Erkundungen
Ein Planet in einem fernen Sonnensystem mit einer zivilisierten und hoch entwickelten Gesellschaft. Die Bewohner des Planeten Taris haben gerade mit der Weltraumforschung begonnen und sind dabei, die ersten Raumfahrzeuge zu entwickeln. Kurze Zeit später schaffen sie es auch, die erste Raumsonde ins Weltall zu bringen. Das nächste Ziel sind die hiesigen Monde, die sie einige Zeit später auch erreichen und dort landen. Nachdem genug Daten gesammelt sind, werden bemannte Flüge dorthin unternommen. Um die Monde besser erkunden zu können, wird auf jedem der Monde eine kleine Basis errichtet. So entstehen erste Flugverbindungen zwischen dem Planeten und dessen Monden.
Einige Zeit später gehen sie daran, die Nachbarplaneten zu erkunden. Zunächst wird der Nächstgelegene in Angriff genommen. Es werden wieder Raumsonden dorthin geschickt, um Daten zu sammeln, bevor der erste bemannte Flug dorthin unternommen wird. Nach dem erfolgreichen Flug wird auch dort eine kleine Basis errichtet. Diese Basis dient nicht nur zur Erkundung des Planeten, sondern auch als Sprungbrett für das Erreichen des nächsten Planeten.
Wieder einige Zeit später wird versucht, den nächsten Planeten zu erreichen. Auch das gelingt ihnen und auch hier wird eine Basis errichtet. So stoßen sie immer weiter ins Weltall vor. Eines Tages haben sie den äußersten Planeten erreicht und sind somit im ganzen Sonnensystem präsent.
Es beginnt für sie eine ganz neue Zeit der Raumfahrt. Die Planeten und Monde des hiesigen Sonnensystems werden nun regelmäßig angeflogen, sodass ein reger Güterverkehr entsteht. Sogleich wird das gesamte Sonnensystem erkundet und immer wieder neue Entdeckungen gemacht. So entdecken die Tarisianer allerdings auch merkwürdige Dinge, die sie sich nicht so einfach erklären können. Auch wenn die anderen Planeten bisher unbewohnt waren, haben sie das Gefühl, dass hier schon einmal jemand gewesen ist.
Als nächster Schritt gehen die Tarisianer dann einige Zeit später daran, den Raum außerhalb des eigenen Sonnensystems zu erkunden. Die erste Sonde wird daraufhin auf die Reise zum nächstgelegenen Sonnensystem geschickt. Doch nachdem sie das eigene Sonnensystem verlassen hat, geht der Kontakt zur Sonde verloren. Techniker versuchen die Ursache zu finden, doch ohne Erfolg. Die Sonde ist verloren.
Enttäuscht von dem Verlust der ersten Sonde wird kurze Zeit später eine weitere verbesserte Sonde auf den Weg geschickt. Doch auch diese Sonde ereilt das gleiche Schicksal. Die Techniker rätseln erneut über den Verlust, da auch diesmal keine Ursache gefunden wird.
Wieder wird eine neue Raumsonde gebaut und ins All gebracht. Diese ist noch leistungsfähiger als das Vorgängermodell. Sie ist schneller und mit mehr Sensoren ausgestattet, um vor allem ihre direkte Umgebung im Auge zu behalten. So geht sie auf ihre Reise und dieses Mal wird sie intensiver als zuvor alles im Auge behalten. Alles, was unterwegs passiert, wird akribisch aufgezeichnet und nach Taris geschickt.
Die Raumsonde hat bereits das hiesige Sonnensystem hinter sich gebracht und steuert auf das Nachbarsystem zu. Alles verläuft einwandfrei und man ist guter Hoffnung, dass diesmal alles gut geht und die Sonde in absehbarer Zeit ihr Ziel erreichen wird. Doch dann passiert etwas Sonderbares. Ein unbekanntes Objekt nähert sich der Sonde bis zu einem bestimmten Abstand. Es könnte sich möglicherweise um ein fremdes Raumschiff handeln, jedoch ist es zu weit weg, um genauer zu erkennen, um was es sich dabei wirklich handelt. Die Bodenkontrolle auf Taris ist über die Entdeckung informiert und beobachtet aufmerksam das weitere Geschehen.
Das wirft natürlich ein ganz anderes Licht auf die Situation. So wie es aussieht, befindet sich dort draußen ein fremdes Raumschiff, das vermutlich von fremden Lebewesen gesteuert wird. Dazu kommt noch, dass es scheinbar völlig grundlos die Raumsonde zerstört hat. Die Wissenschaftler fragen sich, ob es möglicherweise noch mehr von diesen Raumschiffen dort draußen gibt. Vielleicht sind die vorherigen Raumsonden auch von denen zerstört worden. Doch warum dann ausgerechnet nur diese und nicht die anderen Sonden, die schon seit längerer Zeit im Sonnensystem herumfliegen? Vielleicht weil es die einzigen waren, die das Sonnensystem verlassen wollten?
Es ist für die Tarisianer eine unzufriedene Situation. Wenn das wirklich der Fall wäre, dass jemand verhindern wollte, dass ihre Raumsonden über das eigene Sonnensystem hinauskommen, würde somit eine unsichtbare Grenze gezogen. Das Leben und Wissen wäre somit auf dieses Sonnensystem beschränkt. Für die Bewohner steht fest, dass gegen diesen unhaltbaren Zustand etwas unternommen werden muss.
Nach langen Beratungen hat man beschlossen, dass keine weiteren Raumsonden über das eigene Sonnensystem hinaus geschickt werden. Stattdessen spielt man mit dem Gedanken, ein dafür geeignetes Raumschiff auf den Weg zu bringen. Mit einem bemannten Raumschiff könnte man schneller reagieren und Entscheidungen treffen. Vielleicht könnte man sogar herausbekommen, mit wem man es da zu tun hat. Für diese gefährliche Mission muss jedoch erst einmal eine Mannschaft zusammengestellt werden, die dieses Risiko eingeht.
Einige Zeit später ist es dann soweit. Das Raumschiff und seine Mannschaft stehen für diesen besonderen Flug bereit. Sie sollen über die Grenze des Sonnensystems hinausfliegen, um zu erkunden, was dort draußen die Raumsonden daran hindert, dieses System zu verlassen.
Das Raumschiff startet von Taris aus und fliegt dann Stück für Stück bis zum äußersten Planeten. Die Konstellation jedes einzelnen Planeten wird dabei vorher berücksichtigt und ein entsprechender Zeitpunkt festgelegt. Von dort aus nimmt es dann Kurs zum nächstgelegenen Sonnensystem. Die Mannschaft muss nun auf alles gefasst sein und sofort reagieren, wenn etwas Außergewöhnliches bemerkt wird. So fliegt die Mannschaft immer weiter ins All hinaus und lässt dabei ihr Heimatsystem immer weiter hinter sich. Sie weiß, dass jederzeit etwas passieren kann und ist deshalb besonders wachsam.
Der Computer meldet ein Warnsignal. Es handelt sich um die Annäherung eines fremden Objektes. Die Mannschaft verfolgt das entdeckte Objekt auf dem Bildschirm, wie es sich stetig nähert. Es verhält sich auffällig ungewöhnlich für ein natürliches Objekt. Sofort geht jeder auf seinen Platz und beobachtet von dort das weitere Geschehen. Man kann erkennen, dass es immer näher kommt und so hält jeder Ausschau, ob er es draußen erkennen kann. Nachdem es in Sichtweite ist, ändert der Pilot ein wenig die Flugrichtung, um zu sehen, was passiert. Das Objekt passt sich eindeutig der Richtungsänderung an. Es handelt sich somit definitiv um kein natürliches Objekt.
Während das fremde Objekt stetig etwas näher kommt, nimmt der Pilot keine Richtungsänderung mehr vor. Als es schon relativ nahe ist und nicht näher zu kommen scheint, beschließt der Pilot erneut eine Richtungsänderung. Dabei steuert er jedoch direkt auf das Objekt zu und beschleunigt stark. Schnell nähert sich das Raumschiff dem Objekt, sodass es immer deutlicher zu erkennen ist. Das Objekt stellt sich tatsächlich als ein fremdes Raumschiff dar, das scheinbar auf dieses Manöver nicht vorbereitet war. Kurz bevor sich die beiden Raumschiffe direkt begegnen, fliegt das fremde Raumschiff mit einer hohen Beschleunigung davon. Vielleicht konnten die Fremden in dieser Situation nicht anders reagieren.
Nachdem das fremde Raumschiff weg ist, stellt die Mannschaft sofort eine Verbindung mit Taris her, um sie über den Vorgang zu informieren. Derweil folgt das Raumschiff wieder seinem alten Kurs. Alle halten die Augen offen und sind gespannt, ob das fremde Raumschiff zurückkommt. Und so dauert es auch nicht lange, bis die Sensoren erneut ein Objekt ausmachen. Es kommt schnell näher, sodass es in kurzer Zeit in Sichtweite ist. Je näher es kommt, desto deutlicher ist zu erkennen, dass es sich wieder um das fremde Raumschiff handelt. Die gesamte Mannschaft schaut aufgeregt nach draußen und sieht das fremde Raumschiff mit hoher Geschwindigkeit auf sie zufliegen. Erst kurz davor kommt es schlagartig zum Stehen. Die Besatzung staunt nicht schlecht, als sie auf einmal das Cockpit des fremden Raumschiffes vor sich hat, in dem sich die Piloten befinden. Zwei fremde Spezies stehen sich plötzlich Auge in Auge gegenüber. Die Situation ist genauso emotional wie angespannt.
Die Bodenstation auf Taris schaut sich das ganze Geschehen von der Ferne an. Die anwesenden Mitarbeiter sind von den übermittelten Aufnahmen überwältigt und sind gespannt, was als Nächstes passiert. Gespannt betrachten sie vor allem die Fremden in ihrem Cockpit, als plötzlich die Verbindung abbricht. Verwundert sehen sich die Techniker gegenseitig an und versuchen dann die Ursache zu finden, um schnellstmöglich wieder eine Verbindung herzustellen. Je länger es dauert, desto verzweifelter wird die Suche nach der Ursache.
Einige Zeit später steht fest, dass die Verbindung zum Raumschiff vermutlich nicht mehr hergestellt werden kann. Es werden keine Daten mehr vom Raumschiff empfangen, sodass man es als verloren ansehen muss. Man befürchtet das Schlimmste. Doch erst wenn die letzten empfangenen Daten ausgewertet sind, wird man genaueres sagen können.
Nachdem alle Ergebnisse vorliegen, kann man davon ausgehen, dass auch das Raumschiff durch einen starken Energiestrahl zerstört worden ist. Die Auswertung der letzten Sensordaten in Verbindung mit dem Bildmaterial haben das belegt. Auch Parallelen zu den Ergebnissen der letzten verlorenen Raumsonde würden das bestätigen. Für die Tarisianer steht fest, dass sie etwas dagegen tun müssen. So kann es nicht weitergehen.
