Aufbruch
Schon lange vermutet man, dass auf dem Mond etwas Besonderes vor sich geht. Immer wieder werden Beobachtungen gemacht, die darauf hindeuten, dass irgendwelche Aktivitäten dort oben im Gange sind. Da die politische Lage auf der Erde im Moment ziemlich angespannt ist, misstraut jede Großmacht der anderen. Keiner weiß, was der Andere gerade macht, um seine Machtstellung auszubauen. Deswegen hat man eine kleine Expedition zum Mond geplant, um herauszufinden, wer da oben ist. Paul hat sich freiwillig bereit erklärt, mit seinem Kollegen Karl, den Flug durchzuführen. Sie haben sich schon eine Zeit lang darauf vorbereitet. Ihr Ziel wird dort sein, wo in letzter Zeit viele auffällige Beobachtungen gemacht worden sind. Man hat ihnen Aufnahmen von den Sichtungen gezeigt, damit sie eine Vorstellung haben, was dort oben auf sie zukommen könnte.
Es ist so weit und Paul begibt sich mit seinem Begleiter Karl zum Raumschiff. Nachdem der Computer die Freigabe gegeben hat, kann es losgehen. Sie starten ihr Raumschiff und fliegen dem Mond entgegen. Nun können sie es sich bequem machen, denn der Computer übernimmt die Steuerung. Schon bald werden sie ihr Ziel erreicht haben.
Am Mond angekommen, fliegen sie direkt auf ihren vorprogrammierten Landeplatz zu. Nachdem sie dort gelandet sind, beobachten sie zuerst die Umgebung, ob da draußen etwas Auffälliges zu sehen ist. Dann versuchen sie die Richtung zu bestimmten, in die sie später gehen müssen. Ihr eigentliches Ziel ist nämlich noch ein Stück von ihrem Landeplatz entfernt. Man wollte nicht, dass sie direkt dort landen, damit sie sich ihrem Ziel so unauffällig wie möglich nähern können.
Entdeckungen
Paul und Karl ziehen ihre Raumanzüge an und verlassen ihr Raumschiff. Sie gehen in die Richtung, wo sich ihr Zielpunkt befinden soll. Nach einiger Zeit haben sie die Gegend erreicht, die sie genauer untersuchen sollen. Es gibt hier allerdings nichts Besonderes zu sehen. Sie laufen das Gebiet ab, jedoch ohne etwas Auffälliges zu entdecken. Dann beschließen sie, sich auf eine kleine Anhöhe zu begeben, die in der Nähe ist. Von dort aus haben sie einen besseren Überblick über die Umgebung. Als sie dort angekommen sind, beobachten sie sehr genau das Umfeld.
Plötzlich bemerken sie ein leichtes Vibrieren unter ihren Füßen. Dann sehen sie, wie ein großes, fremdartiges Raumschiff aus einem naheliegenden Krater herauskommt. Es steigt zuerst langsam auf und scheint kurzzeitig vor den Augen der Astronauten stehen zu bleiben, bevor es mit einer riesigen Beschleunigung davonfliegt. Paul und Karl stehen wie geschockt da und beobachten das davoneilende fremde Schiff. Als es nicht mehr zu sehen ist, steigen sie die Anhöhe wieder hinab und laufen in Richtung des Kraters, von wo das Raumschiff aufgestiegen ist. Sie stellen sich an den Rand des Kraters und schauen hinein. Doch sie können nichts Außergewöhnliches erkennen. Auch keine Öffnung ins Innere des Mondes ist zu sehen. Da ihr Sauerstoff langsam knapp wird, entschließen sie sich, erst mal zum ihrem Raumschiff zurückzukehren. Später können sie dann zurückkommen, um mehr in Erfahren zu bringen, was hier vor sich geht. Das fremde Raumschiff macht allerdings nicht den Eindruck, dass es irdischen Ursprungs ist.
