Jürgen Schnaible

Der Kontakt

Die Kontrollfahrt

Es ist ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Mars, als Robin am frühen Morgen aufsteht. Er macht sich fertig und geht Frühstücken. Seit gut drei Jahren lebt er auf dieser Station mit seiner Familie und die seiner drei Kollegen. Es gibt bereits mehrere solcher Stationen, die überall auf dem Mars verteilt sind. Seit das Projekt angelaufen ist, um den Mars bewohnbar zu machen, wird ständig kontrolliert, wie sich dieser verändert. Und das ist die Aufgabe von Robin und seinen Kollegen. Sie machen Kontrollfahrten und beobachten, wie der Mars auf die verschiedenen Maßnahmen reagiert. Die Atmosphäre hat sich auf dem Planeten schon spürbar verändert. Man hat bereits eine erdähnliche Atmosphäre geschaffen, sodass man sich frei bewegen kann. Es ist natürlich nicht genauso wie auf der Erde, aber man kommt mit den Bedingungen gut zurecht. 

Robin trifft sich mit seinen drei Kollegen am Frühstückstisch. Dabei besprechen sie, wohin jeder von ihnen an diesem Tag fährt und welchen Weg er dabei nimmt. Es gibt da markante und übersichtliche Plätze, die einem einen guten Überblick verschaffen und öfters bei Kontrollfahrten heimgesucht werden. Nach dem Frühstück packt jeder seine Sachen zusammen und begibt sich zu seinem Fahrzeug. Robin verstaut seine Sachen im Wagen und kontrolliert, ob die Energiespeicher voll sind. Dann kann es losgehen. 

Robin verlässt mit seinem Wagen die Station und fährt hinaus in die noch größtenteils unwirtliche Landschaft. Er schaut sich unterwegs aufmerksam um und hält sich dabei an die vorher festgelegte Strecke. Ab und zu bleibt er stehen und steigt kurz aus. So manche Dinge sieht er sich dann doch lieber etwas genauer an. Manchmal nimmt er auch das eine oder andere mit zur Station, um es dort genauer zu untersuchen. Auch die Atmosphäre um ihn herum möchte er im Freien spüren, um gegebenenfalls Veränderungen wahrzunehmen. Er möchte an verschiedenen Stellen einfach ein Gesamtbild haben, das er beurteilen kann. So durchquert Robin weiter die Marslandschaft und bleibt dabei auf der festgelegten Strecke. Da diese Strecken nicht immer dieselben sein sollen, gibt es verschiedene Routen, die auch ständig verändert werden. Dadurch kommt man an noch bislang unbekannten Stellen vorbei und lernt dabei die Umgebung immer genauer kennen. 

Es ist bereits Nachmittag, als Robin sich auf den Rückweg macht. Er hat noch einen langen Weg vor sich, als er plötzlich eine Nachricht bekommt. Dabei wird er vor einem Sandsturm gewarnt, der sich rasch in seine Richtung bewegen soll. Sofort versucht Robin so schnell wie möglich zur Station zurückzukehren. Doch schon ein paar Minuten später bemerkt er, dass er direkt auf den Sturm zufährt. Der Horizont vor ihm hat sich bereits verdunkelt und Robin muss sich etwas einfallen lassen. Der Sturm kommt rasch näher und Robin versucht irgendwo Schutz zu suchen, bis dieser vorbei ist. So fährt er in Gegenrichtung davon und sucht dabei eine geeignete Stelle. Da entdeckt er einen abgelegenen Hügel mit einem markanten Felsvorsprung. Robin beschließt sich das genauer anzusehen und fährt auf direktem Weg dorthin. Als er dort angekommen ist, scheint das ein geeigneter Platz zu sein, um den Wagen hier vorläufig abzustellen, bis der Sturm vorbei ist. 

Nachdem Robin den Wagen unter den Felsvorsprung gefahren hat, erkennt er eine große Öffnung im Felsen, die in den Hügel hineinführt. Etwas verwundert steigt er aus, um sich das anzusehen. Die Öffnung ist so groß, dass er mit dem Wagen hineinfahren könnte. Robin geht einige Schritte hinein und erkennt einen Tunnel, der in die Dunkelheit hineinführt. Er hat keine Ahnung, wie weit es dort hineingeht. Also dreht er um und geht wieder hinaus. Da bemerkt er, dass der Sturm schon bedrohlich nahegekommen ist und er in den Wagen steigen sollte. So steigt Robin in den Wagen und überlegt kurz. Man erkennt bereits die ersten Auswirkungen des Sturmes, als Robin das Fahrzeug startet. Er dreht den Wagen und fährt langsam in diesen Tunnel hinein und folgt ihm. Durch die Scheinwerfer erkennt Niko, dass der Weg immer weiter führt. Dann stellt er jedoch den Wagen ab. Hier drinnen ist er vor dem Sturm sicher und kann abwarten, bis dieser vorüber ist. 

Während draußen der Sturm wütet, sitzt Robin in sicherem Abstand vor dem Eingang und schaut nach draußen. Er kann jedoch nicht sagen, wie lange der Sturm noch andauern wird. So kann er nur abwarten und hoffen, dass dieser bald vorbei ist und er endlich weiterfahren kann. Doch auch eine Stunde später ist noch keine Besserung in Sicht. Robin versucht über sein Funkgerät Verbindung mit der Station aufzunehmen, was allerdings im Moment nicht möglich ist. Somit ist er vorübergehend hier völlig von der Außenwelt abgeschnitten und auf sich allein gestellt. 

Noch immer sitzt Robin vor dem Eingang, ohne dass sich das Wetter draußen beruhigen würde. Und immer wieder schaut er den Gang entlang, der in eine vollkommene Dunkelheit führt. Robin fragt sich die ganze Zeit schon, wie weit der Tunnel noch gehen mag. Aber auch, wohin er wohl führt. Und je länger er hier warten muss, desto größer scheint seine Neugierde zu werden. Noch einmal wagt er sich näher an den Eingang heran, doch der enorme Sturm lässt ihn nicht nach draußen. So fasst Robin den Entschluss, sich in den Wagen zu setzen und noch ein Stück weiter hineinzufahren. 

Robin startet den Wagen und schaltet die Scheinwerfer ein. Das tiefe Schwarz vor ihm wird durch das Licht so erhellt, dass er ein Stück weit sehen kann. Dann fährt er langsam los und konzentriert sich dabei auf den Weg vor ihm. Es ist für Robin schon ein beklemmendes Gefühl, durch diese absolute Dunkelheit zu fahren, ohne zu wissen, wohin sie führt. Hinter ihm verschwindet gerade das letzte Licht vom Eingang, sodass nun auch hinter ihm absolute Dunkelheit herrscht. Jetzt wird es ihm langsam unheimlich und er wirkt auch etwas angespannt. Jederzeit muss er damit rechnen, dass etwas Unvorhersehbares plötzlich vor ihm auftaucht. So muss er ständig voll konzentriert sein, was ihn unter diesen Bedingungen doch allmählich belastet. Dennoch fährt Robin Stück für Stück diesen Tunnel entlang und begibt sich dabei immer tiefer unter die Marsoberfläche. 

Schon seit einer halben Stunde fährt Robin durch diesen Tunnel. Dieser verläuft scheinbar wahllos durch diese dunkle Unterwelt. Robin ist sich sicher, dass dieser unterirdische Tunnel keinen natürlichen Ursprung hat. Die Größe des Tunnels und die ebene Beschaffenheit des Weges über die ganze Strecke hinweg ist schon sehr auffällig. Und obwohl Robin immer noch neugierig ist, wohin der Weg führt, wirkt er doch langsam erschöpft. Wie weit wird dieser Tunnel wohl noch gehen? Sollte er vielleicht doch lieber umdrehen? Robin schaut auf die Energieanzeige seines Wagens. Lange kann er sich nicht mehr hier unten aufhalten, sonst kommt er nicht mehr zur Station zurück. So konzentriert sich Robin wieder nach vorne und beschließt demnächst umzudrehen.

Wenig später fährt Robin um eine weitere Kurve, als sich vor ihm eine längere Gerade auftut. Da erkennt Robin Licht in einiger Entfernung. Er hält kurz den Wagen an, um sich das genauer anzusehen. Doch er ist noch zu weit weg, um Genaueres zu erkennen. Dann fährt er weiter und beobachtet dabei stetig das Licht vor ihm. Nach einer Weile gibt das Ganze vor ihm allmählich ein Bild. Im ersten Moment kann er nicht glauben, was sich da vor ihm auftut. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. 


Die verborgene Welt

Robin kann es nicht fassen. Er steht mit seinem Wagen vor einer Brücke, die zu einem großen Gebäude führt. Das alles scheint sich in einer riesigen Höhle zu befinden, deren Ausmaße man durch die Dunkelheit im Hintergrund nicht erkennen kann. Das ganze Objekt ist jedoch gut beleuchtet, sodass man es gut erkennen. Durch das fremdartige, futuristische Aussehen dieses Objektes fühlt sich Robin sofort in eine andere Welt versetzt. Sogleich stellt sich ihm die Frage, wer dieses Objekt so tief unter der Oberfläche wohl gebaut haben könnte. Robin bietet sich hier ein faszinierender, aber auch unheimlicher Anblick. Wer mag wohl hier unten im Verborgenen leben? 

Um nicht länger aufzufallen, schaltet Robin seinen Wagen aus. So ist dieser im Dunkeln nicht so leicht zu erkennen und spart Energie. Robin steigt aus und beobachtet das Anwesen, ob er etwas Auffälliges erkennen kann. Vielleicht entdeckt er ja auch einen der Bewohner, falls es einen geben sollte. Doch warum sollte das ganze Gebäude beleuchtet sein, wenn keiner hier unten wohnen würde? Robin überlegt, ob er über die Brücke gehen soll, um sich das Ganze näher anzusehen. Vielleicht wäre es jedoch auch besser umzukehren und zu melden, was er da entdeckt hat. Wahrscheinlich werden dann jedoch irgendwelche Spezialisten hierher geschickt und Robin würde überhaupt nichts davon mitbekommen, was hier passiert. Er würde vielleicht nie erfahren, was es mit diesem Gebäude auf sich hat.