Nach diesem Verlust haben die Tarisianer beschlossen, ein weiteres dafür geeignetes Raumschiff auf den Weg zu bringen. Es wird noch leistungsfähiger sein als das Vorgängermodell. Doch vor allem soll es bewaffnet sein, um sich verteidigen zu können. Es soll nicht einfach den Fremden hilflos ausgeliefert sein. So wird das modernste Waffensystem in das neue Raumschiff eingebaut. Eine neue Mannschaft wird zusammengestellt, die sich natürlich der Gefahr dieser Mission bewusst ist.
Einige Zeit später ist es soweit. Das Raumschiff steht zum Start bereit und die Besatzung befindet sich auf ihrem Platz. Dann macht sich das Raumschiff auf den Weg. Es arbeitet sich immer weiter bis an den Rand des Sonnensystems vor. Nachdem das Raumschiff das System verlassen hat, gilt für die Mannschaft erhöhte Aufmerksamkeit. Sie muss von nun an damit rechnen, dass diese Fremden wieder auftauchen. Und wie gefährlich solch eine Begegnung sein kann, hat die Vergangenheit bereits gezeigt.
Die Tarisianer entfernen sich mit ihrem Raumschiff immer weiter von ihrer Heimat. Plötzlich meldet der Computer ein Warnsignal. Es handelt sich um die Annäherung eines fremden Objektes. Schnell versucht die Besatzung herauszufinden, um was es sich handelt. Es dauert auch nicht lange und es steht fest, dass es sich um dieses fremde Raumschiff handelt. Jedes Besatzungsmitglied nimmt daraufhin seinen für diesen Fall vorgesehenen Platz ein.
Gespannt verfolgen alle, wie sich das fremde Raumschiff stetig nähert. Der Pilot behält unterdessen die Richtung mit gleichbleibender Geschwindigkeit bei. Alles soll so unauffällig wie möglich aussehen. Doch in Wirklichkeit wird bereits das Waffensystem auf das fremde Objekt ausgerichtet.
Das Raumschiff der Fremden ist bereits
in Sichtweite. Ein wenig später scheint es sich nicht weiter zu nähern. Jeder Tarisianer konzentriert sich auf seine Aufgabe und verfolgt dabei aufmerksam das weitere Geschehen. Es herrscht eine angespannte Stimmung, da jeder weiß, um was es hier geht. Plötzlich ist zu erkennen, wie sich das fremde Schiff rasant nähert. Sofort feuert das Waffensystem auf das fremde Raumschiff.
Die Fremden haben vermutlich nicht damit gerechnet und drehen ab. Doch eine Wirkung der Waffe auf das fremde Raumschiff ist nicht zu erkennen. Die Besatzung hat die Fremden zwar aufhalten können, jedoch glücklich können die Tarisianer im Nachhinein nicht sein. Das Waffensystem hat seine erhoffte Wirkung nicht erreicht, denn das fremde Raumschiff scheint immer noch intakt zu sein. So dauert es auch nicht lange, bis es zurückkommt. Wieder fliegt es auf das tarisianische Raumschiff zu, das plötzlich von einem starken Energiestrahl getroffen wird.
Die Bodenstation auf Taris hat das ganze Geschehen mitverfolgt. Die Verbindung zum Raumschiff ist abgebrochen. Jedem der Anwesenden ist sofort klar, was da gerade passiert ist. Sie brauchen sich keine großen Hoffnungen mehr machen. Kurze Zeit später wird auch dieses Raumschiff als verloren gemeldet.
Entscheidungen
Sotani lebt in einer kleinen Stadt auf Taris. Er sitzt am Fenster seiner Wohnung und schaut nach draußen. Es ist Nacht und der Sternenhimmel ist gut zu sehen. Da er sich schon immer für das Weltall und die Raumfahrt interessiert hat, hat er beschlossen, Raumschiffpilot zu werden. Seitdem transportiert er Rohstoffe von einem Planeten zum anderen innerhalb des Sonnensystems. Diese Flüge sind für ihn inzwischen zur Routine geworden. Es würde ihn interessieren, was sich wohl außerhalb des eigenen Sonnensystems befindet. Doch trotz aller Anstrengungen ist es immer noch nicht gelungen, das eigene System zu verlassen, da eine fremde Spezies sie daran hindert.
Während Sotani so den nächtlichen Sternenhimmel betrachtet, verfolgt er im Hintergrund die neuesten Nachrichten. Wieder einmal wurde ein Raumschiff von den Fremden abgefangen und zerstört, als es versucht hat, das Sonnensystem zu verlassen. Auch Sotani ist darüber enttäuscht und gleichzeitig verärgert. Er fragt sich immer wieder, warum sie daran gehindert werden, sich weiter ins All hinaus zu bewegen. Es gibt zwar Vermutungen, jedoch keine Antworten darauf.
Kurze Zeit später wird wieder einmal von einem neuen Raumschiff berichtet, das versuchen soll, endlich das eigene Sonnensystem zu verlassen. Es soll sich um einen ganz neuen Typ handeln, den es vorher so noch nie gegeben hat. Sotani ist daraufhin neugierig geworden, um was es sich denn da handeln soll. So versucht er in den verschiedensten Medien mehr darüber zu erfahren. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er, dass das neue Raumschiff einen neu entwickelten Antrieb bekommen soll. Es soll dann so schnell sein, dass die Fremden es nicht aufhalten können. So will man versuchen, den fremden Raumschiffen zu entkommen, da alles andere bisher wirkungslos geblieben ist.
Einige Zeit später ist Sotani erneut mit seinem Raumschiff unterwegs, um Rohstoffe durch das Sonnensystem zu transportieren. Gerade hat er sein nächstes Ziel erreicht und setzt zur Landung an. Er öffnet die seitlichen Tore am Raumschiff, damit die Rohstoffe umgeladen werden können. Währenddessen begibt er sich in die Kantine des Raumflughafens. Dort trifft er einen Kollegen, der auch viel unterwegs ist und ab und zu hier vorbeikommt. Sotani holt sich was zu Essen und setzt sich zu ihm. So unterhalten sich beide und tauschen Neuigkeiten aus. Dabei kommen sie auch auf das neue Raumschiff zu sprechen, das bereits in den Medien angekündigt wurde. Da erfährt Sotani von seinem Gegenüber, dass für diese neue Mission noch Leute gesucht werden. Es wäre nicht einfach, jemanden zu finden, da bisher keiner mehr zurückgekehrt sei.
Sotani ist auf dem Rückweg zu seinem Raumschiff, das bereits für den Weiterflug vorbereitet und umgeladen worden ist. Er begibt sich ins Cockpit und startet die Maschine. Das Raumschiff hebt ab und steuert das nächste Ziel an. Sotani befindet sich nun wieder im freien Raum und sieht die ganzen Sterne im Hintergrund. Er denkt noch einmal über das Gespräch von vorhin nach. Es werden scheinbar immer noch Leute für die neue Mission gesucht. Sotani stellt sich dabei vor, was man dort draußen vielleicht alles entdecken könnte, wenn man es tatsächlich schaffen würde, ein fremdes Sonnensystem zu erreichen.
Seit dem Gespräch mit seinem Kollegen macht sich Sotani Gedanken. Sein Leben besteht hauptsächlich darin, Rohstoffe hin und her zu transportieren. Wenn er noch etwas Besonderes erleben möchte, muss er einen entscheidenden Entschluss fassen. Er wird sich für die neue Mission bewerben und abwarten, was passiert. Da er ja schließlich nichts zu verlieren hat, erkundigt er sich, wo er sich bewerben kann. Nachdem er es herausgefunden hat, macht er die entsprechenden Unterlagen fertig und schickt sie zur Raumfahrtbehörde.
Es ist inzwischen einige Zeit vergangen und Sotani ist gerade Zuhause. Er hat jetzt ein paar Tage frei, bevor er wieder gehen muss. Da bekommt er eine Nachricht von der Raumfahrtbehörde. Sotani ist im ersten Moment überrascht, da er damit überhaupt nicht mehr gerechnet hat. Er schaut sich die Nachricht an und ist auf einmal völlig irritiert. Er wird in die Raumfahrtbehörde eingeladen, um sich vorzustellen. Nachdem Sotani einen Termin ausgemacht hat, fragt er sich, ob er auch wirklich weiß, was er da tut.
Sotani ist auf dem Weg zur Raumfahrtbehörde, bei der er heute seinen Termin hat. Er begibt sich in einen Raum, indem er von ein paar Leuten empfangen wird. Einer von ihnen stellt sich als Matuno vor. Es stellt sich heraus, dass er speziell für diese Mission zuständig ist und deswegen einiges über Sotani wissen möchte. So unterhalten sich die beiden eine Weile über alles Mögliche. Aber auch die anderen Anwesenden möchten das eine oder andere noch gerne wissen. Nach dem Gespräch verlässt Sotani die Raumfahrtbehörde wieder und tritt die Heimreise an. Jetzt kann er nur noch warten, bis der Bescheid bekommt, ob es weitergeht oder nicht.
Wieder ist etwas Zeit vergangen, als Sotani erneut eine Nachricht von der Raumfahrtbehörde bekommt. Diesmal soll er zu einem Eignungstest erscheinen. Wieder macht er einen Termin aus und fragt sich, ob er diesen Test überhaupt bestehen kann. Die Anforderungen werden bestimmt sehr hoch sein. Dennoch wird er dort hingehen und es versuchen.
Der nächste Termin steht an und Sotani ist wieder auf dem Weg zur Weltraumbehörde. Dieses Mal begibt er sich in einen anderen Raum, in dem er auf seine körperliche Eignung getestet wird. Es werden dabei mehrere unterschiedliche Tests durchgeführt. Danach macht er sich wieder auf den Heimweg. Erneut muss er nun warten, bis der Bescheid kommt.
Nachdem wieder etwas Zeit vergangen ist, bekommt Sotani erneut eine Nachricht von der Raumfahrtbehörde. Matuno lädt ihn diesmal persönlich in die Raumfahrtbehörde ein. Was das genau zu bedeuten hat, weiß Sotani auch nicht genau. So macht er erneut einen Termin aus und wartet einfach ab.
Wieder ist Sotani auf dem Weg zur Weltraumbehörde. Er ist gespannt, was diesmal auf ihn zukommt. Nachdem er sich angemeldet hat, wird er von Matuno persönlich abgeholt. Dann begeben sie sich zusammen in sein Büro. Matuno sieht Sotani an und erklärt ihm, dass er für die neue Mission als Pilot ausgesucht wurde. Er müsse nur noch zustimmen. Sotani kann es nicht glauben, dass er dafür geeignet sein soll. Wenn er jetzt der Entscheidung zustimmt, wird das sein Leben entscheidend verändern. Ganz egal, wie die Mission ausgehen wird. Sotani denkt noch einmal kurz nach und stimmt dann zu. Er hat sich dafür entschieden und will das jetzt auch durchziehen. Er weiß natürlich auch, dass sich sein Leben von nun an grundlegend ändern wird.