Beide machen sich auf den Weg zurück zum ihrem Schiff. Nach einer Weile entdecken sie weit draußen am Horizont, dass dort irgendjemand sein muss. Man erkennt, dass sich dort scheinbar Personen aufhalten. Sie sind allerdings zu weit weg, um Genaueres zu erkennen. Schnell laufen sie zum Schiff zurück und hoffen, dass man sie nicht gesehen hat. Als sie endlich wieder in ihrem Raumschiff sind, überlegen beide, wie sie jetzt weitermachen sollen. Zumindest wissen sie, dass da draußen jemand ist, aber nicht, mit wem sie es zu tun haben. Über Funk berichten sie der Bodenstation auf der Erde über das, was sie gesehen haben. Die Antwort war nicht überraschend. Ihre Aufgabe besteht darin, herauszufinden, wer sich auf dem Mond aufhält. Um das in Erfahrung zu bringen, müssen sie noch mehr Beobachtungen machen. Das heißt, dass sie wieder zurück müssen, um sich dort noch einmal genauer umzusehen. Zuerst wollen sie sich aber ein wenig ausruhen, bevor sie sich wieder auf den Weg machen.
Begegnungen
Wieder machen sich Paul und Karl auf den Weg. Sie gehen zurück zum Krater, wo sie das fremde Raumschiff gesehen hatten. Als sie ihn erreichen, stellen sie sich abermals an den Rand und schauen hinein. Sie können immer noch nichts Außergewöhnliches erkennen. Paul will sich das Innere des Kraters etwas genauer ansehen. Er will alleine hinabsteigen und bittet Karl, am Rande des Kraters auf ihn zu warten. Er weiß nicht, was ihn dort unten erwartet. Falls etwas Unvorhersehbares passieren würde, wären nicht gleich beide betroffen. Paul beginnt mit dem Abstieg. Nach einer Weile hat er den Boden des Kraters erreicht. Er besteht aus einer großen Ebene, die sehr gleichmäßig wirkt. Für Paul wirkt diese Ebene etwas zu ungewöhnlich gleichmäßig. Er kniet sich nieder und streicht mit seiner Hand über den Boden, um den Mondstaub zu entfernen. Was er dann sieht, kann er kaum glauben. Es hat den Anschein, dass er gerade auf einer riesigen Plattform steht. Er hat zwar keine Ahnung, aus was für einem Material sie ist, jedoch ist sie bestimmt nicht natürlichen Ursprungs. Jetzt wird ihm einiges klar. Plötzlich spürt er wieder dieses vibrieren unter seinen Füßen. Schnell läuft er los, um die Ebene so rasch wie möglich zu verlassen. Dann beginnt sich die riesige Platte, auf der er steht, auf einer Seite rasch abzusenken. Durch die sich stetig abfallende Schräge kann sich Paul nicht länger halten und stürzt in die Tiefe. Am Ende angekommen, kommt er dann endlich einige Meter weiter zum Stehen. Er liegt auf dem Boden, der sich allerdings genauso unnatürlich anfühlt, wie die Platte. Als er sich umsieht, erkennt er einen großen, geschlossen Raum. Dann bemerkt er, dass sich ihm etwas von oben nähert. Es ist wieder das fremde Raumschiff, dass gerade auf ihn zufliegt. Paul sieht, wie es nicht weit von ihm landet. Er ist von dem Sturz noch etwas angeschlagen und bleibt einfach liegen, egal was jetzt passieren wird.
Plötzlich hebt sich die Platte wieder an und verschließt die Öffnung. Nun ist es so dunkel, dass man überhaupt nichts erkennen kann. Paul weiß nicht, was um ihn herum passiert. Selbst das Raumschiff sendet kein Licht aus und ist nicht mehr zu sehen. Er weiß, dass er im Moment hier unten hilflos ist und nichts dagegen tun kann. Nicht zu wissen, was passieren wird, macht ihm Angst. Plötzlich bekommt er eine Warnmeldung, dass sein Sauerstoff fast leer ist. Paul erkennt, dass sein Raumanzug bei dem Sturz beschädigt worden ist und deswegen Sauerstoff verliert. Er ist sich jetzt sicher, dass für ihn nun alles vorbei ist. Wer kann ihm jetzt noch helfen? In ein paar Minuten hat er keinen Sauerstoff mehr. Selbst den Insassen des Raumschiffes kann er sich in der Dunkelheit nicht zu erkennen geben, die ihm möglicherweise helfen könnten. Ist überhaupt jemand in dem Raumschiff? Und wenn da drinnen irgendwer ist, wer mag das sein? Wie auch immer, die Zeit läuft ihm davon. Wenn nicht bald etwas passiert, ist es für ihn sowieso vorbei.