Nach kurzem Nachdenken schnappt sich Robin seine Tasche, in der er alles Mögliche verstaut hat, und geht ganz behutsam auf die Brücke zu. Immer darauf bedacht auf alles Mögliche vorbereitet zu sein, geht er über die völlig aus Stein errichtete Brücke. Dabei hat er dieses imposante Gebäude, das auch komplett aus Stein gebaut zu sein scheint, weiter im Blick. Zwischendurch schaut Robin über die Brücke und versucht zu erkennen, was sich unter dieser befindet. Es ist dort unten allerdings zu dunkel, um etwas zu erkennen. So wie die Umgebung des Gebäudes ins Dunkel eintaucht, bis nichts mehr zu erkennen ist.

Nachdem Robin die Brücke überquert hat, steht er nun vor diesem großen Bauwerk. Direkt vor ihm befindet sich eine große Tür. Robin versucht die Tür vorsichtig zu öffnen. Als diese sich bewegt, versucht er nach Möglichkeit so unauffällig und leise dabei zu sein. Erstaunlicherweise lässt sie sich sogar sehr leicht und geräuschlos bewegen, womit er überhaupt nicht gerechnet hat. Sofort wirft er einen Blick durch den Türspalt. Dahinter befindet sich ein Raum, der auch ungewöhnlich gestaltet ist. Da sich scheinbar gerade niemand in dem Raum befindet, geht Robin vorsichtig hinein. Wer auch immer hier wohnen mag, die Einrichtung ist auf das Wesentliche reduziert. Die Einrichtungsgegenstände haben ein merkwürdiges Design, das Robin so noch nirgends gesehen hat. Es könnte sich um eine Art Vorraum oder Empfangsraum handeln. Robin macht sich so seine Gedanken. Diese Dinge könnten zwar von Menschenhand gemacht worden sein, müssen aber nicht. Schließlich befindet er sich auf dem Mars und muss mit allem rechnen. Außerdem glaubt er nicht, dass es hier möglich wäre, unbemerkt einen so langen Weg unter der Oberfläche anzulegen, um in dieser Höhle ein solches Bauwerk zu errichten. Wenn das Ganze wirklich nicht von Menschen gebaut wurde, wäre allerdings eine Ähnlichkeit mit diesen Erbauern nicht auszuschließen. Die Gegenstände würden zumindest darauf schließen lassen. 

Vorsichtig öffnet Robin eine weitere Tür, die zu einem langen Korridor führt. Dieser wirkt wirklich riesig, ist großzügig ausgelegt und prachtvoll gestaltet. Dort entdeckt er weitere Türen, die in alle Richtungen verteilt sind. Robin wagt sich langsam auf diesen Korridor hinaus, wo eine unheimliche Stille herrscht. Diese Stille macht Robin mehr Angst, als wenn irgendwo natürliche Geräusche wären. So hört er nur die eigenen Geräusche, die er verursacht und die ihm dadurch verhältnismäßig laut vorkommen. Voll konzentriert geht Robin durch diesen doch unheimlich wirkenden Korridor. Dann nähert er sich vorsichtig der nächstgelegenen Tür, öffnet diese ebenso vorsichtig und wirft einen Blick hinein. Auch hier befindet sich niemand. Dieser Raum hat zwar auch sein eigenwilliges Design, könnte sich jedoch genauso auch auf der Erde in irgendeiner Wohnung befinden. 

Nachdem sich Robin drinnen kurz umgesehen hat, verlässt er vorsichtig wieder den Raum und begibt sich zur nächsten Tür. So schaut er sich Stück für Stück einen Raum nach dem anderen an. Auch wenn das gesamte Design teilweise wirklich recht außergewöhnlich ist, hat es doch markante Ähnlichkeit mit Gegenständen, die in menschlichen Wohnungen üblich sind. Alles sieht irgendwie nach einem zwar ungewöhnlichen, aber dennoch menschlichen Wohngebäude aus. Doch Robin glaubt nicht daran. Das kann einfach nicht sein. Hier wohnt oder wohnte jemand ganz anderes. 

Eine der Türen führt wieder hinaus ins Freie. Robin steht vor einem großen Platz, der von kleinen Außenmauern begrenzt ist. Dieser Platz ist ebenso ungewöhnlich wie interessant angelegt. Viele Möglichkeiten, sich zu entspannen oder sich zu vergnügen. Auch ein elegant gestalteter Pavillon befindet sich inmitten des Platzes. Doch auch hier ist erstaunlicherweise niemand zu sehen. So geht Robin die Mauer entlang und sieht sich dabei neugierig um. Nach einer Weile bleibt er stehen, um über die Mauer nach draußen zu schauen. Da, wo das Licht nicht mehr hinkommt, herrscht völlige Dunkelheit. Der Anblick ist nicht nur unheimlich, sondern hat auch etwas Beängstigendes. Robin kann nicht erkennen, was sich dort hinten befindet. Er weiß nicht, ob sich dahinter eine Wand befindet oder ob es da doch noch weitergeht. Es könnten sich auch noch mehr Gebäude dort irgendwo befinden, die im Moment nur nicht beleuchtet sind. Und wenn sich jemand dort drüben befinden würde, könnte er von dort heimlich beobachtet werden, ohne dass er etwas davon bemerkt. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Dieser Anblick, als ob da hinten die Welt zu Ende wäre, ist faszinierend und erschreckend zugleich. 

Am hinteren Teil des Platzes ändert sich das Bild ein wenig, da dieser Teil zum Garten wird. Viele unterschiedliche, für Robin fremdartige Pflanzen werden hier angebaut. Auch Wasser ist hier vorhanden. Da alles so ordentlich angelegt ist, muss das irgendjemand bewerkstelligt haben. Ansonsten wäre hier schon alles verwildert. Es kann somit noch nicht allzu lange her sein, dass jemand da war. Bei dem Gedanken schaut sich Robin noch einmal genauer um. Auch das Gebäude betrachtet er noch einmal intensiver. Doch noch immer ist kein Bewohner zu erkennen. Dann wendet er sich ab und geht weiter die Mauer entlang. Nachdem er den Platz einmal umrundet hat, steht er wieder vor dem Gebäude. 

Bevor Robin wieder hinein geht, fragt er sich, woher eigentlich die Energie für die Beleuchtung kommt. Er kann keine Stromquelle dafür erkennen. Dann betritt er erneut das Gebäude und schaut sich weiter um. Er begibt sich ein Stockwerk höher, wo sich noch weitere Räume befinden. Auch hier gibt es einen prächtigen Korridor, der wundervoll gestaltet ist. Wieder begibt sich Robin auf Entdeckungstour und bemerkt, dass er dabei immer routinierter wird. Er würde sich bestimmt ordentlich erschrecken, wenn er plötzlich doch noch jemanden entdecken würde. Aber auch hier ist niemand zu sehen. Das Gebäude scheint im Moment wirklich nicht bewohnt zu sein. 

Robin macht sich Gedanken, was er nun machen soll. Er schaut nach der Zeit und erkennt, dass auf der Oberfläche bereits die Nacht hereinbricht. Bis er im Wagen und dann oben angekommen ist, herrscht dort völlige Dunkelheit. Dort gibt es keine festen Straßen und keine Beleuchtung. Er hätte auch keine richtige Orientierung, trotz Peilsender zur Station. Es wäre ein unkalkulierbares Risiko, mitten in der Nacht herumzufahren. Außerdem weiß er nicht einmal, ob der Sturm schon vorbei ist. So oder so müsste er vor dem Ausgang seinen Wagen abstellen und darin übernachten. Will er das wirklich? Doch was wäre die Alternative? Er könnte ja hier übernachten! Doch wäre das nicht zu gefährlich? Was wäre, wenn jemand kommt, während er schläft? Robin muss sich etwas einfallen lassen. 

Wenig später hat Robin einen kleinen, etwas abgelegenen Raum entdeckt, wo er sich vorerst etwas zurückziehen will. Dort setzt er sich hin und versucht für eine Weile abzuschalten. Er merkt, dass er langsam Müde wird und ihm die Augen allmählich schwer werden. Am liebsten würde er etwas schlafen, doch die Gefahr besteht natürlich, dass plötzlich jemand hier auftaucht. Außerdem ist er noch etwas aufgewühlt und kommt sowieso nicht gleich zur Ruhe. Doch irgendwann übermannt ihn die Müdigkeit und er schläft ein. 

Plötzlich wird Robin wach. Er ist sich nicht ganz sicher, doch er hat das Gefühl, dass er etwas gehört hat. Noch etwas benommen lauscht er, ob er erneut etwas hören kann. Und tatsächlich hört er ein Geräusch. Diesmal ist es jedoch eindeutig. Robin wird langsam wach und wirkt leicht aufgeregt. Er bewegt sich nicht, um selber kein Geräusch zu machen. So konzentriert er sich lieber weiterhin auf das, was er da hört. Er hat das Gefühl, als ob jemand den Korridor entlang geht. Robin verhält sich weiterhin ganz ruhig und versucht jedes Geräusch und jede Bewegung zu vermeiden. Gespannt schaut er dabei auf die Tür, ob sich diese öffnet und doch noch jemand reinkommt. Als nichts mehr zu hören ist, sucht sich Robin in dem Raum einen schlecht einsehbaren Platz, um dort noch eine Weile abzuwarten.   

