebung im Auge. Nun steht er auf dem Platz neben seinem Raumschiff und genießt eine herrlich frische Luft, die er schon lange nicht mehr erlebt hat. Das gesamte Klima mit der angenehm wärmenden Sonne ist für Asko an sich schon ein herrliches Erlebnis. Dabei darf er nicht vergessen, dass er sich auf einem fremden Planeten befindet und immer noch auf alles gefasst sein muss.
Noch ist alles ruhig. Asko entfernt sich vorsichtig einige Schritte von seinem Raumschiff, um ein besseres Blickfeld zu haben. Er schaut sich aufmerksam um, doch nichts tut sich. Langsam entfernt er sich immer weiter von seinem Raumschiff, um eine etwas höher gelegene Stelle zu erreichen. Von dort verspricht er sich einen noch größeren Überblick. Doch weit und breit ist niemand zu sehen. Dann wagt er es, in das nächstgelegene Gebäude zu gehen. Aber auch dort scheint sich niemand zu befinden. Asko schaut sich kurz darin um, bevor er es wieder verlässt. Er hat immer mehr das Gefühl, dass auch hier keine Bewohner zu finden sein werden.
Asko geht noch ein wenig die Straße entlang und schaut sich um. Die ganze Umgebung scheint verlassen zu sein. Keine Spur von den Bewohnern. Nach einer Weile entschließt er sich, zum Raumschiff zurückzugehen. Er hat vorerst genug gesehen und beschließt, zur Raumstation zurückzukehren.
Nachdem Asko zur Raumstation zurückgekehrt ist, geht er auch gleich zur Besprechung. Dort erzählt er, was er auf dem Planeten erlebt hat und wie sein Eindruck war. Die beiden anderen Piloten treffen auch nacheinander ein und nehmen an der Besprechung teil. Diese berichten das Gleiche wie Asko. Alle drei haben das Gleiche erlebt und denselben Eindruck bekommen. Sollte wirklich dieser Planet auch unbewohnt sein?
Es werden drei Mannschaften zusammengestellt, die sich auf dem Planeten genauer umsehen sollen. Irgendwas muss doch zu finden sein. Entweder sind doch noch irgendwo Bewohner zu finden oder zumindest irgendwelche Hinweise auf ihr Verschwinden.
Nachdem einige Zeit später die Mannschaften bereit sind, werden sie Asko und den beiden anderen Piloten zugeteilt. Zusammen fliegen die Raumschiffe daraufhin zum Planeten, wo sie sich dann trennen. Jede Gruppe steuert nun ein anderes Ziel an. So bringt Asko seine Mannschaft in die Stadt, wo er bereits zuvor schon war.
Nachdem sie dort gelandet sind, warten sie vorsichtshalber noch ein wenig ab und beobachten die Umgebung, bevor sie aussteigen. Als das Forschungsteam das Raumschiff verlassen hat, bewundern auch sie die herrlich frische Luft und die angenehm wärmende Sonne. Nach der Beschreibung von Asko würde sich auch hier wahrscheinlich niemand aufhalten. So verteilt sich die Mannschaft vorerst in der direkten Umgebung und schaut sich neugierig um. Natürlich müssen sie in dieser für sie fremden Welt dennoch vorsichtig und aufmerksam sein.
Asko beschließt, in unmittelbarer Nähe des Raumschiffs zu bleiben, um in einer außergewöhnlichen Situation schnell reagieren zu können. Dabei kontrolliert er weiterhin die Umgebung und beobachtet, wo sich die Teammitglieder gerade aufhalten. Diese sind bereits in verschiedenen Gebäuden verschwunden, um sich darin umzusehen. Nach einiger Weile kommen sie wieder heraus und gehen weiter. Wenn ein Objekt interessiert erscheint, gehen sie dort hinein und schauen sich darin um.
Einige Zeit später haben die Forscher vorerst genug gesehen. In vielen gedruckten Medien sind auch die Bewohner dieses Planeten abgebildet, sodass man wenigstens einmal eine Vorstellung hat, wer hier einmal gelebt hat. Da es in so einer Stadt viele Möglichkeiten gibt, Informationen zu sammeln, würde es sehr lange dauern, alles zu durchsuchen. Es wäre jetzt sicherlich besser, etwas systematischer bei der Suche vorzugehen. Deshalb hat das Team beschlossen, eine andere Stelle in der Stadt anzufliegen. Vielleicht gibt es hier irgendein öffentliches Gebäude, das für die Belange der Bürger zuständig ist. Möglicherweise könnte man dort eher bestimmte Informationen finden. Dann steigen alle wieder ins Raumschiff. Asko startet daraufhin die Maschine und hebt ab.
In niedriger Höhe überfliegt das Raumschiff nun die Stadt, während die gesamte Mannschaft nach einem markanten Gebäude Ausschau hält, welches eine wichtige Funktion haben könnte. Es gibt zwar viele interessante Bauten in dieser Stadt, jedoch ist ihnen eines davon besonders aufgefallen. Sie beschließen, dort landen zu wollen. Asko sucht einen geeigneten Landeplatz, der nicht allzu weit von dem Gebäude entfernt liegt. Dort setzt er vorsichtig zur Landung an und stellt das Raumschiff ab.
Auch dieses Mal beobachtet Asko zuerst eine Weile die Umgebung, ob sich dort draußen doch noch niemand befindet. Doch auch hier sieht alles ruhig und verlassen aus. Dennoch kann man nicht vorsichtig genug sein. Dann macht sich die Mannschaft bereit für den Ausstieg. Nachdem alle das Raumschiff verlassen haben, schauen sich alle erst einmal weiterhin noch ein wenig die Umgebung an, bevor sie sich weiter vom Raumschiff entfernen. Dann macht sich die Gruppe auf den Weg. Asko bleibt allerdings wieder zurück bei seinem Schiff.
