Der Mond
Aris sitzt gerade in seinem Raumschiff und befindet sich auf dem Rückflug vom Nachbarplaneten Seri fünf, zu seinem Heimatplaneten Seri vier. Diese befinden sich im neu entdeckten Seri-Sonnensystem, das erst vor Kurzem erforscht und dann zur Besiedelung freigegeben worden ist. Aris ist einer der Siedler, die sich in diesem entlegenen Teil, eine neue Existenz aufgebaut hat. Er besitzt ein riesiges Stück Land, das er selber mit seiner Familie bewirtschaftet. Gerade hat er auf dem Nachbarplaneten einige neue Maschinen bestellt und ist froh, wenn er bald wieder daheim sein kann.
Im Moment fliegt er gerade an einem weit abgelegenen Mond vorbei. Dabei verständigt er seine Frau über Funk, dass er bereits auf dem Rückweg ist und demnächst ankommen wird. Plötzlich hört er einen lauten Knall und alle Instrumente fallen aus. Aris sitzt wie geschockt auf seinem Sitz im Cockpit und versucht zu verstehen, was da gerade passiert ist. Verzweifelt versucht er, die Bordelektronik wieder zum Laufen zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Das Raumschiff ist nicht mehr steuerbar. Er schaut nach draußen und muss erkennen, dass er sich der Mondoberfläche langsam nähert. Er wird bestimmt abstürzen, wenn er nicht rasch etwas unternimmt.
Aris wird langsam bewusst, dass das Raumschiff nicht mehr zu retten ist. Er muss jetzt an sich selber denken und versuchen, das abstürzende Raumschiff zu verlassen. Für solche Notfälle gibt es eine Rettungskapsel, mit der man das Schiff verlassen kann. Für Aris wird es Zeit, das Raumschiff zu verlassen. Er zieht seinen Raumanzug an, da er weiß, dass dieser Mond keine Atmosphäre besitzt. Wehmütig begibt er sich in die Rettungskapsel und betätigt den Auslösemechanismus, mit der die Kapsel hinausgestoßen wird. Aris fällt nun in seiner Kapsel dem Mond entgegen. Er kann nun nichts mehr tun, als abzuwarten und zu hoffen, dass alles gut geht. Rechtzeitig vor der Mondoberfläche zünden die Bremsraketen, die den Aufprall deutlich mindern.
Als die Kapsel zur Ruhe kommt, öffnet Aris vorsichtig den Einstieg und blickt angespannt nach draußen. Was er da sieht, ist eine öde, graue Landschaft. Durch die fehlende Atmosphäre gibt es auch keinerlei Vegetation. Nur Staub und Gestein kann er im ersten Moment erkennen. Bevor er aussteigt, kontrolliert er noch kurz, ob sich der Notsender auch automatisch eingeschaltet hat. Dann klettert er aus seiner Rettungskapsel und sieht sich noch mal genauer um. Doch auch jetzt sieht er nur eine leblose und unwirtliche Umgebung.
In seiner Rettungskapsel sind noch zwei Sauerstoffbehälter für den Notfall verstaut. Mit den beiden eigenen zusammen, müsste er einen ganzen Tag überleben können, wenn er sparsam damit umgeht. Also versucht Aris, sich so wenig wie möglich zu bewegen und jede Anstrengung zu vermeiden. Er hofft, dass sein Notsignal empfangen wird und ein Rettungsteam ihn findet. Hilflos sitzt er nun da und blickt ab und zu nach oben, ob er ein Raumschiff entdecken kann.
Nach ein paar Stunden sitzt Aris immer noch da. Langsam fängt er an, sich Gedanken zu machen, ob er noch rechtzeitig gerettet wird. Es ist schwer, einfach hilflos herumzusitzen, ohne selber etwas unternehmen zu können. Er kann auch keine Nahrung, wegen seines Raumanzuges, zu sich nehmen. Die Zeit läuft eindeutig gegen ihn. Er muss etwas unternehmen.
Aris schaut sich noch einmal um und sieht in der Nähe eine kleine Anhöhe. Langsam geht er auf diese zu, um hinaufzusteigen. Als er oben angekommen ist, schaut er sich wieder um. Von dort oben hat er einen besseren Überblick und kann weiter sehen. Er sieht sich die Umgebung ganz genau an, ob er vielleicht doch etwas entdecken kann. Tatsächlich entdeckt er in einiger Entfernung etwas Außergewöhnliches. Es sieht aus wie eine riesige Kuppel. Es macht nicht den Eindruck, dass es sich um ein natürliches Objekt handelt. Die klare Form lässt eher auf ein Gebäude oder Ähnliches vermuten. Aris versucht, die Entfernung zu dem Objekt abzuschätzen, um zu berechnen, wie lange er brauchen würde, um dorthin zu gelangen. Er schätzt, dass er mit ungefähr vier Stunden rechnen muss.