Sotani wird sich jetzt vollkommen dieser neuen Mission widmen. Er bekommt eine Wohnung in einer Siedlung zur Verfügung gestellt, welche direkt an die Weltraumbehörde angrenzt. Nachdem er dort eingezogen ist, lernt er seine Kollegen kennen, die ebenfalls für diese Mission ausgewählt wurden. Er unterhält sich mit ihnen über die Mission und wie sie darüber denken. Für alle steht auf jeden Fall fest, dass nur ein Erfolg infrage kommt. s
Die Besatzung des neuen Raumschiffs wird nun angelernt. Sotani und seine Kollegen werden auf die Mission so gründlich wie möglich vorbereitet. Sie werden unter anderem in die Bedienung und Funktionsweise des neuen Raumschiffs eingewiesen. Sie bekommen allerdings ebenso Dinge beigebracht, die sie brauchen könnten, wenn sie es tatsächlich schaffen würden, die Barriere zu überwinden.
Aufbruch
Eines Tages ist es dann soweit. Das Raumschiff ist fertiggestellt und wird einem vollständigen Test unterzogen. Zum Abschluss gibt es noch einen letzten Testflug mit der gesamten neuen Mannschaft. Nachdem auch dieser erfolgreich abgeschlossen ist, wird das Raumschiff für seine große Mission vorbereitet. Auch die Mannschaft muss sich jetzt auf den bevorstehenden Start vorbereiten und ihre privaten Sachen abklären. So muss auch Sotani noch die letzten Dinge erledigen, bevor es losgeht. Dabei fragt er sich immer wieder, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, die er da getroffen hat.
Der Tag des Aufbruchs ist gekommen. Die Mannschaft wird noch kurz offiziell verabschiedet und begibt sich dann ins Raumschiff. Alle nehmen ihren Platz ein und bereiten sich auf den Start vor. Als die Startfreigabe kommt, ist allen bewusst, dass sie Taris womöglich nie mehr betreten werden. Dann hebt das Raumschiff ab und fliegt davon. Nachdem es die Atmosphäre verlassen hat, steuert Sotani es in die vorgegebene Richtung. Am Anfang fliegen sie mit verringerter Geschwindigkeit, um nicht aufzufallen, falls sie beobachtet werden.
Einige Zeit später erreichen sie den äußersten Planeten dieses Sonnensystems. Dort wird das Raumschiff noch einmal komplett beladen, um endgültig für die große Reise gerüstet zu sein. Die Besatzung hat nun ein letztes Mal die Gelegenheit, das Raumschiff für eine Weile zu verlassen. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, gehen alle wieder ins Raumschiff und begeben sich auf ihren Platz. Erneut startet Sotani das Raumschiff und bringt es anschließend auf Kurs. Wiederum fliegen sie vorerst nur mit verringerter Geschwindigkeit, um keinen Verdacht zu erregen. Dabei entfernen sie sich immer weiter von ihrem Heimatsystem. Der Besatzung ist bekannt, dass sie von nun an ständig aufmerksam sein muss, da jederzeit das fremde Raumschiff auftauchen kann.
Dann passiert es. Der Computer meldet ein Warnsignal. Es handelt sich um die Annäherung eines fremden Objektes. Alle rechnen damit, dass sich ihnen das fremde Raumschiff nähert. So nimmt jeder seinen Platz ein und macht sich auf den Kontakt gefasst. Wenig später bestätigt es sich, dass es sich um das vermutete Objekt handelt. Das fremde Raumschiff nähert sich bis zu einem gewissen Punkt und bleibt dann auf Abstand. Der Besatzung ist bewusst, dass dies der kritische Moment ist, wo sich alles entscheiden kann. Die Situation ist extrem angespannt, doch die Besatzung weiß, was sie zu tun hat. Sotani beschleunigt das Raumschiff auf maximale Geschwindigkeiten. Wenn sie jetzt nicht entkommen können, ist die Mission gescheitert. Und was das bedeutet, ist allen klar.
Das Raumschiff fliegt mit maximaler Geschwindigkeit davon. Mit den Antrieben der alten Generation wäre diese Beschleunigung nicht möglich gewesen. Die Besatzung beobachtet die Anzeige, ob die Fremden ihnen folgen können. Im ersten Moment scheinen sie nicht hinterherzukommen und sind schon kurze Zeit später außer Reichweite. Es stellt sich jedoch die Frage, ob sie nicht folgen wollen oder nicht können. Normalerweise müssten sie hinterherfliegen, um das Raumschiff der Tarisianer abzufangen. Doch im Moment ist kein weiteres Objekt in Reichweite der Sensoren. Sollten sie es wirklich geschafft haben, das fremde Raumschiff abzuhängen, wäre die Mission ein voller Erfolg. Auch wenn alles perfekt funktioniert hat, kann dennoch einiges passieren. Vor allem solche Dinge, auf die man überhaupt nicht vorbereitet ist.
Sotani hält den Kurs und versucht einfach nur so schnell wie möglich vorwärtszukommen. Je weiter sie sich entfernen, desto sicherer können sie sein, es geschafft zu haben. Dennoch kommt Sotani das Ganze doch etwas zu einfach vor. Auf jeden Fall müssen sie weiterhin auf der Hut vor Überraschungen sein.
Die Tarisianer sind schon längere Zeit unterwegs, ohne dass es einen Zwischenfall gegeben hat. Das Raumschiff übertrifft alle Erwartungen und funktioniert optimal. Erstaunlicherweise gibt es auch keine Spur von irgendwelchen fremden Raumschiffen. Sie scheinen es tatsächlich geschafft zu haben. Auf Taris feiert man bereits den bisherigen Erfolg und hofft, dass das Raumschiff sein Ziel unversehrt erreicht.
Viel Zeit ist inzwischen vergangen und die Tarisianer sind immer noch unterwegs zum nächsten Sonnensystem. Das Raumschiff fliegt weiterhin mit voller Geschwindigkeit auf sein Ziel zu. Jetzt dürfte es nicht mehr lange dauern, bis sie den ersten Planeten dieses Systems erreichen. Alle sind schon gespannt darauf, was sie dort wohl erwarten wird. Auch Sotani wird dann zu denjenigen gehören, die als erstes das eigene Sonnensystem verlassen und ein neues besucht haben.
Nach langer Reise haben sie endlich das Nachbarsystem erreicht. Kurz bevor sie in das neue System eintreten, reduziert Sotani die Geschwindigkeit. Nachdem der erste Planet ausgemacht ist, nimmt Sotani Kurs auf ihn. Mit verminderter Geschwindigkeit fliegt das Raumschiff allmählich darauf zu.
Doch dann passiert das, mit dem eigentlich niemand mehr gerechnet hat. Es wird eine Annäherung eines fremden Objektes gemeldet. Man könnte vermuten, dass es sich um Bewohner des gerade erreichten Sonnensystems handeln könnte, doch das Objekt kommt aus derselben Richtung wie die Tarisianer. Vielleicht hat das Objekt sie schon längere Zeit verfolgt. Doch erst als sie die Geschwindigkeit verringerten, konnte das Objekt aufholen und näherkommen und von den Sensoren erfasst werden. Die Besatzung hat kein gutes Gefühl bei der Sache. Sollten die Fremden es doch fertig gebracht haben, sie zu verfolgen, müssen sie jetzt sofort etwas unternehmen. Sotani beschleunigt das Raumschiff wieder, um so schnell wie möglich den angesteuerten Planeten zu erreichen. Eine unauffällige Annäherung ist somit leider nicht mehr möglich.
Als sich das Raumschiff dem Planeten nähert, taucht plötzlich einer seiner Monde auf. Sogleich verringert Sotani die Geschwindigkeit und fliegt auf diesen zu. Dort steuert er das Raumschiff über dessen Oberfläche und sucht eine Stelle, wo er unauffällig landen kann. Doch dieser Mond scheint keine Atmosphäre zu besitzen und weist eine zerklüftete, steinige Oberfläche auf, die relativ gut einsehbar ist. Doch dann entdeckt Sotani einen größeren Krater. Er schaut sich ihn beim Vorbeiflug etwas genauer an und kehrt dann um. Als er sich direkt über dem Krater befindet, steuert er das Raumschiff langsam hinab. So nah wie möglich an der Wand des Kraters setzt er dann zur Landung an. Er hofft, dass sie hier nicht so leicht entdeckt werden können.
Außer den Lebenserhaltungssystemen sind alle anderen Geräte abgeschaltet. Das Raumschiff muss so unauffällig wie möglich sein. Dadurch kann die Besatzung nur durch die Fenster erkennen, was gerade draußen passiert. So liegt die Hauptbeschäftigung der Mannschaft im Moment in der Beobachtung der Umgebung. Im Krater selber gibt es zwar nichts Besonderes zu sehen, dafür ist der Himmel darüber interessanter. Jederzeit könnte nämlich ein Raumschiff der Fremden über sie hinwegfliegen. Dann können sie davon ausgehen, dass die Fremden auf der Suche nach ihnen sind. Das würde sie natürlich in eine schwierige und gefährliche Situation bringen.
Dann passiert es. Am Himmel ist in einiger Entfernung ein Objekt zu erkennen, das den Horizont entlang fliegt. Es ist allerdings zu weit weg, um zu erkennen, um was es sich genau handelt. Auf jeden Fall gilt es, weiterhin wachsam zu bleiben und die Umgebung im Auge zu behalten. Wenn es ein Raumschiff ist, das nach ihnen sucht, würde es bestimmt bald zurückkommen.
So dauert es auch nicht lange und erneut fliegt etwas an ihnen am Himmel vorbei. Diesmal ist es allerdings gut zu erkennen. Es müsste sich dem Aussehen nach tatsächlich um ein Raumschiff der Fremden handeln. Es ist zwar nicht genau das gleiche, dem sie begegneten, doch die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen. Sotani stellt sich die Frage, ob die Fremden ihnen bis hierher gefolgt sind oder sogar von dieser Welt stammen. Kaum vorzustellen, wenn dies die Heimatwelt der Fremden wäre. Dann ist Sotani sicher, dass sie ein riesiges Problem hätten.
Wieder ist ein Raumschiff zu sehen, das diesmal allerdings direkt über sie hinweg fliegt. Jeder fragt sich, ob man sie jetzt entdeckt hat. So schauen alle gespannt nach draußen, was passiert. Doch es bleibt weiterhin ruhig. Dann kommt eine längere Phase, in der nichts passiert. Kein Raumschiff ist zu sehen und es kommt die erste Hoffnung auf, dass sie die Suche hier aufgegeben haben.