Es dauert auch nicht lange, bis Robin erneut Geräusche in der Nähe wahrnimmt. Diesmal verlaufen diese allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Dann wird es wieder ruhig, doch Robin lauert weiterhin, was passiert. Erst als es längere Zeit still bleibt, traut sich Robin hervor. Ganz vorsichtig und aufmerksam begibt er sich zur Tür, um diese langsam zu öffnen. Er schaut vorsichtig hinaus, kann jedoch niemanden erkennen. Dann wartet er noch einen Moment ab und verlässt leise den Raum. 

Robin überlt, ob er schnell das Gebäude verlassen soll und zurückfahren, als er erneut etwas hört. Die Geräusche kommen vom oberen Stockwerk. Nach kurzem Überlegen geht Robin langsam nach oben. Seine Neugierde möchte unbedingt wissen, wer da ist. So steigt er ganz vorsichtig hinauf und richtet seinen Blick kontinuierlich auf den oberen Korridor. Als er oben angekommen ist, kann er jedoch noch immer niemanden erkennen. Robin ist sich sicher, dass hier jemand gewesen sein muss, denn die Geräusche kamen von hier. 

Plötzlich ist erneut ein Geräusch zu hören. Doch diesmal kommt es von noch weiter oben. Robin ist im ersten Moment verwundert. Er wusste nicht, dass es da noch ein Stockwerk gibt. Sofort beginnt er einen weiteren Aufgang zu suchen, der noch höher führt. Als er ihn etwas abseits gefunden hat, macht er sich auch gleich auf den Weg nach oben. Langsam und aufmerksam nähert er sich einem weiteren Stockwerk. Auch hier befindet sich ein Korridor, allerdings mit nur einem Raum in dessen Mitte. Der Korridor läuft um diesen kreisrunden Raum herum. Die Außenwände des Raumes sind mit unbekannten, auffälligen Symbolen verziert. Robin geht leise den Korridor entlang, bis er an diesem Raum angekommen ist. Dort sieht er eine ebenfalls auffällig markierte Tür. Langsam nähert er sich dieser und wartet einen kurzen Augenblick, um sie vorsichtig zu öffnen. Er schaut hinein und entdeckt einen etwas ungewöhnlich ausgestatteten Raum. Aber auch hier befindet sich niemand. 

Robin geht hinein und schaut sich darin um. Es sind in diesem kreisrunden Raum einige fremdartige technische Apparate ringsum montiert. In der Mitte des Raumes befindet sich eine Konsole und davor ein gemütlich wirkender Stuhl. Neugierig setzt sich Robin hinein. Dieser Stuhl ist wirklich angenehm bequem. Dann widmet sich Robin der Konsole, die relativ schlicht gehalten ist. Als er die Oberfläche der Konsole berührt, öffnet sich daraufhin ein Bildschirm. Robin betrachtet neugierig, was darauf dargestellt wird. Auf einer Hintergrundgrafik werden einzelne Symbole dargestellt, die sich teilweise bewegen. Auch scheint auf dem Bildschirm noch etwas geschrieben zu sein, jedoch mit fremdartigen Zeichen, dessen Bedeutung Robin nicht kennt. Plötzlich erscheint neben dem Bildschirm ein kleines, rundes Feld mit einem regelmäßig blinkenden Symbol darin. Robin schaut sich das genauer an und fragt sich, was das wohl zu bedeuten hat. Instinktiv berührt Robin dieses Feld, das daraufhin aufhört zu blinken und in einer anderen Farbe leuchtet. Robin verspürt in dem Augenblick ein seltsames und für ihn völlig unbekanntes Gefühl. Das Ganze ist jedoch in einigen Sekunden auch schon wieder vorbei. Die Konsole schaltet sich wieder ab und alles ist, wie es war. Robin wundert sich noch etwas über das gerade Erlebte und erhebt sich vom Stuhl. Er beschließt, den Raum vorerst wieder zu verlassen und sich weiter hier oben umzusehen. 


Die andere Seite

Robin öffnet vorsichtig die Tür und traut seinen Augen nicht. Vor ihm eröffnet sich der Anblick einer herrlichen, exotischen Naturvielfalt. Strahlender Sonnenschein lässt die Farben aufleuchten. Eine angenehme Atmosphäre schlägt Robin entgegen, sodass er sogleich nach draußen geht. Als er sich umdreht, erkennt er den gleichen Raum vor sich, der noch vor Kurzem inmitten des Korridors stand. Die ganzen Verzierungen der Außenwand sind vorhanden. Nur sieht der Raum jetzt wie ein kleines, eigenständiges Gebäude aus, das irgendwo einfach so hingestellt wurde. 

Robin hat keine Ahnung, wo er sich im Moment befindet. Auch nicht, warum er überhaupt hier ist. Was für eine Technik hat ihn hierher gebracht? Alles um ihn herum ist so fremdartig. Da entdeckt er einen kleinen Pfad, der von hieraus wegführt. Robin könnte zwar wieder hineingehen und versuchen zurückzukehren, doch er beschließt dem Pfad ein wenig zu folgen. 

Nach einer Weile kommt Robin an einen leichten Abhang, der in ein Tal führt. Er schaut den Abhang herunter und erkennt plötzlich eine Person, die ebenfalls diesem Pfad zu folgen scheint. Rasch duckt sich Robin, um nicht selbst gesehen zu werden. Neugierig beschließt er, dieser Person vorsichtig zu folgen. Da fällt ihm ein, dass diese Person möglicherweise ebenfalls gerade hierher gekommen sein könnte. Vielleicht ist es sogar diese, die er in dem Gebäude, in dem er sich zuvor befand, gehört hatte. 

Noch immer folgt Robin dieser Person vor ihm. Er versucht dabei zu erkennen, um wen es sich dabei handeln könnte, doch es gelingt ihm einfach nicht. Diese ist mit einem großen Umhang bekleidet, sodass keine Einzelheiten zu erkennen sind. So muss er ihr weiter folgen, wenn er versuchen will, mehr zu erfahren. 

Einige Zeit später entdeckt Robin ein großes, rundes Gebäude, auf das die Person vor ihm direkt zugeht. Neugierig folgt Robin dem Pfad, der tatsächlich bis zu dem Gebäude führt. In einiger Entfernung bleibt Robin jedoch zurück und beobachtet, was passieren wird. Die Person betritt das Gebäude und Robin bleibt vorerst nichts anderes übrig, als abzuwarten. 

Es wird bereits dunkel, was hier überraschend schnell passiert. Robin hat sich in der Zwischenzeit die Pflanzen in der Umgebung genauer angeschaut und festgestellt, was er davon essen kann. So sammelt er noch schnell einige zusammen und macht sich für eine Übernachtung bereit. Es hätte auch keinen Sinn, in der Dunkelheit zurückzugehen. Wie sollte er den Pfad erkennen? Und mit seiner Taschenlampe wäre er schon von Weitem sichtbar. So schnell wie die hiesige Sonne jedoch wandert, wird die Nacht hoffentlich auch nicht lange dauern. 

Robin sucht noch schnell einen geeigneten Platz zum Übernachten, bevor es ganz dunkel ist. Er achtet darauf, ein Stück abseits vom Pfad zu bleiben, falls doch noch jemand vorbeikommen sollte. Und dann ist es auch schon so dunkel, dass man wirklich nichts mehr erkennen kann. Robin schaut nach oben, kann jedoch keinen einzigen Stern am Himmel erkennen, obwohl zuvor keine Wolken zu sehen waren. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich hinzulegen und auf den nächsten Tag zu warten. 

Mitten in der Nacht wird Robin plötzlich wach. Als er die Augen aufmacht, erkennt er Licht inmitten der Dunkelheit. Er dreht sich um, um zu erkennen, woher das Licht kommt. Da sieht er dieses Gebäude, das auf einmal beleuchtet ist. Das Dach ist geöffnet und man kann eine große Tribüne inmitten des Gebäudes erkennen. Die Plätze scheinen mit weiteren Personen besetzt zu sein. Vor dieser Tribüne wird ein riesiges Hologramm projiziert. Interessiert schaut sich Robin die Projektionen an. Was er da sieht, kann er jedoch nirgends einordnen. Eine völlig unbekannte Welt tut sich vor seinen Augen auf. Fremde Welten mit fremden Wesen. Staunend beobachtet Robin das Geschehen aus der Entfernung. Dabei hat er das Gefühl, dass die Zuschauer mit dieser Vorführung über bestimmte Dinge informiert werden sollen. Doch auf einmal erkennt er die Erde. Es wird scheinbar über Ereignisse berichtet, die aktuell auf der Erde passieren. Aber auch von den Stationen auf dem Mond und dem Mars wird berichtet. Robin ist erstaunt darüber, dass die Menschen vermutlich schon längere Zeit beobachtet werden und scheinbar niemand etwas davon bemerkt hat. Robin stellt sich die Frage, was das Alles zu bedeuten hat. 

Einige Zeit später ist die Vorführung beendet. Das Dach schließt sich wieder und das Gebäude verdunkelt sich, sodass es nicht mehr zu erkennen ist. Robin ist zwar noch ein wenig aufgebracht von diesem gerade Erlebten, doch die Müdigkeit kommt schnell zurück. So dauert es auch nicht lange und Robin schläft erneut ein. 

Es ist bereits hell, als Robin aufwacht. Sogleich schaut er sich um und richtet dann seinen Blick in Richtung des Gebäudes. Dort erkennt er mehrere Personen, die das Gebäude in unterschiedliche Richtungen verlassen. Dabei sieht er auch eine Person, die dem Pfad folgend in seine Richtung kommt. Sofort vermutet Niko, dass es die Person ist, der er gestern gefolgt ist. Da diese bereits schon ziemlich nahe ist, begibt sich Robin rasch selber wieder zurück auf den Pfad. Er will so schnell wie möglich zu diesem frei stehenden Raum zurück, noch bevor diese Person dort eintrifft. So läuft er so schnell und gleichzeitig so unauffällig wie möglich den ganzen Weg wieder zurück. Nachdem er den Abhang hochgelaufen ist und es flacher wird, weiß Robin, dass es nicht mehr weit sein kann. 