Nachdem sich Aris die Richtung und den Weg dorthin eingeprägt hat, verlässt er die Anhöhe wieder, um zu seiner Rettungskapsel zurückzukehren. Falls ein Rettungsschiff kommt, dass dem Notsignal folgt, will er gleich vor Ort sein. Dort angekommen überprüft er seinen Sauerstoff. Der erste Behälter ist bereits leer. Sofort tauscht er ihn gegen einen vollen Behälter aus der Rettungskapsel aus. Dann setzt er sich wieder hin und versucht, so entspannt wie möglich zu bleiben. Er muss jetzt abwarten und hoffen, dass bald jemand kommt, um ihn zu retten.
Die Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert. Aris liegt auf dem Boden und wird langsam müde. Den zweiten Sauerstoffbehälter hat er bereits gewechselt und die Zeit wird langsam knapp. Immer wieder muss er an diese Kuppel denken, die er gesehen hat. Noch einmal denkt er angestrengt nach, was er jetzt noch tun kann. Dann steht er langsam auf und blickt sich noch einmal um. Kein Rettungsschiff, das nach ihm sucht, ist zu erkennen. Er hat sich entschlossen, auf den Weg, zu dieser Kuppel zu machen, bevor der Sauerstoff zu Ende geht. Außerdem kommt noch die Nacht auf ihn zu, was seine Rettung zusätzlich erschweren würde. Doch bevor er losgeht, trägt er noch einige Steine zusammen, die er wie ein Richtungspfeil zusammenlegt, der in Richtung der Kuppel zeigt. Davor legt er noch einige Steine, die diese Kuppel darstellen sollen. Falls eine Rettungsmannschaft kommen sollte, soll sie daran erkennen, wohin er gegangen ist. Nachdem alles erledigt ist, begibt sich Aris auf den Weg. Er will noch vor der Dunkelheit sein Ziel erreichen, ohne zu wissen, um was es sich dabei überhaupt handelt.
Aris folgt dem Weg, denn er sich zuvor auf dem Hügel eingeprägt hat. Langsam nähert er sich der Kuppel, die er bereits deutlich erkennen kann. Je näher er kommt, umso beeindruckender sind ihre gleichmäßige Form und ihre Größe. Immer wieder schaut sich Aris auf seinem Weg um, doch noch immer ist keine Rettung in Sicht. Seine Hoffnung konzentriert sich jetzt hauptsächlich auf diese Kuppel. Wenn er dort keine Hilfe findet und zwischenzeitlich kein Rettungsteam eintrifft, ist er verloren.
Die Kuppel
Er hat sein Ziel erreicht und steht nun direkt vor der Kuppel. Sie wirkt riesig. Auch die gleichmäßige Form ist sehr beeindruckend. Die Oberfläche der Außenwand ist glatt, als ob sie aus einem undurchsichtigen Glas besteht. Aris würde zu gerne wissen, was sich im Inneren der Kuppel befindet. Er schaut sich das Gebilde genauer an, um möglicherweise einen Eingang zu finden. Jedoch kann er nichts dergleichen erkennen. Also beschließt er, an der Kuppel entlang zu gehen, ob er noch etwas entdeckt. Zwischendurch schaut er auf seinen Sauerstoffvorrat. Von den beiden Sauerstoffbehältern ist der eine fast leer. Der lange Weg hier her war sehr anstrengend und hat Aris viel Sauerstoff gekostet. Nun hat er nicht mehr viel Zeit und muss sich beeilen. Zügig läuft er die Kuppel entlang und sucht nach etwas Auffälligem.
Nach einer Weile entdeckt er etwas, dass ein geschlossenes Tor sein könnte. Er schaut es sich genau an und versucht herauszufinden, ob und wie man es öffnen könnte. Gleich daneben ist ein Kreis auf der Kuppelwand abgebildet. Vielleicht kann man es damit öffnen. Aber wie? Vorsichtig legt er seine Hand auf den Kreis, doch nichts passiert. Er probiert verschiedene Bewegungen an dem Kreis aus, jedoch noch immer ohne Erfolg. Was kann er noch tun? Dann stellt er sich direkt vor den Kreis, um ihn sich genauer anzusehen. Als er direkt hinein blickt, erkennt er im Blickwinkel, wie sich plötzlich dieses Tor öffnet. Neugierig schaut er durch das offene Tor hinein. Etwas weiter dahinter befindet sich ein weiteres Tor. Möglicherweise ist dies eine Schleuse, um ins Innere zu gelangen. Aris geht hinein und erkennt einen weiteren Kreis an der Wand. Er geht dorthin und blickt auch wieder hinein. Das äußere Tor schließt sich. Als es geschlossen ist, bemerkt er, dass etwas Gasförmiges hereinströmt. Nach einer Weile geht auch das innere Tor auf. Was Aris da sieht, verschlägt ihm die Sprache.