Erst einige Zeit später erkennt man ein Raumschiff in ihre Richtung fliegen. Alle hoffen, dass es auch diesmal einfach über sie hinweg fliegt, ohne sie zu entdecken. Doch es kommt alles anders. Das Raumschiff nähert sich immer weiter, bis es über dem Krater plötzlich zum Stehen kommt. Es handelt sich erneut um das Raumschiff der Fremden. Die Mannschaft hat kein gutes Gefühl bei der Sache und befürchtet das Schlimmste. Die Situation ist extrem angespannt, während das fremde Raumschiff regungslos über dem Krater steht. Dann bewegt sich das Raumschiff langsam in den Krater hinab. Spätestens jetzt ist allen klar, dass man sie entdeckt hat. Kurz über dem Boden bleibt das Raumschiff plötzlich stehen. Vor ihnen können sie nun das Cockpit mit den fremden Piloten darin erkennen. Für die Besatzung ist klar, dass es jetzt gleich vorbei sein wird.
Eine Explosion reißt plötzlich das fremde Raumschiff auseinander. Die Tarisianer sind geschockt und können nicht begreifen, was da gerade passiert ist. Wie aus dem Nichts erscheint auf einmal ein weiteres Raumschiff, das keiner zuvor bemerkte. Es hat allerdings keine Ähnlichkeit mit denen der Fremden. Noch immer unter Schock über das gerade Geschehene verfolgt die Mannschaft, wie das gerade erschienene Raumschiff zur Landung ansetzt. Nun steht es vor ihnen, ohne dass etwas passiert. Sotani und der Rest der Mannschaft fragen sich, wie sie sich jetzt verhalten sollen. Doch sie kommen zu dem Schluss, vorerst besser nichts zu unternehmen. So warten sie einfach ab, was passiert.
Das Raumschiff steigt plötzlich wieder auf, entfernt sich ein kleines Stück und bleibt dann einfach stehen. Dann sendet es ein paar Lichtsignale. Sotani überlegt, was das wohl zu bedeuten hat. Da das Raumschiff immer noch auf der Stelle steht, fragt er sich, ob sie diesem vielleicht folgen sollen. Er unterrichtet die übrige Besatzung über sein Vorhaben und startet die Maschine. Während Sotani das eigene Raumschiff aufsteigen lässt, fliegt das andere Raumschiff langsam weiter. Sotani fliegt ihm einfach hinterher und versucht, es nicht aus den Augen zu verlieren. So fliegen nun zwei Raumschiffe auf den Planeten zu, den Sotani schon zuvor anfliegen wollte.
Die Ankunft
Die beiden Raumschiffe haben den Planeten erreicht und landen auf einem großen Platz, der sich inmitten einer riesigen Stadt befindet. Sofort werden die atmosphärischen Bedingungen außerhalb des Raumschiffes geprüft. Währenddessen schaut jeder nach draußen, was es dort zu entdecken gibt. Vor allem möchte man wissen, mit wem man es da zu tun hat. So dauert es auch nicht lange, bis einige fremde Personen aus dem anderen Raumschiff aussteigen und sich dem tarisianischen Raumschiff nähern.
Es handelt sich um eine weitere unbekannte Spezies, die jedoch einige Gemeinsamkeiten mit den Tarisianern aufweist. So ist die Besatzung auf das Aufeinandertreffen gespannt. Da die Atmosphäre auf dem Planeten für die Tarisianer akzeptabel ist, können sie ihr Raumschiff vorsichtig verlassen, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Doch zuerst warten sie noch ab, was weiterhin passiert. Erst als diese fremden Personen vor ihrem Raumschiff abwartend stehen bleiben, hat auch Sotani das Gefühl, dass ein Kontakt gewünscht wird. Er glaubt nicht, dass diese Leute ihnen feindlich gesinnt sind, da sie ihnen ja schließlich aus höchster Not geholfen haben.
Sotani beschließt, als Erster das Raumschiff zu verlassen. Er macht sich bereit und begibt sich dann in die Schleuse. Dort öffnet er die Außentür und spürt sogleich die hiesige Atmosphäre. Er bleibt noch ein wenig ruhig stehen, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Dann verlässt er vorsichtig das Raumschiff und nähert sich den fremden Personen. Zwei fremde Spezies stehen sich nun gegenüber und schauen sich an. Dann tritt eine der Personen hervor und schaltet ein kleines Gerät ein, das sie dabei hat. Danach spricht diese Sotani an, der jedoch überhaupt nichts versteht. Sotani überlegt kurz und stellt sich kurz vor, auch wenn er sicher ist, dass ihn die Person vor ihm genauso wenig verstehen wird. Kurz darauf fängt das Gerät in der gleichen fremden Sprache an zu reden. Danach wiederholt die Person seine Worte und das Gerät übersetzt es, sodass es Sotani verstehen kann. Dabei erfährt er, dass er es mit Akis zu tun hat und sie sich Soraner nennen, da Soran ihr Heimatplanet ist. Sotani ist überrascht und fragt sich, woher diese Bewohner seine Sprache kennen. Doch er weiß auch, dass es noch viel mehr Fragen gibt.
Noch völlig überrascht von dem friedlichen und unkomplizierten Empfang, begeben sich auch die restlichen Tarisianer nacheinander nach draußen. So wie es aussieht, haben sie hier nichts zu befürchten. Sie wären den Soranern sowieso unterlegen, da dessen Zivilisation weit fortgeschrittener ist als die eigene. Und so ist die tarisianische Mannschaft gespannt, was sie hier erwarten wird.
Akis bittet, dass die Besucher ihm folgen. Sie werden von einem Fahrzeug abgeholt, das sie zu einem nahe gelegenen Gebäude bringt. Dort gehen alle hinein und begeben sich in einen wunderschönen, großen, runden Saal, von dem aus man eine gute Aussicht auf die ganze Umgebung hat. Sotani und die übrige Mannschaft schauen sich um und bewundern diese unbekannte futuristische Architektur. Dann setzen sie sich mit Akis und weiteren Soranern an einen großen Tisch. Jeder Anwesende bekommt eines dieser Übersetzungsgeräte, sodass sich nun alle miteinander unterhalten können. Dann beginnt man sich gegenseitig Fragen zu stellen und Informationen auszutauschen. Dabei stellt sich heraus, dass Taris bei den Soranern kein unbekannter Planet ist, was die Tarisianer natürlich im ersten Moment erstaunt. Damit haben sie wirklich nicht gerechnet.
Einige Zeit später wird die Zusammenkunft beendet und die Tarisianer gehen zurück zu ihrem Raumschiff. Dort wird noch einmal ausführlich über das Treffen geredet und versucht, das gerade Erfahrene zu verarbeiten. Während sich die Besatzung unterhält, kommen ein paar Soraner angefahren und bringen Lebensmittel vorbei. Dankend werden diese angenommen. Es sind tatsächlich solche, die für die Tarisianer genießbar sind. Diese Soraner wissen scheinbar doch mehr über Taris und die Tarisianer.
Die Nacht bricht herein auf diesem Planeten. Sotani geht noch einmal kurz nach draußen, um die Umgebung bei Nacht zu erleben. Alles ist beleuchtet und in ein fahles Licht getaucht, sodass es keine wirkliche Dunkelheit gibt. Diese Stimmung hat seinen besonderen Reiz, den Sotani noch ein wenig genießen will, bevor er wieder ins Raumschiff einsteigt. Von dort erkennt er weitere Besatzungsmitglieder, die sich nach draußen begeben haben. Sotani fragt sich immer noch, woher die Soraner Taris so gut kennen. Er möchte auf jeden Fall mehr darüber wissen und Akis noch einmal darauf ansprechen.
Am nächsten Morgen kommt Akis mit einigen Begleitern zum Raumschiff der Tarisianer. Die Besatzung begibt sich daraufhin nach draußen und ist gespannt darauf, wie es nun weitergeht. Akis lädt die gesamte Mannschaft zum Besuch von Soran ein. Der Heimatplanet liegt weiter innen im Sonnensystem und relativ nahe zur Sonne. Trotzdem herrscht dort ein ungewöhnlich gutes Klima. Nachdem die Tarisianer einverstanden sind, begleitet er die Gruppe zu einem in der Nähe stehenden Raumschiff. Mit diesem werden sie dann nach Soran fliegen.
Als alle eingestiegen sind und einen Platz eingenommen haben, geht es auch schon los. Das Raumschiff startet und fliegt davon. Die Tarisianer merken kaum, dass sich das Raumschiff überhaupt bewegt und sind begeistert von dieser ihnen unbekannten Technik. Daran erkennen sie, wie weit die Soraner ihnen technisch voraus sind. Auch die hohe Geschwindigkeit, mit der sie unterwegs sind, bestätigt die überlegene Technik.
Sie haben Soran erreicht. Von oben macht der Planet schon einen ganz anderen Eindruck. Das Raumschiff landet auch hier auf einem großen Platz inmitten einer riesigen Stadt. Dennoch sieht es hier architektonisch etwas anders aus. Beim Öffnen der Außentür bemerken die Tarisianer die wiederum etwas andere Atmosphäre. Auch hier müssen sie sich erst kurz daran gewöhnen, bevor sie das Raumschiff verlassen. Dann gehen alle nach draußen, wo bereits ein Fahrzeug zur Abholung steht. Wieder werden sie in ein nahe liegendes Gebäude gebracht, wo sie bereits erwartet werden. Nachdem alle Platz genommen haben, beginnt man miteinander zu reden. Dabei kommt Sotani darauf zu sprechen, woher die Soraner so viel über Taris wissen. Akis schaut daraufhin kurz zu den eigenen Leuten hinüber und überlegt, wie er die Frage am besten beantworten kann.
Akis beginnt damit, dass sie Taris schon länger kennen würden. Sie hatten damals, als sie zum ersten Mal ihr Sonnensystem verlassen wollten, auch zuerst das nächstgelegene System im Auge. Das war natürlich Taris. So wie die Tarisianer in diesem Fall umgekehrt Soran als Ziel wählten. Als sie dort ankamen, fanden sie eine noch einfache Gesellschaft vor, die gerade dabei war, sich zu entwickeln. Die Einheimischen waren von den fremden Besucher fasziniert und begegneten ihnen ehrfurchtsvoll. Doch eines Tages tauchten plötzlich fremde Raumschiffe auf. Sie kamen aus einem anderen Sonnensystem und wurden Karasaner genannt. Sie waren von Anfang an feindselig gegenüber den Soranern eingestellt und unternahmen alles, sie von Taris fernzuhalten. So zogen sich die Soraner vollständig von Taris zurück.
