Jürgen Schnaible

Die Zwischenwelt - Teil 1

Erste Versuche

Tim ist Techniker in einer großen Firma und kommt gerade von der Arbeit nach Hause. Nachdem er etwas gegessen hat, macht er es sich gemütlich und sieht sich dabei wieder einer dieser wissenschaftlichen Dokumentationen an. Diesmal geht es um das Thema Zeitreisen, dass ihn schon immer irgendwie fasziniert hat. Des Öfteren hat er sich schon darüber Gedanken gemacht, wie es wäre, durch die Zeit in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu reisen. Doch ist das überhaupt möglich? Und wenn ja, wie wird das wohl sein? 

Eines Tages schaut sich Tim einen Spielfilm an, in dem jemand in einer selbst gebauten Zeitmaschine durch die Zeit reist. Tim fragt sich, ob man so eine Maschine wirklich selber bauen könnte. Ist es überhaupt möglich, so etwas zu verwirklichen? Von da an befasst er sich immer intensiver mit dem Thema und spielt mit dem Gedanken, doch so etwas wie eine Zeitmaschine zu bauen. Da er selber Techniker ist und somit einiges an technischem Wissen und Verständnis mitbringt, informiert er sich aus verschiedensten Quellen, wie sich das mit Raum und Zeit verhält und wie man diese beeinflussen kann. Würde so etwas überhaupt funktionieren oder jagt er da einem Hirngespinst hinterher? Ein Versuch wäre es wert. 

Tim fängt nach einigen Studien über dieses Thema an, sich bestimmte Bauteile 
und Geräte zuzulegen. Er möchte tatsächlich versuchen, so etwas wie eine Zeitmaschine zu bauen. So bastelt er, wann immer er Zeit hat, an seiner Maschine herum. Er hat sich dafür extra ein kleines Zimmer eingerichtet, dass nur für sein Projekt vorgesehen ist. So beginnt Tim nach einiger Zeit mit den ersten Versuchen. Doch am Anfang tut sich noch gar nichts und Tim ändert immer wieder seinen Versuchsaufbau. 

Es ist einige Zeit vergangen und Tim ist sich langsam nicht mehr sicher, ob das Ganze, was er da tut, überhaupt etwas bringen wird. Doch aufgeben will er auch nicht so schnell. Er hat so viel Zeit und Arbeit in die Sache gesteckt, dass er einfach noch dran bleiben möchte. Schließlich hat er dabei auch einiges an Wissen und Erfahrung gesammelt, dass nicht umsonst gewesen sein soll. 

Eines Abends setzt sich Tim wieder ein wenig vor seine Maschine und überlegt. Die Euphorie, die er am Anfang hatte, ist inzwischen verflogen. Für ihn sind seine Versuchsaufbauten und seine Experimente schon eher ein Zeitvertreib geworden. Bis jetzt hat er mit seinen Versuchen noch nichts erreicht. Selbst wenn er denkt, dass er auf dem richtigen Weg ist, ist kein Ergebnis zu sehen. Natürlich ist es für ihn frustrierend, doch es will ihm einfach nicht gelingen. Sein Versuchsaufbau besteht hauptsächlich aus Magnetfeldern, die jeweils in einer bestimmten Frequenz entsprechend angeordnet sind. In deren Mittelpunkt befindet sich ein Gegenstand, den Tim bei jedem Versuch genau beobachtet. Es handelt sich dabei um eine kleine Marmorfigur, die einen Vogel darstellt. Jedes Mal, wenn Tim die Maschine einschaltet, achtet er penibel darauf, ob sich diese Figur irgendwie verändert. Doch bis jetzt ist noch nichts passiert. 

An diesem Abend wird sich das jedoch ändern. Wieder schaltet Tim seine Maschine ein, die er gerade noch ein wenig verändert hat. Sogleich sieht Tim, wie die Figur innerhalb der Maschine verschwindet. Zuerst traut er seinen Augen nicht und starrt weiterhin auf die Stelle, an der normalerweise die Marmorfigur steht. Tim kann immer noch nicht fassen, was da gerade passiert ist und steht regungslos da. Auch kann er keinen klaren Gedanken fassen, als er versucht, das gerade Geschehene zu verstehen. 

Tim schaltet die Maschine ab und beobachtet genau, was passiert. Genau in dem Moment taucht die Figur wieder in der Maschine auf. Wieder ist Tim total verblüfft. Was ist da gerade passiert? Tim nimmt vorsichtig die Figur in die Hand, als ob er wissen wolle, ob sie es tatsächlich ist. Doch sie ist es und er stellt sie wieder zurück auf ihren Platz. Dann setzt er sich hin und versucht sich zu fassen. 

Nach einer Weile, als er sich wieder etwas gesammelt hat, beschließt er den Versuch noch einmal durchzuführen. Doch dieses Mal will er das Ganze mit einer Kamera aufnehmen. So holt er sogleich eine herbei und stellt sie auf den Tisch. Er richtet sie genau auf die Marmorfigur und lässt sie laufen. Dann schaltet er erneut die Maschine an. Auch dieses Mal verschwindet die Figur. Als Tim die Maschine wieder aus schaltet, erscheint die Figur wieder wie zuvor. Tim ist sich sicher, dass er da etwas entdeckt hat. 

Wieder macht sich Tim Gedanken und schaut sich die Aufnahme der Kamera mehrmals an. Doch alles, was er dabei erkennt, ist das Verschwinden und danach das erneute Auftauchen der Marmorfigur. Was passiert da? Tim fragt sich, ob er da wirklich eine Art Zeitmaschine gebaut hat. Wenn es so wäre, warum kommt die Figur immer zurück, sobald man die Maschine abschaltet? Wenn die Marmorfigur wirklich in eine andere Zeit gebracht wird, warum bleibt sie nicht dort? Tim will noch einmal einmal über Nacht darüber nachdenken. Doch bevor er für heute Schluss macht, notiert er sich noch alle aktuellen Einstellungen an seiner Maschine. 

Am nächsten Abend, als Tim von der Arbeit kommt, widmet er sich auch gleich wieder seiner Maschine. Er hat eine Idee, die er sofort ausprobieren möchte. Er nimmt die Figur aus der Maschine und legt stattdessen seine Kamera hinein. Er stellt sie aufrecht hin und schaltet sie ein. Danach schaltet er die Maschine ein und beobachtet, was passiert. Wie zu erwarten verschwindet auch die Kamera. Tim schaltet nach einigen Sekunden die Maschine wieder aus und die Kamera befindet sich wieder auf ihrem Platz. Sogleich nimmt er die Kamera heraus und setzt sich hin. Neugierig schaut Tim sofort nach, was die Kamera in der Zwischenzeit aufgenommen hat. Zuerst erkennt er, wie er sie eingeschaltet hat und danach in die Maschine stellte. Da die Kamera aus der Maschine heraus gerichtet war, erkennt er sich selber, als er die Maschine einschaltete. Gleich darauf, nach einer ganz kurzen Unterbrechung, sieht er sich wieder selber, als er die Maschine einschaltete. Somit gibt es in der Zeit, in der die Maschine eingeschaltet war, keine Aufnahme. Tim ist sichtlich enttäuscht. Er hatte gehofft zu erkennen, wo sich die Kamera zwischenzeitlich befindet. Doch nichts ist zu erkennen. Es sieht so aus, als ob die ganze Zeit, als die Maschine eingeschaltet war, es die Kamera überhaupt nicht gegeben hätte. Deswegen der direkte Übergang zwischen dem einschalten und dem ausschalten der Maschine. Wo war die Kamera in dieser Zeit? Was ist passiert? 

Tim zieht sich vorerst zurück, um in Ruhe über diese neue Erkenntnis nachzudenken. Er überlegt, was er noch tun könnte, um mehr darüber zu erfahren, was innerhalb der Maschine genau passiert. Nach einer Weile hat er eine neue Idee. Er holt ein Glas und geht damit nach draußen. Als er damit zurückkommt, befindet sich ein Käfer in dem Glas. Tim legt noch einen Deckel auf das Glas und stellt es in die Maschine. Er beobachtet noch kurz den Käfer, der orientierungslos im Glas herum läuft. Dann schaltet er die Maschine ein und sieht erneut, wie das Glas verschwindet. Einige Sekunden später Schalter Tim die Maschine wieder aus. Das Glas mit dem Käfer darin kommt zurück. Nur benimmt dieser sich nicht mehr so hektisch wie zuvor, sondern steht einfach nur bewegungslos da. Erst einige Sekunden später beginnt er sich langsam wieder zu bewegen. Leider kann der Käfer Tim nicht erzählen, was er erlebt hat, als er weg war. Dennoch ist dieser Versuch für Tim soweit ein Erfolg, da er nun weiß, dass man in der Maschine lebend zurückkommt. Der Käfer ist eigentlich der Beweis dafür. Ob der Käfer jedoch irgendwelche Folgeschäden davongetragen hat, kann Tim nicht beurteilen. Sogleich lässt Tim den Käfer wieder frei und beobachtet diesen noch eine Weile, bis dieser im Gras verschwunden ist. Tim konnte jedoch am Käfer kein unnatürliches Verhalten feststellen. 