Das Forschungsteam nähert sich allmählich dem Gebäude, das sie sich genauer anschauen wollen. Als sie es erreichen, begeben sie sich direkt zum Eingang. Vorsichtig begeben sie sich hinein und sehen sich drinnen um. Aufmerksam durchsuchen sie die Räumlichkeiten. Es gibt auch hier viele unbekannte Dinge zu entdecken. Doch vor allem richten sie ihre Aufmerksamkeit darauf, herauszufinden, was mit der Bevölkerung passiert sein könnte.
Nach einer Weile findet einer der Gruppe auf einer frei zugänglichen Ablage einen Stapel Blätter. Darauf erkennt er sofort etwas, das ihm bekannt vorkommt. Nach kurzem Überlegen fällt es ihm wieder ein. Die Abbildung ähnelt stark diesem runden, dunklen Stein auf dem Podest, den sie auf dem zweiten Planeten entdeckt haben. Auch hier sind zusätzlich diese merkwürdigen Symbole abgebildet. Und auch die gleichen Schriftzeichen sind darauf zu erkennen. Die Symbolik scheint somit eindeutig die Gleiche zu sein. Er nimmt einige dieser Blätter mit und informiert seine Kollegen.
Das Team durchsucht weiterhin das Gebäude, konzentriert sich dabei allerdings jetzt mehr auf diese Abbildungen auf den Blättern. Vielleicht sind diese in einem bestimmten Zusammenhang noch woanders abgebildet. Ist dies möglicherweise sogar der Schlüssel zum Verbleib der Bewohner?
Auch nach längerem Suchen finden sich leider keine neuen Hinweise auf den Verbleib der Bewohner. Es gibt zwar weiterhin interessante Dinge zu entdecken, das andere ist jedoch im Moment vorrangig. So beschließt das Team, das Gebäude wieder zu verlassen und zum Raumschiff zurückzukehren.
Asko steht neben seinem Raumschiff und empfängt die Rückkehrer. Diese steigen auch gleich ein und geben Asko Bescheid, dass es Zeit ist, zur Raumstation zurückzukehren. Somit startet dieser auch gleich das Raumschiff und das Team verlässt den Planeten. Unterwegs erfährt Asko von den Blättern, die mitgenommen wurden. Er schaut sich die Grafik darauf an und holt plötzlich eine vermutlich einheimische Zeitung hervor, die er gefunden und mitgenommen hat. Darin hat er eine ähnliche Abbildung gefunden. So wie es aussieht, ist schon darüber berichtet worden.
In der Raumstation angekommen, gibt es wenig später ein Treffen, an dem alle drei Forschungsteams teilnehmen. Jedes Team berichtet, was sie erlebten und was sie dabei Interessantes entdecken konnten. Dabei sind die bedruckten Blätter, welche das Team von Asko mitgenommen hat, am interessantesten. So wird auch hier beschlossen, sich auf diese Abbildung zu konzentrieren. Doch wo bekommt man noch mehr und genauere Informationen über diese Sache?
Es wird immer noch darüber spekuliert, worum es sich bei dieser Abbildung handeln könnte. Bis jemand auf die Idee kommt, dass es sich womöglich auf ein Ereignis beziehen könnte, das so schnell passiert ist, dass man kaum Zeit hatte zu reagieren. Vielleicht ist dieser runde, dunkle Stein auf der Abbildung ein Meteor gewesen, der vom Himmel kam und großen Schaden angerichtet hat. Jedoch sind nirgends größere, erkennbare Schäden irgendeiner Art zu erkennen. Vielleicht brachte das Objekt irgendwelche tödlichen Bakterien mit, welche die Bevölkerung ausgelöscht hat. Doch wohin sind dann die ganzen toten Bewohner verschwunden? Es gibt einfach noch keine schlüssige Antwort. Dennoch will man an dieser Möglichkeit vorerst dranbleiben und in dieser Richtung weitersuchen.
Die Sonden umkreisen weiterhin den Planeten und suchen nun speziell nach astronomischen Anlagen. Wenn der Grund für das Verschwinden der Bevölkerung ein kosmisches Ereignis gewesen wäre, müssten dort eigentlich irgendwelche Aufzeichnungen darüber existieren. Einige Zeit später hat man sogar mehrere solcher Anlagen anhand ihrer äußeren Merkmale gefunden. Man will sich jedoch auf die großen Anlagen konzentrieren. Nachdem alle Funde ausgewertet sind, hat man sich eine Anlage ausgesucht, die man aufsuchen will.
Asko begibt sich zu seinem Raumschiff. Er wird das neu aufgestellte Forschungsteam zu der ausgewählten Anlage bringen. Nachdem alle Teammitglieder eingetroffen sind, startet Asko die Maschine und das Raumschiff verlässt die Station. Nach einer Weile haben sie auch schon ihr Ziel erreicht. Asko kann in unmittelbarer Nähe der Anlage landen. Wieder bleiben alle noch für eine kurze Zeit im Raumschiff und beobachten die unmittelbare Umgebung, bevor sie aussteigen. Als das Team das Raumschiff verlassen hat, begeben sie sich sogleich zum Hauptgebäude dieser Anlage, während Asko wieder beim Raumschiff bleibt.
Das Team betritt vorsichtig das Gebäude und schaut sich darin aufmerksam um. Dann beginnen sie sich aufzuteilen, um mehrere Abschnitte gleichzeitig zu durchsuchen. Da diese Anlage doch recht groß ist, wird es sicherlich eine Weile dauern, bis man überall gewesen ist. Doch man erhofft sich dabei, weitere Hinweise über diesen mysteriösen dunklen Stein zu finden.
Nach einer Weile kommt einer der Forscher in einen Raum, in dem eine Menge einzelner Bilder aufbewahrt werden. Er hat ein Archiv gefunden, das er sich natürlich sofort genauer ansehen muss. So durchstöbert er die ganzen Bilder, bis er auf eines stößt, das er sich etwas genauer betrachtet. Er erkennt darauf einen Himmelskörper, der schon eine große Ähnlichkeit mit dem gesuchten Objekt aufweist. Er sieht auch aus wie ein großer, dunkler, runder Stein. Ist es das gesuchte Objekt?