Aris steht in einer Welt, wie er sie hier nicht vermutet hätte. Er befindet sich in einer Oase mit vielen verschiedenen Pflanzen, wie eine Art riesiges Biotop. Doch bevor er sich das Ganze näher anschaut, interessiert ihn, was für eine Atmosphäre hier existiert. Leider hat er kein entsprechendes Messgerät dabei. Da sein Sauerstoff nicht mehr lange reichen wird, hat er keine Wahl. Er schließt seinen letzten Sauerstoffbehälter und öffnet langsam seinen Helm. Aris versucht so ruhig wie möglich weiter zu atmen. Doch schon gleich bemerkt er, dass diese Atmosphäre eine andere Zusammensetzung hat, als er sie gewohnt ist. Das Atmen fällt ihm sichtbar schwer. Doch nach einer Weile hat er sich daran gewöhnt und atmet wieder ruhiger und leichter. Diese Atmosphäre scheint ihm auch nicht zu schaden, ganz im Gegenteil. Er fühlt sich zusehends besser. Was er da einatmet, scheint ihm wirklich gutzutun.
Nachdem Aris sich soweit an seine neue Umgebung gewöhnt hat, zieht er erst einmal seinen Raumanzug aus, den er im Moment nicht mehr braucht. Dann will er sich die vielen Pflanzen genauer ansehen. Er muss gestehen, dass er keine Einzige, die er im Moment sieht, kennt. Ihn würde schon interessieren, wer diese vielen verschiedenen Pflanzen hier her gebracht hat und für welchen Zweck. Baut man eine so große Kuppel, auf einem unwirtlichen Mond, nur um Pflanzen hinein zu setzen? Das Ganze muss dort einen bestimmten Grund haben? Vorsichtig bewegt er sich durch diese ihm unbekannte Pflanzenwelt. Da er keine dieser Pflanzen kennt, weiß er auch nicht, ob sie giftig sind oder andere Überraschungen bereithalten. Vielleicht sind auch irgendwelche kleine Lebewesen dazwischen, die er bis jetzt noch nicht gesehen hat. Er muss auf jeden Fall immer auf alles gefasst sein.
Nachdem er diese Pflanzenwelt einmal durchquert hat und auf der gegenüberliegenden Seite der Kuppel angekommen ist, fällt sein Blick direkt auf die Außenwand. Er hat es bisher noch gar nicht so richtig wahrgenommen, dass er von drinnen nach draußen sehen kann, was anders herum nicht geht. Es ist für ihn ein bizarres Gefühl, wenn er sich direkt vor die Wand stellt und sieht vor sich die lebensfeindliche Einöde des Mondes. Da draußen wäre er schon nicht mehr am Leben.
Dann beschließt er, um die Kuppel einmal ganz herum zu laufen. Dabei will er schauen, ob er etwas entdeckt, wovon er sich ernähren kann. Da erst bemerkt Aris, dass er weder Hunger noch Durst verspürt. Das war ganz anders, als er noch außerhalb dieser Kuppel war. Irgendwas hier drinnen scheint dies zu unterbinden. Ist es diese sonderbare, wohltuende Atmosphäre? Sind diese Pflanzen dafür verantwortlich? Ober besser die Kombination aus den verschiedenen Pflanzen? Aris will sich dennoch umsehen, damit er weiß, was sich in dieser Kuppel alles befindet. Schließlich ist er im Moment in der Kuppel gefangen, da er draußen, mit seinem wenigen Sauerstoff den er noch hat, nicht lange überleben würde.
Nachdem Aris die Kuppel einmal umrundet hat, wird es draußen auch gerade Nacht. Etwas Besonderes hat er dabei nicht entdecken können. Somit sucht er sich erst mal einen gemütlichen Schlafplatz, wo er die Nacht über verbringen kann. Als er eine schöne Stelle gefunden hat, legt er sich auch gleich hin und betrachtet draußen die Sterne, die immer deutlicher zu erkennen sind. Dabei fallen ihm langsam die Augen zu und es dauert auch nicht lange, bis die Müdigkeit ihn einschlafen lässt.
Das Aufeinandertreffen
Als Aris am nächsten Morgen aufwacht, sieht er sich zuerst einmal um. Doch nichts hat sich geändert, seitdem er eingeschlafen ist. Noch immer befindet er sich scheinbar ganz allein in diesem Biotop. Doch als er aufsteht, hört er plötzlich ganz in der Nähe, ein Geräusch. Aris ist im ersten Moment erschrocken, da er damit überhaupt nicht gerechnet hat. Sofort schaut er in die Richtung, woher das Geräusch kam. Doch er kann nichts erkennen. Es hörte sich so an, als ob sich etwas durch die Pflanzen bewegt. Irgendetwas musste dieses Geräusch verursacht haben. Da muss etwas gewesen sein. Aris geht vorsichtig und voller Anspannung auf die Stelle zu, von wo er vermutet, dass das Geräusch herkam. Als er dort ankommt, erkennt er an den Pflanzen, dass dort jemand gewesen sein muss. Damit ist für Aris klar, dass er nicht allein ist.