Am nächsten Tag, wieder gleich nach der Arbeit, will Tim einen neuen Versuch durchführen. Dafür fährt er auf dem Heimweg an einem ihm bekannten, abgelegenen Teich vorbei. Dort fängt er einen der Frösche, die dort angesiedelt sind und nimmt ihn in einem Glasbehälter mit nach Hause. Dort stellt er diesen sogleich in die Maschine. Doch zusätzlich legt er noch seine alte Armbanduhr mit dazu, die er kurz zuvor mit seiner neuen Armbanduhr abgeglichen hat. Tim beobachtet dann noch kurz den Frosch und schaltet dann die Maschine ein. Dieses Mal jedoch etwas länger als zuvor. Nachdem Tim die Maschine wieder aus geschaltet hat, erscheint auch gleich wieder der Glasbehälter mit dem Frosch und die alte Armbanduhr. Tim beobachtet den Frosch genau. Auch dieser sitzt zuerst regungslos da und scheint vor sich hinzustarren. Doch allmählich kommt auch bei ihm wieder Bewegung hinein und es ist alles wie zuvor. Tim ist froh, dass dem Frosch nichts passiert ist und nimmt den Glasbehälter aus der Maschine. Danach nimmt er auch die alte Armbanduhr heraus und vergleicht die Zeiten der beiden Uhren. Doch beide Uhren sind immer noch identisch. Für Tim ist das eine wichtige Erkenntnis. Dann bringt Tim den Frosch wieder zurück und beobachtet diesen noch ein wenig. Aber auch bei dem Frosch scheint alles in Ordnung zu sein. Als Tim wieder zu Hause ist, setzt er sich vor seine Maschine und schaut sie an. Er weiß genau, was jetzt zu tun ist. 

Wieder einen Tag später sucht Tim seine ganzen Notizen zusammen und sortiert sie. Da er mit seiner jetzigen Maschine einfach nicht dahinter kommt, was darin passiert, will er die gleiche Maschine noch einmal bauen, nur größer. Er beginnt damit, sich dafür Notizen zu machen. Dazu nimmt er die bestehende Maschine als Grundlage für seine neuen Berechnungen. 

Gleich am nächsten Tag fängt Tim damit an, sich allmählich alles Notwendige für seine neue Maschine zu besorgen. So baut er Stück für Stück die erste Maschine nur in größerem Maßstab nach. Wieder bastelt Tim in jeder freien Minute an seiner neuen Maschine. Diese nimmt inzwischen schon reichlich Platz in diesem kleinen Zimmer ein. Sie ist diesmal sogar groß genug, dass ein Mensch darin Platz hat. 

Einige Zeit später ist es dann soweit. Tim hat die neue Maschine fertig und ist bereit, sie einzuschalten. Er ist gespannt darauf, ob alles richtig funktioniert und sie denselben Effekt hervorbringt wie die erste Maschine. Auch hier stellt Tim die kleine Marmorfigur, die einen Vogel darstellt, in die Maschine hinein. Tim merkt man die Anspannung an bei dieser doch sichtlich größeren Maschine. Dann geht er ein Stück von der Maschine weg und schaltet sie ein. Tim beobachtet die Figur genau, die daraufhin auch tatsächlich verschwindet. Er wundert sich selber ein wenig, dass es auf Anhieb geklappt hat. Natürlich ist er froh darüber und schaltet die Maschine wieder aus. Die Figur ist wieder da. Als Nächstes will Tim noch einen weiteren Test machen. Erneut sucht er draußen einen Käfer, den er in einem abgedeckten Glas in die Maschine stellt. Wieder schaltet Tim die Maschine ein und wenig später wieder aus. Das Glas mit dem Käfer darin war wie zu erwarten weg und ist nun wieder da. Wieder steht der Käfer kurze Zeit bewegungslos da. Doch dann fängt er wieder an, sich zu bewegen, und es scheint mit ihm alles in Ordnung zu sein. Tim holt das Glas wieder aus der Maschine und lässt den Käfer wieder frei. Auch dieses Mal schaut ihm Tim noch ein wenig nach und setzt sich dann vor seine neue Maschine. Er schaut sie sich mit leichtem Stolz an. Doch noch immer weiß er nicht, was diese Maschine wirklich bewirkt. Tim weiß, was er zu tun hat, wenn er es herausfinden will. 

Tim ist erneut an seiner neuen Maschine beschäftigt. Er will eine Zeitschaltung einbauen, mit der er die Maschine automatisch schalten kann. So kann er dann eine Zeit einstellen, wann die Maschine eingeschaltet wird und wann sie wieder ausgeschaltet werden soll. So muss er das Ganze nicht selber von Hand ausführen. 

Nachdem Tim die Zeitschaltung eingebaut hat, probiert er sie natürlich auch gleich aus. Er stellt die Maschine so ein, dass sie nach dem Startsignal zehn Sekunden später eingeschaltet wird. Zwanzig Sekunden später soll sie sich dann wieder abschalten. Tim drückt den Schalter für das Startsignal und die Zeit beginnt zu laufen. Aufmerksam beobachtet Tim den gesamten Vorgang. Nachdem die Schaltvorgänge ordnungsgemäß durchgeführt wurden, ist Tim zufrieden mit seiner Arbeit. Somit sind alle Vorbereitungen für den nächsten Schritt abgeschlossen. 


Erste Einblicke 

Als Tim einen freien Tag hat, macht er sich für den nächsten Schritt bereit. Er ist sehr angespannt, denn er weiß nicht, was auf ihn zukommt. Er hat sich vorgenommen, sich selbst in die Maschine zu setzen. Dann will er diese für eine kurze Zeit einschalten, um selber zu erleben, was da genau passiert. Er möchte das Ganze mit seiner Kamera festhalten und stellt diese fest und gut ausgerichtet auf den Tisch. Tim wirkt aufgeregt und fängt an sich Gedanken zu machen, ob er das auch wirklich tun will. Doch wie soll er sonst erfahren, was in der Maschine passiert? Jemand anderes wird sich bestimmt nicht freiwillig für ihn in die Maschine setzen. 

Es ist soweit. Tim schaltet die Kamera ein und drückt den Schalter, der die Zeitschaltung für die Maschine startet. Danach setzt er sich in seine neue Maschine und wartet die Minute ab, bis diese eingeschaltet wird. Zehn Sekunden später wird sie dann automatisch wieder abgeschaltet. So sitzt Tim tatsächlich auf dem Platz, auf dem normalerweise der kleine Vogel aus Marmor steht. Wieder überlegt Tim, ob er das Richtige tut, jedoch kann er im Moment keinen klaren Gedanken mehr fassen. Noch kann er die Maschine rechtzeitig verlassen. Doch so angespannt und aufgeregt er auch ist, will er die Sache durchziehen. Er weiß nicht, ob er das hier überhaupt überleben wird, doch das ist ihm im Moment irgendwie egal. Es muss ihm einfach egal sein. 

Die Minute ist um und die Maschine wird eingeschaltet. Tim verspürt sogleich ein angenehm befreiendes Gefühl. Es kommt ihm vor, als ob er irgendwo schwerelos im Raum schwebt. Dabei sieht er zahllose Lichtpunkte umherfliegen. Das Ganze ist für ihn genauso faszinierend wie verwirrend. Doch wo befindet er sich hier?

Als die zehn Sekunden um sind, erkennt Tim, dass er sich wieder in seiner Maschine befindet. Die Zeit war natürlich zur Sicherheit sehr kurz gewählt. Doch jetzt, da Tim weiß, was auf ihn zukommt, kann er die Zeit etwas länger einstellen. Doch zuerst verlässt er die Maschine und setzt sich an den Tisch, um das gerade Erlebte zu begreifen. Jedoch muss er erkennen, dass er im Moment überhaupt nichts damit anfangen kann. 

Tim stellt die Maschine von zehn auf zwanzig Sekunden um. Somit hat er etwas mehr Zeit, um das Ganze zu beobachten. Mehr will er vorerst nicht einstellen, sondern die Sache vorsichtshalber langsam angehen. Tim startet erneut die Zeit und begibt sich in die Maschine. Er will noch einmal auf die andere Seite, wie er es selber nennt. Nachdem sich die Maschine eingeschaltet hat, befindet sich Tim erneut dort, wo er schon zuvor war. Er versucht die Umgebung so genau wie möglich zu beobachten, um diesmal vielleicht mehr zu erkennen. Doch noch immer wird er daraus nicht schlau, was da um ihn herum passiert. 

Nach zwanzig Sekunden ist Tim wieder zurück. Jedoch weiß er jetzt auch nicht mehr als zuvor. Selbst wenn er die Zeit noch weiter verlängert, weiß er nicht, ob ihn das wirklich weiterbringt. Da entschließt er sich nach einigen Überlegungen, die Maschine etwas zu verändern, indem er leichte Wertänderungen an den Spulen vornimmt. So verstellt Tim einen bestimmten Wert und passt die anderen Werte darauf an. Danach schaltet er die Maschine für kurze Zeit an und beobachtet wieder die Figur darin. Da diese immer noch verschwindet und wieder auftaucht, wagt auch Tim wieder einen neuen Versuch. 

Tim startet erneut die Zeit und setzt sich in seine Maschine. Als die Minute abgelaufen ist, befindet sich Tim erneut dort, wo diese Lichtpunkte umher fliegen. Doch dieses Mal ist es ein wenig anders, denn diese Lichtpunkte sind deutlicher zu erkennen. Dadurch erkennt er auch deutlicher ihre Bewegungsrichtung. So scheinen sie sich nicht mehr einfach willkürlich zu bewegen, wie es zuvor den Anschein hatte. Doch Genaueres ist immer noch nicht zu erkennen. 

Nachdem Tim wieder zurück ist, hat er das Gefühl, dass er auf dem richtigen Weg ist. Wiederum verändert er die Werte an seiner Maschine. Dieses Mal allerdings noch etwas mehr als zuvor, um eine größere Veränderung zu erkennen. Dann schaltet er die Maschine erneut kurz ein und aus und beobachtet dabei die Figur darin. Da die Wirkung noch die gleiche ist wie zuvor, macht sich Tim wieder bereit. Wiederum startet er die Zeit und begibt sich in die Maschine. Als sich diese einschaltet, sieht er erneut diese Lichtpunkte um ihn umherfliegen. Dieses Mal noch deutlicher als zuvor. Auch die Flugrichtung dieser Lichtpunkte scheinen einem bestimmten Schema zu folgen. Tim beobachtet erneut das Ganze um ihn herum, ist aber immer noch nicht am Ziel. Er kann noch immer nicht erkennen, was hier wirklich genau passiert. 