Eines Tages begann man jedoch heimlich erneut nach Taris zu fliegen. Man wollte herausfinden, warum die Karasaner sich so feindselig gegenüber den Soranern verhalten, während die Tarisianer auf ihrem Planeten unbehelligt blieben. Nach einigen Beobachtungen und Nachforschungen kam man schließlich zu der Erkenntnis, dass die Tarisianer von den Karasanern in ihrer Entwicklung nicht nur heimlich beobachtet, sondern auch teilweise beeinflusst werden, ohne dass sie etwas davon mitbekommen. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass die Karasaner bis heute keine Einmischung von außen wollen. Damit wäre aber auch klar, dass sich die Tarisianer nicht komplett frei entfalten können, solange sie unter fremder Kontrolle stehen. Vielleicht sollte das Ganze ein groß angelegtes Experiment sein, um die Tarisianer in ihrer Entwicklung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Daraufhin würde sich die Frage stellen, ob das Ganze Forschungszwecken dienen soll oder die Tarisianer auf etwas Bestimmtes vorbereitet werden sollen. All das ist bis heute noch nicht geklärt.
Man versuchte damals heimlich die noch junge tarisianische Gesellschaft darüber aufklären, was da mit ihnen passiert. Dabei half noch eine andere Spezies, die mit den Tarisianern auffallend große Ähnlichkeit hatte. Doch die Tarisianer wollten nichts davon wissen und die meisten glaubten ihnen nicht. Da man es nicht beweisen konnte und die Karasaner versuchten, jede Kontaktmöglichkeit mit den Tarisianern zu verhindern, gab man es schließlich auf und verließ Taris endgültig. Nur ab und zu kommt noch ein Raumschiff dort kurz vorbei, um einen groben Einblick über die Entwicklung zu bekommen. Doch die Karasaner sind weiterhin auf der Hut und verfolgen jedes fremde Raumschiff sofort.
Als Nächstes erzählt Akis davon, wie sie bemerkten, dass sich ein fremdes Raumschiff ihrem Sonnensystem nähert. Das beobachteten sie natürlich und stellten fest, dass ein weiteres Raumschiff ihnen folgt. Sie stellten sofort fest, dass es sich bei dem zweiten Raumschiff um eines der Karasaner handelt. Von da an hatten sie schon den Verdacht, dass es den Tarisianern gelungen sein könnte, zu entkommen. Die Soraner bekamen nämlich das Bestreben der Tarisianer mit ihr Sonnensystem zu verlassen. Wenn das also wirklich so wäre, dann ist das tarisianische Raumschiff definitiv in Gefahr, denn die Karasaner wollen nicht, dass die Tarisianer mit anderen Welten in Kontakt kommen. Somit war für die Soraner klar, dass gehandelt werden muss.
Sotani und seine Begleiter sehen sich verwundert gegenseitig an. Damit hatten sie jetzt nicht gerechnet. Das lässt natürlich ihre eigene Geschichte in ganz neuem Licht erscheinen. Da stellt sich sogleich auch die Frage, wie ihre Entwicklung wohl verlaufen wäre, wenn die Karasaner nicht eingegriffen hätten.
Sotani wendet sich an Akis und fragt ihn, ob es sinnvoll wäre, etwas gegen die Karasaner zu unternehmen. Dieser ist sich jedoch nicht sicher. Es stellt sich immer noch die Frage, was der wirkliche Zweck des Ganzen ist. Wollen sie die Tarisianer wirklich nur in ihrer Entwicklung unterstützen? Warum verhindern sie dann, dass die Tarisianer ihr Sonnensystem verlassen und damit ihre Entwicklung einschränken? Dürfen die Tarisianer nicht erfahren, was es dort draußen noch so gibt oder darf keiner erfahren, dass es die Tarisianer gibt? Es muss doch einen Grund für dieses Verhalten geben.
Spurensuche
Akis macht den Vorschlag noch einmal zu dem Mond zu fliegen, wo sich das zerstörte karasanisches Raumschiff befindet. Vielleicht findet man dort noch etwas, das einen weiterbringen könnte. Sotani und seine tarisianischen Begleiter würden gerne mitkommen und sich dieses Schiff genauer ansehen. Kurze Zeit später macht sich ein Raumschiff auf den Weg zu diesem Mond.
Nachdem sie das zerstörte Raumschiff im Krater gefunden haben, setzen sie gleich daneben zur Landung an. Nachdem alle ihre Raumanzüge angezogen haben, geht es auch gleich nach draußen. Neugierig schauen sich die Tarisianer das fremde Raumschiff an. Die anwesenden Soraner achten jedoch auf ganz spezielle Dinge. Sie wollen herausfinden, was diesen Treffer überstanden hat und noch zu gebrauchen ist. Vielleicht sind noch irgendwelche Daten irgendwo gespeichert, die man noch auslesen kann. Womöglich erhält man dadurch Informationen, was die Karasaner vorhaben.
Nachdem die Soraner alles zusammengetragen haben, das noch nützlich sein könnte, begeben sich alle wieder ins Raumschiff und machen sich für den Rückflug bereit. Das Raumschiff startet daraufhin und fliegt gleich wieder zurück nach Soran. Nach der Landung werden die mitgebrachten Dinge in ein spezielles Gebäude gebracht, wo sie von Spezialisten untersucht werden. Es handelt sich dabei zwar um karasanische Technik, jedoch kennen sich einige Spezialisten auch damit aus. Das kommt daher, dass man mit anderen Völkern Beziehungen unterhält, die wiederum bereits mit karasanischer Technologie Erfahrung haben. So kann man dieses Wissen nutzen, ohne mit den Karasanern direkt zu tun zu haben.
Während die Spezialisten sich mit den mitgebrachten Dingen beschäftigen, macht Akis den Vorschlag, den tarisianischen Besuchern noch ein wenig von Soran zu zeigen. Diese sind einverstanden und begeben sich daraufhin mit Akis zu einem kleineren Fluggerät, das ganz in der Nähe bereitsteht. Nachdem alle eingestiegen sind, geht es auch gleich los. Sie fliegen weit hinaus vom Zentrum in eine weit abgelegene Gegend. Von oben lässt sich bereits die wunderschöne Landschaft am Boden erkennen.
Einige Zeit später setzt das Fluggerät zur Landung an. Die Passagiere steigen aus und sind überwältigt von der herrlichen Umgebung. Diese paradiesisch gestalteten Landschaften in Verbindung mit komfortabler Hochtechnologie bilden eine ausgewogene Symbiose. Eine wirklich wunderbare Welt, welche die Soraner sich hier geschaffen haben. So führt Akis die Besucher ein Stück herum und führt sie dann zu einem Platz, wo es verschiedene Möglichkeiten gibt, den Tag zu genießen. Dieses wird auch gerne angenommen und ist für die Tarisianer eine willkommene Abwechslung. Selbst die Einheimischen scheinen sich nicht an ihnen zu stören und schenken ihnen kaum Beachtung. Sie haben womöglich schon öfter mit Fremden aus einer anderen Welt zu tun gehabt. Auch Sotani ist von dieser Welt angetan und könnte sich so etwas auf Taris vorstellen. Doch bis dahin wird noch viel Zeit vergehen müssen, bis Taris sich auf diesem hohen Niveau befindet. Mit der Hilfe der Soraner könnte das allerdings beschleunigt werden.
Einige Zeit später begeben sich alle gemeinsam wieder zurück zu ihrem Fluggerät. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen haben, hebt die Maschine ab und fliegt zurück ins Zentrum. Nach der Landung steigen die Tarisianer aus und bedanken sich bei Akis für dieses Erlebnis. Danach begeben sie sich in ihr Raumschiff und setzen sich erst einmal alle zusammen, um über den heutigen Tag zu reden. Danach ziehen sich alle zurück, um sich auszuruhen.
Ein paar abwechslungsreiche Tage vergehen, als plötzlich Akis mit der Nachricht kommt, dass es neue Erkenntnisse geben soll. So bittet er die tarisianische Mannschaft ihm zu folgen, damit er ihnen die neuen Informationen geben kann. So begeben sich alle in ein nahe gelegenes Gebäude, wo sie bereits von einigen Wissenschaftlern erwartet werden. Diese haben in den ausgebauten Geräten des karasanischen Raumschiffes noch brauchbare Daten gefunden, die für die tarisianischen Besucher sicherlich interessant wären. Außerdem hat man sich noch mit befreundeten Völkern darüber ausgetauscht, um nähere Informationen darüber zu bekommen. Man möchte ihnen dieses Wissen nicht vorenthalten und sie versuchen aufzuklären, was da passiert. Dann beginnt einer der Wissenschaftler zu erzählen und alle Anwesenden hören ihm dabei gespannt zu.
Nach den Aufzeichnungen besuchten die Karasaner schon vor sehr langer Zeit Taris. Dabei trafen sie auf die Tarisianer, die damals noch sehr primitiv waren. Etwas später begannen sie damit, die Tarisianer zu beobachten und ihre Entwicklung zu beeinflussen, um diese in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Für sie war das vermutlich wie ein großes Experiment. Doch damit nicht genug. Sobald die Entwicklung nicht so verlief, wie es sich die Karasaner vorgestellt hatten, sorgten sie dafür, dass die Zivilisation zusammenbrach. Dann fing das ganze Spiel von vorne an. Und das scheint auch heute noch so zu sein. Deswegen wollen sie wahrscheinlich auch keine Fremden auf Taris, die das Ganze beeinflussen könnten.
Für eine Weile herrscht eine angespannte Stille. Die Tarisianer schauen sich fassungslos an. Sie fragen sich, ob das wirklich sein kann. Dann berichtet ein weiterer Wissenschaftler, dass in den ausgewerteten Aufzeichnungen eine interessante Nachricht gefunden wurde, die das karasaanische Raumschiff relativ spät noch bekommen haben muss. Darin wird von einer letzten Stufe berichtet, die eingeleitet werden soll. Nach einigem Überlegen, was das bedeuten könnte, ist man zu der Auffassung gekommen, dass die Karasaner möglicherweise die Entwicklung der Tarisianer wieder zurückdrehen wollen. Das würde bedeuten, dass dessen Zivilisation erneut zusammenbrechen würde. Vielleicht war das Entkommen mit dem neuen schnellen Raumschiff der ausschlaggebende Grund. Die Tarisianer könnten damit mit anderen Völkern in anderen Sonnensystemen in Kontakt treten, was die Karasaner natürlich unbedingt vermeiden wollen. Auch die Technik würde weiterhin Fortschritte machen, sodass die Karasaner ihre Kontrolle über die Tarisianer mit der Zeit verlieren könnten. Doch der wahre Grund, um was es sich in der letzten Stufe wirklich handelt und warum sie eingeleitet werden soll, bleibt dennoch unbeantwortet.
Die Tarisianer müssen mit diesen Neuigkeiten erst einmal zurecht kommen. Sie unterhalten sich mit den anwesenden Soranern, um das Ganze zu verstehen.