Kurze Zeit später hat er sein Ziel erreicht. Sogleich öffnet er die Tür und geht hinein. Er setzt sich auf den Stuhl vor der Konsole und aktiviert den Bildschirm. Robin schaut sich das Bild darauf kurz an und vermutet, seine Position auf einer Art Landkarte entdeckt zu haben. Von den unterschiedlichen Symbolen, die sich auf dem Bildschirm in verschiedene Richtungen bewegen, scheint sich eines davon dieser Position gerade zu nähern. Es ist möglicherweise die Person, die allmählich näher kommt. Er muss also handeln. 

Erneut erscheint plötzlich neben dem Bildschirm ein kleines, rundes Feld mit einem regelmäßig blinkenden Symbol darin. Und wieder berührt Robin diese Stelle, bis es aufhört zu blinken und in einer anderen Farbe leuchtet. Wiederum verspürt Robin einige Sekunden dieses sonderbare Gefühl, bevor sich der Bildschirm wieder abschaltet. Robin steht daraufhin sofort auf und geht zur Tür. Als er diese öffnet, erkennt er sofort, dass er zurück ist. Aber auch jetzt muss alles sehr schnell gehen. 

Robin läuft sofort den Korridor entlang, ohne dabei besonders vorsichtig zu sein. Er geht davon aus, dass sich im Moment niemand außer ihm im Gebäude befindet. Außerdem darf er keine Zeit verlieren. So erreicht Robin ein Stockwerk nach dem anderen, bis er letztendlich die Eingangstür erreicht hat. Draußen angekommen, läuft er so rasch wie möglich über die Brücke zurück zu seinem Wagen. Als er dort angekommen ist, schaut er sich noch einmal um. Zuerst sieht alles normal aus, doch dann erkennt er an einem der Fenster etwas Auffälliges. Er hat den Eindruck, als ob sich jemand dahinter befindet und nach draußen schaut. Robin bleibt regungslos stehen und beobachtet weiterhin das Fenster. Kurze Zeit später ist niemand mehr dahinter zu sehen. Für Robin wird es Zeit zurückzufahren. 

Robin setzt sich in seinen Wagen, doch dieser lässt sich nicht starten. Die restliche Energie ist so gering, dass er damit nicht mehr fahren kann. Vor allem geht es auch die ganze Zeit bergauf. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als den Wagen hier stehen zu lassen. Robin ist entsetzt. Wie soll er unter diesen Umständen wieder zurückkommen?


Der Rückweg

Nachdem Robin noch rasch ein paar Sachen aus dem Wagen geholt hat, macht er sich auf den Weg. Er läuft den Tunnel entlang nach oben, solange er noch genug erkennen kann. Vor ihm wird es nämlich immer dunkler, je weiter er vorankommt. Zwischendurch dreht er sich um, ob ihm jemand folgt. Doch er kann nichts dergleichen erkennen. Nach einer Weile ist es vor ihm so dunkel, dass er nichts mehr erkennen kann. Er muss die Handlampe einschalten, um den Weg zu erkennen. Hinter ihm ist nur noch ein kleiner, heller Punkt zu sehen. Doch nach der nächsten Kurve ist auch dieser verschwunden. Um ihn herum herrscht nun völlige Dunkelheit. 

Es ist schon einige Zeit her, als Robin den Rückweg angetreten hat. Es ist ein langer Weg nach oben, und Robin wird noch einige Zeit unterwegs sein. Die Füße werden immer schwerer und Robin muss sich erst einmal ausruhen. Er setzt sich einfach irgendwo hin und macht die Handlampe aus, um Energie zu sparen. Nun ist es komplett dunkel um ihn herum. Für Robin ein beklemmendes Gefühl und beängstigende Situation. Er bekommt nicht mit, was um ihn herum passiert. Vielleicht ist ihm doch jemand unauffällig gefolgt und kommt nun langsam näher. Er konzentriert sich jetzt mehr darauf, ob er etwas hört. Doch noch ist alles still. 

Wenig später macht sich Robin weiter auf den Weg nach oben. Es ist immer noch ein langer Weg, und es wird Zeit, aus dieser Dunkelheit herauszukommen. Immer wieder meint Robin Geräusche zu hören und schaut sich erschrocken um. So geht er immer weiter durch diesen scheinbar nicht enden wollenden Tunnel. Doch einige Zeit später ist Robin erschöpft und braucht eine längere Pause. Der Weg ist einfach zu weit und zu beschwerlich, ohne sich zwischendurch auszuruhen. So setzt sich Robin ganz an den Rand des Weges, lehnt sich an die Tunnelwand und macht erneut die Handlampe aus. Diese Pause wird sicherlich etwas länger dauern. 

Müde von dem langen Weg sitzt Robin nun in der Dunkelheit. Er muss sich erst eine Weile ausruhen, bevor er weiter kann. Er holt etwas aus seiner Tasche, um sich für den weiteren Aufstieg zu stärken. Danach legt er sich ein wenig hin und schließt dabei automatisch die Augen. Wieder verlässt er sich in dieser Situation allein auf sein Gehör. 

Nachdem er eingenickt ist, hört er plötzlich ein stetig näher kommendes Geräusch. Sofort wird Robin wach, ohne sich jedoch zu bewegen. Gespannt konzentriert er sich auf das, was er da hört. Er kann das immer deutlich werdende Geräusch nicht genau zuordnen. Irgendetwas scheint sich von oben her den Weg entlang zu nähern. Robin verhält sich still und versucht sich nicht zu bewegen. Wenn da jemand wäre, der ihn sieht, kann er sowieso nichts dagegen machen. Doch solange er das nicht weiß, will er sich so unauffällig wie möglich verhalten. So lauscht er aufgeregt und voll konzentriert auf das, was da gerade immer näher zu kommen scheint. Das Geräusch ist jetzt deutlich zu hören und scheint sich direkt neben ihm zu befindet. Robin hält vor Spannung kurz die Luft an. Dann wird es allmählich leiser und scheint sich zu entfernen. Robin atmet langsam wieder durch, verhält sich jedoch weiterhin still und unauffällig, bis nichts mehr zu hören ist. Irgendetwas ist da gerade an ihm vorbei. Aber was?

Robin geht weiter, auch wenn es ihm immer schwerer fällt. Er will so schnell wie möglich oben ankommen, denn er weiß nicht, was unterwegs noch alles passieren kann. Bis jetzt war er zuversichtlich, dass er hier unten ganz alleine ist. Doch jetzt hat er erlebt, dass dies scheinbar doch nicht der Fall ist. So könnte ihm unterwegs jederzeit etwas begegnen, mit was er vorher nicht gerechnet hat. Robin ist seitdem merklich angespannter als zuvor. Er sieht sich von nun an öfters um und achtet darauf, ob etwas zu hören ist. Trotz erhöhter Aufmerksamkeit will er jedoch weiterhin schnell vorwärtskommen, auch wenn das Ganze merklich an seinen Kräften zehrt. 

Robin kämpft sich weiterhin den Weg entlang nach oben. Obwohl er erschöpft ist und sich kaum mehr auf den Beinen halten kann, will Robin endlich hier raus. Als Robin um die die nächste Kurve biegt, sieht er in einiger Entfernung ein kleines, weißes Licht. Er bleibt zwar kurz stehen, erkennt jedoch erleichtert, dass dies der Ausgang sein müsste. So atmet Robin noch einmal kräftig durch und macht sich auf, die letzte Strecke hinter sich zu bringen. Mit letzter Kraft nähert er sich dem Lichtpunkt, der stetig größer wird. Sein Körper läuft nur noch wie eine Maschine auf dieses eine Ziel zu. Allmählich werden immer mehr Einzelheiten vom Eingang erkennbar. Außerdem kommt bereits genug Licht herein, um den Weg zu erkennen. 

Endlich hat er sein Ziel erreicht. Er steht am Eingang und sieht die hell erleuchtete Landschaft des Mars. Robin ist froh darüber, dass der Sturm vorbei ist und er die Oberfläche bei Tageslicht erreicht hat. Robin setzt sich etwas abseits des Eingangs an den Felsen und holt ein Gerät aus der Tasche, das ein Notsignal sendet. Robin hofft, dass irgendjemand das Signal empfangen wird. Bis dahin bleibt ihm nichts anderes übrig, als abzuwarten. Er ist viel zu erschöpft, um selber etwas zu unternehmen. Die Station würde er zu Fuß vor Einbruch der Nacht sowieso nicht erreichen. 

Robin lehnt an der Felswand und ist eingenickt. Doch als ihn etwas berührt, wacht er sofort erschrocken auf. Seine beiden Kollegen haben ihn gefunden. Sofort setzen sie Robin in ihren Wagen und fahren zur Station. Robin ist noch so erschöpft, dass er das Ganze noch nicht so richtig realisiert. Er weiß nur, dass er es geschafft hat. 

Alle freuen sich, dass Robin unbeschadet zurückgekehrt ist. Alle wollen natürlich wissen, was passiert ist, doch zuerst muss sich Robin erholen. So kümmert sich vor allem seine Frau darum, dass er wieder zu Kräften kommt. 

Nachdem Robin sich erholt hat, setzen sich alle Bewohner der Station zusammen. Alle hören gespannt hin, als Robin zu erzählen beginnt, was er in seiner Abwesenheit erlebt hat. Am Ende herrscht eine kurze Stille und alle schauen sich verwundert an. Dann beginnt man über die Geschichte zu reden und versucht herauszufinden, mit wem man es da zu tun haben könnte. Doch diese Geschichte ist so kurios, dass man auf kein plausibles Ergebnis kommt. 