Als Tim wieder zurück ist, schaut er sich die eingestellten Werte noch einmal etwas genauer an. Auch die einzelnen Schritte, mit denen er die Werte veränderte, betrachtet er genau. Da fällt ihm etwas auf, das er sich genauer betrachten will. Die Werte scheinen allmählich immer mehr mit einem markanten Zahlenwerte in Verbindung zu stehen. Tim berechnet alle Werte daraufhin hoch und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis. Er weiß zwar nicht, ob das wirklich etwas zu bedeuten hat, doch die Zahlen sind schon ziemlich auffällig. Da nicht alle Zahlen, die er bisher berechnet hat, in dieses Schema passen, passt er sie einfach an. Diese Zahlen gibt Tim daraufhin als neue Werte in die Maschine ein. Er ist gespannt, was damit passiert. Leicht angespannt und dennoch voll konzentriert schaltet er die Maschine ein. Wie jedes Mal verschwindet die Figur im Inneren, doch das ist dieses Mal nicht alles. Das Inneren der Maschine leuchtet danach in einem fahlen, blauen Licht. Tim ist zuerst etwas erschrocken darüber, konzentriert sich jedoch weiterhin darauf, was passiert. Da er die Maschine von Hand eingeschaltet hat, kann er sie ja schließlich jederzeit unterbrechen. So schaut er gespannt, ob sich noch mehr verändert. Doch es bleibt so und es sieht auch nicht so aus, als ob noch mehr Ungewöhnliches passieren würde. So schaltet Tim nach einer Minute die Maschine wieder aus. Das blaue Licht verschwindet und die Figur erscheint. Tim holt die Figur heraus und schaut sie genau an, doch sie hat sich nicht verändert. Tim weiß, dass er jetzt wieder dran ist. 


Weitere Einblicke

Durch diesen neuen Effekt ist Tim fast genauso angespannt wie beim ersten Mal. Dennoch startet er wieder die Zeit und setzt sich in seine Maschine. Zur Sicherheit hat er wieder zehn Sekunden Einschaltdauer eingestellt. Als die Minute vorbei ist, schaltet sich die Maschine ein und Tim ist wieder weg. Erneut befindet er sich nun in diesem Raum mit diesen umherfliegenden Lichtpunkten. Doch dieses Mal sieht die Sache ganz anders aus als zuvor. Es ist alles so klar und deutlich zu erkennen. Auch diese Lichtteilchen sind besser zu erkennen und bewegen sich deutlich nach einem bestimmten Schema. Doch plötzlich ist die Zeit um und Tim ist wieder zurück. Er ist immer noch fasziniert von der Klarheit seines kurzen Erlebnisses, während er aus der Maschine steigt. Damit hat er wirklich nicht gerechnet. Die eingestellten Werte sind scheinbar optimal. Noch immer beeindruckt, stellt er die Einschaltdauer der Maschine gleich auf eine Minute. Die andere Seite hat Tim so fasziniert, dass die Neugier die Angst allmählich verdrängt. 

Wieder begibt sich Tim in die Maschine, nachdem er die Zeit gestartet hat. Nach einer Minute befindet er sich erneut auf der anderen Seite. Da er jetzt etwas mehr Zeit hat, schaut er sich das Ganze um ihn herum genauer an. Dabei bemerkt er, dass er nur seinen eigenen Körper genau erkennen kann. Also nur das, was sich in der Maschine innerhalb des elektrischen Feldes befindet, wenn diese eingeschaltet ist. Doch als Tim versucht, sich zu bewegen, bemerkt er, dass der Körper nicht reagiert, obwohl Tim in alle Richtungen schauen kann. Es kommt ihm so vor, als ob er sich geistig komplett von seinem Körper gelöst hat. Tim spürt dabei ein befreiendes Gefühl, dass er vorher nicht kannte. Doch was kann er hier eigentlich noch machen, als sich einfach nur umzusehen? Er versucht nur mithilfe seiner Gedanken, sich dem Strom von Lichtteilchen, der gleich neben ihm vorbeizieht, zu nähern. In dem Moment bewegt sich Tim tatsächlich darauf zu. Als er sich direkt davor befindet, hält Tim an. Er hätte nie gedacht, dass das wirklich funktioniert. In dem Moment ist Tim wieder zurück. Die Minute ist um. Völlig fasziniert von dem gerade Erlebten steigt er aus der Maschine und macht es sich in seinem Wohnzimmer bequem. Dabei fragt er sich, warum er, obwohl er seinen Körper verlassen hat, alles um ihn herum sehen konnte. Kann man das denn überhaupt Sehen nennen oder ist es einfach eine andere Art von Wahrnehmung? Für heute ist jedoch genug und Tim will morgen weitermachen. 

Am nächsten Abend steht Tim erneut vor seiner Maschine. Er weiß, dass er für die Erforschung der anderen Seite mehr Zeit braucht. Trotzdem will er keine zu großen Schritte machen und stellt die Einschaltdauer der Maschine auf fünf Minuten. Tim wartet noch einen Moment, bis er ganz zur Ruhe gekommen ist. Dann startet er die Zeit und setzt sich in seine Maschine. Eine Minute später ist er wieder auf der anderen Seite. Erneut schaut sich Tim um und widmet sich dem Strom von Lichtteilchen neben ihm. Wieder versucht er, mit der Kraft seiner Gedanken, sich diesem zu nähern. Auch dieses Mal funktioniert es und er bewegt sich darauf zu. Als er direkt davor steht, dreht er sich um und blickt zurück auf seinen Körper. Er sieht, wie dieser bewegungslos im Raum hängt. Er erkennt auch, dass ein winziger Teil dieses Lichtstroms auf seinen Körper führt. Was hat das zu bedeuten? 

Tim will der Sache nachgehen und schaut, wohin der Lichtstrom führt, der sich gerade vor ihm befindet. Doch ist das in der Fülle von Strömen aus Lichtpunkten nicht klar zu erkennen. So beschließt er ihm zu folgen. Tim richtet seine Gedanken darauf, sich diesem Lichtstrom entlang zu bewegen. Sogleich setzt er sich auch in Bewegung und folgt dem Lichtstroms, bis er auch relativ schnell an eine Stelle kommt, wo sich mehrere solcher Ströme vereinen. Von da aus verlaufen die einzelnen Ströme gebündelt in einem größeren Strom weiter. Doch bevor Tim den Strom weiter verfolgt, schaut er sich noch kurz um. In einiger Entfernung erkennt er etwas, was sein Körper sein könnte. Ein ungewöhnlicher Anblick für ihn, so weit weg außerhalb seines Körpers zu sein. Doch als er sich gerade wieder umdreht, ist er plötzlich zurück in seinem Körper und in der Maschine. Die fünf Minuten sind um. Tim wäre auch noch etwas länger geblieben, ist jedoch ebenso froh, dass das mit der Rückkehr so gut funktioniert. So steigt er aus der Maschine und denkt noch einmal über das gerade Erlebte nach.

Tim stellt die Einschaltdauer der Maschine auf fünfzehn Minuten. Er möchte heute noch einmal nach drüben, um diesen Strom aus Lichtteilchen weiter zu verfolgen. So startet er erneut die Zeit und begibt sich in seine Maschine. Nach der Minute ist er auch schon wieder drüben. Langsam stellt sich bei Tim eine gewisse Routine ein. Dennoch ist er immer wieder fasziniert von der anderen Seite, die er noch immer nicht wirklich kennt. Sofort beginnt Tim erneut diesem Lichtstrom zu folgen. Als dieser mit anderen zusammen zu einem größeren Lichtstrom zusammenfließen, folgt Tim diesem weiter. Kurze Zeit später kommt der nächste Zusammenfluss. Auch diesem folgt Tim, auch wenn es immer schwieriger wird, den richtigen Lichtstrom im Auge zu behalten. Das Ganze geht so weiter und verdichtet sich immer mehr. Tim hat wirklich Schwierigkeiten, sich auf seinen Strom zu konzentrieren. Einige Zeit später passiert es doch, dass Tim die Orientierung verliert. Diese geballte Menge an Lichtteilchen, die sich in Strömen entlang bewegen, ist kaum mehr auseinanderzuhalten. So beobachtet Tim noch eine Weile das Geschehen, bis die Zeit um ist und er sich wieder zurück in seiner Maschine befindet. Wiederum steigt Tim heraus und macht es sich danach in seinem Wohnzimmer bequem. Für heute ist erst einmal genug. Er muss sich erst einmal genau überlegen, wie er weiter vorgehen will. 

Als Tim am nächsten Tag nach Hause kommt, widmet er sich erneut seiner Maschine. Er hat sich den ganzen Tag schon überlegt, wie er weitermachen soll. So stellt er diesmal die Einschaltdauer der Maschine auf eine volle Stunde. Er will versuchen, mit mehr Zeit einfach mehr zu erfahren. Wiederum besteigt Tim die Maschine, nachdem er die Zeit gestartet hat. Eine Minute später ist er auch schon wieder drüben. Sogleich folgt er wieder diesem Strom aus Lichtteilchen. Tim weiß, dass er einen einzelnen Lichtstrom nicht verfolgen kann, da er durch den Zusammenfluss mit den anderen die Einzelnen nicht mehr auseinanderhalten kann. So beschließt er dennoch, so lange wie möglich, sich auf diesen Lichtstrom zu konzentrieren. Er konzentriert sich dabei im Wesentlichen auf die Fließrichtung der Lichtteilchen, die von seiner Ausgangsposition wegführen. Dieser Richtung versucht er zu folgen. Tim ist voll darauf bedacht, die Richtung nicht zu verlieren und konzentriert sich dabei ständig auf einen bestimmten Strang. Er versucht so rasch wie möglich voranzukommen, da dieses sich ständige Konzentrieren ihn doch sehr beansprucht. Diese Lichtströme vereinen sich unterwegs zu immer größeren und irgendwann ist Tim von so vielen riesigen Strömen dieser Lichtteilchen umgeben, dass diese kaum mehr auseinanderzuhalten sind. 