Nachdem die Tarisianer sich mit der Situation soweit abgefunden haben, stellt sich die Frage, was man nun unternehmen soll. Normalerweise müsste die tarisianische Mannschaft die Heimreise antreten und nachsehen, was gerade auf Taris passiert. Falls die Gesellschaft dort am Zusammenbrechen wäre, müsste man die Leute darüber aufklären, was dahintersteckt. Vielleicht könnte man den Prozess dadurch aufhalten. Doch wird man ihnen auf Taris die Geschichte überhaupt glauben? Wenn nicht, wäre der Zusammenbruch unaufhaltbar. Vielleicht könnte man dieser Geschichte mehr Glauben schenken, wenn einige Soraner sie begleiten würden. Es wäre ein Beweis dafür, dass es dort draußen eine Zukunft geben kann. Dann wird das Treffen beendet und alle Anwesenden ziehen sich zurück. Die Tarisianer und die Soraner wollen sich vorerst einmal getrennt voneinander beraten, wie sie weiter vorgehen wollen.
Am nächsten Tag setzt man sich erneut zusammen und berät über das weitere Vorgehen. Man kommt letztendlich zu der Entscheidung, dass die Tarisianer mit ihrem Raumschiff zurückfliegen, um sich ein Bild von der Lage auf Taris zu machen. Sie werden jedoch von einem Raumschiff der Soraner begleitet. Die begleitenden Soraner sollen die tarisianischen Rückkehrer bei ihrer Mission unterstützen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass die Rückkehrer sofort von den Karasanern abgefangen werden. Deshalb hat man geplant, dass beide Raumschiffe, bevor sie in das Sonnensystem von Taris eintreten, eng beisammen fliegen. Währenddessen soll mit einer Raumfähre die tarisianische Mannschaft zum soratischen Raumschiff gebracht werden. Nachdem dann das tarisianische Raumschiff verlassen ist, soll dieses mittels Fernsteuerung weiterfliegen. Die Karasaner werden sicherlich irgendwann auftauchen, um den Eindringling abzufangen. Erst dann werden sich die Raumschiffe trennen. Das soranische Raumschiff wird dann versuchen, so schnell wie möglich Taris zu erreichen. Sotani soll dann die Weltraumbehörde auf Taris kurz vor ihrer Ankunft informieren, dass sie auf die Rückkehr vorbereitet sind.
Nachdem der Rückflug geklärt ist, werden noch einige Einzelheiten besprochen, bevor sich alle wieder bis zum nächsten Tag zurückziehen. Sotani und seine Begleiter sind gespannt, wie sich Taris in der Zwischenzeit verändert haben wird. Da sie jetzt schon eine lange Zeit weg sind, kann keiner wissen, was sie dort erwarten wird.
Am nächsten Tag beginnen die ersten Arbeiten für das Vorhaben. Während das soranische Raumschiff für diese Mission nicht verändert werden muss, sind am tarisianischen Raumschiff weitreichende Änderungen erforderlich. Dabei werden alle Arbeiten gleichzeitig in Angriff genommen. Die Soraner führen aufgrund ihrer überlegenen Technologie die Hauptarbeiten aus, während die tarisianische Besatzung sie durch ihre Kenntnisse über das Raumschiff unterstützt. So wird zum einen eine Luke zum Ankoppeln der soranischen Raumfähre eingebaut. Gleichzeitig sind andere damit beschäftigt, eine Fernsteuerung einzurichten, um das Raumschiff von außerhalb zu kontrollieren. Währenddessen wird noch ein zusätzlicher Hilfsantrieb an das Raumschiff montiert, damit es unterwegs mit dem soranischen Raumschiff mithalten kann. Es ist somit noch einiges zu tun, bevor die Heimreise losgehen kann.
Nachdem einige Zeit vergangen ist, sind die Arbeiten beendet. Das tarisianischen Raumschiffes hebt das erste Mal nach dem abgeschlossenen Umbau ab. Jetzt muss noch getestet werden, ob auch alles funktioniert. Eine Raumfähre koppelt kurz an das Raumschiff an und entfernt sich wieder. Danach übernimmt die Fernsteuerung für eine Weile die Kontrolle über das Raumschiff. Anschließend wird der Hilfsantrieb kurzfristig aktiviert, um die Funktion zu testen. Die übrigen Systeme scheinen auch noch alle in Ordnung zu sein. So sind nach der Landung alle zufrieden mit dem Ergebnis und dem Rückflug steht nichtsmehr im Wege.
Der Rückflug
Es ist soweit. Beide Raumschiffe sind für den Flug nach Taris vorbereitet und startbereit. Für die Tarisianer ist es der Rückflug in ihre Heimat. Für die Soraner allerdings ein Abenteuer in eine für sie fremde Welt. So versammeln sich die beiden Mannschaften noch ein letztes Mal zu einem gemeinsamen Essen. Danach begeben sie sich zu ihren Raumschiffen, wo sie bereits zur Verabschiedung erwartet werden. Anschließend begeben sich die Besatzungen in ihr Raumschiff und machen sich für den Abflug startklar. Kurze Zeit später heben die beiden Raumschiffe nacheinander ab und fliegen davon.
Die tarisianische Mannschaft wusste zwar schon vorher, dass die bevorstehende Rückkehr schwierig werden würde, doch mit all dem jetzigen Wissen wird die Ankunft noch ungewisser. Man weiß nicht, wie sich die tarisianische Gesellschaft daheim verändert hat und ob die Rückkehrer überhaupt willkommen sein werden. Auf jeder Fall werden die Karasaner auf sie warten, um sie abzufangen. Würden sie nicht zurückkehren, wäre für die Tarisianer auf Taris das Schicksal der Besatzung ungewiss. Wenn sie allerdings zurückkommen und von ihrem Abenteuer erzählen, wüssten alle Bewohner Bescheid, dass es da draußen noch mehr gibt. Das würden die Karasaner auf jeden Fall versuchen zu verhindern. Es sei denn, sie lassen die tarisianische Zivilisation untergehen. Wenn alles zusammenbrechen würde, gäbe es auch keine Möglichkeit mehr, fremde Welten zu besuchen. So wäre es durchaus möglich, dass sie in diese Phase hineingeraten, was natürlich absolut katastrophal wäre.
Gleichzeitig machen sich die Soraner Gedanken, was sie in dieser anderen Welt erwarten wird. Auch müssen sie sich auf die atmosphärischen Bedingungen auf Taris einstellen. Auch stellt sich ihnen die Frage, wie sie von den Tarisianern aufgenommen werden. Da es dort eine andere Kultur gibt und eine andere Gesellschaftsordnung herrscht, ist die Reaktion der Bewohner schlecht einzuschätzen. Sie hoffen dennoch, dass alles positiv verläuft, da sie in Begleitung der tarisianischen Rückkehrer sind.
Der Flug verläuft bisher wie geplant. Noch ist kein fremdes Raumschiff aufgetaucht, das sie womöglich aufhalten wollte. Sie haben jedoch auch noch ein ganzes Stück vor sich. Es kann somit noch viel passieren. Je näher sie ihrem Ziel kommen, desto mehr wächst die Anspannung auf das, was sie dort wohl erwarten wird. So besprechen die beiden Mannschaften noch einmal genau ihr Vorgehen und wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten wollen. Dann können sie nur noch hoffen, dass alles gut geht.
Nach einer langen Reise nähern sich die beiden Raumschiffe dem tarisianischen Sonnensystem. Nun wird es Zeit, dass die beiden Raumschiffe eng beieinander bleiben. Dann geht man daran, die tarisianische Besatzung mit der soranischen Raumfähre zu dessen Raumschiff zu bringen. Nachdem auch das abgeschlossen ist, fliegt nun das tarisianischen Raumschiff ferngesteuert vom soranischen Raumschiff aus weiter. Da nun auch diese Vorbereitungen für die Schlussphase abgeschlossen sind und sie ihrem Ziel immer näher kommen, müssen sie verstärkt nach karasanischen Raumschiffen Ausschau halten. Jedes Besatzungsmitglied weiß genau, was in einer solchen Situation zu tun wäre. So warten alle gespannt auf den entscheidenden Moment, der sicherlich irgendwann eintreten wird.
Plötzlich meldet der Computer ein fremdes Objekt, das sich dem Raumschiff nähert. Sogleich denkt man natürlich an ein Raumschiff der Karasaner und die Besatzung nimmt umgehend ihren Platz ein. Jeder weiß, wie er sich zu verhalten hat und was zu tun ist. Kurze Zeit später bestätigt der Computer, dass es sich um ein karasanisches Raumschiff handelt. Die Anspannung im soranischen Raumschiff wächst. Jetzt muss alles funktionieren.
Während sich das karasanische Raumschiff immer weiter nähert, wartet die Besatzung auf den richtigen Moment. Nachdem das karasanische Raumschiff nahe genug ist, wird das tarisianische Raumschiff beschleunigt und auf Kollisionskurs gebracht. Gleichzeitig fliegt das soranische Raumschiff mit maximaler Beschleunigung davon. Es nimmt dabei direkten Kurs nach Taris. Während sich die Karasaner um das ihnen entgegenkommende Raumschiff kümmern müssen, das vom soranischen Raumschiff aus gesteuert wird, nähert sich dieses allmählich seinem Ziel.
Während die Karasaner dem tarisianischen Raumschiff ausweichen, steuert dieses den äußersten Planeten an. Die Karasaner sind von der Situation so überrascht worden, dass sie erst eine Entscheidung treffen müssen, was sie tun sollen. Somit hat das soranische Raumschiff Zeit gewonnen und erreicht kurze Zeit später Taris. Sotani nimmt sofort Kontakt mit der Raumfahrtbehörde auf und meldet ihre Rückkehr mit einem soranischen Raumschiff, sodass diese darauf vorbereitet sind. Nachdem sie den Raumflughafen erreicht haben, setzen sie auch gleich zur Landung an und werden dabei in einen riesigen Hangar geleitet, sodass das Raumschiff nicht so leicht entdeckt werden kann.
Endlich angekommen, verlassen zuerst die Tarisianer das Raumschiff. Nachdem sie von einer kleinen Gruppe empfangen wurden, die von Matuno angeführt wird, erscheinen auch die Soraner, die sich allerdings auch erst an die neuen atmosphärischen Bedingungen gewöhnen müssen. Neugierig werden sie von der Gruppe Tarisianer betrachtet. Es gibt nämlich uralte Aufzeichnungen, in denen von fremden Wesen berichtet wird, die schon einmal auf Taris waren. Jedoch kann niemand bestätigen, ob diese Berichte wahr sind. Doch nun sieht die Sache ganz anders aus. Die fremden Wesen und ihr fremdartiges Raumschiff bestätigen nun, dass es da draußen doch noch mehr Dinge zu entdecken gibt.