Die Spur führt quer durch die Pflanzenwelt. Aris überlegt kurz, ob er ihr folgen soll. Es ist ein Risiko, da er nicht weiß, mit wem oder was er es da zu tun hat. Auch weiß er nicht, ob der Unbekannten ihn beobachtet hatte oder nur zufällig in der Nähe war. Zumindest ist es für Aris ein unangenehmes Gefühl, wenn jemand hier ist. Er kann sich nirgends mehr sicher fühlen und frei bewegen, da er immer damit rechnen muss, dass er beobachtet wird oder der Unbekannte plötzlich auftaucht. Das ist für Aris ein unhaltbarer Zustand. Er muss wissen, mit wem er es zu tun hat.
Vorsichtig und so unauffällig wie möglich folgt er der Spur quer durch das Biotop. Aufmerksam beobachtet er dabei seine Umgebung. Es ist nicht einfach, die Spur zu verfolgen, und Aris muss immer wieder nach Hinweisen suchen, wo es weiter geht. So kommt er zwar langsam voran, aber er gibt nicht auf. Plötzlich hört er wieder ein Geräusch in unmittelbarer Nähe. Erschrocken schaut er sich um und bemerkt, dass sich in einem Gebüsch unweit von ihm, etwas bewegt. Er beobachtet noch kurz die Stelle und geht dann langsam darauf zu. Als er kurz davor steht, springt plötzlich etwas aus dem Gebüsch heraus und läuft davon. Starr vor Schreck steht Aris da und schaut dem Flüchtenden hinterher. Soweit Aris das erkennen kann, hat der Fremde ein menschenähnliches Aussehen. Doch ist es eindeutig kein Mensch, dass da gerade davon läuft.
Aris läuft dem Fremden hinterher. Dieser ist schnell und Aris muss sich anstrengen mithalten zu können. Nach einer Weile sind beide jedoch so erschöpft, dass sie sich doch noch treffen. Nun stehen beide völlig außer Atem gegenüber und starren sich an. Misstrauisch beobachten sie sich gegenseitig, da keiner von beiden weiß, wie der andere gleich reagieren wird. Doch wie es aussieht, hat es keiner auf den anderen abgesehen und beide verhalten sich ruhig und friedlich. Möglicherweise scheinen sie beide das gleiche Schicksal zu teilen, nämlich in dieser Kuppel gefangen zu sein. Aris hat diese Spezies vorher noch nie gesehen und hat keine Ahnung über sie. Zumindest atmet der Fremde die gleiche Luft, die in dieser Kuppel vorhanden ist. Vielleicht ist es eine spezielle Zusammenstellung, die mehrere Lebewesen atmen können, egal woher sie kommen. So eine Art universelle Luft. Womöglich ist sogar das ganze Klima in dieser Kuppel ein ganz besonders. Auf jeden Fall ist Aris nicht mehr allein, ganz egal, mit wem er es da genau zu tun hat.
Nach einer Zeit des Begutachtens scheint ein Klima des gegenseitigen Vertrauens entstanden zu sein. Aris redet den Fremden an, der ihn jedoch natürlich nicht versteht und ihn ratlos anblickt. Als dieser anfängt zu reden, geht es Aris genauso. Sie können nur versuchen, sich mit Gesten zu verständigen. Aris will ihm trotzdem einen Namen geben, mit dem er ihn rufen kann. Nach einiger Überlegung entscheidet er sich für Nesp. Der Name soll dafür stehen, dass der Fremde eine neue Spezies repräsentiert.
Nach einer Weile steht Nesp auf und geht an den Rand der Kuppel. Er schaut nach draußen zu den Sternen und scheint etwas Bestimmtes zu suchen. Dann deutet er auf einen bestimmten Punkt. Aris versucht, zu erkennen, worauf Nesp zeigt und entdeckt einen hellen Stern an dieser Stelle. Nesp schaut Aris an, der auch gleich versteht, was er damit andeuten will. Aris vermutet, dass Nesp von dort gekommen ist und sich dort seine Heimat befindet. Aris wiederum deutet auf den Planeten, der unübersehbar gerade auf der gegenüberliegenden Seite der Kuppel, deutlich zu sehen ist. Nesp scheint auch zu verstehen, was Aris damit meint. Voller Wehmut betrachten beide den Sternenhimmel, der für beide im Moment unerreichbar ist.