Einige Zeit später gelangt er an einen Punkt, an dem diese Lichtteilchen nur noch kreuz und quer umherfliegen. Es ist keinerlei System mehr zu erkennen. Für Tim scheint hier das reinste Chaos zu herrschen und er hat definitiv keine Orientierung mehr. So versucht er einfach seine zuvor eingeschlagene Richtung zu ändern. So beschließt Tim nicht weiter diesem riesigen Strom auf diese Art zu folgen, sondern zur besseren Orientierung diesen zu verlassen. So ändert er seine Richtung und versucht dadurch diesen Strom zu verlassen. Tatsächlich verlässt Tim kurze Zeit später den Teilchenstrom, der sich bereits zu einem riesigen Gesamtstrom vereint hat. Jetzt hat er einen besseren Überblick über das Ganze und kann sich einfach neben dem Strom entlang bewegen. 

Wenig später sieht Tim plötzlich in einiger Entfernung, dass der Lichtstrom zu Ende ist. Er nähert sich langsam der Stelle und schaut sich das Ganze genauer an. Staunend bemerkt er, dass zwar der Lichtstrom an dieser Stelle wie abgeschnitten ist, die Lichtteilchen jedoch weiter hin und her fließen. Tim hat den Eindruck, dass der Lichtstrom irgendwohin weitergeht. Doch er kann nicht erkennen, wohin. Noch während er darüber nachdenkt, befindet er sich plötzlich wieder in seiner Maschine. Die Stunde ist um. Noch immer beeindruckt von dieser Stelle, an der dieser Lichtstrom plötzlich zu Ende zu sein scheint, verlässt Tim seine Maschine. Dann geht er ins Wohnzimmer, macht es sich dort bequem und versucht das Gesehene zu verarbeiten. 

Am nächsten Tag sitzt Tim vor seiner Maschine und ist sich noch immer nicht schlüssig, wie er jetzt weiter vorgehen soll. Das Ganze wird ihm langsam unheimlich und er ist am überlegen, ob er seine Entdeckung doch besser mit jemandem teilen sollte. Oder soll er noch abwarten, bis er mehr in Erfahrung gebracht hat. Dazu müsste er als Nächstes versuchen herauszufinden, ob der Lichtstrom irgendwo weiter fließt und wohin dann diese Lichtteilchen fließen. Tim weiß, dass er dafür natürlich auch wieder mehr Zeit braucht. So lässt er sich das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen und verschiebt eine erneute Expedition auf die andere Seite auf den nächsten Tag. 

Am darauffolgenden Abend macht sich Tim erneut für die andere Seite bereit. Er hat sich dazu entschlossen, doch noch etwas mehr in Erfahrung zu bringen, bevor er sein Wissen mit jemandem teilt. Tim geht vorsichtig vor und setzt die Einschaltdauer dieses Mal auf zwei Stunden. Mehr will er vorerst nicht einstellen, bevor er keine neuen Informationen hat. Dann startet er die Zeit und setzt sich in seine Maschine. Nach einer Minute ist er auch schon wieder drüben. Tim will keine Zeit verlieren und macht sich gleich auf den Weg. Wieder folgt er den Lichtteilchen, die mit der Zeit immer größer werdende Ströme bilden. Tim versucht diesmal von Anfang an sich außerhalb dieser Ströme zu bewegen, um den Überblick zu behalten. Nachdem sich alle zu einem Gesamtstrom gebündelt haben, kommt auch schon wieder dieser Stelle näher, an dem der Gesamtstrom scheinbar abbricht. Kurze Zeit später befindet sich Tim erneut dort und sieht sich alles genauer an. Danach bewegt er sich wieder neben dem Strom und beobachtet die Hin und Her fließenden Lichtteilchen. Er ist sich fast sicher, dass dieser Lichtstrom irgendwo weiterführt. Nur wohin? In einen anderen Raum, andere Dimension oder andere Zeit? Um das herauszubekommen, gibt es für ihn nur die Möglichkeit, dem Strom zu folgen, egal wohin er dabei kommt. 

Tim nähert sich dem Lichtstrom. Nachdem er ihn erreicht hat, begibt er sich hinein und folgt dem Strom erneut. Tim ist sehr gespannt, wohin er führt. Der Lichtstrom fließt wie durch einen Tunnel durch eine unsichtbare Wand. Plötzlich bemerkt er, wie sich die Lichtteilchen wild durcheinander bewegen und keine klare Fließrichtung mehr zu erkennen ist. Da Tim jegliche Orientierung verloren hat, bewegt er sich einfach instinktiv weiter voran. Da entdeckt Tim eine ungewöhnliche Strömung von Teilchen, die sich von den Lichtteilchen unterscheiden. Diese neuen Teilchen haben einen leicht rötlichen Schimmer, während die vorherigen Lichtteilchen mit stärkerem blauen Schimmer leuchten. Tim folgt diesem kleinen Strom, der sich auf eine Art Scheibe zubewegt. Tim nähert sich dieser Scheibe und stellt fest, dass diese Art von Teilchen durch diese Scheibe hindurchfließen können. Es kommen aber auch solche Teilchen durch die Scheibe herein. Tim nähert sich langsam der Scheibe und betrachtet diese so genau wie möglich. Er bewegt sich ganz nah an sie heran und versucht, ob auch er durch sie hindurch kann. Doch er merkt bald, dass für ihn da kein Durchkommen ist. So bewegt sich Tim die Scheibe entlang, um zu erkennen, wie groß diese ist. Als er den Rand der Scheibe erreicht hat, kommt er an eine Wand, die am Rand der Scheibe entlangläuft. Somit kann er also nicht außen um die Scheibe herum, um auf die andere Seite zu gelangen. Tim folgt dieser Wand noch eine Weile in alle Richtungen und bekommt den Eindruck, als ob er sich in einem geschlossenen Raum befindet. Somit kann er diesen nur mit dem Lichtstrom wieder verlassen oder warten, bis die Zeit zu Ende ist und er zurückkehrt. 

Tim wartet die restliche Zeit ab, bis er sich wieder in seiner Maschine befindet. Wieder steigt er aus und geht ins Wohnzimmer. Er weiß, dass er gerade an einem Punkt angelangt ist, wo er nicht weiter kommt. Wieder muss er die Situation durchdenken und überlegen, wie es nun weitergehen soll. 


Die Unterstützung 

Tim hat das Gefühl, dass er von alleine nicht mehr weiterkommt. Er wird sein Wissen teilen müssen und sich Hilfe suchen. Doch wer sollte das sein? Tim überlegt, wen er darauf ansprechen könnte. Da fällt ihm ein alter Bekannter von früher ein, der an der Universität arbeitet. Tim beschließt sich mit ihm am nächsten Tag in Verbindung zu setzen und darauf anzusprechen. 

Wie geplant setzt sich Tim am darauffolgenden Tag mit seinem alten Bekannten Nick in Verbindung. Tim versucht so sachlich wie möglich sein Anliegen vorzubringen. Er weiß natürlich, dass das, was er gerade Nick erzählt, natürlich im ersten Moment
etwas verrückt klingen mag. Doch die Tatsachen sprechen für sich und somit will Tim auch gleich genau beschreiben, worum es geht. Wie vermutet klingt das Ganze für Nick sehr sonderbar und er weiß nicht, was er von der Sache halten soll. Kann er überhaupt glauben, was Tim ihm da erzählt? Nick will darüber nachdenken und sich später noch einmal bei Tim melden. 

Einige Zeit später meldet sich Nick tatsächlich bei Tim und gibt ihm Bescheid, dass er nach Feierabend bei ihm kurz vorbeischauen wird. Er wird allerdings noch eine Kollegin mitbringen, da sie in der gleichen Gegend wohnen und gewöhnlich zusammen zur Arbeit fahren. Tim freut sich über den Besuch und ist froh, mit jemandem darüber zu sprechen. Tim weiß auch, dass er Nick neugierig gemacht hat, sonst würde er nicht kommen. 

Am Abend ist es dann soweit. Nick steht vor der Tür und hat seine Kollegin Anne mitgebracht. Tim bittet die beiden herein und geht mit ihnen auch gleich direkt zu seiner Maschine. Er erklärt Nick, dass es die Maschine ist, um die es sich handelt. Nick schaut sich etwas skeptisch die Maschine an und stellt Tim dabei einige Fragen. Da Nick immer noch nicht weiß, was es mit dieser Maschine genau auf sich hat, bittet er Tim, ihm die Maschine vorzuführen. Tim ist natürlich damit einverstanden und stellt zuerst wieder die Marmorfigur, die einen kleinen Vogel darstellt, in die Maschine. Danach schaltet er die Maschine ein und die Figur verschwindet. Nick ist zwar beeindruckt, dass die Figur verschwunden ist, dennoch weiß er nicht, was mit ihr wirklich passiert ist. Ist sie wirklich dort, wovon Tim ihm erzählt hat? Nachdem Tim die Maschine ausgeschaltet hat, ist die Figur wieder zurück. Nick wirkt neugierig und fragt sich, ob doch etwas hinter der Geschichte von Tim steckt. Er will noch mehr darüber erfahren. 

Nachdem Tim Nick noch einmal alles erzählt hat, was er bis jetzt auf der anderen Seite erlebt hat, will er Nick noch mehr davon überzeugen. Tim stellt die Einschaltdauer der Maschine auf eine Minute und begibt sich hinein. Dann sagt er noch zu Nick und Anne, dass sie nichts zu tun brauchen, da er gleich wieder zurück sein wird. Da verschwindet er auch schon und kommt nach der Minute wieder zurück. Staunend stehen die beiden da und beobachten, wie Tim die Maschine wieder verlässt. Jetzt ist Nick erst recht neugierig geworden und auch Anne zeigt deutlich Interesse an der Sache. Tim schlägt Nick vor, selber einmal für kurze Zeit auf die andere Seite zu gehen. Dort könnte er sich die Sache dann selber einmal ansehen. Doch Nick zögert, da er von dieser Vorführung noch so überwältigt ist. Er will erst noch einmal darüber nachdenken und sich morgen bei Tim melden. So verlassen die beiden Tim wieder, der den ersten Schritt getan hat. Er ist gespannt, was morgen passiert. 