Da das Ereignis an die nächst höhere Stelle geleitet wurde, möchte man dort natürlich auch erfahren, was vorgefallen ist. Als man dort von der kuriosen Geschichte gehört hat, wird Robin zur Basis gebeten. Dort soll er sein Erlebnis genau berichten, damit man sich ein Bild von dem Ereignis machen kann. 

Am nächsten Tag wird Robin auch schon abgeholt, um ihn zur Basis zu bringen. Ein Flugzeug, das speziell für die Marsatmosphäre konzipiert wurde, landet unweit der Station. Robin verabschiedet sich von seiner Frau und den anderen Kollegen und begibt sich zum Landeplatz. Er schaut sich noch einmal kurz um und steigt dann ins Flugzeug. Gleich darauf startet dieses auch schon wieder und macht sich auf den Weg zurück zur Basis. Robin schaut aus dem Fenster und betrachtet die Marslandschaft, die er normalerweise nur von der Oberfläche aus sieht. Er ist gespannt, was ihn auf der Basis erwarten wird. 

Das Flugzeug hat die Basis erreicht und setzt zur Landung an. Robin erkennt, dass er bereits erwartet wird. Nachdem das Flugzeug gelandet ist, steigt Robin aus und wird auch gleich in Empfang genommen. Eine Person nähert sich ihm und stellt sich als Leon vor. Er wäre dazu beauftragt, sich mit der Geschichte von Robin zu befassen. 

So begleitet Leon Robin in ein Gebäude, in dem weitere Personen bereits auf ihn warten. Dort führt er ihn in einen Raum, wo er ihm einen Platz zuweist. Es gibt dort auch ein kleines Buffet, an dem sich Robin erst einmal bedient. Dann setzt er sich an seinen zugewiesenen Platz und wartet ab. 

Während einige Personen vor Robin Platz nehmen, bittet Leon, dass er sein Erlebnis noch einmal so ausführlich wie möglich erzählt. Es sei wichtig zu erfahren, was sich genau zugetragen hat. So beginnt Robin vor den versammelten Zuhörern, sein abenteuerliches Erlebnis vorzutragen. Aufmerksam hören diese sich seine Geschichte an. Als Robin zu Ende erzählt hat, sind erst einmal alle sprachlos und schauen sich ungläubig an. Man erkennt sofort, dass auch sie von der Geschichte überwältigt sind. Keiner scheint zu wissen, was sie von der Geschichte halten sollen. 

Nach kurzem Schweigen beginnen die Versammelten, sich untereinander zu unterhalten. Jeder möchte wissen, was der andere darüber denkt. Doch die Geschichte ist so unfassbar, dass keiner eine plausible Erklärung dafür hat. Dann beginnen auch schon die erst Fragen. Robin versucht sie alle so gut wie möglich zu beantworten. Doch wie es scheint, bringt es die Anwesenden auch nicht wirklich weiter. 

Nachdem noch einige Zeit miteinander geredet wurde, beendet Leon die Versammlung. Er begleitet Robin danach in seine Unterkunft, die er während seiner Zeit auf der Basis bereitgestellt bekommt. Dort erscheint gleich darauf eine Mitarbeiterin, die ihm noch ein wenig von der Station zeigt. Dann zieht sich Robin in seine Unterkunft zurück und ruht sich erst einmal aus. Er ist gespannt, wie es nun weitergehen wird. 

Am nächsten Tag kommt Leon bei Robin vorbei, um sich mit ihm zu unterhalten. Er sagt ihm, dass die Geschichte genauso faszinierend wie unerklärlich sei und man der Sache auf jeden Fall nachgehen müsse. So hätte man beschlossen, eine Expedition zusammenzustellen, die sich dorthin begibt, um zu versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen. Um diese Gruppe anzuführen, hätte er aufgrund seiner Erfahrung gerne Robin mit dabei. Robin hatte schon vermutet, dass man so etwas versuchen werde. Dass er selber noch einmal dorthin kommen würde, hätte er allerdings nicht gedacht. Und da er selber gerne wissen möchte, was sich dort abspielt, ist er von der Idee nicht abgeneigt. Schließlich ist er bis jetzt der Einzige, der schon einmal dort unten war. 

Am Nachmittag treffen sich alle noch einmal am gleichen Ort wie am Tag zuvor. Robin soll so viel Einzelheiten wie möglich von seinem Erlebnis berichten. So will man den Expeditionsteilnehmern so viel Informationen wie möglich mit auf den Weg geben. Und auch die Ausrüstung soll darauf angepasst werden. Somit beginnt Robin, einige Einzelheiten zu bestimmten Dingen zu erwähnen. Die Zuhörer hören aufmerksam zu und stellen zwischendurch Fragen, um soviel wie möglich in Erfahrung zu bringen. Als vorerst das wichtigste geklärt zu sein scheint, wird die Versammlung erneut aufgelöst. Auch Robin kehrt daraufhin in seine Unterkunft zurück. 

Es ist bereits Abend, als Leon Robin aufsucht. Leon erklärt ihm, dass man jetzt genug Informationen hätte, um eine Expedition zusammenzustellen. Somit hätte er nichts dagegen, wenn Robin zu seiner Station zurück möchte, bis die Vorbereitungen für die Expedition abgeschlossen wären. Robin ist damit einverstanden und verabredet mit Leon, dass er am nächsten Tag zur Station zurückgeflogen wird. 

Am nächsten Morgen wird Robin wie abgemacht abgeholt und zum Flugzeug gebracht, das bereits zum Abflug bereitsteht. Leon ist auch anwesend und verabschiedet sich zumindest vorerst von Robin. Dieser verspricht natürlich weiterhin mit ihm in Kontakt zu bleiben und für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen. Dann steigt Robin ins Flugzeug, das gleich darauf startet, um ihn zurückzubringen. 

Als Robin zur Station zurückgekehrt ist, wollen natürlich alle gleich wissen, was passiert ist. So setzen sich alle Anwesenden zusammen und Robin erzählt von seinem Aufenthalt auf der Basis. Aber natürlich auch von der bevorstehenden Expedition, an der er selber teilnehmen wird. Seine Frau ist nicht besonders erfreut darüber, dass sich Robin erneut einer möglichen Gefahr aussetzt. Doch sie versteht auch seine Neugierde und das Interesse herauszubekommen, was sich dort unten abspielt. Bis dorthin soll jedoch das Leben ganz normal weitergehen. 


Die Expedition

Es ist soweit. Robin bekommt gerade eine Nachricht von Leon, dass die Vorbereitungen für die Expedition abgeschlossen seien. Die Mannschaft würde bereitstehen und sich in zwei Tagen auf den Weg machen. Sie würden mit einem Transportflugzeug zur Station fliegen, in der Nähe landen und sich dann mit Robin auf den Weg machen. 

Da Robin nun Bescheid weiß, kann er sich auf die Expedition vorbereiten. Er überlegt anhand seiner Erinnerungen an sein letztes Abenteuer, was er mitnehmen möchte. In der Expeditionsausstattung wird zwar alles Notwendige bereits mitgebracht werden, dennoch möchte Robin noch ein paar eigene Sachen mitnehmen. Nachdem er alles soweit vorbereitet hat, bleibt ihm nicht weiter übrig, als zu warten, bis es losgeht. 

Robin bekommt eine Nachricht, dass das Flugzeug gleich bei ihm sei. Kurze Zeit später ist es schon im Anflug und landet unweit der Station. Robin geht auf das Flugzeug zu und begrüßt die weiteren Expeditionsteilnehmer, die gerade aussteigen. Die beiden Fahrzeuge mit der Ausrüstung werden abgeladen, damit das Flugzeug zurückfliegen kann. Zusammen geht es dann zur Station zurück, wo sich beim gemeinsamen Essen alle miteinander unterhalten und näher kennenlernen. Die Nacht werden alle auf der Station verbringen und am nächsten Morgen gemeinsam weiter auf den Weg machen. 

Nachdem alle aufgestanden sind und gefrühstückt haben, geht es weiter. Die Expeditionsteilnehmer begeben sich zu den beiden Fahrzeugen und machen sich auf den Weg. Robin führt die Gruppe von sechs Personen durch die Marslandschaft. Einige Zeit später erreichen sie den Hügel, wo sich der Eingang befindet. Doch bevor sie hineinfahren, machen sie noch eine kurze Pause. Robin informiert unterdessen die Gruppe, was demnächst auf sie zukommen wird. Dann kann es losgehen. 

Die beiden Fahrzeuge fahren in den Tunnel hinein und folgen dem Weg nach unten. Auch sie brauchen über eine halbe Stunde, bis sie das Licht am Ende des Tunnels erkennen. Es war eine anstrengende Fahrt, den relativ schmalen Weg entlang in dieser absoluten Dunkelheit. Alle sind froh, ihr Ziel bald erreicht zu haben und fahren auf das stetig heller werdende Licht zu. 

Sie sind angekommen und stehen mit ihren Fahrzeugen vor der Brücke. Auch das Fahrzeug, das Robin einst zurücklassen musste, steht noch unverändert an der gleichen Stelle. Nachdem alle ausgestiegen sind, macht sich Robin zuerst an das Laden seines Fahrzeugs. Sie haben dafür extra frische Energiezellen mitgebracht. Währenddessen bewundert der Rest der Gruppe diese Brücke mit dem dahinterliegenden, futuristisch anmutenden Gebäude. Nachdem das Fahrzeug wieder mit Energie versorgt ist, macht sich die Mannschaft auf den Weg über die Brücke. Robin geht voraus, da er derjenige ist, der sich hier bereits auskennt. Die Gruppe überquert die Brücke und schaut sich aufmerksam dabei um. Dieses Mal geht Robin mit seinen Begleitern nicht so unauffällig voran wie zuvor allein. Sein Blick richtet sich in erster Linie auf das Gebäude vor ihm. Und plötzlich fällt ihm tatsächlich etwas auf. Hinter einem der Fenster scheint sich tatsächlich jemand zu befinden. Wieder hat er das Gefühl, dass er beobachtet wird. Er lässt sich nichts anmerken und geht einfach weiter. Erst als sie die Brücke vollständig überquert haben und vor dem ungewöhnlichen Gebäude stehen, gibt Robin seinen Begleitern Bescheid, dass sie möglicherweise bereits erwartet werden. Sie sollten sich darauf einstellen. 