Das Bild ist nur eines von einem ganzen Stapel von Bildern. Sogleich stellt sich heraus, dass es sich dabei um dasselbe Objekt handelt. Er schaut sich die Bilder nacheinander an, in der Reihenfolge, wie sie abgelegt sind. Dabei entdeckt er etwas Ungewöhnliches, was ihm allerdings bekannt vorkommt. Er ist sich jetzt ziemlich sicher, dass er das gesuchte Objekt gefunden hat, da auf den Aufnahmen Dinge zu erkennen sind, die den merkwürdigen Symbolen ähneln. Sogleich informiert er seine Kollegen über seinen Fund.
Es dauert nicht lange, bis seine Kollegen eintreffen und sich die Bilder ansehen. Auch sie versuchen die Abbildungen zu interpretieren. Bis jemand dieser Himmelskörper bekannt vorkommt. Er ist sich ziemlich sicher, dass es sich bei dem Objekt um den Mond dieses Planeten handelt. Sofort wird Kontakt mit der Raumstation aufgenommen, welche die Aufnahmen mit dem hiesigen Mond vergleicht. Die Annahme bestätigt sich. Sollte womöglich dieser Mond der Schlüssel zu all dem sein?
Das Forschungsteam sucht unterdessen weiterhin nach Informationen, die mehr Licht in dieses Dunkel bringen könnte. Was jedoch noch überhaupt nicht zu interpretieren ist, sind diese scheinbar merkwürdigen Symbole, die sich auf den Aufnahmen eher als kleine fliegende Objekte darstellen. Doch um was handelt es sich dabei? Noch niemand von den Anwesenden hat so etwas zuvor gesehen.
Das Team sammelt alle relevanten Abbildungen ein und sucht weiter, um vielleicht noch mehr Interessantes zu finden. Währenddessen sind zwei weitere Teams in einigen der Städte unterwegs, um nach gedruckten Medien mit diesen Abbildungen zu suchen. Man möchte so viel Informationen wie möglich darüber zusammentragen. Diese werden dann zur Raumstation gebracht, um sie auszuwerten.
Nachdem alle Forschungsteams auf die Raumstation zurückgekehrt sind, beginnt man damit, alle Informationen miteinander zu vergleichen. So versucht man ein detaillierteres Bild von diesen mysteriösen Erscheinungen zu bekommen. Es gibt allerdings nur wenige unterschiedliche Bilder, sodass fast überall das Gleiche zu erkennen ist. Doch auch nach intensiver Auswertung der Funde kommt man der Sache einfach nicht näher. Es ist einfach nicht genau zu erkennen, mit was man es da zu tun hat. Es wird Zeit, sich diesen Mond genauer anzusehen.
Der Mond
Die ersten Sonden machen sich auf den Weg zum Mond. Gespannt verfolgt man die Bilder von dessen Oberfläche. Wenn dieser Mond eine Rolle beim Verschwinden der Bewohner dieses Sonnensystems spielt, müssten doch irgendwo Hinweise zu finden sein. Aber auch nach diesen merkwürdigen Dingen, die auf den gefundenen Aufnahmen zu sehen sind, wird sorgfältig Ausschau gehalten. Da man nicht weiß, um was es sich dabei handelt, will man bei Kontakt besonnen vorgehen.
Die Sonden haben den Mond bereits mehrfach überflogen, ohne jedoch etwas Auffälliges entdeckt zu haben. Die Oberfläche besteht aus dunklem Staub und Fels und bietet eine unwirtliche Landschaft ohne Atmosphäre. Nirgends sind irgendwelche Anzeichen zu erkennen, dass hier jemals jemand war. Was sollte dieser öde Gesteinsbrocken mit dem Verschwinden einer ganzen Zivilisation zu tun haben?
Nachdem die Sonden nichts Außergewöhnliches gefunden haben, machen sich Asko und zwei weitere Piloten bereit, den Mond anzufliegen. Nach der Startfreigabe verlassen die drei Raumschiffe die Raumstation und nähern sich dem Mond. Dort trennen sie sich wieder und jeder fliegt in einer eigenen Route über die Oberfläche. Auch Asko überfliegt mit seinem Raumschiff diese dunkle, unwirtliche Welt. Sie ist faszinierend und unheimlich zugleich. Asko fragt sich, was er auf diesem trostlosen Gesteinsbrocken finden soll. Auf dieser toten Welt kann eigentlich kein Leben existieren.
Asko meldet der Raumstation, dass er irgendwo landen möchte, um sich die Oberfläche genauer anzusehen. Als er eine geeignete Stelle gefunden hat, setzt
er zur Landung an. Er ist auf einem flachen Felsplateau gelandet, das ihm sicher erscheint. Nach der Landung wartet Asko noch einen Moment und sieht sich gründlich um. Danach zieht er seinen Raumanzug an und verlässt das Raumschiff. Langsam entfernt er sich vom Raumschiff, behält dabei allerdings stets die Umgebung im Auge. Er steigt hinab und geht noch ein Stück über die dunkle, staubige Mondoberfläche. Der Untergrund ist fest und stabil, sodass sich Asko trotz der geringen Schwerkraft gut bewegen kann.
Nachdem sich Asko ein wenig umgesehen hat, kehrt er zu seinem Raumschiff zurück. Er steigt ein, zieht seinen Raumanzug wieder aus und startet die Maschine. Dann fliegt er noch eine Weile über diese eintönige Landschaft, bevor er den Mond wieder verlässt und zur Raumstation zurückkehrt. Dort berichtet er von seiner Erkundungsmission, die leider keine weiteren Erkenntnisse gebracht hat.
Da man irgendwie nicht weiter zu kommen scheint, schaut man sich die gefundenen Aufnahmen noch einmal genauer an. Vielleicht sind doch noch wichtige Einzelheiten unentdeckt geblieben, die weiterhelfen könnten. Außerdem wird weiter auf dem Planeten nach mehr Informationen darüber gesucht. Jede zusätzliche Information wird akribisch zur Kenntnis genommen.