Aris und Nesp gehen gemütlich am Rand der Kuppel entlang, und versuchen sich irgendwie zu verständigen, was sich als außerordentlich schwer herausstellt. Dabei schauen sie immer wieder nach draußen, ob sie etwas entdecken können. Vielleicht ein vorbeifliegendes Raumschiff oder eine Rettungsmannschaft, die sich der Kuppel nähert. Doch bislang haben sie nichts davon bemerkt. Das Einzige was sie feststellen, dass es dunkel wird. Nesp gibt Aris zu verstehen, dass er ihm folgen soll. So laufen beide wieder quer durch die Pflanzenwelt, bis zu einer bestimmten Stelle. Aris erkennt sofort, dass Nesp sich hier ein Lager eingerichtet hat. Es ist perfekt in die Pflanzen, die hier wachsen, eingebunden. Hier hat es sich Nesp gemütlich gemacht. Vermutlich ist er schon etwas länger in dieser Kuppel gefangen. Nesp deutet Aris darauf hin, dass genug Platz für beide ist und er hier übernachten kann. Aris hat kein Bedenken und ist damit einverstanden. In der Nacht ist es hier zu zweit auf jeden Fall sicherer, denn als irgendwo anders allein. Nesp und Aris machen es sich daraufhin gemütlich und legen sich schlafen. Beide schlafen nacheinander ruhig ein, ohne dass sie dem anderen misstrauen.
Das Eintreffen
Als Aris aufwacht, ist Nesp schon aufgestanden. Er sitzt draußen vor dem Lager und beobachtet die Umgebung. Aris geht hinaus und setzt sich neben ihn. Beide schauen nach draußen und hoffen, dass doch noch jemand vorbeikommen wird, um sie abzuholen. Doch noch immer ist es außerhalb der Kuppel unverändert ruhig. Aris beschließt, sich die verschiedenen Pflanzen etwas genauer anzusehen. Er geht von einer Pflanze zur anderen, um sie zu begutachten. Als schon einige Zeit vergangen ist, erkennt er außerhalb der Kuppel über dem Horizont ein Licht, das langsam größer wird. Sofort vermutet er ein Rettungsraumschiff, dass ihn sucht. Er ruft lautstark nach Nesp und läuft geradewegs auf die Kuppelwand zu, auf der das Licht sich zubewegt. Neugierig und voller Vorfreude beobachtet er, was da draußen passiert. Es scheint tatsächlich ein Raumschiff zu sein, das sich da nähert. Auch hat es den Anschein, dass es genau die Kuppel ansteuert. Aris beobachtet das Geschehen da draußen ganz genau.
Inzwischen ist das Raumschiff nahe genug, dass man erkennen kann, wie es zur Landung unweit der Kuppel ansetzt. Aris wundert sich nur, weshalb das Schiff direkt die Kuppel ansteuert, wo er selber ein Stück entfernt mit seiner Rettungskapsel gelandet ist. Das Notsignal müsste sie dorthin führen. So stehen beide gespannt da und beobachten, wer da gerade eingetroffen ist. Inzwischen kann man das Raumschiff relativ gut erkennen. Aris hat diesen Schiffstyp vorher noch nicht gesehen. Vielleicht ist es ein Modell, das er noch nicht kennt. Oder gehören diese Leute zu Nesp, die möglicherweise wegen ihm hier sind.
Inzwischen ist auch Nesp eingetroffen und schaut nach draußen, um zu erkennen, was da gerade passiert. Als er die Raumschiffe sieht, wirkt er sichtlich beunruhigt. Kurze Zeit später verlassen einige Besatzungsmitglieder das Schiff und gehen auf die Kuppel zu. Plötzlich nimmt Nesp Aris an der Hand und zieht ihn hinter sich her. Aris weiß nicht, was mit ihm geschieht und warum Nesp so reagiert. Da Nesp weiß, was er da tut, folgt ihm Aris hinterher, ohne darüber nachzudenken. Aris vermutet zunächst, dass sie zum Lager von Nesp laufen. Doch schon bald erkennt er, dass sie eine ganz andere Richtung eingeschlagenen haben. Er hat keine Ahnung, wohin Nesp mit ihm will.
Nach einer Weile bleibt Nesp plötzlich stehen. Er geht auf den Boden und tastet ihn ab, als ob er was sucht. Nachdem er es scheinbar gefunden hat, hebt er mit beiden Händen eine Platte hoch, unter der sich ein großes Loch befindet. Diese Platte scheint aus verschiedenen Pflanzen zusammengeflochten zu sein. Darüber ist noch ein großer Busch befestigt, der das Ganze verdeckt. Vermutlich hat sich Nesp hier ein unterirdisches Versteck gebaut. Nesp deutet Aris an, dass er hinuntersteigen soll. Aris denkt nicht lange nach und folgt der Aufforderung. Nesp steigt gleich hinterher und verschließt sofort wieder den Eingang. Unter angekommen, befinden sie sich in einem Unterschlupf, wo sie zu zweit genug Platz haben. Auch scheint durch einige kleinere Öffnungen genug Licht herein, dass man genug erkennen kann. Aris erkennt an der Seite etwas, das wie ein fremdartiger Raumanzug aussieht. Vermutlich hat ihn Nesp getragen, als er hierher kam. Dieser schaut bereits nach draußen, um die Umgebung zu beobachten. Dann setzt er sich neben Aris auf den Boden. Aris möchte wissen, ob sie vor den fremden Besuchern geflüchtet sind und warum. Beide versuchen sich wieder mit Gesten so gut es geht zu verständigen, jedoch kann Aris keine klare Antwort daraus erkennen. Er muss Nesp vertrauen und verhält sich so unauffällig wie möglich. Immer wieder blicken die beiden regelmäßig nach draußen, ob sie etwas von den fremden Besuchern erkennen können. Doch noch immer ist nichts von denen zu sehen.