Robin öffnet vorsichtig die Tür, die in das Gebäude führt. Er ist ein wenig überrascht, dass sie nicht hier schon erwartet werden. Er ist sich sehr sicher, dass man weiß, dass sie da sind. So geht die Gruppe weiter bis zum Korridor. Doch auch hier sieht alles Verlassen aus. Robin würde gerne darauf verzichten, in jeden einzelnen Raum hineinzuschauen und stattdessen erst einmal weitergehen. Doch seine Begleiter sind neugierig und wollen sich alles ansehen. Nachdem jeder Raum inspiziert war, geht es weiter zum Ende des Korridors. Bevor sie weiter nach oben gehen, beschließt Robin zuerst einen Blick nach draußen zu werfen. 

Die Gruppe verlässt das Gebäude und befindet sich nun vor dem großen Platz. Überrascht von dem Anblick löst sich die Gruppe auf und verteilt sich auf dem großen Platz. Robin schaut sich erst einmal genauer um. Als sein Blick auf den Pavillon inmitten des Platzes gerichtet ist, fällt ihm etwas auf. Er hat das Gefühl, dass sich jemand darin befindet, der sich jedoch unauffällig verhält. Robin geht sogleich auf den Pavillon zu, um seine Vermutung zu bestätigen. Es befindet sich tatsächlich eine fremde Person im Pavillon, die einfach nur ruhig dasitzt. Als Robin vor ihr steht, hebt sie ihren gesenkten Kopf und schaut ihn an. Robin zuckt ein wenig, als er das Gesicht sieht. Es handelt sich definitiv um keinen Menschen, den er da vor sich hat. 

Es herrscht eine ausgeglichene Atmosphäre zwischen den beiden, die sich gegenseitig anschauen. Der Fremde strahlt eine Ruhe aus, die sich direkt auf Robin überträgt. Dieser setzt sich daraufhin dem Fremden gegenüber und überlegt, wie er sich jetzt verhalten soll. Unterdessen ist auch der Rest der Gruppe zum Pavillon gekommen. Auch sie bestaunen die fremdartige Person. Plötzlich hat Robin das Gefühl, als ob der Fremde sich ihm als Karasina vorstellt. Allerdings hat es Robin nicht direkt gehört, dennoch irgendwie wahrgenommen. Er fragt sich, wie das sein kann. Robin schaut sich um, doch außer ihm scheint dies niemand gehört zu haben. Er fragt sich, ob dieser sich vielleicht telepathisch verständigen kann. So wendet sich Robin dem Fremden zu und versucht ihm auf die gleiche Weise seinen Namen zu nennen. Als dieser plötzlich seinen Blick auf Robin richtet, ist für ihn klar, dass er ihn verstanden hat. Sogleich fragt Robin nach, wie das möglich sei. Karasina antwortet, dass er mit ihm eine Verbindung aufgebaut hätte, um sich zu verständigen. Die Gedanken wären für jeden gleich verständlich, sodass man sich gegenseitig verstehen könnte. Und solange die Verbindung aufrecht erhalten bliebe, könne sich Robin mit ihm jederzeit verständigen. Robin wäre allerdings noch nicht in der Lage, selber eine Verbindung zu beeinflussen. Er könnte weder eine Verbindung aufbauen noch abbauen.  

Während die übrigen Expeditionsteilnehmer das Ganze beobachten, unterhalten sich Robin und Karasina weiter. Es stellt sich dabei heraus, dass es vermutlich Karasina war, dem Robin damals in diese andere Welt folgte. Dieser hat auch gesehen, wie Robin über die Brücke zurückgelaufen ist. Von da an musste Karasina jederzeit damit rechnen, dass erneut jemand in absehbarer Zeit hier auftauchen könnte. Für Karasina war das von vornherein schon klar, dass so etwas passieren wird. Da die Menschen den Mars angefangen haben, so zu verändern, dass sie ihn irgendwann besiedeln können, wäre es sowieso früher oder später zu einem Kontakt gekommen. Und nun ist es soweit.

Eigentlich ist Karasina nur noch hier, um zu sehen, mit wem er es zu tun hat. Er hat nämlich vor, diese Welt endgültig zu verlassen. Er ist in letzter Zeit sowieso nur gelegentlich zurückgekommen, wegen der regenerierten Atmosphäre. Zuvor war die Atmosphäre so unwirtlich gewesen, dass eine Rückkehr nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich gewesen war. Da nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch hier unten zuvor alles so trostlos gewesen ist, lohnte es sich nicht für eine Rückkehr. Auf die Frage von Robin, von wo er zurückgekehrt ist, will Karasina nicht antworten. Karasina steht auf und gibt Robin Bescheid, dass er jetzt wieder geht. Dann begibt er sich ins Gebäude und verschwindet. Robin ist sich ziemlich sicher, wohin er jetzt gehen wird. Doch er möchte ihm nicht hinterhergehen, um ihn nicht zu verärgern. Lieber will er noch ein wenig warten und ihm dann folgen.

Nachdem Robin den anderen Teilnehmern erzählt hat, was gerade passiert ist, machen sich alle gemeinsam auf den Weg zurück ins Gebäude. Sie begeben sich sogleich hinauf zum obersten Stockwerk und stehen nun vor dem kreisrunden Raum. Robin öffnet vorsichtig die Tür und schaut hinein. Der Raum ist leer. Karasina ist vermutlich bereits auf der anderen Seite. Da Robin die Bedienung der Konsole bereits kennt, bereitet er den Sprung auf die andere Seite vor. Doch irgendwie scheint es nicht so zu funktionieren wie beim letzten Mal. Mehrmals probiert er es, doch es funktioniert einfach nicht. Die Konsole lässt sich einfach nicht aktivieren. Robin lässt sich in den Stuhl fallen und überlegt, was er nur falsch gemacht haben könnte. Doch er kann nichts finden. Er kommt zu dem Schluss, dass womöglich Karasina den Zugang gesperrt hat, sodass ihm niemand folgen kann. Da wäre bitter, da sie dann keine Möglichkeit mehr hätten, nach drüben zu kommen, um sich diese andere Welt anzusehen. 

Während sich die übrigen Expeditionsteilnehmer das Gebäude näher anschauen, sitzt Robin enttäuscht im Pavillon und überlegt, wie es jetzt weitergehen soll. Erst starrt er vor sich hin, dann lässt er seine Blicke umherschweifen. Als sein Blick über die Mauer hinaus ins Dunkel gerichtet ist, hält er kurz inne. Wiederum fragt er sich, ob da draußen doch noch etwas ist, was er gerade nur nicht sehen kann. Robin verlässt den Pavillon und begibt sich zur Mauer, um von dort aus noch einmal hinauszusehen. Doch er kann überhaupt nichts erkennen. Es herrscht dort völlige Dunkelheit. 

Robin geht ins Gebäude und ruft alle zusammen. Er erzählt ihnen, dass er gerne versuchen würde, herauszufinden, ob sich hinter dieser Dunkelheit etwas befindet. Daraufhin beginnen sie mit Scheinwerfern die dunklen Stellen zu beleuchten. Doch diese reichen nicht aus, um ein deutliches Bild zu bekommen. Zwar hätten sie eine kleine Drohne dabei, mit der sie hinüber fliegen könnten, doch das wäre bei dieser Dunkelheit sehr gefährlich. Robin wird langsam klar, dass es nur eine Möglichkeit gibt, dies mit Sicherheit herauszufinden. Er muss versuchen, irgendwie nach drüben zu gelangen. 

Nachdem Robin sein riskantes Vorhaben vorgetragen hat, fragt er in die Runde, ob ihn jemand dabei begleiten möchte. Es sollten jedoch nur maximal zwei Leute sein. Die anderen drei sollten sicherheitshalber vorerst hierbleiben. Nachdem sich tatsächlich zwei Leute gefunden haben, die Robin begleiten, holen sie auch gleich ihre Ausrüstung aus dem Wagen. Nachdem alles Wichtige verstaut ist, geht es auch schon los. Zuerst beginnt der Abstieg nach unten ins Dunkel. Die zurückgebliebenen Teilnehmer versuchen so gut wie möglich von ihrer Position aus zu unterstützen. Sei es durch Beobachten oder Beleuchten zur Orientierung. 

So schlagen sich die drei Wagemutigen weiter vorwärts ins unbekannte Dunkel. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie nur noch mit ihren eigenen Lampen etwas erkennen können. Plötzlich erkennen sie vor sich im Lampenlicht etwas, das ein weiteres Gebäude sein könnte. Gemeinsam gehen nun alle darauf zu. Einige Zeit später stehen sie vor einer Mauer. Sie ist nicht besonders hoch. Ungefähr so wie beim ersten Gebäude. Die drei versuchen gemeinsam über die Mauer zu gelangen, was ihnen auch gelingt. Sobald der Erste auf der anderen Seite der Mauer angekommen ist, gehen plötzlich Lichter an. Jetzt ist das Gebäude deutlich zu erkennen. Selbst die drei zurückgeblieben Teilnehmer können das andere Gebäude erkennen. Nachdem Robin und seine beiden Begleiter das Grundstück betreten haben, nähern sie sich dem Gebäude. Auch hier sind die Türen nicht verschlossen, sodass man sich überall frei bewegen kann. Robin vermutet, dass auch hier niemand anwesend ist. Vermutlich gehen die Lichter erst an, wenn sich jemand auf dem Grundstück befindet. Somit hätten sie wahrscheinlich die Beleuchtung ausgelöst. 