Auch Asko schaut sich einige interessante Aufnahmen an und hofft, irgendein Hinweis zu finden. Da fällt ihm plötzlich auf einem Bild etwas auf, das er zuvor noch nicht bemerkt hat. Es ist ein kleiner, hell leuchtender Punkt, den er auf einem Foto entdeckt. Sofort vergrößert er diesen Bildausschnitt, um sich die Stelle genauer anzuschauen. Und tatsächlich scheint dort irgendetwas hell zu leuchten. Es befindet sich jedoch kein Objekt in der Nähe, von dem es stammen könnte. Es hat eher den Anschein, als ob das Licht direkt aus der Oberfläche heraus tritt.
Sofort informiert Asko die anderen Mitarbeiter über seine Entdeckung. Zuerst versucht man, diese Stelle genau zu lokalisieren. Danach werden weitere Aufnahmen von diesem Gebiet zusammengetragen und die Stelle näher untersucht. Tatsächlich findet man noch ein paar Aufnahmen, auf denen dieses Licht auch zu sehen ist. Das Interessante dabei ist, dass dieses Licht immer nur zu sehen ist, wenn diese mysteriösen Flugobjekte mit auf dem Bild zu sehen sind. Gibt es da einen Zusammenhang?
Es wird eine Sonde dorthin geschickt, um die Stelle genauer zu untersuchen. Als sie dort ankommt, nimmt sie die Umgebung genau unter die Lupe. Auf der Raumstation verfolgt man das Ganze auf Monitoren und ist gespannt darauf, was man dort finden wird. Doch auch nach intensiven Beobachtungen durch die Sonde ist nichts Auffälliges oder Ungewöhnlichen zu erkennen. So schickt man die Sonde wieder zurück und beschließt, mit einem Forschungsteam dorthin zu fliegen.
Asko ist auf dem Weg zu seinem Raumschiff. Er wird das neue Forschungsteam zum Mond fliegen. Als er dort ankommt, sind alle anderen schon für den Abflug bereit. Nach der Begrüßung begibt sich Asko ins Cockpit und macht das Raumschiff startklar. Nachdem sie gestartet und die Raumstation verlassen haben, geht es Richtung Mond. Der dunkle Himmelskörper kommt immer näher, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Asko landet in unmittelbarer Nähe der zu untersuchenden Stelle. Während die Teammitglieder ihren Raumanzug anziehen, beobachtet Asko die Umgebung, ob draußen etwas Auffälliges zu sehen ist. Dann kann es losgehen.
Das Forschungsteam verlässt das Raumschiff und beginnt die unmittelbare Umgebung zu untersuchen. Sie versuchen herauszubekommen, woher dieses Licht stammen könnte. Sie schauen sich dabei alles genau an und machen ein paar Messungen. Da sie keinen Anhaltspunkt dafür finden können, dehnen sie ihre Suche noch etwas aus und verteilen sich in alle Richtungen. Doch auch nach längerer Sucht können sie nichts finden, was dieses Licht erklären könnte.
Etwas enttäuscht und verwundert kehren die Forscher schließlich zum Raumschiff zurück und stellen die Suche ein. So kommen sie nicht weiter. So bringt Asko die Mannschaft zurück zur Raumstation, wo daraufhin das weitere Vorgehen besprochen wird.
Es wird beschlossen, eine weitere Sonde dorthin zu schicken, um die Stelle noch einmal zu untersuchen. Diese Sonde soll jedoch die Gegend mit einem Bodenradar messen. So versucht man herauszufinden, wie der Untergrund dort beschaffen ist. Von irgendwo her muss das Licht ja schließlich hergekommen sein. So wird sogleich eine entsprechende Sonde startklar gemacht und zum Mond geschickt. Am Zielort angekommen, beginnt sie sofort mit den Messungen. Diese werden direkt zur Raumstation übertragen, wo man sich die Ergebnisse anschaut. Nach der Auswertung der Grafik stellt man fest, dass sich tief unter der Oberfläche ein Hohlraum befindet. Und an der Stelle, wo das Licht gesehen worden ist, reicht er fast bis zur Oberfläche. Nur eine sehr dünne Gesteinsschicht befindet sich dort darüber. Diese Stelle gilt es sich nun genauer anzusehen.
Asko macht das Raumschiff startklar, um das Forschungsteam erneut zum Mond zu bringen. Nachdem das Raumschiff die Raumstation verlassen und den Zielort auf dem Mond erreicht hat, setzt Asko zur Landung an. Das Team steigt wieder in ihre Raumanzüge und begibt sich nach draußen. Dort suchen sie die Stelle auf, wo nach den Aufzeichnungen die Oberfläche nur eine dünne Gesteinsschicht aufweisen soll. Als sie diese erreicht haben, stellen sie fest, dass sie sich auf einer Felsplatte befinden. Somit müsste dieser Hohlraum direkt unter ihnen sein.
Sogleich schaut sich das Team diese Felsplatte genauer an. Nach einer Weile entdeckt einer der Forscher einen Spalt im Gestein. Nach intensivem Betrachten erkennt er, dass sich dieser rund um die Felsplatte zieht. Das würde ja bedeuten, dass diese Felsplatte eine Art von Abdeckung sein könnte, welche ein mögliches Loch darunter verschließt. Wenn das so wäre, könnte man ja versuchen, diese Abdeckung zu öffnen. Doch dieser ist so groß und schwer, dass es mit normalem Gerät hier nicht möglich sein wird. Und mit Gewalt öffnen wäre auch nicht die beste Lösung. Irgendwie müsste sich doch die Abdeckung öffnen lassen. So suchen alle nach einem Hinweis, ob und wie diese Abdeckung zu öffnen ist. Doch ist auch nach intensivem Suchen nichts dergleichen zu erkennen. Dabei entdeckt einer von der Gruppe seitlich an der Felsplatte ein rot glänzendes Abzeichen im Stein integriert. Das Ganze hat definitiv keinen natürlichen Ursprung. Irgendjemand muss das da irgendwann hinein gebaut haben. Doch was könnte das sein? Hat es irgendeine bestimmte Bedeutung? Hat es vielleicht sogar eine versteckte Funktion? Vielleicht kann man damit sogar diese Abdeckung öffnen. Doch wenn es so wäre, wie sollte das gehen?
