Vorwort
Auch wir Menschen unterliegen in unseren künstlich erschaffenen Zivilisationen noch immer den harten Regeln der Naturgesetze, die völlig unabhängig von unseren Entscheidungen sind.
Diese Gesetze sind unveränderlich und wirken überall in dieser Welt, egal, wo wir uns aufhalten. Wir können uns ihnen nicht entziehen und unterliegen tagtäglich ihren strengen Einflüssen.
Eine zwingende Regel in der Natur ist auch, dass alle Lebewesen Nahrung zu sich nehmen müssen, wenn sie überleben und nicht sterben wollen. Hier kommt das Konzept der Nahrungskette in der Natur zum Tragen, weil sich z. B. Tiere gegenseitig fressen müssen, was die Grundlage für die von mir erwähnte Nahrungskette bildet, die bis zur Kreatur des Homo sapiens sapiens reicht. Wir sind nichts weiter als hoch entwickelte Tiere, die mit einem Bewusstsein ausgestattet sind. Im Prinzip unterliegen auch wir dem ewigen Kreislauf von Fressen und Gefressen werden, um das Leben auf der Erde zu erhalten.
Die biologische Beziehungen zwischen Mensch und Tier zeigen außerdem, dass wir als Säugetiere und sog. Menschenaffen viel mehr zusammenhängen, als die meisten vermuten. Die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier verwischt, wenn man sich mit dem Ursprüngen der Säugetiere beschäftigt. So sind beispielsweise die Bonobos neben den Schimpansen die engsten Verwandten des Menschen, weil sie eine sehr hohe genetische Nähe zum Menschen aufweisen. Die genetische Ähnlichkeit ist äußerst bemerkenswert hoch.
In meiner kleinen Geschichte möchte ich das einmal eindringlich vermitteln.
***
Der Bär und der Fuchs
Ein Bär und ein Fuchs saßen in der untergehenden Sonne zusammen und unterhielten sich.
Der Fuchs sagte zum Bären: „Alle Tiere sind jetzt Brüder und niemand frisst mehr den anderen. Wir sind endlich soweit, dass wir uns alle auf diesem Planeten gleich behandeln. Wir leben jetzt in Frieden miteinander und tun uns gegenseitig nichts Böses mehr an. Ach mein Bruder Bär! Endlich können wir uns ohne Angst begegnen, weil du mich nicht mehr fressen musst. Ist das nicht eine ideale Welt, in der wir jetzt leben? Oder was meinst du?“
Der mächtige Bär schaute sein Gegenüber mit seltsamen Blick an, war auch sichtlich von dem angetan, was ihm Reineke Fuchs da sagte und nickte zustimmend mit seinem mächtigen, Pelz behaarten Kopf.
Doch ganz plötzlich hob er seine rechte Pranke und schlug im nächsten Moment den Fuchs tot. Dann fraß er ihn genüsslich auf, weil er endlich seinen Hunger stillen konnte, der ihn schon die ganze Zeit quälte.
Als der Bär das letzte Stück vom Fleisch des Fuchses genüsslich aufgefressen hatte, sagte er rülpsend zu sich selbst: „Friede hin und Friede her. Im Prinzip muss ich ja meinem Freund recht geben. Es sind schöne Ideale, aber wenn ich Hunger habe, dann würde ich keinem empfehlen, sich in meiner Nähe aufzuhalten.“
Was will uns diese kleine Tiergeschichte sagen? Ganz einfach!
Zwischen der harten Gesetzen der Natur bzw. der Realität dieser Welt klafft in der Tat immer ein großer Unterschied, den wir nicht übersehen sollten, weil auch wir Menschen an den unabdingbaren Naturgesetzen nicht vorbei kommen.
Trotzdem dürfen wir natürlich träumen und Visionen haben, denn Träume sind für uns wichtig. Sie geben uns Mut und Hoffnung in dieser unerbittlichen Welt.
(c)Heiwahoe

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.05.2026.
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