Da die beiden Gebäude ähnlich aufgebaut sind, begibt sich Robin mit seinen beiden Begleitern durch das gesamte Gebäude bis in den obersten Stock. Wie erhofft gibt es auch hier einen kreisrunden Raum, der mit Symbolen verziert ist. Robin öffnet vorsichtig dessen Tür und schaut hinein. Er ist im Prinzip genauso aufgebaut wie der im ersten Gebäude. Auch die Konsole sieht genauso aus. Das war der eigentliche Grund, warum er in diese Dunkelheit wollte. Robin setzt sich auf den Stuhl vor der Konsole und versucht, diese zu aktivieren. Als die Konsole durch die Berührung aufleuchtet, geht Robin davon aus, dass sie noch funktioniert. Doch bevor er sie komplett aktiviert, hört er auf. Sie würden sonst nur zu dritt auf die andere Seite kommen. Die übrigen Teilnehmer würden zurückbleiben. Robin bespricht sich kurz mit seinen beiden Begleitern. Dann geben sie ihnen über Funk Bescheid, dass sie auch herkommen sollen, wenn sie mitkommen wollen. Da natürlich alle neugierig darauf sind, machen sich die restlichen drei auf den Weg. Durch die bessere Ausleuchtung ist es ein wenig einfacher geworden. 

Einige Zeit später sind auch die restlichen drei Teilnehmer am zweiten Gebäude angekommen. Kurz danach geht im ersten Gebäude das Licht aus, da sich dort nun niemand mehr befindet. Gemeinsam begeben sie sich nun in den kreisrunden Raum. Wieder aktiviert Robin die Konsole. Diesmal aktiviert er jedoch auch die Schaltfläche für den Sprung. Robin verspürt auch gleich wieder dieses eigenartige Gefühl, das kurze Zeit später auch schon wieder vorbei ist. Die Konsole schaltet sich ab und alle schauen Robin fragend an. Dieser geht zur Tür und öffnet sie. 


Das Aufeinandertreffen

Alle stehen an der Tür und schauen hinaus. Für Robin ist dies kein unbekannter Anblick, als er diese exotische Landschaft sieht. Für die übrigen Teilnehmer ist diese fremde Landschaft natürlich etwas ganz Neues. Allein schon der Gedanke, dass sie sich jetzt ganz woanders befinden, ist für sie nicht leicht zu begreifen. Dann verlassen alle den Raum und begeben sich hinaus in eine fremde Welt. 

Robin erkennt sofort, dass er dieses Mal an einem anderen Platz angekommen ist. Er ist ja auch von woanders hergekommen. Robin erkennt auch gleich wieder einen Pfad, der von hier wegführt. Nachdem sich alle ein wenig umgesehen haben, macht Robin sich auf den Weg und folgt dem Pfad. Die anderen Expeditionsteilnehmer folgen ihm und schauen sich unterwegs die für sie unbekannte Umgebung an. Leider haben sie eine ungünstige Zeit erwischt, denn es wird bereits dunkel. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als etwas außerhalb des Pfades zu übernachten. Robin informiert noch einmal kurz, dass die Tage und Nächte hier nicht so lange sind wie gewohnt. Dann sucht jeder sich einen geeigneten Platz, bevor es völlig dunkel wird. 

Am nächsten Morgen geht es dann weiter. Sie folgen weiterhin diesem Pfad und schauen sich dabei aufmerksam um. Bis jetzt haben sie noch keinen dieser Fremden gesehen, doch das könnte sich natürlich jederzeit ändern. So müssen sie weiterhin auf alles gefasst sein, in dieser für sie fremden Welt. 

Einige Zeit später entdecken sie in einiger Entfernung ein großes, rundes Gebäude. Robin erkennt es sofort wieder. Auch dieser Pfad führt darauf zu. Das Gebäude scheint ein zentrales Zentrum oder Treffpunkt für die Fremden zu sein, wenn sie auf diese Seite kommen. Robin will dem auf den Grund gehen und beschließt, mit den anderen zu dem Gebäude zu gehen. Er muss natürlich davon ausgehen, dass sie dort weitere Fremde treffen werden. 

Robin hat mit seinen Begleitern das Gebäude erreicht. Sie begeben sich zum nächstgelegenen Eingang und Robin öffnet die Tür. Vor sich befindet sich ein riesiger Raum, der großzügig ausgelegt ist für viele Personen. Es können sich hier viele Leute gleichzeitig aufhalten, ohne dass es überfüllt wirkt. Viele Sitzgelegenheiten, um sich zu treffen. Das Ganze wird unterteilt mit verschiedenen Gegenständen und Skulpturen, die das Gesamtbild auflockern. Es ist definitiv ein herrlicher Platz, um sich zu treffen und zu verweilen. Und inmitten dieser angenehmen Umgebung befinden sich zahlreiche dieser fremden Personen. Es herrscht eine relativ ruhige Atmosphäre, da sich die Fremden ja bekanntlich telepathisch verständigen. Doch als die ersten der Anwesenden Robin und seine Gruppe entdecken, wirkt die Stimmung angespannt. Keiner dieser fremden Personen hat wahrscheinlich damit gerechnet, dass plötzlich Menschen vor ihnen stehen werden. Vor allem nicht in ihrer eigens geschaffenen Welt. 

Immer mehr von ihnen richten ihre Blicke zum Eingang. Einige sind bereits aufgestanden und gehen neugierig auf die Gruppe zu. So versammeln sich immer mehr von ihnen vor dem unerwarteten Besuch. Plötzlich kommt einer dieser Fremden von hinten hervor, bleibt kurz stehen und geht dann direkt auf Robin zu. Es ist Karasina. Sogleich nimmt er mit Robin Kontakt auf und fragt ihn, wie sie hier hergekommen sind. Robin erzählt ihm das Ganze in kurzen Worten. Karasina gibt daraufhin zu, dass er ihn unterschätzt hat. Normalerweise sollte keiner außer den Einheimischen diese Welt betreten. Doch nun ist es passiert und er will die anderen darüber aufklären, was hier geschehen ist. Robin sollte am besten mit seinen Leuten irgendwo Platz nehmen und warten, bis alles geklärt ist. 

Karasina scheint sich mit den anderen zu unterhalten, um die Sachlage zu klären. Dann wendet er sich wieder an die unvorhergesehenen Besucher. Doch dieses Mal nimmt Karasina mit der ganzen Gruppe gleichzeitig Kontakt auf. So ist die Kommunikation einfacher. Dann erklärt er ihnen, dass alles soweit in Ordnung ist und er sich um sie kümmern soll. Er hat sogar das Einverständnis der anderen, um ihnen etwas von ihrer Welt zu zeigen. Robin und die anderen der Gruppe sind natürlich sofort einverstanden. Schließlich sind sie ja da, um etwas über diese Welt zu erfahren. 

Allen voran verlässt Karasina das Gebäude und die Expeditionsteilnehmer folgen ihm. Draußen folgen sie einem kleinen Weg, der weit hinaus auf einen großen, runden Platz führt. Unterwegs kommen ihnen einige der hiesigen Bewohner entgegen und betrachten neugierig die ungewöhnliche Gruppe. Nachdem sie den Platz erreicht haben, schaut sich die Gruppe neugierig und interessiert um. Um den ganzen Platz liegen auf dem Boden runde Platten. Jede dieser Platten ist mit einem bestimmten Symbol gekennzeichnet. Karasina geht auf eine dieser Platten zu und bleibt davor stehen. Robin erkennt das Symbol darauf, dass er das erste Mal auf der Konsole gesehen hat. Es ist definitiv das Symbol mit Bezug auf Karasina. Dieser erklärt, warum sie hier sind. Er möchte ihnen noch eine weitere Welt zeigen, nämlich seine Welt. Dann erklärt er ihnen, was zu tun ist. Zuerst muss sich jeder der Gruppe nacheinander auf diese spezielle Platte stellen. Kurz danach erscheint eine zweite Platte, auf die man sich dann daraufstellen und kurz warten soll. 

Robin ist neugierig und meldet sich als erster. Er möchte zu gerne wissen, was passieren wird. Karasina ist einverstanden und gibt ihm den Vortritt, als Erster die Platte zu betreten. Nachdem Robin die Platte betreten hat, erscheint tatsächlich kurz danach eine weitere. Diese sieht allerdings etwas unwirklich aus und schwebt vor ihm ein Stück über dem Boden. Robin steigt mit einem Tritt auf die neue Platte und bleibt ruhig stehen. Einen Augenblick später verschwinden Robin und die neue Platte spurlos. Karasina beruhigt die anderen Begleiter, dass alles in Ordnung sei und er bereits in der anderen Welt wäre. So gehen nun einer nach dem anderen ebenfalls hinüber. Zuletzt kommt Karasina hinterher. 

Robin findet sich plötzlich in einer anderen Welt wieder. Noch ganz überrascht von der veränderten Umgebung, schaut er sich neugierig um. Dies ist also die Welt von Karasina. Kurz danach kommt auch schon der Nächste hinterher und steht plötzlich neben Robin. So dauert es auch nicht lange, bis alle angekommen sind. Dann geht es weiter. Karasina geht erneut voran und führt die Gruppe ein Stück durch seine Welt. Nach einer Weile erreichen sie ein Gebäude. Karasina führt die Gruppe hinein und zeigt ihnen seine Wohnung. Sie ist schön und funktionell eingerichtet und hat alles, was man so braucht. Karasina bittet alle, sich an den großen Tisch zu setzen. Dann verlässt er kurz den Raum und kommt mit verschiedenen Sachen zurück, die er auf den Tisch stellt. Er bewirtet seine Gäste mit allerhand verschiedenen Dingen, die sie bestimmt noch nicht kennen. Aber natürlich ist keiner davon abgeneigt, all diese Dinge zumindest einmal zu probieren. 