Nick hat sich tatsächlich am nächsten Tag bei Tim gemeldet und einen erneuten Besuch bei ihm angekündigt. Tim freut sich natürlich darüber und hofft auf die Unterstützung. So kommt Nick am Abend zu ihm. Auch Anne ist wieder dabei. Nick hat sich wirklich dazu entschlossen, die Maschine auszuprobieren. Da Tim nichts passiert ist, dürfte es ihm eigentlich auch nicht schaden. Somit setzt sich Nick etwas aufgeregt in die Maschine. Anne filmt das Ganze, während Tim die Maschine einschaltet und Nick verschwindet. Nach ungefähr einer halben Minute schaltet er sie wieder aus. Nick ist zurück und macht einen sonderbar erstaunen Eindruck. Er braucht einige Zeit, bis er aus der Maschine steigt. Mit einem Blick gibt Nick Tim zu verstehen, dass auch er die andere Seite gesehen hat und ihn jetzt versteht. 

Während Nick noch versucht, das gerade Erlebte zu begreifen, zeigt Anne plötzlich ebenfalls Interesse an der anderen Seite. Nachdem Nick drüben war und sie alles genau beobachtet hat, würde sie sich jetzt aus Neugierde auch trauen, die andere Seite einmal zu sehen. Während Nick immer noch fassungslos da sitzt, begibt sich Anne in die Maschine. Tim lässt die Maschine auch für Anne eine halbe Minute eingeschaltet. Als Anne wieder erscheint, hat auch sie diesen erstaunen Ausdruck im Gesicht. Sie steigt langsam aus der Maschine und setzt sich zu Nick. Beide sehen sich an und ihre Blicke verraten dabei, dass sie sich fragen, wo sie da gerade waren. Tim beobachtet die beiden noch ein wenig, wie sie nachdenklich gegenübersitzen. 

Ein wenig später fragt Nick Tim, wie man sich auf der anderen Seite fortbewegen kann. Tim erklärt ihm daraufhin, wie er das macht und ist gleichzeitig froh über das wachsende Interesse der beiden. Vielleicht sind sie es, die ihm weiterhelfen können. Nick würde gerne noch einmal hinüber gehen und das mit dem Fortbewegen probieren. So setzt er sich in die Maschine und Tim schaltet sie ein. Nick versucht es genau so zu machen, wie Tim es gesagt hat. Nachdem es bei Nick genauso funktioniert, bewegt dieser sich mit voller Euphorie voran. Kurze Zeit später holt Tim ihn wieder zurück. Nick ist fasziniert von dieser Sache und will noch mehr herausfinden. Er will vor allem an die Stelle mit dieser Scheibe gelangen, von der Tim erzählt hat und versuchen, ihm bei seinem Problem zu helfen. Tim ist froh über diese Entscheidung. Jetzt kann die Erforschung der anderen Seite gemeinsam fortgesetzt werden. 

Als Tim, Nick und Anne sich erneut treffen, haben sie sich einen freien Tag ausgesucht, um mehr Zeit für ihre Erforschung zu haben. Tim beschreibt den beiden noch einmal genau, wie sie dem Lichtstrom folgen sollen, um zur Scheibe zu gelangen. Dann macht sich zuerst Nick für die andere Seite bereit. Tim schaltet die Maschine für zehn Minuten ein. Nick soll sich erst noch ein wenig an die ungewohnte Situation und die Art der Fortbewegung gewöhnen. Als Nick zurückkommt, muss er sich erst wieder fassen. Danach ist Nick bereit für den nächsten Schritt. Tim vereinbart mit Nick, dass dieser nach einer Stunde wieder zurückholt wird. Tim wartet noch einen Moment und schaltet die Maschine ein. Jetzt liegt es an Nick, ob er dort drüben zurechtkommt. 

Nick schaut sich um und erkennt den angrenzenden Teilchenstrom. Wie geplant folgt er diesem bis an die Stelle, wo dieser sich mit anderen Strömen trifft und als größerer Strom weiter fließt. Dann folgt er diesem größeren Strom und so weiter, bis sich Nick nehmen dem Gesamtstrom befindet. Er bewegt sich neben diesem her, bis er die Stelle erreicht, an der dieser riesige Teilchenstrom zu Ende zu sein scheint. Doch Nick weiß von Tim, dass es noch weitergeht und begibt sich in den Teilchenstrom, um ihm weiter zu folgen. Kurze Zeit später entdeckt auch er die leicht rötlich schimmernden Teilchen und folgt diesen, bis er plötzlich diese Scheibe erreicht hat. Nick weiß, dass er angekommen ist und ist froh, dass es so gut auf Anhieb geklappt hat. Sogleich versucht auch er irgendwie durch die Scheibe zu gelangen. Doch schon bald muss Nick feststellen, dass es ihm nicht gelingt. Da er nicht genau weiß, wie viel Zeit er noch hat, will er gleich damit beginnen, die beiden verschiedenen Teilchen genauer zu beobachten. Was unterscheidet diese Teilchen voneinander? Warum können die einen sich durch die Scheibe bewegen und die anderen nicht? 

Als Nick gerade mit seinen Beobachtungen beginnt, befindet er sich plötzlich wieder in der Maschine. Die vereinbarte Stunde ist um und Tim hat ihn zurückgeholt. Nick wartet noch einen Moment und verlässt dann die Maschine. Er hat leider nicht genug Zeit gehabt, um sich näher mit dem Problem zu befassen. Dennoch versucht er das Gesehene zu verarbeiten, um eine erste Idee zu bekommen, was an den rötlich schimmernden Lichtteilchen anders ist. Er braucht noch mehr Zeit. Doch er möchte erst einmal eine Pause machen, da die andere Seite eine reine psychische Belastung darstellt. 

Da macht Anne auf sich aufmerksam und macht den Vorschlag, dass sie in der Zwischenzeit auf die andere Seite könnte und sich die Sache ansehen. Tim und Nick sind einverstanden und Anne begibt sich daraufhin in die Maschine. Tim schlägt vor, sie auch erst einmal zehn Minuten drüben zu lassen, um zu probieren, wie man sich bewegt. Danach bekommt sie gleich neunzig Minuten Zeit, um sich intensiver alles anzuschauen. Nachdem Anne einverstanden ist, geht es auch schon los. Nachdem sie zurück ist und sich gefasst hat, gibt sie zu verstehen, dass alles in Ordnung ist. Somit ist sie für den nächsten Schritt bereit. Tim schaltet die Maschine erneut ein und Anne macht sich auf der anderen Seite auf den Weg. 

Auch Anne versucht sich an die Anweisungen von Tim zu halten und folgt dem immer größer werdenden Teilchenstrom. Nach einer Weile gelangt auch sie an die Stelle, an dem scheinbar der inzwischen riesige Teilchenstrom endet. Auch sie begibt sich hinein und folgt diesem. Kurze Zeit später hat auch sie die rötlich schimmernden Teilchen entdeckt und folgt ihnen bis zu dieser Scheibe. Auch Anne erkennt das Problem und fängt an zu überlegen, warum nur diese Teilchen durch die Scheibe hindurch können. 

Die Zeit ist um und Anne ist wieder zurück in der Maschine. Auch sie braucht noch etwas Zeit, bevor sie die Maschine wieder verlässt. Sie setzt sich an den Tisch, an dem Tim und Nick gewartet haben. Die beiden schauen sie fragend an. Anne hat zwar eine Vermutung, ist sich aber nicht sicher und will sich erst noch genauer darüber informieren. 

Während Anne sich vorab ein wenig im Internet informiert, begibt sich Nick erneut in die Maschine. Anne berät sich noch kurz mit ihm, um ihn über ihre Vermutung zu informieren. Tim vereinbart danach auch mit ihm dieses Mal neunzig Minuten Zeit und schaltet die Maschine ein. Nachdem die Zeit um ist, verlässt Nick wieder die Maschine und setzt sich zu Anne an den Tisch. Mit einem kurzen Nicken stimmt er ihrer Vermutung zu. 

Die drei unterhalten sich noch ein wenig, bevor Nick und Anne sich auf den Heimweg machen. Dort wollen sie versuchen herauszufinden, ob sie mehr über die verschiedenen Lichtteilchen herausfinden können. Tim macht sich währenddessen selber Gedanken darüber und ist froh, dass Nick und Anne ihn unterstützen. 

Ein paar Tage später meldet sich Nick bei Tim, um ein weiteres Treffen zu vereinbaren. Wieder soll es ein Tag sein, wo jeder den ganzen Tag Zeit hat. Als die Zeit gekommen ist, setzen sich die drei bei Tim zunächst zusammen, um zu besprechen, wie es nun weitergehen soll. Nick hat sich zuvor schon mit Anne besprochen und informiert nun Tim über ihr Vorhaben. Sie vermuten, dass die leicht rötlich schimmernden Teilchen sich auf einer nahe gelegenen Frequenzebene befinden. Um das herauszufinden, müsste sich jemand bis zur Scheibe begeben und dort warten. Dann müsste man die Frequenzen der Maschine auf diese rötlichen Teilchen umstellen und sehen, was passiert. Tim überlegt, ob das so einfach überhaupt möglich ist, die Frequenz gefahrlos zu ändern. Nick und Anne wissen natürlich von dem Risiko. Allerdings ist es im Moment die einzige Möglichkeit, es herauszufinden. Die beiden erklären Tim, dass sie die dafür erforderliche Frequenz bereits berechnet haben. Man muss nur die Maschine so einstellen, dass sie in einem bestimmten Moment auf die neue Frequenz regelt. Am besten wäre, wenn man sich bereits direkt vor der Scheibe befinden würde. Dort würde man die Auswirkung der Frequenzänderung am besten erkennen. Man wird dann sehen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Obwohl Tim noch immer ein ungutes Gefühl bei der Sache hat, ist er damit einverstanden. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass man etwas riskieren muss, um voranzukommen. So bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, wer bei dieser Aktion sich nach drüben begibt. 