Auf einmal bemerkt er, dass irgendetwas Gasförmiges in den Raum hineinströmt. Als er auf seine Sensoren an seinem Raumanzug schaut, stellt er fest, dass es sich um Sauerstoff handeln müsste. Aber woher kommt er? Da er im Moment sowieso keine Zeit und somit keine andere Wahl hat, öffnet er langsam seinen Helm. Er kann es nach dem ersten Atemzug kaum glauben, es ist wirklich Sauerstoff. Auf einmal sieht Paul erste Lichtstrahlen in den Raum dringen. Es beginnt, immer heller zu werden. Dann erkennt er, dass sich gerade ein großes Tor am Ende des Raumes öffnet. Was er dahinter sieht, kann er kaum glauben. Ein riesiger Raum, in dem mehrere solcher fremden Raumschiffe stehen. Auch das Schiff neben ihm startet gerade und fliegt dort hinein. Schnell läuft Paul hinterher, bevor sich das Tor wieder schließt. Nun steht er also inmitten dieser Schiffe und fragt sich, wer das erbaut hat. Er kann sich nicht vorstellen, dass irgendjemand von der Erde, so etwas errichten kann. Auch die Raumschiffe sind technisch weit voraus. Da muss jemand anderes dahinter stecken.
Einen Moment später wird seine Vermutung bestätigt. Es kommen mehrere Personen auf ihn zugelaufen. Sofort erkennt Paul, dass es keine Menschen sind, auch wenn sie gewisse Ähnlichkeit haben. Was soll er jetzt tun? Instinktiv läuft er davon. In einiger Entfernung sieht er eine geöffnete Tür, durch die er erst mal entkommen will. Als er durchgelaufen ist, muss er feststellen, dass er in einem kleinen Raum ist, der keinen weiteren Ausgang hat. Plötzlich schließt sich die Tür hinter ihm. Dann bemerkt er, dass sich der Raum abwärts bewegt. Er befindet sich wahrscheinlich in einem Fahrstuhl. Wo wird er ihn hinführen? Die Fahrt dauert für Paul schon eine gefühlte Ewigkeit, doch dann bleibt der Fahrstuhl stehen und die Tür öffnet sich wieder.
Neue Welt
Paul springt aus dem Fahrstuhl und kann nicht glauben, was er da sieht. Er hat den Eindruck, sich irgendwo auf der Erde zu befinden. Vor ihm sind riesige Felder und kleine Seen zu erkennen, soweit das Auge reicht. Auch einfach gehaltene Gebäude sind dazwischen verteilt. Nur der künstliche Himmel sieht etwas unnatürlich aus. Die ganze Decke leuchtet und taucht die Landschaft in ein angenehmes Licht. Die Temperatur ist ebenfalls sehr angenehm. Auch sind im regelmäßigen Abstand die gleichen Säulen zu erkennen, vor der er im Moment steht. Möglicherweise werden auch sie als Fahrstuhl benutzt, um diese Welt zu betreten.