Aris und Nesp verharren jetzt schon eine ganze Weile in ihrem Versteck, als Nesp plötzlich hellhörig wird. Vorsichtig schaut er durch eine der Öffnungen nach draußen. Tatsächlich erkennt er einige der Fremden, die gerade in der Nähe sind. Er gibt Aris ein Zeichen, dass er sich ruhig verhalten soll. Aris schaut daraufhin nach draußen und sieht sie ebenfalls. Auch diese Fremden hat er vorher noch nie gesehen. Sie machen den Eindruck, als ob sie nach etwas suchen und dabei die ganze Kuppel durchkämmen. Aris macht sich Gedanken, auf was sie es abgesehen haben. Da Nesp ihn in das Versteck gebracht hat, will er bestimmt jeden Kontakt mit ihnen vermeiden. Aber warum? Ist es nur eine Vorsichtsmaßnahme oder steckt mehr dahinter. Zumindest bleiben die beiden sicherheitshalber noch in ihrem Versteck und beobachten weiterhin die Fremden.
Einige Zeit später sind die Fremden immer noch da und kommen langsam näher. Für Aris und Nesp wird es langsam ernst. Die beiden setzen sich auf den Boden und versuchen sich nicht zu bewegen, um jedes Geräusch zu vermeiden. Plötzlich erkennen die beiden, wie sich die kleinen Öffnungen, die nach draußen zeigen, ab und zu verdunkeln. Die Fremden scheinen sich gerade über ihnen zu befinden. Voller Anspannung und Konzentration verharren sie in ihrer Stellung. Erst eine ganze Weile später getrauen sie sich, vorsichtig zu bewegen und einen Blick nach draußen zu werfen. Die Fremden sind zwar noch da, doch sie bewegen sich immer weiter weg. Erst einige Zeit später sind sie nicht mehr zu sehen. Sie könnten sich allerdings immer noch in der Kuppel aufhalten.
Es ist schon etwas her, als die beiden die Fremden das letzte Mal gesehen haben. Deshalb möchte Aris das Risiko eingehen und das Versteck verlassen, um zu sehen, ob die Fremden noch da sind. Nesp findet das keine gute Idee, aber Aris will Gewissheit und steigt aus dem Versteck nach oben, um vorsichtig den Deckel zu öffnen. Er schaut sich voll konzentriert einmal ganz um und steigt dann langsam heraus. Gebückt und immer in Deckung geht er so leise wie möglich in die Richtung, wohin die Fremden gegangen sind. Nach einer Weile erkennt er sie zwischen den Pflanzen, vor einer kleinen Säule stehen, die aus dem Boden herausragt. Sie scheinen irgendwie damit beschäftigt zu sein, er kann es aber nicht genau erkennen. Näher kann er nicht hingehen, das wäre zu gefährlich, also bleibt ihm nur das Beobachten. Kurze Zeit später verschwindet die Säule, indem sie in den Boden hinabfährt. Deshalb hatte Aris diese Säule vorher nie gesehen. Die Fremden laufen nun weiter und Aris folgt ihnen so unauffällig wie möglich. Sie gehen in Richtung des Kuppeleingangs. Als sie dort ankommen, gehen sie in die Schleuse, um die Kuppel wieder zu verlassen. Aris läuft zur Kuppelwand und beobachtet, wie die Fremden in ihr Raumschiff steigen und davonfliegen. Noch eine Weile wartet er ab und läuft dann sogleich zu Nesp zurück. Dieser sitzt noch in seinem Versteck und ist froh, dass er Aris wieder sieht. Aris berichtet gleich, was er gesehen hat. Vor allem diese Säule hat sein Interesse geweckt. Diese will er sich genauer anschauen.