Tim hat sich dazu entschlossen, bei dem neuen Experiment auf die andere Seite zu gehen. Er hat schließlich das Ganze ins Rollen gebracht und will niemanden in Gefahr bringen. Schließlich weiß keiner, wie sich die Frequenzänderung auswirkt. Und so machen sich Tim und Nick daran, die Maschine für den Versuch vorzubereiten. Dabei überlegen sie, was zu tun ist und was sie dafür noch brauchen. Die Maschine soll nämlich zuerst mit der alten Frequenz laufen und nach einer eingestellten Zeit langsam auf die neue Frequenz regeln. Als die beiden alles notiert haben, machen sie sich auf den Weg und versuchen die Teile gleich zu bekommen. Tatsächlich bekommen sie alles zusammen und können mit dem Umbau sofort beginnen. Sie müssen nur die automatische Umschaltung für die Frequenz einbauen, was die beiden nicht gerade vor eine große Herausforderung stellt. Und so schaffen sie es noch am selben Abend fertig damit zu sein. Danach stellen sich alle drei vor die Maschine und Tim schaltet diese für den ersten Probelauf ein. Gespannt warten sie auf die Umschaltung zu der neuen Frequenz. Als auch das einwandfrei funktioniert, sind die drei zufrieden. Ihnen ist dabei aufgefallen, dass der Innenbereich der Maschine bei der Umschaltung auf die zweite Frequenz von dem fahlem blauen Licht auf ein fahles rotes Licht ändert. Das könnte ein gutes Zeichen sein. Jetzt ist die Maschine für das neue Experiment bereit. Da es allerdings schon spät ist, will man an einem anderen Tag das neue Experiment durchführen. 

Tim hat in der Zwischenzeit erneut einen Frosch besorgt, um diesen zuerst auf die andere Seite zu schicken. Das Ganze dauert nicht lange. Tim will nur sehen, ob die Frequenzänderung irgendwelche Auswirkungen auf den Frosch hat, bevor er selber nach drüben geht. Nach einer Weile kommt der Frosch jedoch scheinbar unbeschadet zurück und Tim ist erleichtert. 

Nick und Anne sind ein paar Tage später erneut bei Tim, um den neuen Versuch durchzuführen. Alle drei haben sich dafür ein paar Tage freigenommen und sind schon etwas angespannt, da es für Tim der erste Versuch dieser Art ist. Tim stellt die Zeiten für die Maschine ein. Zuerst die Minute Verzögerung zum Einsteigen. Danach siebzig Minuten Einschaltdauer. Wobei für die ersten sechzig Minuten die erste Frequenz eingestellt ist und für die restlichen zehn Minuten die zweite Frequenz. Darauf folgt die Abschaltung und Tim kommt hoffentlich unversehrt zurück. Sodann schaltet Nick die Zeit ein und Tim begibt sich unterdessen in die Maschine. Als dieser verschwindet, sind alle gespannt, was demnächst passiert. 

Tim befindet sich nun auf der anderen Seite und folgt wie immer dem Teilchenstrom. Einige Zeit später hat er sein Ziel erreicht und befindet sich vor dieser Scheibe. Nun muss er warten, bis sich die Frequenz ändert, um zu erkennen, was passiert. So wartet er merklich angespannt auf den großen Augenblick. 

Da passiert es. Tim erkennt, wie sich die Umgebung langsam verändert. Das bläuliche Schimmern der einen Lichtteilchen wird allmählich schwächer, während das rötliche Schimmern der anderen Lichtteilchen kräftiger wird. Aber aber auch die Scheibe verändert sich. Tim blickt gespannt auf ihre Oberfläche, die allmählich immer transparenter wird. Immer deutlicher wird sichtbar, was sich dahinter befindet. Als die Veränderung abgeschlossen ist, bekommt Tim einen riesigen Schreck. Er hat das Gefühl, als ob sich irgendetwas hinter der Scheibe befindet und ihn beobachtet. Es sieht so aus, als ob eine Art riesiges Gesicht sich gerade direkt vor ihm befindet und zu ihm herein schaut. Tim ist entsetzt und weiß im ersten Moment nicht, was er tun soll. Soll er von hier so schnell wie möglich wieder verschwinden oder doch erst Abwarten, was passiert?

Tim versucht so ruhig wie möglich zu bleiben. Aber eigentlich kann ihn doch niemand sehen, da er seinen Körper verlassen hat. Oder kann ihn dieses Wesen hinter der Scheibe doch irgendwie erkennen? So starrt Tim durch die Scheibe auf das Gesicht dieses fremden Wesens. Er kann noch immer nicht fassen, was er da draußen sieht. Angespannt blickt er nach draußen, um zu beobachten, was passiert. Tim betrachtet jede Bewegung und Mimik des riesigen Gesichtes vor ihm. Es ist für ihn definitiv eine unheimliche Situation. 

Die Zeit ist plötzlich abgelaufen und Tim findet sich zu Hause in seiner Maschine wieder. Es fällt ihm dieses Mal sichtbar schwerer, sich zu fassen. Das gerade Erlebte hat ihn doch stark mitgenommen. Darauf war er wirklich nicht gefasst. Er kann es selber noch kaum glauben, was er da gerade gesehen hat. 

Tim hat sich soweit gefasst, dass er aus der Maschine aussteigt und sich zu Nick und Anne an den Tisch setzt. Beide warten schon ungeduldig darauf, was Tim zu erzählen hat. Doch sie sehen auch, dass Tim noch etwas mitgenommen wirkt und lassen ihn erst einmal zur Ruhe kommen. 

Alle sitzen schweigend am Tisch, als Tim auf einmal anfängt zu erzählen. Nick und Anne hören ihm dabei gespannt und aufmerksam zu. Er beschreibt ihnen alles genau so, wie er es erlebt hat. Die Umschaltung der Frequenzen hat tadellos funktioniert. Die zweite Frequenz passt auch sehr gut, sonst hätte er nicht durch diese Scheibe schauen können. Doch eines hat er noch nicht probiert, und zwar sich durch die Scheibe zu bewegen. Die unheimliche Situation durch dieses fremde Wesen auf der anderen Seite hat Tim davon abgehalten, es zu probieren. Er kann immer noch nicht genau sagen, ob dieses Wesen ihn irgendwie erkennen kann. Und wenn das so wäre? Was würde passieren, wenn Tim tatsächlich plötzlich auf der anderen Seite auftauchen würde und diesem Wesen auf einmal gegenüber stehen würde? 

Die drei schauen sich an und überlegen. Sie kommen alle zu demselben Schluss, dass es nur eine Möglichkeit gibt, wenn man weiterkommen möchte. Man muss das Risiko eingehen und versuchen, durch die Scheibe auf die andere Seite zu gelangen. Erst dann weiß man mehr. Somit ist auch klar, dass erneut jemand nach drüben gehen muss, um die Sache durchzuziehen. 


Die Entdeckung

Nachdem Tim, Nick und Anne sich mit einer kleinen Mahlzeit gestärkt haben, macht sich Tim erneut für drüben bereit. Da es seine Sache ist, will er auch das Risiko tragen. So begibt er sich mal wieder in seine Maschine und Nick startet die Zeit. Wie schon zuvor folgt Tim dem Lichtstrom bis zur Scheibe. Dort wartet er dann, bis sich die Frequenz ändert. Als es soweit ist, schaut Tim erneut durch diese Scheibe nach drüben. Auch dieses Mal befindet sich das fremde Wesen direkt vor ihm. Jetzt ist es Zeit zum Handeln. Tim bewegt sich auf direktem Wege auf die Scheibe zu und ist gespannt, was gleich passiert. Schon gleich bemerkt er, dass er sich durch die Scheibe auf die andere Seite bewegt. Von dort aus erkennt er erstmals das fremde Wesen im Ganzen. Es sitzt regungslos auf einer Art Plattform, die ein wenig über dem Boden schwebt und schaut dabei auf eine Konsole, in die eine kreisrunde Scheibe eingearbeitet ist. Dabei scheint es sich völlig auf diese Scheibe zu konzentrieren. Für Tim sieht es so aus, als ob es auf eine Art Monitor blickt, jedoch kann er selbst nichts darauf erkennen. Es ist auf jeden Fall die Scheibe, durch die Tim gerade gekommen ist. Doch was hat das zu bedeuten?

Da das Wesen Tim vermutlich nicht bemerkt hat, schaut dieser sich weiter um und erkennt dabei, dass er sich in einem riesigen, runden, kuppelförmigen Raum befindet. Zu seinem Erstaunen sind hier noch mehr von diesen fremden Wesen. Die meisten von ihnen befinden sich ebenfalls vor so einer Konsole und blicken konzentriert auf so eine Scheibe, während die anderen anderweitig beschäftigt sind oder gerade auf ihrem Podest von einer Stelle zur anderen schweben. Tim möchte das Ganze noch ein wenig genauer beobachten, doch plötzlich befindet er sich wieder zurück in seiner Maschine. 

Noch leicht benommen steigt Tim aus der Maschine und setzt sich an den Tisch, wo schon Nick und Anne gespannt sind, was Tim zu berichten hat. Sogleich beginnt dieser zu erzählen, dass er sich tatsächlich durch die Scheibe hindurch bewegte. Anschließend beschreibt er so genau wie möglich, was er auf der anderen Seite gesehen hat. Neugierig und voll konzentriert hören sich Nick und Anne alles genau an. Als Tim alles erzählt hat, was er dort erlebte, schauen sich Nick und Anne erneut an und versuchen das Ganze zu verstehen. Ist das wirklich alles echt? 