Es werden Aufnahmen von dem Abzeichen gemacht und zur Raumstation übertragen, um mehr darüber herauszufinden. Sofort beginnt man dort mit der Suche, indem man die Bilder, die man auf dem Planeten gefunden hat, nach diesem Abzeichen durchsucht. Währenddessen untersucht das Team auf dem Mond noch eine Weile dieses Abzeichen. Doch irgendwie kommen sie nicht weiter und beschließen, vorerst zur Raumstation zurückzukehren.
Eifrig wird nach der Bedeutung dieses Abzeichens gesucht. Nach intensivem Suchen konnte man tatsächlich auf dem Planeten in bestimmten Gebäuden doch noch einige Bilder mit diesem Abzeichen finden. Diese Aufnahmen stammen vom Mond und zeigen das Abzeichen auf dieser Felsplatte. Außerdem befinden sich dort Personen in ungewöhnlichen Raumanzügen, die sich scheinbar mit diesem Abzeichen befassen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die früheren Bewohner dieses Sonnensystems. Auch sie haben vermutlich dieselbe Entdeckung gemacht und versucht herauszufinden, welche Bedeutung dieses Abzeichen hat. So wie es aussieht, wurden diese Untersuchungen dokumentiert, wobei diese Aufnahmen dann entstanden sind. So werden diese Bilder genau angeschaut, um zu verstehen, was da gerade passiert. Vielleicht entdeckt man darauf einen entscheidenden Hinweis, der einen weiterbringt. Und auf einer Aufnahme ist tatsächlich etwas Interessantes zu erkennen, dem man nachgehen möchte.
Asko macht sich erneut bereit, das Forschungsteam zum Mond zu fliegen. Diesmal haben sie allerdings noch ein paar zusätzliche Geräte dabei. So verlässt das Raumschiff erneut die Raumstation und steuert den Mond an. Am Zielort angekommen, verlässt das Team das Raumschiff und nimmt die Geräte mit zur Felsplatte. Diese stellen sie dann vor dem Abzeichen auf und schalten sie ein. Ein Lichtstrahl erscheint und wird daraufhin genau auf das Abzeichen ausgerichtet. Doch nichts passiert. Ein Techniker nimmt ein paar Einstellungen vor und schon man kann erkennen, wie sich der Lichtstrahl kontinuierlich langsam verändert. Alle Teammitglieder schauen gespannt, was passiert. Doch wieder passiert nichts. Daraufhin verändert der Techniker noch ein paar Einstellungen und startet das Gerät erneut. Wieder erscheint ein Lichtstrahl, der sich kontinuierlich verändert, diesmal allerdings viel langsamer als zuvor. Und wieder wartet jeder gespannt, was passiert.
Die Abdeckplatte beginnt sich plötzlich zu bewegen. Zuerst hebt sie sich ein Stück an und schiebt sich dann zur Seite. Die Mechanik dazu verbirgt sich innerhalb der gerade freigegebenen Öffnung. Das Team nähert sich vorsichtig diesem Loch im Boden, um einen Blick hineinzuwerfen. Doch sie sehen nur, dass das Innere in ein rötliches Licht getaucht ist. Mehr ist nicht zu erkennen. Das Team ist dennoch zufrieden mit ihrem bisherigen Erfolg. Als Nächstes steht die Erkundung dessen an, was sich in diesem freigelegten Loch befindet. Doch dafür muss erst noch spezielle Ausrüstung besorgt werden. Bis dahin will man die Platte wieder verschließen. So richtet man erneut für eine kurze Zeit einen bestimmten Lichtstrahl auf das Abzeichen und die Platte bewegt sich wieder in ihre ursprüngliche Position. Das Gerät, das den Lichtstrahl erzeugt hat, hat nämlich die letzte Einstellung automatisch gespeichert. Denn es hat sich herausgestellt, dass wenn ein bestimmter Lichtstrahl für eine gewisse Zeit auf das Abzeichen trifft, wird der Mechanismus ausgelöst, um die Platte zu bewegen. Danach packt das Team wieder alles zusammen und begibt sich ins Raumschiff. Dann geht es zurück zur Raumstation, wo die Vorbereitungen für das weitere Vorgehen besprochen und dann in Angriff genommen werden.
Asko nutzt die Zeit bis zum nächsten Einsatz mit seiner Familie. Als die Kinder im Bett sind, geht er mit seiner Frau Mina wieder zu einer der Aussichtsplattformen. Von da aus haben sie einen guten Blick auf diesen dunklen Mond mit dem Planeten im Hintergrund. Asko versucht, Mina zu zeigen, wo sie diese Abdeckplatte entdeckt haben. Gerade noch ist diese Gegend auf dem sich drehenden Mond zu sehen, bevor sie sich wegdreht. Einzelheiten kann man aus der Entfernung sowieso nicht erkennen. Als Asko ein wenig in sich geht und dabei diesen Mond betrachtet, bekommt er plötzlich ein ungutes Gefühl. Irgendetwas beunruhigt ihn. Als ob der Mond eine negative Ausstrahlung auf ihn ausübt. Doch das liegt bestimmt daran, dass diese dunkle und raue Landschaft etwas abschreckend wirkt. So macht sich Asko nichts daraus und verlässt mit Mina die Aussichtsplattform wieder.
Der nächste Flug zum Mond steht an. Die Wissenschaftler haben dieses Mal eine kleine, ferngesteuerte Sonde dabei, die sie in das Loch hinein schicken wollen. Mit ihrer Hilfe versuchen sie zu erfahren, was sich in diesem Loch befindet. Nachdem alles im Raumschiff verstaut ist und jeder auf seinem Platz sitzt, kann es losgehen. Asko steuert das Raumschiff aus der Raumstation und dann in Richtung Mond.