Inzwischen sind noch mehr Tarisianer hinzugekommen, um bei diesem Ereignis dabei zu sein und die Fremden zu begrüßen. Die Soraner sind indessen erst einmal froh, dass sie so positiv empfangen werden. Das hätte auch ganz anders ausgehen können. So werden sie auch gleich gebeten mitzukommen, damit man sich erst einmal in Ruhe unterhalten kann.
Währenddessen kommt plötzlich eine Meldung, dass ein anderes fremdes Raumschiff gesichtet wurde. Es flog gerade in relativ niedriger Geschwindigkeit über den Raumflughafen. Sofort vermuten die Rückkehrer, dass die Karasaner nach ihnen auf der Suche sind. Es war doch eine gute Entscheidung, das Raumschiff in einen Hangar zu stellen, damit man es von oben nicht sehen kann. Dass jedoch die Karasaner plötzlich für jedermann sichtbar auftauchen, ist beunruhigend. Es bleibt die Frage, wie weit sie gehen. Werden sie die Suche irgendwann abbrechen oder sogar noch ausweiten, bis sie das soranische Raumschiff gefunden haben?
Sotani macht sich Vorwürfe, ob er Taris mit der Rückkehr möglicherweise in Gefahr gebracht hat. Er denkt jedoch, dass die Tarisianer von dem neu erlangten Wissen über die Karasaner informiert werden müssen. So war es doch notwendig zurückzukehren, egal was sie hier vorfinden würden. Er weiß jedoch auch, dass die Karasaner den Tarisianern immer überlegen sein werden und es nicht zulassen, dass sich dies ändert. So könnten die Karasaner zwar nichts unversucht lassen, das soranische Raumschiff mit ihrer Besatzung zu finden, jedoch würden sie in dem Fall so stark auffallen, dass es bei den Tarisianern Spuren hinterlassen würde. Das wäre bestimmt nicht im Sinne der eher zurückhaltenden und eigentlich im Hintergrund agierenden Karasaner.
Die Gespräche zwischen den Rückkehrern, den soranischen Gästen und den übrigen Anwesenden gehen indessen weiter und vertiefen ihre Unterhaltung. Interessant ist vor allem für die Rückkehrer, was sich seit ihrem Abflug so alles verändert hat. Matuno beginnt somit, die wichtigsten Ereignisse zu erzählen. Es sieht allerdings nicht danach aus, als ob die Gesellschaft sich negativ verändert hätte, worüber natürlich alle erleichtert sind. Auch die Beeinflussung durch die Karasaner kommt dabei zur Sprache, was im ersten Moment für ungläubige Verwunderung unter den tarisianischen Anwesenden sorgt. Sie können es sich kaum vorstellen, dass so etwas überhaupt möglich wäre. Doch damit haben die Rückkehrer gerechnet und verweisen auf die Funde auf den Monden und Nachbarplaneten hin. Es könnte durchaus sein, dass es schon vorher eine höhere Zivilisation gab, die irgendwann zerfallen ist.
Unterdessen werden von überall her karasanische Raumschiffe gemeldet, die vermutlich immer noch das soranische Raumschiff suchen. Matuno äußerst sich dazu, dass alle Tarisianer angehalten sind, sich ruhig zu verhalten. Es wird nichts dagegen unternommen, solange keine Gefahr von dieser Aktion ausgeht.
Nach einer Weile ziehen sich die Soraner in ihr Raumschiff zurück, während die tarisianischen Rückkehrer in ihre alten Wohnungen zurückkehren. Am nächsten Tag treffen sich alle wieder im Raumflughafen. Matuno lädt die Soraner ein, sich die Umgebung anzuschauen, um einen ersten Eindruck vom Leben auf Taris zu bekommen. So zeigt er ihnen die Stadt und das angrenzende Umland. Dabei immer bedacht, dass kein karasanisches Raumschiff die fremden Besucher entdeckt. Nachdem sie zurückgekehrt sind, bedanken sie sich bei Matuno und begeben sich wieder in ihr Raumschiff. Sotani, der auch dabei war, geht noch kurz zu Akis, der gerade einsteigen will. Er fragt ihn, wie es ihm gefallen hat und was er von der hiesigen Gesellschaft so hält. Akis schaut ihn mit einem etwas lustlosen Ausdruck an und antwortet ihm, dass es hier einfach anders wäre. Dann geht er weiter und verschwindet im Raumschiff. Sotani braucht nichts mehr dazu zu sagen, denn er versteht ihn.
Am nächsten Tag ist noch ein weiterer Ausflug geplant. Dieses Mal geht es in ein weiter entferntes Erholungsgebiet mit einem angrenzenden Vergnügungspark. So sollen die Soraner auch diese Seite kennenlernen. Als sie am Abend wieder zurück sind, geht Sotani erneut zu Akis und fragt ihn dieselbe Frage wie zuvor. Aber auch die Antwort ist dieselbe.
Einen Tag später beginnen Tarisianer und Soraner, sich untereinander auszutauschen. Es werden dabei die unterschiedlichsten Themen angesprochen. Vor allem die Tarisianer erhoffen sich dadurch ein schnelles Weiterkommen in der Technik. Die Wissenschaft würde plötzlich einen großen Sprung machen. So könnten sie es vielleicht eines Tages mit den Karasaner aufnehmen, um weiter ins Weltall vorzustoßen.
Am Tag darauf geht der Wissensaustausch weiter und vor allem die Tarisianer zeigen großes Interesse an den neuen Informationen. Wieder einen Tag später will man bereits versuchen, einige dieser neuen Erkenntnisse zu nutzen und sie in die Tat umsetzen. Doch die Tarisianer scheinen nicht ganz bei der Sache zu sein, sodass die Soraner etwas überrascht darüber sind. Sie vermuten, dass die tarisianischen Wissenschaftler möglicherweise etwas überfordert sind über diese neuen Erkenntnisse, so dass sie vorschlagen, einen Tag Pause einzulegen.
Zwei Tage später treffen sich die Wissenschaftler erneut. Doch die Tarisianer erscheinen teilnahmslos und desinteressiert. Es fällt ihnen schwer, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die Soraner haben dadurch Schwierigkeiten, ihre vorgenommenen Aufgaben umzusetzen. Am darauffolgenden Tag ist es sogar schon soweit, dass die tarisianischen Wissenschaftler überhaupt nicht erst erscheinen.
Die Soraner wenden sich an Akis, um mit ihm über das ungewöhnliche Verhalten der einheimischen Wissenschaftler zu reden. Dieser wendet sich daraufhin an Sotani, der bereits Veränderungen an sich selbst bemerkt hat. Eine gewisse Antriebslosigkeit und fehlende Konzentration. Er hat allerdings diese Verhaltensänderungen auch bei vielen anderen Leuten schon bemerkt. Deswegen vermutet er, dass da gerade irgendetwas passiert.
Sotani und Akis wenden sich daraufhin an Matuno. Auch dieser scheint jedoch nicht mehr derselbe zu sein. Als Sotani ihn auf diese außergewöhnliche Situation anspricht, reagiert er mit einer gewissen Gleichgültigkeit und nimmt die Sache nicht so ernst. Da bemerkt Sotani, dass die Lage ernst ist. Er begibt sich mit Akis in die Stadt, um zu sehen, wie die Lage dort ist. Und tatsächlich hat sich das gesellschaftliche Leben doch schon etwas verändert. Die Leute verhalten sich außergewöhnlich antriebslos in der eher hektisch zugehenden Stadt. Sie strahlen auch eine gewisse Gleichgültigkeit aus, welche dem gesellschaftlichen Leben den letzten Schwung zu nehmen scheint. Wenn sich dieses Verhalten auf das Zusammenleben und die Wirtschaftsleistung auswirkt, kann das einen negativen Effekt für die ganze Gesellschaft haben. Wenn es noch schlimmer wird, könnte sogar die gesamte moderne Zivilisation dadurch in Gefahr sein. Dann würde das eintreffen, was man schon befürchtet hat, dass so etwas passieren könnte.
Sotani und Akis sind wieder zurück im Raumflughafen. Während Akis in sein Raumschiff steigt, geht Sotani nach Hause. Dort informiert er sich in den Medien über das aktuelle Geschehen in den Nachrichten. Die Berichterstattung lässt auch schon zu wünschen übrig und gibt ein unklares Bild mit wenig Informationswert. Sotani gefällt die Sache überhaupt nicht und ist gespannt, wie es weitergeht.
Am darauffolgenden Tag erscheint Sotani in der Raumfahrtbehörde. Die Situation dort ist schon sehr besorgniserregend. Die Mitarbeiter dort haben keinerlei Motivation und machen nur das Allernötigste. Sotani sucht Matuno auf und spricht ihn nochmals auf diese Situation an. Dieser empfindet das allerdings als normal und wundert sich über die Aufregung. Sotani fragt sich daraufhin, was er hier eigentlich noch soll und begibt sich erneut in die Stadt. Doch selbst das erweist sich als nicht mehr so einfach, da selbst die öffentlichen Verkehrsmittel bereits unregelmäßig fahren. Als er dann endlich doch noch dort angekommen ist und all die Leute sieht, wird ihm bewusst, wie auch er sich inzwischen verändert hat. Er bemerkt an sich auf einmal selber eine gewisse Gleichgültigkeit und bekommt langsam Angst, sich daran zu gewöhnen. Er erkennt, dass der ganze Ablauf des öffentlichen Lebens langsam aus dem Ruder läuft.
Sotani versucht sich an die Medien zu wenden und kontaktiert die entsprechenden Verantwortlichen. Doch als diese seine Geschichte hören, finden sie das Ganze so lächerlich, dass sie das Gespräch sofort beenden. Egal wen er darauf anspricht, es nimmt ihn keiner ernst. Er rennt gegen eine Mauer der Ablehnung.
Nachdem Sotani ein paar Sachen besorgt hat, entschließt er sich noch kurz Essen zu gehen, bevor er wieder zurückfährt. Er bestellt sich etwas und setzt sich hin. Während er auf sein Essen wartet, schaut er sich um und erkennt einen alten Bekannten an einem anderen Tisch sitzen. Sotani steht auf und setzt sich zu ihm. Sie beginnen sich miteinander zu unterhalten und Sotani spricht natürlich auch das Thema an, das ihn im Moment am meisten bewegt. Sein Gegenüber hat natürlich auch bemerkt, dass sich alles plötzlich zu verändern scheint. Doch irgendwie hätte er sich daran gewöhnt und würde alles ein wenig lockerer sehen. Er meint, dass es so vielleicht besser sei. Normalerweise müsste er wieder ins Geschäft, doch das hätte noch Zeit. So genau würde das sowieso niemand mehr nehmen. In diesem Moment ist für Sotani klar, dass das gesellschaftliche Leben zusammenbrechen wird.
