Artur Hüttemann

Rückschau der Alten

Unser Jahreskalender wies auf die Pfingsttage des Jahres 2026 hin, als vier greisenhaften Alten der Familie Fresenberg namens Alexander, nachstehend kurz Alex genannt, und Anneliese, nachstehend kurz Anna genannt, sowie Gertrude, nachstehend kurz Gerti genannt und Samara, nachstehend kurz Sam genannt, sich gegenseitig im familiären Gespräch daran erinnerten, wie sie alle Vier gemeinsam, damals in Neu-Isenburg erlebt hatten, wie unmittelbar auf der Frankfurter Straße ein Uhrenfachgeschäft sein Domizil aufgeschlagen hatte, und fünf goldene Taschenuhren mit einem Zifferblatthinweis auf die Uhren produzierende Gesellschaft TELEFONBAU und NORMALZEIT mit dem weißen Symbol T&N in seinem Schaufenster ausgestellt hatte.

 

Alex kam als erster auf die Idee, sich alle Fünf der ausgestellten und damit zum Kauf angebotenen goldenen Taschenuhren des Fabrikats „A. Lange/Soene, Glashütte“ in Erinnerung an jene Zeit, in der er selbst als überaus anerkannter und erfolgreicher Außendienstmit-arbeiter des T&N-Konzerns bei der ELEKTRONIKA VAG tätig war, zu kaufen.

 

„Moment einmal“, riefen Anna sowie Gerti und Sam wie aus einem Mund,“ Alex, denkst Du auch an uns, die wir alle auch daran denken, die Taschenuhren zur Erinnerung an unsere gemeinsame Tätigkeit bei T&N käuflich zu erwerben?“

 

Mit dieser Absichtserklärung auf den Lippen, betraten die vier Neu-Isenburger das Uhrenfachgeschäft auf der Frankfurter Straße, und erfuhren von dem älteren Ladenbesitzer, dass ein Verkauf der bei ihm ausgestellten Taschen-uhren beim besten Willen nicht möglich sei, da er im Moment nur die bei ihm ausgestellten fünf Exemplare zur Verfügung habe.

 

„Wenn Ihr tatsächlich alle diese Taschenuhren erwerben wollt, dann muss ich diese erst einmal bei A. Lange/Soene, Glashütte nachbestellen.

 

habt Ihr mich verstanden?“

 

„Ja, werter Herr“, entgegneten nun Anna sowie Gerti und Sam wie aus einem Mund,“ wenn dem so ist, dann bitten wir um Ihre Nachbestellung, denn uns ist sehr gelegen, diese goldenen Taschen-uhren zur Erinnerung an unsere eigenen Wirkungsstätten bei T&N zu erwerben.“

 

Artur von Zell

©26.06.2026

 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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