Da öffnet sich der Fahrstuhl wieder und seine Verfolger stehen plötzlich vor ihm. Paul weiß, dass er ihnen nicht entkommen kann, und wartet ab, was passiert. Ganz unerwartet spricht ihn einer der Fremden an und sagt ihm, dass er keine Angst zu haben braucht. Ihm wird nichts passieren. Da erkennt Paul, dass auch die Fremden den Sauerstoff atmen. Ganz überrascht fragt Paul den Fremden, wer sie sind, woher sie kommen und wieso er seine Sprache spricht. Der antwortet ihm, dass ihr Volk schon lange im Weltraum Siedlungen hat und überall verstreut ist. Woher sie einst gekommen sind, ist nicht genau bekannt. Die Sprache hätte er gelernt, damit er sich mit den Menschen auf der Erde verständigen kann. Übrigens kann er ihn Tiri nennen. Dann dreht sich Paul um und fragt Tiri, wofür diese Landschaften hier gebaut sind. In manchen Gegenden auf der Erde sieht es genauso aus. Mit der Antwort, die Paul daraufhin bekommt, hat er nicht gerechnet. Tiri erzählt ihm, dass sie das Ganze für die Menschen von der Erde gemacht haben. Hier könnten sie sich mit Hilfe von ihnen vorüber neu ansiedeln. Hier sind sie sicher. Als Paul nachfragt, vor was sie hier sicher sind, erklärt ihm Tiri, dass die Erde schon bald nicht mehr bewohnbar sein wird. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, sind diese Landschaften nachgebaut, um den Menschen eine zweite Erde zu geben. Paul fragt sich, woher sie denn wissen wollen, was auf der Erde passieren wird. Ob sie wissen, was auf die Menschheit zukommt. Tiri will ihm jedoch nicht sagen, woher sie das Wissen haben und was genau geschehen wird.
Tiri bittet Paul ihm zu folgen und läuft auf eines der neu errichteten Gebäude zu. Dann gehen sie hinein und schauen es sich an. Tiri zeigt Paul die Räumlichkeiten, in denen schließlich einmal Menschen leben sollen. Paul bemerkt, dass alles hochmodern eingerichtet ist, um es den Bewohnern so angenehm wie möglich zu machen. Danach gehen beide gemeinsam wieder nach draußen. Sie laufen hinter das Gebäude, wo sich ein Fahrzeug befindet. Beide steigen ein und Tiri startet die Maschine. Das Fahrzeug hebt ab und sie fliegen über die riesigen künstlichen Landschaften. Tiri zeigt Paul die einzelnen Abschnitte, in welche diese künstliche Welt unterteilt ist. Nach einer Weile kehren sie wieder zurück. Paul ist sichtlich beeindruckt. Dann gibt er Tiri allerdings zu verstehen, dass er wieder zurück zu seinem Raumschiff will, um mit seinem Kollegen Karl zur Erde zurückzukehren. Der wiederum macht ihm jedoch klar, dass das nicht möglich ist. Da er jetzt diese neue Welt kennt, können sie ihn nicht einfach gehen lassen. Die Menschen auf der Erde dürfen nichts davon erfahren. Außerdem sei Karl schon zur Erde zurückgekehrt.
Endzeit
Paul hat sich mit seiner Situation zurechtgefunden und lebt jetzt schon seit Längerem in einem dieser Gebäude, die für die Menschen errichtet wurden. Er hat sich dort neben einem See einen Garten angelegt, wo er viel Zeit verbringt. Obwohl er mit allem versorgt wird, was er braucht, will er sich irgendwie beschäftigen. Er kennt bereits die ganze neue Welt und hat alle Gegenden schon besucht. Die Einsamkeit macht ihm allerdings am meisten zu schaffen. Doch eines Tages ändert sich einiges.
Es ist schon einige Zeit vergangen, als Paul wieder einmal mit seinem Garten beschäftigt ist. Da kommt Tiri bei ihm vorbei, doch er ist nicht allein. Paul kann es kaum glauben, wen er da sieht. Es ist sein alter Kollege Karl und drei weitere Begleiter von der Erde. Man sieht Paul an, wie froh er ist, endlich wieder Menschen zu sehen. Im ersten Moment ist es sicher schön für ihn, dass er nicht mehr alleine ist. Doch er weiß auch, dass auch sie hier bleiben müssen. Dann fragt er Karl, wie sie hier hergekommen sind. Der erzählt ihm, dass er zur Erde zurückkehren musste, nachdem Paul verschwunden war. Mit einer zweiten Mission sollten sie ihn dann suchen. Als das Rettungsteam am Krater ankam, wurden sie schon von den Fremden erwartet und hierher gebracht. Doch jetzt will Karl wissen, was das hier unter der Mondoberfläche zu bedeuten hat. Paul geht daraufhin mit Karl und seinen Begleitern in seine Wohnung, wo er ihnen alles erzählt, was er selber weiß. Danach zeigt er ihnen die anderen Räume in diesem Gebäude. Sie könnten sich erst mal hier einrichten, bis sie diese Welt besser kennengelernt hätten. Später könnten sie sich noch entscheiden, wo sie wohnen wollten.