Nick ist so fasziniert von der ganzen Geschichte, dass er sich das Ganze gerne selber ansehen möchte. So begibt sich Nick diesmal in die Maschine und Tim startet die Zeit. Doch Nick bekommt gleich zwanzig Minuten Zeit für die zweite Frequenz, damit er mehr beobachten kann. So wie Tim zuvor bewegt sich sodann Nick bis zur Scheibe und wartet dort auf die Frequenzänderung. Als es soweit ist, kann er selber das erste Mal durch die Scheibe auf die andere Seite sehen. Auch dieses Mal befindet sich das fremde Wesen auf der anderen Seite und blickt von dort aus auf die Scheibe. Obwohl er nun selber noch mehr von dieser Situation beeindruckt ist, will er keine Zeit verlieren und versuchen, auf die andere Seite zu gelangen. Auch ihm gelingt es schließlich, sich durch die Scheibe zu bewegen. Dort erkennt auch er dann, was Tim zuvor schon beschrieben hat. Nick versucht nun so viel Einzelheiten wie möglich zu entdecken. Vor allem stellt er sich die Frage, was hier vor sich geht. Wer sind diese Fremden und wo befindet er sich hier? 

Nick bewegt sich durch diesen riesigen Raum und beobachtet dabei das Geschehen um ihn herum. Doch egal wohin er auch schaut, es zeigt sich ihm mehr oder weniger das gleiche Bild. So vergeht die Zeit und plötzlich findet sich auch Nick wieder zurück in der Maschine. Nach einer kurzen Pause verlässt er diese und setzt sich zu Tim und Anne an den Tisch. Er bestätigt das, was Tim schon berichtet hat und sucht nach einer Erklärung für das Ganze. Anne würde sich das auch einmal anschauen, jedoch wollen sie für heute erst einmal Schluss machen und über das Alles noch einmal in Ruhe nachdenken.

Am nächsten Tage stehen Nick und Anne erneut bei Tim vor der Tür. Anne hat sich in der Zwischenzeit Gedanken über die Sache gemacht und möchte sich das Ganze gerne selber einmal anschauen. Sie möchte aber auch etwas mehr Zeit dort verbringen. Dabei hat sie an eine Stunde für die zweite Frequenz gedacht. Es würde sie nämlich sehr interessieren, was sich außerhalb dieses kuppelförmigen Raumes befindet und versuchen es herauszufinden. Tim und Nick finden die Idee gut. Während sich Anne in die Maschine begibt, gibt Tim die neue Zeit für die zweite Frequenz ein.

Nachdem Anne bereit ist, startet Tim die Zeit. Auch sie nimmt drüben den üblichen Weg, bis sie sich nach einer Weile vor der Scheibe befindet. Dort wartet sie gespannt auf die neue Frequenz. Als es soweit ist, erkennt auch Anne das fremde Wesen hinter der Scheibe. Sie beobachtet es kurz und macht sich dann auf den Weg durch die Scheibe auf die andere Seite. Nun ist auch sie in dem kuppelförmigen Raum angekommen. So sieht sie nun, was Tim und Nick zuvor schon berichteten. Auch das fremde Wesen kann sie von hier aus im Ganzen erkennen und wie es seine ganze Aufmerksamkeit auf die Scheibe richtet. Plötzlich bewegt es sich ein wenig und schwebt auf seiner Plattform, auf der es sich befindet, langsam davon. Es bewegt sich auf ein weiteres dieser Wesen zu und scheint sich mit diesem zu unterhalten. So wie es aussieht, scheinen sie sich nur über Gedanken auszutauschen. Dann folgt das zweite Wesen dem Ersten auf dessen Platz und richtet nun seine ganze Aufmerksamkeit auf die Scheibe, während das andere ihn dabei beobachtet. Anne schenkt dem Geschehen keine große Bedeutung und beginnt sich die Umgebung etwas genauer anzusehen. Vielleicht kann sie ja etwas entdecken, um das Ganze irgendwie zu verstehen. 

Kurze Zeit später will Anne versuchen herauszufinden, was sich außerhalb dieses Raumes befindet. So beginnt sie sich umzuschauen, ob sie irgendwo einen Eingang finden kann. Da sie im ersten Moment nichts dergleichen erkennen kann, durchquert sie den Raum und nähert sich der Außenwand. Vielleicht entdeckt sie etwas, wenn sie der Wand folgt. Dann kommt Anne auf die Idee, einfach versuchen, sich durch die Wand zu bewegen, so wie sie durch die Scheibe in diesen Raum kam. Neugierig und leicht angespannt bewegt sie sich immer näher auf die Wand zu. Dann versucht sie diese zu durchqueren. 

Anne hat es tatsächlich geschafft. Sie befindet sich nun auf der anderen Seite der Wand. Etwas irritiert schaut sie sich um und ist erstaunt darüber, was sie da sieht. Anne entfernt sich noch etwas von der Wand weg und erkennt, dass sie sich neben einem riesigen Objekt befindet, dass mitten im leeren Raum zu stehen scheint. Entweder ist dieses Objekt ein Raumschiff oder eine Raumstation. Anne umrundet das Objekt einige Male, um Näheres darüber herauszufinden. Doch sie kann an diesem fremdartigen Objekt keinen Anhaltspunkt erkennen, um was es sich hierbei wirklich handeln könnte. Allerdings ist ihr aufgefallen, dass die gesamte Umgebung völlig dunkel ist. Wenn es der Weltraum wäre, wären doch bestimmt irgendwo irgendwelche Sterne zu sehen. Doch nichts ist zu sehen in diesem scheinbar völlig leeren Raum. Für Anne ist dieser Gedanke unwirklich und verwirrend. Sie könnte die restliche Zeit, die ihr hier noch verbleibt, jedoch nutzen, um sich noch weiter von dem Objekt zu entfernen. Vielleicht findet sie dort draußen doch noch etwas.

So beschließt sie, sich rasch von dem Objekt wegzubewegen. Das Objekt hinter ihr wird allmählich immer kleiner, bis sie es selber nicht mehr erkennen kann.
Normalerweise hätte sie jetzt ohne einen Anhaltspunkt ein Problem zurückzufinden. Doch in ihrem Fall muss sie nur abwarten, bis die Zeit um ist und sie automatisch wieder zurückkehrt. So behält Anne einfach die Richtung bei, in die sie sich gerade bewegt. Dabei stellt sie natürlich fest, dass sie jegliche Orientierung verloren hat. Alles um sie sieht gleich dunkel aus. Sie weiß nicht einmal mehr, ob sie sich überhaupt noch vorwärts bewegt. Plötzlich bekommt Anne doch noch ein beklemmendes Gefühl. Diese Hilflosigkeit hat für sie doch etwas Erdrückendes. Hoffentlich funktioniert die Rückkehr problemlos, sonst wäre sie hier in dieser Leere definitiv verloren. 

Noch immer befindet sich Anne in dieser vollkommenen Dunkelheit. Die Zeit scheint nicht zu vergehen und die Anspannung in ihr wächst ständig. Sie hat die völlige Kontrolle verloren, da sie sich ja nur anhand von Anhaltspunkte fortbewegen kann. Ohne diese steht sie vermutlich schon still und kann nichts dagegen tun. Ihr gehen tausend Gedanken durch den Kopf und hofft nur, dass dies bald vorbei ist. 

Anne ist zurück. Sie befindet sich wieder in der Maschine und ist überglücklich darüber. Noch etwas verwirrt von der plötzlichen Rückkehr steigt sie dennoch sofort aus der Maschine und verlässt den Raum. Tim und Nick wundern sich darüber und folgen Anne. Diese hat sich im Wohnzimmer hingesetzt. Tim und Nick setzen sich zu ihr und fragen sie, was passiert sei. Nachdem Anne ihnen alles erzählt hat, verstehen die beiden jetzt, warum sie nach diesem traumatischen Erlebnis erst einmal Abstand von der Maschine braucht. So setzen sich die beiden an den Tisch und denken über die Geschichte von Anne nach. 


Weitere Unterstützung

Tim, Nick und Anne kommen letzten Endes zu dem Schluss, dass sie so einfach nicht weiterkommen werden. Man könnte sicherlich noch so einiges ausprobieren. Ob es sie jedoch weiterbringen würde, ist im Moment fraglich. Außerdem wäre jeder Versuch auch eine zeitintensive Sache. So wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als zu versuchen, weitere Hilfe zu bekommen. 

Nick und Anne wollen an der Universität versuchen herauszufinden, wer für so etwas infrage kommen könnte. Nach einiger Zeit finden sie Lisa, die so etwas interessieren könnte. Nach einigen Überzeugungsversuchen schaffen die beiden es, dass sich Lisa, eine aufgeschlossene und erfahrene Professorin der Universität, sich das Ganze wenigstens einmal anschaut. Nick verabredet daraufhin ein Treffen bei Tim und hofft, dass es erfolgreich sein wird. 

Als Nick, Anne und Lisa bei Tim eintreffen, fällt ihnen gleich auf, dass dieser etwas benommen aussieht. Er sagt ihnen auch gleich, dass er sich nicht besonders wohlfühlt. So hält er sich im Hintergrund und Nick zeigt Lisa die Maschine. Noch etwas ungläubig betrachtet Lisa das Gerät. Dann schlägt Anne vor, es vorzuführen und begibt sich hinein. Nick bedient die Maschine und Lisa schaut neugierig dabei zu. Lisa ist schon beeindruckt, als die Vorführung eine Minute später zu Ende ist. Dann fragt Nick, ob Lisa es auch einmal ausprobieren möchte, um besser zu verstehen, wobei es hier eigentlich geht. Nach anfänglichem Zögern wagt sie es dennoch, aufgrund der Neugier in die Maschine zu steigen. Nachdem auch sie für eine Minute drüben war, spricht ihr erstaunter Gesichtsausdruck für sich. Sie möchte noch mehr darüber erfahren und verabredet sogleich mit den drei anderen ein weiteres Treffen, wo sie dann mehr Zeit mitbringen kann. 