Dort angekommen begibt sich das Forschungsteam nach draußen und holt die Sachen, die sie benötigen, aus dem Raumschiff. Als die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird die Abdeckung geöffnet. Alle schauen noch einmal kurz in dieses Loch im Boden. Doch mehr als dieses rötliche Licht ist immer noch nicht zu erkennen. Danach begeben sie sich zurück ins Raumschiff. Von dort aus macht ein Techniker die Sonde startklar und steuert sie vorsichtig in das Loch im Boden. Auf einem großen Monitor kann der Techniker den Flug der Sonde verfolgen. Außerdem kann die gesamte Mannschaft dabei zusehen.
Die Sonde fliegt vorerst immer weiter nach unten und bewegt sich dabei nur langsam, da die Sichtweite nur begrenzt ist. Nach einer Weile wird das Loch breiter und die Sonde erkennt langsam den Boden der auf sie zukommt. Kurz davor bleibt sie stehen und schaut sich um. Sie scheint sich nun in einer Höhle zu befinden. Dann fliegt sie langsam weiter, damit das Forschungsteam sich darin umsehen kann. Dabei erkennen sie, dass es einige Tunnel gibt, die von dieser Höhle wegführen. Die Wissenschaftler wundern sich, wo dieses rötliche Licht herkommt, das die ganze Höhle beleuchtet. Es ist nirgends eine Lichtquelle zu erkennen. Sogar die Tunnel sind in dieses rötliche Licht getaucht.
Nachdem es in dieser Höhle nichts Interessantes zu entdecken gibt, wird die Sonde in einer dieser Tunnel gesteuert. Diesen fliegt sie vorsichtig entlang, bis eine Abzweigung kommt. Der Techniker, der die Sonde steuert, sucht sich eine Richtung aus. So steuert er die Sonde die Gänge entlang, bis sie erneut in einer weiteren Höhle ankommt. Als die Wissenschaftler erkennen, was sich darin befindet, hält der Techniker sofort die Sonde an und lässt sie auf den Boden aufsetzen. Diese steht nun regungslos auf der Stelle, während sich die Wissenschaftler die übertragenen Bilder anschauen. Völlig überrascht sehen sie eine riesige Höhle, in der sich fremdartige Wesen befinden. Es sieht so aus, als ob sie hier leben würden.
Die Wissenschaftler beobachten diese fremdartigen Wesen ein wenig und haben dabei allerdings kein gutes Gefühl. So beschließen sie, die Sonde sofort wieder rauszufliegen. Der Techniker lässt die Sonde wieder abheben und dreht sofort um. In dem Moment sind in einiger Entfernung zwei auffällig rot leuchtende Augen zu erkennen, die direkt zur Sonde ausgerichtet sind. Eines dieser Wesen scheint sich zu erheben, als ob es losfliegen würde. Sofort beschleunigt der Techniker die Sonde und fliegt so schnell wie möglich durch den Tunnel zurück. Da der Weg, den die Sonde geflogen ist, aufgezeichnet wurde, zeigt ein spezielles Programm den Rückweg. Eine wichtige Hilfe in diesem Labyrinth. Unterwegs fliegt die Sonde sogar noch an einem dieser fremdartigen Wesen vorbei. Doch dann hat sie den Ausgang erreicht und fliegt nach draußen.
Einige Wissenschaftler haben bereits das Raumschiff verlassen, um sofort die Platte wieder zu aktivieren und das Loch zu verschließen. Danach packen sie schnell alles zusammen und bringen es ins Raumschiff. Nachdem alles untergebracht ist und alle eingestiegen sind, startet Asko das Raumschiff. Sie möchten so schnell wie möglich den Mond verlassen, bevor diese Wesen sie entdecken, da sie nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben. So fliegt Asko unverzüglich zur Raumstation zurück.
Das Wissenschaftsteam setzt sich zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach der Entdeckung der fremdartigen Wesen ist eine neue Situation aufgetreten. Sie überlegen auch, ob diese fremden Wesen etwas mit dem Verschwinden der Bewohner zu tun haben. Aber auch diese rot leuchtenden Augen sind interessant. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch der Lichtstrahl zum Aktivieren der Abdeckplatte im rötlichen Farbspektrum liegt. So wäre es durchaus möglich, dass diese Wesen mit ihren rot leuchtenden Augen den Mechanismus aktivieren können.
Es wird eine Überwachungssonde zum Mond geschickt, welche die Platte, die den Eingang verschließt, ständig überwacht. So will man sofort informiert sein, wenn sich der Eingang öffnen sollte. Unterdessen wird überlegt, wie es weitergehen soll. Soll man versuchen, mit diesen Wesen Kontakt herzustellen oder doch lieber nicht? Diese Wesen scheinen einen zufriedenen Eindruck zu machen, obwohl nicht ersichtlich ist, wovon sie leben.
Asko unterhält sich mit seiner Frau Mina über diese fremden Wesen, die sie auf dem Mond entdeckt haben. Beide machen sich zwar über sie Gedanken, doch man weiß noch zu wenig von ihnen, um sie einzuschätzen. Währenddessen sehen sich die Wissenschaftler die Aufnahmen der Sonde noch einige Male genau an. Es ist dabei deutlich zu erkennen, dass eines dieser Wesen die Sonde entdeckt hat. Es hat sich deutlich erhoben und ist ein wenig Richtung Sonde geflogen. Mehr ist auf der Aufnahme nicht zu erkennen, da die Sonde danach die Höhle verlassen hat und im Tunnel davongeflogen ist. Das würde bedeuten, dass diese Wesen in dieser lebensfeindlichen Umgebung nicht nur leben, sondern auch fliegen können.