Aris hat versucht, sich die Stelle zu merken, wo sich die Säule befunden hat. Zusammen mit Nesp geht er los und versucht die Stelle wiederzufinden. Als sie dort angekommen sind, suchen sie sogleich den Boden ab, um diese Säule zu finden. Nach einer Weile haben sie etwas entdeckt, dass in der Erde steckt. Das könnte sie sein. Sie untersuchen die sichtbare Oberseite der Säule, bis sie in der Mitte einen leicht nach innen versetzten Schalter entdecken. Aris gibt Nesp ein kurzes Zeichen und betätigt dann den Schalter. Nach einer kurzen Verzögerung fährt die Säule aus dem Boden. Neugierig bestaunen die beiden das Teil. An einer Stelle befindet sich eine Art Tastatur und darüber ein Display. Die Beschriftung und Bedeutung der Zeichen sind für die beiden fremd und können damit nichts anfangen. Doch eines sieht auf dem Display interessant aus. Man erkennt sich ständig verändernde Zeichen, die ein Muster zu bilden scheinen. Aris schaut sich das genauer an und versucht herauszufinden, was das zu bedeuten hat. Nachdem er es einige Zeit beobachtet hat, hat er ein unangenehmes Gefühl. So wie es den Anschein hat, könnte es sich um eine Art Zeitanzeige handeln, die gerade herunter gezählt wird. Aber was passiert, wenn die Zeit abgelaufen ist? Keiner von den beiden kann das wissen. Noch einmal betrachtet Aris die Anzeige auf dem Display. Er versucht herauszufinden, wann die Zeit abgelaufen sein wird. Nach intensiver Beobachtung und Berechnung, kommt er zu einem unangenehmen Ergebnis. Die Zeit wird in ungefähr zwei Stunden abgelaufen sein. Und was dann?
Der Aufbruch
Für Aris steht fest, dass er die Kuppel wieder verlassen will. Solange er nicht weiß, was passieren wird, will er sich nicht länger hier aufhalten. Er versucht Nesp, sein Vorhaben zu erklären, der allerdings nichts davon zu halten scheint. Doch für Aris steht der Entschluss endgültig fest. Er will, kurz bevor die Zeit abgelaufen ist, die Kuppel verlassen. Dann kann er von draußen beobachten, was passiert. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, kann er wieder in die Kuppel zurückkehren.
Aris eilt zu der Stelle, wo er seinen Raumanzug zurückgelassen hat. Er ist froh, dass ihn die Fremden nicht entdeckt haben. Sofort zieht er ihn an und kontrolliert den Sauerstoff. Dieser reicht für ungefähr zwei Stunden. Dann läuft er zu Nesp zurück und versucht ihm zu erklären, dass er auch seinen Raumanzug holen und anziehen soll. Nesp macht allerdings nicht den Eindruck, dass er das wirklich will. Aris versucht, ihn aufdringlich davon zu überzeugen und geht mit ihm zu seinem Versteck, wo er den Raumanzug gesehen hat. Widerwillig holt ihn Nesp heraus und zieht ihn an. Nun möchte Aris noch von Nesp wissen, wie viel von seinem Sauerstoff noch übrig ist. Dieser schaut ihn mit traurigem Gesicht an. Sofort erkennt Aris, dass etwas nicht stimmt, und versucht es herauszufinden. Daraufhin zeigt ihm Nesp seine Sauerstoffanzeige. Aris erkennt gleich, dass diese nichts mehr anzeigt. Vermutlich ist der Sauerstofftank völlig leer. Jetzt wird Aris auch das ablehnende Verhalten von Nesp klar, der ohne Sauerstoff die Kuppel natürlich nicht verlassen kann. Die einzige Möglichkeit wäre noch, wenn Aris seinen Sauerstoff mit Nesp teilt. Selbstverständlich wird sich dann die Zeit auf eine Stunde verkürzen. Das nächste Problem wäre dann, ob Nesp diesen Sauerstoff überhaupt verträgt. Dies müssen sie vorher zuerst ausprobieren. Aris versucht Nesp sein Vorhaben zu erklären. Dieser ist zwar von der Idee noch immer nicht begeistert, macht aber trotzdem mit. Aris reicht ihm das Mundstück seines Sauerstoffbehälters und öffnet langsam das Ventil. Man erkennt, dass es Nesp sichtlich schwerfällt, diesen Sauerstoff einzuatmen. Doch nach einer Weile normalisiert sich seine Atmung. Aris ist erleichtert, dass Nesp diesen Sauerstoff verträgt. Sie müssen nur noch eine Lösung finden, wie sie die beiden Behälter miteinander verbinden. Zum Glück finden sie nach einigem Probieren eine provisorische Möglichkeit. Dann können sie sich ja endlich auf den Ausstieg vorbereiten.