Ein paar Tage später treffen sich alle wieder bei Tim. Dem geht es gesundheitlich noch schlechter und hält sich komplett zurück. Aber auch Nick und Anne sind etwas angeschlagen, wollen jedoch Lisa so viel Wissen wie möglich weitergeben. Nachdem Lisa alles genau erklärt bekommen hat, will sie sich selber auf die Reise machen. So begibt sie sich in die Maschine und befolgt genau die Anweisungen, die sie bekommen hat. So folgt sie dem Teilchenstrom bis zur Scheibe. Dort wartet sie auf die Frequenzänderung und bewegt sich dann auf die andere Seite. Sie durchquert dort den riesigen Raum und schaut sich dabei völlig fasziniert um. Danach bewegt sie sich durch die Außenwand und bestaunt das riesige Objekt von außen. Dort wartet sie, bis die Zeit um ist. 

Als es soweit ist, befindet sich Lisa plötzlich wieder zurück in der Maschine. Es waren so viele Eindrücke hintereinander, dass sie eine Weile braucht, bis sie sich wieder gefangen hat. Auch für Lisa stellt das Ganze ein Rätsel dar und sie denkt angestrengt darüber nach. Aber auch sie braucht etwas Zeit, um das Erlebe zu verarbeiten und vereinbart mit den anderen ein weiteres Treffen. 

Wieder ein paar Tage später erscheint Lisa erneut bei Tim. Nick und Anne sind bereits da und schauen nach Tim, der krank im Bett liegt. Dem geht es langsam immer schlechter und kein Arzt konnte bisher feststellen, was ihm eigentlich fehlt. Auch Nick und Anne fühlen sich nicht wohl, wollten jedoch das Treffen nicht absagen. Sie wollen unbedingt, dass die Nachforschungen weiter gehen. So setzen sich die drei an den Tisch und Lisa gesteht den beiden, dass sie sich professionelle Hilfe geholt hat. Es handelt sich dabei um zwei Personen, die sich in dieser Materie besser auskennen. Sie wären übrigens schon unterwegs und würden demnächst vorbeischauen. Nick und Anne freuen sich natürlich über die Verstärkung und informieren auch gleich Tim darüber. 

Sie sind da. Lisa stellt Sebastian und Benjamin kurz vor und zeigt Ihnen danach auch gleich die Maschine. Nick und Anne beobachten im Hintergrund, wie Lisa sich mit Sebastian und Benjamin über die Maschine unterhält. Diese würden gerne selber einmal die Maschine testen. Nick und Anne haben nichts dagegen und überlassen Lisa die Bedienung der Maschine, da sie sich inzwischen gut damit auskennt. Und so begeben sich abwechselnd Sebastian und danach Benjamin für eine Minute auf die andere Seite. Auch sie sind verwundert und fasziniert zugleich und würden sich gerne intensiver damit befassen. Doch vorerst wollen auch sie sich nach diesem Erlebnis näher mit der Materie auseinandersetzen und danach wieder vorbeischauen. Dann verabschieden sich alle voneinander und verlassen die Wohnung. Nur Anne sagt noch schnell Tim Bescheid, dass es weitergeht, bevor auch sie den Heimweg antritt. 

Das darauffolgende Treffen gestaltet sich nicht so wie geplant. Tim geht es immer noch schlecht und liegt im Krankenhaus. Nick und Anne liegen daheim krank im Bett und können deswegen zu dem Treffen nicht erscheinen. Lisa hat von Tim dessen Wohnungsschlüssel bekommen, weil er ihr vertraut und unbedingt möchte, dass die Erforschung dieses Projektes weitergeht. So trifft sich Lisa leider nur mit Sebastian und Benjamin. Diese lassen sich von Lisa noch einmal alles genau erklären, wie sie sich auf der anderen Seite zurechtfinden. Sebastian begibt sich danach zuerst in die Maschine, um sich die andere Seite selber anzusehen. Nach zwei Stunden kommt er zurück und wirkt etwas irritiert nach diesem Erlebnis. Gleich darauf ist Benjamin dran. Auch er will sich das Ganze selber anschauen. Wieder zwei Stunden später ist auch er wieder zurück und wirkt leicht abwesend. Somit kann sich jetzt jeder selber ein Bild von der anderen Seite machen. 

Die drei verlassen daraufhin die Wohnung und fahren in die Stadt, um zusammen Essen zu gehen und sich dabei noch ein wenig zu unterhalten. Als sie angekommen sind und am Tisch sitzen, fangen sie auch gleich mit der Unterhaltung an. Während des Essens erzählt jeder seine Erlebnisse auf der anderen Seite und was er davon hält. So ist Sebastian und Benjamin jeweils aufgefallen, dass einige dieser fremden Wesen sich besonders auf die Scheibe konzentrierten, durch die sie kamen. Die drei fragen sich, ob das irgendetwas zu bedeuten hat. Ob die Fremden vielleicht bemerkt haben, dass man sie entdeckt hat? Und wenn es so wäre, würden ihnen das missfallen und versuchen etwas dagegen zu unternehmen? Was ist mit Tim, Nick und Anne, die plötzlich krank geworden sind. Geht es Ihnen nicht gut, weil sie in der Maschine waren oder haben die fremden Wesen etwas damit zu tun? Wurden sie vielleicht sogar von diesen Wesen krank gemacht, damit sie keine weiteren Nachforschungen anstellen können? 

Lisa, Sebastian und Benjamin wird es langsam unheimlich. Wie viel Einfluss haben die Fremden möglicherweise auf jeden Einzelnen hier? Findet zwischen den rötlichen Lichtteilchen und den bläulichen Lichtteilchen eine Art Signalaustausch statt? Könnten die Fremden dadurch alles kontrollieren und beeinflussen? 

Wenn die Fremden keinen Kontakt wollen, könnten sie doch einfach den Zugang schließen, in dem sie die Frequenz der Lichtteilchen ändern oder sich etwas anderes einfallen lassen. Man weiß zwar dann immer noch, dass es sie gibt, jedoch müsste man daraufhin erst einen neuen Zugang suchen, um sie zu finden. Das wäre zeitintensiv und mit jeder Menge Arbeit verbunden. Aber vielleicht wollen oder können sie es nicht auf diese Art machen. Sie müssten sonst wahrscheinlich ihr gesamtes System umstellen. Das wäre für sie vielleicht sehr aufwendig oder unter Umständen sogar unmöglich. Dann wäre die Einflussnahme der einfachere Weg oder sogar der einzige Weg, weitere Kontakte zu vermeiden. 

Nachdem sie gegessen haben, schauen sich Lisa, Sebastian und Benjamin gegenseitig schweigend an. Sie sind sich nicht sicher, ob ihre Überlegungen überhaupt richtig sind. Doch wenn es so wäre, hätten auch sie jetzt ein Problem, denn auch sie waren bereits auf der anderen Seite. Mit nachdenklichen Blicken verabschieden sich die drei daraufhin vorerst und machen dabei gleich das nächste Treffen aus. 

Das nächste Treffen steht an und Lisa, Sebastian und Benjamin treffen sich erneut zum Essen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Sebastian und Benjamin sind inzwischen auf die Idee gekommen, eine zweite Maschine zu bauen. Diese sollte jedoch größer als die Erste sein, sodass nach Möglichkeit mehrere Menschen gleichzeitig nach drüben gehen können. Die Universität würde sogar eigens dafür einen Raum zur Verfügung stellen. Lisa hatte nämlich inzwischen mit der Universitätsleitung über ihr Projekt gesprochen und dessen Interesse geweckt. So ist das erste Gesprächsthema, über das die drei reden, wer die Maschine bauen soll und wer sie finanziert. Am besten wäre natürlich, wenn man sie im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes herstellen könnte. Dann wären auch die Mittel dafür vorhanden. Doch dazu braucht es noch mehr Überzeugungskraft, um die entsprechenden Leute dafür zu gewinnen. 

Nach dem Treffen machen die drei noch einen kurzen Abstecher ins Krankenhaus. Dort besuchen sie Tim, aber auch Nick und Anne, die sich seit Kurzem hier befinden. Diese werden natürlich sofort informiert, sobald es Neuigkeiten gibt. Sie sollen wissen, dass es weitergeht und ihr Einsatz nicht umsonst gewesen ist. 

Es ist soweit. Lisa, Sebastian und Benjamin haben es tatsächlich geschafft. Die neue, größere und verbesserte Maschine ist mithilfe der Universität fertiggestellt. Sie konnten den Leiter der Universität von ihrer Sache überzeugen. Eine kurze Vorführung der ersten Maschine mit einem eigenen Abstecher von ihm nach drüben hat den entscheidenden Ausschlag dafür gegeben. Leider können sie selber bei der ersten Inbetriebnahme nicht anwesend sein, denn auch sie sind inzwischen krank geworden und liegen daheim im Bett. Sie haben jedoch ihr Wissen rechtzeitig an Interessierte weitergegeben, sodass diese mit den Forschungen weitermachen können. Da man jedoch nun relativ sicher ist, dass man krank wird, wenn man sich nach drüben begibt, ist dies eine gefährliche Angelegenheit. Aber auch daran hat man inzwischen gedacht und versucht nun angestrengt herauszubekommen, wobei es sich bei dieser Art von Krankheit handelt. Wenn man das irgendwann herausgefunden hat und diese dann bekämpfen kann, wäre es auch möglich, ruhigen Gewissens Nachforschungen anzustellen. Es sei denn, die Fremden würden sich etwas Neues einfallen lassen. Deswegen wäre es wichtig, sich bei der Erforschung zu beeilen und dabei so viel Informationen wie möglich zu sammeln. Vermutlich wird man um einen direkten Kontakt nicht herum kommen. Doch den müsste man erst einmal versuchen herzustellen, ohne dass es die Fremden verhindern können. Da ist noch viel Forschungsarbeit zu leisten. Und da inzwischen so viele Leute mit der Sache beschäftigt sind, wird es sicherlich kein Zurück mehr geben, bis dieses Rätsel gelöst ist. Vor allem Lisa ist sehr angetan an der Arbeit und möchte dem Geheimnis auf die Spur kommen. Sie möchte das Vermächtnis von Tim fortsetzen. 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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