Jetzt werden die Aufnahmen geholt, die man auf dem Planeten gefunden und zusammengetragen hat. Dort ist der Mond mit diesem kleinen hellen Punkt zu sehen. Vermutlich handelt es sich dabei um den geöffneten Eingang. Und bei diesen kleinen, fliegenden Objekten könnte es sich möglicherweise um diese fremdartigen Wesen handeln. Das würde bedeuten, dass sie ohne Raumschiffe größere Distanzen zurücklegen könnten. Womöglich können sie so auch den Planeten erreichen. Bei dieser Überlegung sind plötzlich alle Anwesenden still, denn sie erkennen auf einmal, was das bedeuten könnte.
Asko ist inzwischen in seine Wohnung zurückgekehrt und erzählt seiner Frau die neuesten Erkenntnisse. Er achtet darauf, dass die Kinder nichts davon mitbekommen, um sie nicht zu beunruhigen. Auch ihm ist klar, dass, wenn diese Wesen vom Mond aus den Planeten erreichen könnten, sie auch die Raumstation erreichen würden.
Nachdem man lange überlegt hat, wie man weiter vorgehen soll, ist man zu dem Entschluss gekommen, vorerst nichts weiter auf dem Mond zu unternehmen. Dieser wird jedoch weiterhin beobachtet, um eine Reaktion dieser fremdartigen Wesen frühzeitig zu erkennen.
Einige Zeit später wird das Wissenschaftsteam zusammengerufen. Die Überwachungssonde des Mondes hat bemerkt, dass der Eingang geöffnet wurde. Es ist auch von Weitem das Licht zu erkennen, das aus der Öffnung heraus scheint. Gespannt beobachten alle am Monitor, was passieren wird. Doch es bleibt vorerst ruhig.
Wieder ist etwas Zeit vergangen, ohne dass sich etwas getan hat. Die Wissenschaftler setzen sich zusammen und beraten erneut über das weitere Vorgehen. Vielleicht sollte man doch noch einmal zum Mond hinüber fliegen und versuchen herauszufinden, warum der Eingang geöffnet ist. Diese Mission wird sicherlich nicht ganz ungefährlich sein, weil keiner weiß, was einen dort erwartet.
Asko hat sich für den Flug bereit erklärt, obwohl er kein gutes Gefühl bei der Sache hat. Einige Freiwillige des Forschungsteams werden ihn dabei begleiten. Nachdem alle Teilnehmer bereit sind, kann es losgehen. Asko startet sein Raumschiff und steuert auf den Mond zu. Als sie ihren Zielort erreicht haben, beobachtet Asko zuerst genauer die Umgebung, bevor er landet. Nach der Landung wird erneut die Umgebung eine Weile genauer beobachtet. Als noch immer nichts Außergewöhnliches zu sehen ist, beschließen die Forscher, das Raumschiff zu verlassen. Sie gehen danach direkt zu dem geöffneten Loch und schauen hinein. Auch hier ist nichts zu erkennen, außer diesem rötlichen Licht. Nach Rücksprache mit der Raumstation will man noch einmal die kleine, ferngesteuerte Sonde hineinfliegen lassen. Doch dieses Mal nur bis nach unten, um sich kurz umzusehen. So machen die Techniker die Sonde bereit und starten sie. Langsam lassen sie diese ins Loch hinunter fliegen und beobachten auf einem Monitor, was es doch unten zu sehen gibt. Dieses Mal bleibt das Team draußen und begibt sich nicht ins Raumschiff, um schneller reagieren zu können, falls etwas Unvorhersehbares passiert.
Die Sonde taucht stetig hinab, bis sie die Höhle erreicht. Dort setzt sie auf dem Boden auf und filmt die Umgebung. Aufmerksam verfolgt das Team am Monitor, was die Sonde überträgt. Vorerst ist nichts Interessantes zu sehen, doch dann ist eines dieser fremdartigen Wesen im Hintergrund zu erkennen. Anhand der auffällig rot leuchtenden Augen ist zu erkennen, dass er die Sonde direkt im Blickfeld hat. Angespannt verfolgen die Teammitglieder das Geschehen dort unten. Die Sonde richtet ihre ganze Aufmerksamkeit auf das fremdartige Wesen, das jedoch keine Regung zeigt. Auf einmal erscheint ein weiteres dieser Wesen und weitere folgen. Es werden immer mehr. Sofort wird die Sonde gestartet und fliegt nach oben. Doch plötzlich bricht die Verbindung ab. Die Techniker versuchen noch eilig, den Kontakt wiederherzustellen, doch ohne Erfolg. Da die Sonde bereits oben angekommen sein müsste, beschließt das Team sicherheitshalber zum Raumschiff zurückzukehren, da die Situation einfach zu unsicher geworden ist.
Asko beobachtet das Geschehen vom Cockpit seines Raumschiffes aus. Er erkennt, dass sich das Team auf dem Rückweg befindet. Nachdem die Forscher ein Stück gegangen sind, sieht er, wie etwas aus dem Loch im Boden heraus steigt. Es ist allerdings nicht die vermisste Sonde, sondern eines dieser fremdartigen Wesen. Es bleibt ein Stück über der Öffnung im Boden stehen und schaut fast regungslos mit seinen rot leuchtenden Augen auf die sich zurückziehenden Wissenschaftler. Asko ahnt nicht Gutes. Per Funk informiert er das Team darüber, was gerade hinter ihnen passiert. Einer nach dem anderen dreht sich daraufhin um. In diesem Augenblick setzt sich das Wesen wieder in Bewegung und fliegt auf die Gruppe zu. Es greift sich einen von den völlig überraschten Wissenschaftlern und fliegt mit ihm davon. Inzwischen sind weitere dieser Wesen aufgetaucht und stürzen sich auf die restlichen Wissenschaftler. Jeder Einzelne wird von ihnen ergriffen und davongetragen. Asko startet sofort das Raumschiff und fliegt davon. Er kann nur noch erkennen, wie diese Wesen den Mond verlassen. In einer bestimmten Höhe lassen sie dann ihre Beute los, die daraufhin unkontrolliert in den freien Raum schwebt. Das ist somit dessen sicheres Todesurteil und niemand wird sie je wiederfinden.