Zusammen gehen die beiden zur Säule zurück. Noch einmal will Aris auf das Display schauen, um zu sehen, wie viel Zeit sie noch haben, bis die Uhr abgelaufen ist. Er schätzt die Zeit auf eine halbe Stunde, die ihnen noch bleibt, um die Kuppel zu verlassen. Noch einmal betätigt er den Schalter auf der Oberseite der Säule, die daraufhin wieder nach unten fährt und im Boden verschwindet. Jetzt dürfen die beiden keine Zeit mehr verlieren und laufen direkt zum Eingang der Kuppel. Als sie dort angekommen sind, schauen sie sich noch einmal kurz um. Sie wissen nicht was passieren wird und ob sie dieses Biotop noch einmal sehen werden. Dann setzen beide ihre Helme auf und verbinden ihre Sauerstoffbehälter miteinander. Danach öffnen sie ihre Ventile und der Sauerstoff verteilt sich auf beide Behälter. Nun stellt sich Aris zusammen mit Nesp vor den Kreis, der sich auch auf der Innenseite der Kuppelwand befindet. Er blickt hinein und bemerkt, dass sich das Tor öffnet. Zusammen mit Nesp begibt er sich nun in die Schleuse. Als sie sich darin befinden, schließt sich das innere Tor wieder und das äußerst öffnet sich. Sie verlassen die Schleuse und befinden sich nun wieder außerhalb der Kuppel. Vorsichtshalber entfernen sie sich noch ein Stück von der Kuppel. Nachdem sie ein Stück gegangen sind, setzen sich die beiden nebeneinander auf einen großen Stein und beobachten gespannt von da aus die Kuppel. Die Zeit müsste gleich um sein.
Irgendwas passiert. Aris verspürt ein leichtes Vibrieren des Bodens. Auch die Kuppel scheint sich zu bewegen. Voll konzentriert starren beide darauf und erkennen, wie sie sich erhebt. Beide beobachten nun, wie sie gerade davonfliegt. Sie haben sich doch tatsächlich die ganze Zeit in einem Raumschiff befunden und nichts davon gewusst. Oder doch? Aris fragt sich gerade, wie Nesp hierher gekommen ist. Ist er überhaupt auf diesem Mond in die Kuppel gestiegen? Vielleicht fliegt die Kuppel von einer Stelle zur anderen und Nesp ist in der Nähe seiner Heimat in die Kuppel gestiegen und dann mit ihr hierher geflogen. Wer weiß, wie lange er schon unterwegs ist. Ohne Sauerstoffvorrat konnte er nirgends die Kuppel verlassen. Doch jetzt ist er draußen.
Nun sind sie zu zweit auf diesem verlassenen Mond. Ob das die richtige Entscheidung war, wird sich bald zeigen. Aris kontrolliert noch mal den Sauerstoff und muss feststellen, dass dieser für beide nur noch für eine halbe Stunde reicht. Es gibt jetzt kein Zurück mehr. Währen beide in der Kuppel geblieben, wären sie immer weiter quer durch die Galaxis geflogen und wären sowieso nie wieder nach Hause gekommen. So sitzen sie jetzt da und warten auf ein Wunder. Was auch passiert, in einer halben Stunde ist das Warten definitiv vorbei.
Die Zeit vergeht ohne Rücksicht auf die beiden, die bereits alle Hoffnungen verloren haben. Sie haben nur noch für ungefähr fünf Minuten Sauerstoff, dann ist alles vorbei. Noch einmal steht Aris auf und lässt seine Blicke über den Horizont schweifen. Doch weit und breit ist keine Hilfe in Sicht. Dann wendet er sich Nesp zu und schaut ihm tief in die Augen. Aris fühlt sich für ihn verantwortlich, weil er ihn aus der Kuppel geholt hat. Für diese Entscheidung müssen nun beide mit ihrem Leben bezahlen. Aris hat deswegen ein schlechtes Gewissen, dass aber im Moment keine Rolle mehr spielt. Es ist einfach vorbei.
Plötzlich entdeckt er ein helles Licht, das direkt auf sie zukommt. Egal wer es ist, er hat nichts mehr zu verlieren und fängt hektisch an zu winken. Das Licht wird immer heller und kommt deutlich näher. Man erkennt bereits, dass es ein Raumschiff ist. Als es kurz vor den beiden zur Landung ansetzt, erkennt Aris, dass es sich um ein ihm bekanntes Rettungsschiff handelt, dass nach ihm gesucht hat. Nachdem es gelandet ist, gehen Aris und Nesp gleich darauf zu, um keine Zeit zu verlieren. Aris hat bereits mit dem zur Neige gehenden Sauerstoff zu kämpfen. Doch noch schlimmer geht es Nesp, der einen für ihn ungewohnten Sauerstoff atmet. Das Atmen fällt ihm zunehmend schwerer. Aus dem Raumschiff steigen zwei Personen, die den beiden entgegenkommen und sie ins Schiff begleiten. Drinnen nehmen sie ihre Helme ab und können endlich wieder durchatmen. Sie haben es tatsächlich noch in letzter Minute geschafft. Keiner hat mehr daran geglaubt, doch jetzt sind sie in Sicherheit. Das Raumschiff beginnt seinen Rückflug nach Seri vier. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Aris wieder zu Hause ist. Doch er wird nicht lange daheim sein, denn er muss noch einen Freund nach Hause bringen.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jürgen Schnaible).
Der Beitrag wurde von Jürgen Schnaible auf e-Stories.de eingesendet.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026.
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Auf den Flügeln der Nacht
von Flora von Bistram
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