Nach dem Essen, das auch schon einmal besser war, macht sich Sotani auf den Rückweg. Als er zu Hause angekommen ist, macht er es sich bequem und schaut sich die Nachrichten an. Diese sind noch dürftiger als am Tag zuvor. Die ganze Berichterstattung wirkt irgendwie oberflächlich und wenig interessant. Auch da scheint das Interesse an neuen Informationen merklich nachzulassen. Sotani ist klar, dass irgendetwas getan werden muss, um zu retten was noch zu retten ist, bevor es zu spät ist.
Am nächsten Morgen kontaktiert er alle früheren Besatzungsmitglieder, die mit ihm nach Soran geflogen sind. Er spricht das aktuelle Thema an und würde sich deswegen gerne mit ihnen treffen. Und tatsächlich sagen sie allesamt zu, da ihnen diese Veränderung auch schon aufgefallen ist. So kommt es bereits zwei Tage später zu einem großen Wiedersehen, das jedoch unter keinen guten Vorzeichen stattfindet.
Die ganze frühere Mannschaft trifft sich zuerst zum Essen in der Stadt. Danach geht es zur Raumfahrtbehörde, um noch einmal mit Matuno zu sprechen. Unterwegs nehmen sie noch Akis zur Unterstützung mit. Als sie dort ankommen, suchen sie Matuno seinem Büro auf. Dort sitzt er und starrt vor sich hin. Sie bitten ihn zu folgen, um mit ihnen zu sprechen. Widerwillig steht Matuno auf und folgt der Gruppe in einen größeren Saal. Dort wird noch einmal von den Karasanern erzählt und dass sie die Tarisianer beeinflussen können. Und es sieht so aus, dass dies gerade im negativen Sinn passiert. Das könnte böse Folgen haben. Alles könnte dadurch zusammenbrechen und das Ende dieser Zivilisation einleiten. Es wäre also höchste Zeit zu handeln.
Matuno schaut nur ungläubig auf die Anwesenden und weiß scheinbar nicht, was er davon halten soll. Er macht den Eindruck, als ob er überhaupt kein Interesse zeigt. Er scheint mit seinem Leben, so wie es im Moment ist, zufrieden zu sein. Alle Bemühungen, ihn zur Vernunft zu bringen, scheitern. Aber auch Sotani und der Rest der alten Mannschaft verfallen immer mehr dieser Gleichgültigkeit, sodass sie langsam aufzugeben scheinen, sich dagegen zu wehren. Sie haben erkannt, dass sie so nicht weiterkommen.
Enttäuscht verlassen die Rückkehrer die Raumfahrtbehörde und begeben sich zum angrenzenden Raumflughafen. Dort verabreden sie sich mit Akis und seiner Mannschaft. Sotani fragt zuallererst Akis, was man jetzt noch machen könnte, um das Ganze aufzuhalten. Doch Akis antwortet mit einfachen Worten, dass es bereits zu spät sei. Diese Antwort ist für Sotani ein Schock. Er hat große Erwartungen an Akis und die Soraner an sich gesetzt. Doch diese Nachricht lässt alles zusammenbrechen.
Gemeinsam gehen sie zu einem nahe gelegenen Park, um darüber zu reden, wie es jetzt weitergehen soll. Alle sind sich einig, dass die Gesellschaft hier keine Zukunft mehr haben wird. Voraussichtlich wird alles zusammenbrechen, um dann wieder neu aufzuerstehen, so wie es vielleicht schon einmal oder sogar mehrmals passiert ist. Dieser Prozess wird jedoch sehr lange dauern und Taris wird nie mehr so sein wie zuvor. So stellt sich für Sotani und seine ehemaligen Begleiter die Frage, wie ihr Leben in naher Zukunft hier aussehen wird. Sie werden genauso gleichgültig und emotionslos werden wie alle anderen auch. Das Leben wird chaotisch werden und der Wohlstand verschwindet. Irgendwann geht es nur noch ums reine Überleben in einer Welt, die in Trümmern liegt. Nur wenige werden das überstehen und letztendlich ein komplett neues Leben aufbauen müssen. Es wird eine neue Gesellschaft geben, die sich immer weiterentwickeln wird, bis eine neue Zivilisation entstanden ist. Wie diese dann letztendlich aussieht, das wird sich zeigen.
Die Rückkehrer machen sich bei diesen düsteren Aussichten Gedanken, wie ihr Leben wohl in naher Zukunft aussehen wird. Sie werden diesen allmählichen Zerfall der Gesellschaft selber miterleben müssen, ohne etwas dagegen tun zu können. Es werden schwierige Zeiten auf sie zukommen. Somit ist die gesamte Freude auf die Rückkehr zerstört.
Akis erkennt bei seinen tarisianischen Freunden die Betrübtheit. Daraufhin widmet er sich seiner Besatzung und beginnt, sich mit ihnen in ihrer Sprache zu unterhalten. Dann widmet er sich wieder Sotani und erklärt ihm, dass sie bereit wären, die alte tarisianische Mannschaft wieder mit nach Sotani zu nehmen. Sie wollen ihnen damit das Schicksal hier auf Taris ersparen. Während die tarisianische Mannschaft dieses Angebot positiv aufnimmt, beginnt Sotani darüber nachzudenken. Was wird aus ihnen werden, wenn sie auf Soran sind? Diese Frage stellt er auch gleich Akis. Dieser schlägt ihm vor, dass man für sie vorerst einen Platz suchen könnte, an dem sie für sich sein könnten. Natürlich würde man sie beim Eingewöhnen in ihrer neuen Welt unterstützen. Aber sie könnten sich auch frei bewegen und so die Soraner und ihre Lebensweise näher kennenlernen. Sotani denkt, dass dies vielleicht doch die bessere Alternative wäre, die auch Chancen für einen Neuanfang außerhalb von Taris bietet.
Während die Soraner ihr Raumschiff für den Rückflug vorbereiten, gehen die tarisianischen Rückkehrer nach Hause, um alles für einen endgültigen Abschied klar zu machen. Nur das Allerwichtigste wird für die wahrscheinlich letzte große Reise eingepackt. Sotani besucht zwischenzeitlich noch einmal Matuno, um ihn über das Vorhaben zu unterrichten. Dieser ist jedoch jetzt schon ein gebrochener Mann, der nichts davon versteht, was Sotani ihm erzählt. Dann treffen sich alle fünf Tage später wieder im Raumflughafen und begeben sich zum soranischen Raumschiff. Dort sind die Soraner gerade dabei, das Raumschiff startklar zu machen. Alle nehmen wieder ihren Platz ein, den sie bei ihrer Ankunft eingenommen haben. Dann geht es auch schon los. Das soranische Raumschiff begibt sich auf den Weg nach Hause.
Die Soraner müssen jedoch auf der Hut vor der Karasanern sein, die ja bekanntlich wissen, dass sich ein soranischen Raumschiff hier befindet. So haben die Soraner während ihres Aufenthaltes auf Taris etwas einfallen lassen, um die Karasaner abzulenken, die sicherlich nur darauf warten, bis ein fremdes Raumschiff Taris verlässt. So gelingt es ihnen tatsächlich, das Sonnensystem zu verlassen und mit maximaler Geschwindigkeit das soranische Sonnensystem anzufliegen.
Nach einer weiteren langen Reise erreicht das soranische Raumschiff das heimische Sonnensystem. Es steuert direkt auf Soran zu, wo es einige Zeit später landet. Alle sind froh, nach diesem langen Flug endlich wieder zurück zu sein. Die Besatzung verlässt das Raumschiff und wird von einer Gruppe Soranern empfangen. Diese sind über die Situation auf Taris bereits informiert. So erklären sie den zurückgekehrten Tarisianern, dass bereits einige Vorbereitungen für dessen Rückkehr getroffen worden seien.
Doch zuerst einmal begeben sich alle zu einem gemeinsamen Essen. Dabei wird darüber gesprochen, wie die Situation auf Taris im Moment ist, damit jeder sich noch einmal ein Bild von der Lage dort machen kann. Danach werden die Tarisianer abgeholt und zu einem in der Nähe bereitstehenden kleineren Raumschiff gebracht, wo bereits Akis auf sie wartet. Nachdem die Tarisianer umgestiegen sind, hebt das Raumschiff auch schon ab und fliegt mit ihnen davon.
Kurze Zeit später erreichen sie einen dieser kleinen Monde, die um Soran kreisen. Er sieht aus, als ob er bewohnbar wäre. Als das Raumschiff zur Landung ansetzt, können die Tarisianer nicht glauben, was sie dort unten sehen. Dort steht ihr Raumschiff, mit dem sie damals von Taris nach Soran geflogen sind. Alle vermuteten, dass es von den Karasanern zerstört wurde. Doch Akis erklärt ihnen, dass das Raumschiff zwar auf das karasanische Raumschiff zusteuerte, jedoch nicht zerstört wurde. Durch die plötzliche Beschleunigung wichen die Karasaner aus und das Raumschiff flog direkt wieder zurück Richtung Soran. Die Karasaner konzentrierten sich danach dem soranischen Raumschiff, dass auf Taris zusteuerte und somit wichtiger war.
Nachdem sie gelandet sind, steigen die Tarisaner aus und sehen inmitten einer herrlichen Landschaft ihr Raumschiff stehen. Akis folgt ihnen zu ihrem Raumschiff und erklärt, dass alles noch in Ordnung wäre. Energie und Lebensmittel wären genug vorhanden. Über die nachträglich eingebaute Kommunikationsanlage könnten sie sich jederzeit melden. Es wären noch weitere Bewohner auf diesem Mond, die sie jederzeit um Hilfe bitten könnten. Diese wurden bereits darüber informiert. Außerdem wird regelmäßig ein Raumschiff vorbeikommen, um sie zu versorgen. Sie würden auch von Fachleuten Unterstützung bekommen, damit sie hier weitgehend selbstständig leben können. So könnten sie sich hier allmählich ein neues Zuhause aufbauen.
Nachdem Akis wenig später zu seinem Raumschiff zurückgekehrt ist, fliegt er davon. Die Tarisianer haben zwar vorerst alles Notwendige, trotzdem sind sie bereits teilweise auf sich allein gestellt, in dieser für sie fremden Welt. Doch das gehört zum Überleben dazu.
Die Nacht bricht über den Mond herein. Sotani sitzt draußen vor dem Raumschiff und sieht Soran am Horizont aufgehen. Ein imposanter Anblick von diesem Mond aus. Sotani wird soeben erst richtig bewusst, dass das hier seine neue Heimat ist. Hier wird er vermutlich den Rest seines Lebens verbringen. Wenn es nachfolgende Generationen geben würde, könnten sie vielleicht eines Tages nach Taris zurückkehren und den dortigen Bewohnern diese Geschichte erzählen. Einige würden sie vielleicht glauben, andere wiederum sichtlich nicht. Doch war das nicht schon einmal so? Der Kreis würde sich erneut schließen.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.05.2026.
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