Asko fliegt so schnell wie möglich zurück zur Raumstation und informiert diese unterwegs über den Vorfall. Nachdem er gelandet ist, begibt er sich sofort in den Besprechungsraum, wo er bereits erwartet wird. Dort erzählt er noch einmal genau das gerade Geschehene. Daraufhin ist auch allen klar, warum man keine Bewohner mehr gefunden hat. Da diese Wesen von den früheren Bewohnern entdeckt wurden, war das vermutlich der Anlass, die Bewohner dieses Sonnensystems zu beseitigen und spurlos zu entsorgen. So konnten sie ungestört weiterleben, ohne dass jemand von ihrer Existenz etwas wusste. Wenn sich das Ganze nun wiederholen würde, werden diese Wesen wahrscheinlich noch einmal alles absuchen, bis es keine Überlebenden mehr geben wird. Somit muss man jederzeit damit rechnen, dass sie irgendwann auch die Raumstation erreichen werden.
Während der Beratungen über das weitere Vorgehen werden alle Personen umgehend über die gefährliche Situation benachrichtigt. Diejenigen, die sich außerhalb der Raumstation aufhalten, sollen sofort zurückkehren. Es soll vorerst auch keiner die Raumstation mehr verlassen, da außerhalb niemand mehr sicher sein kann. Außerdem wird die Umgebung der Raumstation intensiv beobachtet, um auf alles vorbereitet zu sein. Auch eine entsprechende Nachricht mit allen relevanten Informationen über das Geschehen wird in Richtung Heimat geschickt, in der Hoffnung, dass sie jemals dort empfangen wird.
Auf dem Planeten befindet sich noch eine größere Gruppe, die dort Nachforschungen anstellt. Auch sie wird sogleich über die Sachlage informiert. Nachdem der Leiter der Gruppe eine Rückmeldung geschickt hat, ruft er alle Teilnehmer auf, sofort zum Raumschiff zurückzukehren. Daraufhin kommen diese aus allen Richtungen und begeben sich zum Raumschiff zurück. Plötzlich erkennen sie am Himmel, wie etwas in rasanter Geschwindigkeit auf sie zukommt. Es ist eine große Schar dieser fremdartigen Wesen. Sofort versuchen sich alle so schnell wie möglich irgendwo in Sicherheit zu bringen. Doch alles geht so schnell, dass es keiner von ihnen schafft, zu entkommen. Nur der Pilot hat es noch ins Raumschiff geschafft. Er kann gerade noch ein Notsignal abzusetzen, bevor diese fremdartigen Wesen das Raumschiff so stark zerstören, dass kein Entkommen mehr möglich ist. Dann dauert es auch nicht lange, bis sie sich Zugang ins Innere verschafft haben, womit auch das Schicksal des Piloten besiegelt wäre. Jede einzelne Person wird von einem dieser Wesen festgehalten und hinauf in den freien Raum getragen, um spurlos entsorgt zu werden.
Auf der Raumstation ist das Notsignal des Piloten angekommen. Da jedoch keine Verbindung mit ihm möglich ist und auch nach längerer Zeit die Rückkehr des Raumschiffs ausbleibt, befürchtet man das Schlimmste. Im Moment scheint alles sehr schnell zu gehen, was die Gesamtsituation sehr gefährlich macht.
Asko befindet sich in seiner Wohnung und berichtet seiner Frau von den letzten Ereignissen. Auch sie erkennt den Ernst der Lage und findet, dass schnell etwas unternommen werden muss. Kurze Zeit später wird der Besatzung der Raumstation bekannt gegeben, dass aufgrund der Situation beschlossen wurde, das Sonnensystem aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Asko begibt sich daraufhin mit seiner Frau und den Kindern zu einer der Aussichtsplattformen, um mit anzusehen, wie die Raumstation diese Gegend verlässt. Als sich einige Zeit später die Raumstation in Bewegung setzt, ist Asko erleichtert. Je schneller sie von hier weg sind, desto besser.
Langsam entfernt sich die Raumstation von dem Planeten und ihrem Mond. Während Mina die Kinder zu Bett bringt, bleibt Asko noch ein wenig sitzen. Er blickt nach draußen und beobachtet, wie der Abstand allmählich größer wird. Dabei denkt er noch einmal darüber nach, was in letzter Zeit passiert ist.
Alarm erklingt. Asko schreckt auf und versucht herauszufinden, was los ist. Doch als sein Blick sich wieder nach draußen richtet, ist ihm klar, was passiert. Viele rot leuchtende Augen kommen auf die Raumstation zu. Es sind definitiv diese fremdartigen Wesen, die sich mit einer unheimlichen Geschwindigkeit der Raumstation nähern. Diese hat zwar ein eigenes Verteidigungssystem, welches jedoch gegen diese Menge an Wesen nicht völlig ankommt. So erreichen viele dieser Wesen die Raumstation und beginnen mit Zerstörungen. Sie fliegen mit Wucht auf die Scheiben und versuchen sie zu zerstören. Diese sind zwar extrem stabil gebaut, dennoch können sie durch ständig starke Beanspruchung kaputt gehen. Asko weiß genau, was dann passieren wird. Es gäbe keine Möglichkeit mehr, sich zu verteidigen, wenn die Scheiben zerbersten und die Luft entweicht. Doch was soll er nur tun? Fliehen ist aussichtslos und hier sitzt er in der Falle. Alle sitzen hier in der Falle.
Es kommt, was kommen muss. Als Asko ganz in der Nähe plötzlich ein starkes Geräusch hört, ahnt er schon, dass eine der Scheiben zerborsten ist. Er spürt auch sofort den dadurch verursachten Luftzug. In dem Moment weiß Asko, dass es vorbei ist.
Nur eine führungslose Raumstation treibt noch unbemannt durch den kosmischen Raum. Die Besatzung hat das gleiche Schicksal wie die früheren Bewohner dieses Sonnensystems ereilt. Und wieder ist niemand mehr da, der von der Existenz dieser fremdartigen Wesen etwas weiß.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jürgen Schnaible).
Der Beitrag wurde von Jürgen Schnaible auf e-Stories.de eingesendet.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026.
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