Die Nacht ist vom Vollmond erleuchtet, Nebel liegt über dem Strand.
Im Vordergrund stürmen die kopflosen Blackriders auf ihren schwarzen Pferden heran, die Hufe sprühen Funken.
Der vorderste Reiter hält mit seiner Fleischhakenhand eine gefesselte Gestalt — ein Schönlingsreiter, dessen silberne Rüstung im Mondlicht glimmt.
Die Peitsche des Blackriders schwingt in der Luft, während die anderen Reiter die Umgebung sichern.
Hinter ihnen rollt die schwarze Riesenkutsche, deren Türen offen stehen, bereit, das Opfer zu verschlingen.
Die Wellen schlagen gegen den Strand, und der TeufelsTornado glüht am Horizont in bläulichem Licht, als würde er die Szene beobachten.
Die Flucht der Schattenreiter
Die Blackriders preschen mit ihrer Beute über den Strand, ihre schwarzen Pferde schlagen Funken, während Nebel wie kalte Finger um ihre Hufe greift.
Der gefesselte Schönlingsreiter wird über die Schulter des Anführers geworfen, dessen kopfloser Körper dennoch zielgerichtet und unheimlich präzise agiert.
Hinter ihnen knarrt die schwarze Kutsche, deren Türen wie ein gieriges Maul offenstehen.
Die Schönlingsreiter entdecken die Entführung
Nur Sekunden später erreichen die Schönlingsreiter den Ort des Überfalls.
Die Spuren sind eindeutig: tiefe Hufabdrücke, zerrissene Seile, ein silbernes Rüstungsteil im Sand.
Der blonde Anführer kniet nieder, berührt den Boden und spürt die Restenergie der Blackriders — kalt, elektrisch, voller Schatten.
Er hebt den Kopf zum Vollmond.
„Sie sind nicht weit.“
Der TeufelsTornado reagiert
Am Horizont beginnt der Tornado erneut zu glühen.
Nicht rot.
Nicht weiß.
Nicht schwarz.
Sondern alle drei Farben gleichzeitig, als würde er die Entführung spüren.
Die Luft knistert, und ein tiefes Grollen geht durch die Insel — als wäre Mystic Island selbst wütend.
Die Verfolgung beginnt
Die Schönlingsreiter schwingen sich auf ihre Pferde.
Ihre weißen Rüstungen leuchten im Mondlicht, und die Hufe ihrer Pferde schlagen helle Funken, während sie den Spuren der Blackriders folgen.
Der Wind frischt auf, der Tornado pulsiert, und die Insel scheint sich zu verengen — als würde sie die Jäger und die Gejagten in ein unausweichliches Schicksal treiben.
Die Blackriders erreichen ihr Versteck
Tief im Wald, wo die Bäume wie schwarze Speere in den Himmel ragen, halten die Blackriders an.
Ihr Versteck ist eine alte Ruine, halb verschlungen von Wurzeln, halb von Schatten.
Die Kutsche rollt hinein, und die Türen schlagen zu.
Ein unheilvolles Leuchten dringt durch die Ritzen.
Der gefangene Schönlingsreiter ist nicht allein.
In der Dunkelheit hört er ein Flüstern.
Ein anderes Opfer?
Oder etwas viel Älteres?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.06.2026.
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13 Brains of Zombies
von Doris E. M. Bulenda
Zombies …Man kann sie erstechen, erschießen, in Brand setzen, zerstückeln, überfahren und, und, und …Meistens vergehen sie still, mit einem letzten „Gehirne …“ auf den untoten Lippen.Trotzdem – sie sind nicht endgültig totzukriegen!Immer wieder raffen sie ihre Körperteile wieder zusammen und erblicken neu das Licht der – u.a. literarischen - Welt.Und wieder ist es passiert!In dieser Anthologie mit 13 ausgewählten Zombie-Geschichten.Doch Vorsicht! Die Zombies haben dazugelernt. Sie sind nicht mehr nur die Gehirne fressenden Dumpfbacken.Und nicht alles ist so, wie es scheint …
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