Nachdem alles aufgetischt ist, setzt sich Karasina hinzu und beginnt zu erzählen. Dabei erfahren seine Gäste etwas über die Situation, in der sich Karasina und die anderen Bewohner im Moment befinden. Als nämlich die eigene Kultur damals unterging und die Oberfläche nicht mehr bewohnbar war, hatten sich die letzten Überlebenden unter die Oberfläche zurückgezogen. Dort hatten sich die letzten Bewohner zusammengetan, um zu überleben. Da sie jedoch keine Möglichkeit mehr hatten, den Planeten zu verlassen, versuchten sie eine andere Lösung zu finden. Da man damals schon sehr fortschrittlich gewesen war, konzentrierte man sich darauf, eine ganz neue künstliche Welt zu erschaffen, in der man tatsächlich leben konnte. Natürlich dauerte es unter diesen Umständen eine lange Zeit, doch eines Tages hatten sie ihr Ziel erreicht. Danach war alles anders.

Die Besucher haben nun erfahren, was hier vor sich geht und warum es so ist. Karasina ergänzt noch, dass man erst etwas später angefangen hat, für jeden noch eine weitere eigene Welt zu erschaffen. Da man ja bereits das Wissen dafür hatte, konnte man so viele zusätzliche Realitäten erschaffen, wie man wollte. Es waren dem keine Grenzen gesetzt. Und man konnte jederzeit zwischen den einzelnen Welten wechseln. Und das ist bis heute so geblieben.

Robin und seine Begleiter sind fasziniert von dem Ganzen. Vor allem, dass man es geschafft hat, eigene Realitäten zu erschaffen, erstaunt alle. Doch als sie Karasina darauf ansprechen, wie man so etwas macht, bekommen sie keine Antwort darauf. Dieses Geheimnis ist und soll scheinbar auch eines bleiben. Vielleicht haben die Bewohner Angst, dass ihre Welt nicht mehr sicher ist, wenn andere das Geheimnis kennen. Auf diese Weise werden Robin und seine Begleiter sicherlich nicht darauf kommen, wie so etwas machbar ist. 

Karasina schlägt der Gruppe vor, noch mehr von dieser Welt zu zeigen. So stehen alle auf und verlassen das Gebäude. Sie kommen nach einer Weile in eine Gegend, die eine herrliche Naturlandschaft bietet. Die Gruppe schaut sich um und betrachtet die Landschaft. Mehr aber auch nicht. Sie hatten sich mehr erwartet in einer Welt, die man sich selbst zusammenstellen kann. Karasina bemerkt natürlich die Reaktion der anderen und wendet sich kurz ab. Robin erkennt am Gesichtsausdruck von Karasina, dass dieser sich auf etwas konzentriert oder eine Verbindung aufbaut. Plötzlich ändert sich die Landschaft vor ihnen und ein herrlicher Waldsee erscheint vor ihnen. Erstaunt gehen die sechs Besucher zum Wasser, um herauszufinden, ob das auch wirklich echt ist. Und es ist echt. Oder sollte man es besser Real nennen? Karasina erkennt, dass ihnen das Wasser gefällt. Auf der jetzigen Marsoberfläche gibt es so etwas natürlich nicht. Dann konzentriert er sich erneut und plötzlich befinden sie sich in einer Dünenlandschaft. Im Hintergrund sind der Strand und das Meer zu erkennen. Wieder sind alle so fasziniert, dass sie es kaum glauben können, was sie da vor sich sehen. Gemeinsam gehen sie zum Strand und berühren das Wasser, das bis zum Horizont zu sehen ist. Karasina entführt die Gruppe danach noch in eine futuristische Großstadt und auf eine weit entfernte Raumstation. Es scheint wirklich keine Grenzen zu geben. 

Nach dieser Vorführung geht es wieder zurück. Karasina wollte den Besuchern damit nur zeigen, was mit der Erschaffung eigener Realitäten möglich ist. Doch wissen, wie es funktioniert, sollen sie nicht. Noch nicht. 

Als sie wieder zu Hause bei Karasina angekommen sind, sind alle Teilnehmer noch fasziniert von dem gerade Erlebten. Karasina schlägt der Gruppe vor, dass sie am Besten gleich zurückkehren sollten, bevor es auf der anderen Seite erneut dunkel wird. Robin möchte gerne wissen, warum man immer noch Tag und Nacht hat, wenn man es doch selber entscheiden kann, ob man es will. Karasina antwortet, dass man einfach einen gewissen Rhythmus beibehalten wollte. Dann erinnert sich Robin noch an eine bestimmte Situation. Er fragt Karasina, warum er ihn damals, als er zu Fuß auf dem Weg nach oben war und er ihm folgte, nichts unternommen hat. Keiner hätte jemals von der anderen Welt erfahren. Doch Karasina versichert ihm, dass er ihm nicht folgte. Robin ist überrascht über die Aussage. Doch wer soll es dann gewesen sein? Auch Karasina kann ihm keine Antwort darauf geben. Ein leichter Schauer überkommt Robin und schaut Karasina dabei an. Wer oder was befindet sich noch dort unten, wovon man nichts weiß. 

Allen voran geht Karasina zu der Platte, die alle wieder nacheinander auf die andere Seite bringen wird. Nachdem alle wieder die Welt von Karasina verlassen haben, gehen sie den kleinen Weg entlang zurück zu dem großen, runden Gebäude. Dort verabschiedet sich Karasina von Robin und seinen Begleitern. Diese bedanken sich bei ihm für dessen Gastfreundschaft und die eindrucksvolle Vorführung in seiner Welt. Danach machen sie sich auf den Weg und gehen den Pfad zurück, den sie am Anfang gekommen sind. Karasina schaut ihnen noch ein wenig hinterher und zieht sich dann zurück. 

Kurz vor Dunkelheit erreicht die Gruppe den runden Raum. Sie schauen sich noch ein letztes Mal um und begeben sich dann hinein. Als alle drin sind, setzt sich Robin auf den Stuhl und aktiviert die Konsole. Gleich darauf sind die sechs Personen zurück im zweiten Gebäude. Das Licht leuchtet hier zwar, jedoch ist inzwischen das Licht des ersten Gebäudes aus. Das ist ein Zeichen, dass sich dort im Moment niemand befindet. Robin beschließt, als Erster nach drüben zu klettern, um das Licht dort zu aktivieren. So haben es dann die restlichen fünf einfacher, wenn beide Seiten beleuchtet werden. 

Robin macht sich auf den Weg und erreicht nach einer Weile die Mauer auf der anderen Seite. Robin ist darauf vorbereitet und hat alles Notwendige mitgenommen, um diese allein zu überwinden. Als er auf der anderen Seite angekommen ist, geht sofort das Licht an. Da nun bei beiden Gebäuden die Beleuchtung eingeschaltet ist, können die restlichen fünf Teilnehmer leichter nachkommen. Nachdem diese ebenfalls drüben angekommen sind, geht im zweiten Gebäude das Licht aus, da sich dort keiner mehr befindet. 

Die Gruppe hält sich nicht lange auf und begibt sich direkt durch das Gebäude zum Eingang. Dort geht es dann über die Brücke zu den Fahrzeugen. Es schwingt schon ein wenig Wehmut mit, diese fantastische Welt wieder verlassen zu müssen. Noch ein letzter Blick zurück, dann setzen sich alle in die Fahrzeuge und fahren los. Wenig später erkennen sie, dass hinter ihnen die Lichter ausgehen. Jetzt befindet sich auch dort niemand mehr. 

So fahren die drei Fahrzeuge stetig weiter aufwärts. Einige Zeit später haben sie die Oberfläche erreicht. Es ist hier bereits Nachmittag und die Rückkehrer versuchen vor Einbruch der Nacht die Station zu erreichen. Kurz bevor es dunkel wird, erreichen sie gerade noch rechtzeitig die Station. Alle sechs Teilnehmer dieser Expedition sind unversehrt zurück. Sofort geht eine Nachricht über die Rückkehr an die Basis. Dort ist man schon gespannt darauf, was die Rückkehrer zu berichten haben. Sie sollen gleich am nächsten Tag abgeholt werden, um sie zur Basis zu bringen. So gehen nach einer kurzen Wiederkehrfeier die sechs Rückkehrer übermüdet ins Bett. 

Am nächsten Tag kommt auch schon gegen Mittag das Flugzeug, um die Expeditionsteilnehmer abzuholen. Das Flugzeug tritt danach gleich wieder den Rückflug zur Basis an. Robin schaut gerade durch das Fenster nach draußen auf die Marslandschaft, als sich auf einmal ein merkwürdiges Gefühl bemerkbar macht. Plötzlich meldet sich Karasina bei ihm. Robin hätte nicht gedacht, dass er jemals wieder von ihm hören würde. Karasina erzählt Robin, dass er im Moment der Einzige sei, der mit Menschen eine Verbindung aufgebaut hat. Er möchte diese Möglichkeit der Verbindung weiterhin erhalten. So hätte man zumindest eine Verbindung zwischen den beiden Welten. Sogleich fragt Robin, ob es noch möglich sei, ihn in seiner Welt zu besuchen. Doch Karasina gesteht, dass alle Zugänge nun gesperrt seien und nur von ihnen wieder freigegeben werden können. Somit könnte keiner mehr unbefugt die andere Welt betreten. Robin hatte sich das schon gedacht. Es ist natürlich schade, kann es aber sehr gut verstehen. Kaum vorstellbar, was wäre, wenn noch mehr Menschen in diese abgeschiedene Welt eindringen würden. Auch wenn man mit den dortigen Bewohnern gut auskommen würde, wäre die ganze Idee dieser abgelegenen, friedlichen Welt hinfällig. Karasina und Robin wollen dennoch weiterhin in Kontakt bleiben. Es muss ja niemand wissen. 


 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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