Als Paul mit den Anderen noch einmal nach draußen geht, fragt er Karl, wie es eigentlich im Moment auf der Erde aussieht. Karl erklärt ihm daraufhin, dass die politische Situation auf der Erde ziemlich angespannt ist. Es kann jederzeit zu einer Eskalation kommen. Man hat Angst, dass ein neuer Weltkrieg ausbrechen kann. Hoffentlich wird es nicht so weit kommen.
Wieder ist einige Zeit vergangen. Seine neuen Mitbewohner haben sich bereits eingelebt. Auch einige kleine Felder haben sie mithilfe der Fremden und ihrer Maschinen bestellt, um eigene Nahrungsmittel anzubauen. Tiri hat ihnen den Umgang mit ihrer Technik gezeigt, um sie unabhängiger zu machen.
Paul ist gerade auf einem der Felder beschäftigt, als er plötzlich entdeckt, dass aus einer der Säulen, mit eingebautem Fahrstuhl, einige Menschen herauskommen. Auch bei anderen Säulen bietet sich das gleiche Bild. Paul verständigt die Anderen, um auf die stetig wachsende Menschenmenge aufmerksam zu machen. Sie vermuten, dass etwas Schlimmes auf der Erde passiert ist. Da kommt auch schon Tiri zu ihnen, um sie aufzuklären. Es ist doch noch eingetreten, was man befürchtet hatte. Ein neuer Weltkrieg ist ausgebrochen und hat schon einen großen Teil der Erde zerstört. Sehr viele Menschen sind dabei umgekommen. Man hat bereits mit der Evakuierung einiger Überlebenden begonnen. Natürlich können sie nicht alle retten, aber sie versuchten so viele zu holen, wie die neue Welt hier vertragen kann. Für das Überleben der Menschheit wird es auf jeden Fall reichen. Tiri bittet Paul und die Anderen, sich um die Neuankömmlinge zu kümmern. Sie würden sich hier auskennen und könnten die Neuen einweisen. Sie bekommen auch jede Unterstützung, die sie brauchen. Sogleich machen sie sich an die Arbeit. Jeder bekommt eines dieser Fahrzeuge, mit denen sie zu den einzelnen Menschengruppen fliegen können, um sie über die Situation aufzuklären und in die verschiedenen Gebiete verteilen zu können.
Das Ganze dauert jetzt schon mehrere Tage und noch immer kommen neue Menschen an. Doch bald sind alle Wohnungen belegt und die neue Welt hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Tiri bittet Paul, sich weiterhin um die Menschen hier zu kümmern und als Vermittler tätig zu sein. Er kann sich jederzeit an ihn wenden, egal, um was es geht. Paul stimmt der Bitte zu, sich um die Organisation von so vielen Bewohnern zu kümmern. Dann fragt er, wie lange die Menschen hier leben sollen. Tiri meint, dass sie so lange hierbleiben müssen, bis sie zur Erde zurückkehren können oder eine neue Heimat für sie gefunden wird. Dann werden auch sie ihre Wurzeln verlieren und müssen draußen im Weltall versuchen zu überleben, wie einst sie selbst. Zum Schluss hat Paul noch eine letzte Frage, bevor Tiri wieder geht. Er will wissen, weshalb sie das für die Menschen tun. Der antwortet ihm mit einem leichten Lächeln, dass sie ihnen helfen müssen. Schließlich haben sie mehr gemeinsam, als Paul je vermuten wird. Paul schaut Tiri etwas verwirrt an, doch dann scheint er verstanden zu haben, was er damit meint.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jürgen Schnaible).
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026.
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Die Fremde dämpft unseren Schrei
von Garip Yildirim
Garip Yildirim ist ein Einwanderer der ersten Generation, der sein halbes Leben in Deutschland verbracht hat. Seine Gedichte leben aus den intensiven Bildern.
Während frühere Gedichte zum Teil auch sehr politisch waren, thematisiert dieser Band vor allem die Begegnung unterschiedlicher Personen und die Zerrissenheit eines Menschen zwischen den Kulturen.
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