Elke Müller

Amerika...

Nach einem Ruhetag, erfolgte am nächsten Morgen, die Sterne waren kaum verblasst, erneut eine Ratsversammlung. Diesmal wurden die zwei Hauptschuldigen heraus geführt. Clark Wayen und das Narbengesicht mit Namen Snape, waren die schlimmsten Verbrecher von der ganzen Bande. Deshalb sollten ihre Verbrechen besonders hart bestraft werden, bis sie ihr eigenes Todeslied sangen. Das Urteil dementsprechend, wegen extremer Verschwörung, Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Snape sollte geteert und gefedert, um später lebendig bis zum Kopf eingegraben zu werden. Für Clark Wayen wartete der Scheiterhaufen. Der Feuertod, wurde besonders wegen seine ehrlosen Skrupellosigkeit, extremen Machtbewusstsein, Eitelkeit und dem Mord an unzähligen Opfern ausgesprochen, er sollte für seine Sünden büßen. Das Urteil wurde sogleich ausgeführt. Zuerst traf es das Narbengesicht Snape. Er stand breitbeinig, ungepflegt, mit einer gewissen Brutalität in seiner Miene und einem bösen glitzern im Blick da und hörte sich die Verurteilung an. Sein Auflachen klang forciert. Dann sagt er. „ Soll das ein Witz sein?“ Seine Miene verfinsterte sich und zeigte nun seine ganze Skrupellosigkeit im Gesicht. Die Zuschauer hatten einen Kreis um die beiden Verurteilten gezogen, redeten aufgebracht, manche rufen wüste grimmige Wörter, andere laut durcheinander, manche brüllten etwas, andere diskutierten. Heika war bis jetzt ein unsichtbarer Beobachter gewesen, trat nun vor und erregte die Aufmerksamkeit der Menge. Sein Gesicht war vollkommen ausdruckslos. Heika wusste wie rücksichtslos, unberechenbar und gefährlich dieser Mann sein konnte. Packte mit geschickten Griff den protestierenden Gauner am Hemdkraken, dreht ihm seinen linken Arm auf den Rücken und mir einem Ruck in die Höhe und flüsterte ihm etwas ins Ohr, aber so, das Alle es hörten.  „ Hinter deiner Stirn arbeitet es und ich weiß, da gibt es viele teuflische Gedanken. Aber ihr wolltet es so. Es ist ziemlich traurig, nicht wahr ? Enttäuscht ? Schurken gibt es überall. Auftragsmörder, Schlepper, Dealer oder Waffenhändler, alle arbeiten jetzt nur raffinierter zusammen, da der Wunsch nach schnellen Reichtum besteht. Man will gute Prämien verdienen, weil, Geld ist Geld, egal welches Blut daran klebt. Doch Überfall bleibt Überfall und Mord ist Mord. Schon seit Jahren hat deine Bande einen schlechten Ruf. Ihr habt es verdient, habt es immer wieder herausgefordert. Und ganz sicher, keiner wird so verrückt sein, sein eigenes Todesurteil zu unterschreiben.“ Mehrere Frauen kamen hinzu. Er wurde vor der versammelter Dorfgemeinschaft sämtlicher Bekleidung beraubt, er wird weiß vor Wut, knirscht mit den Zähnen und flucht bitter. Ihm wurden die Haare abgeschnitten und ein Seil um den Hals gelegt, anschließend unter Prügel, mehrmals durch das Lager getrieben. Dies diente dazu, ihn zu entehren und lächerlich zu machen. Dann wurde er mit zähflüssigen Ahornsirup übergossen und darin gewälzt. Nun konnte jeder ihn mit Federn oder anderem bewerfen, bis er wie ein dreckiger Vogel aussah. Verspottet wurde er dann aus dem Lager vertrieben, um ihm einen gewissen Vorsprung zu geben. Dann sprangen einige Krieger auf ihre Pferde und nahmen die Verfolgung auf. Nahmen ihn erneut gefangen und gruben ihn bis zum Kinn im Boden ein. Die grausame Bestrafung und den Tod sollten die Naturelemente erledigen. Als sie zurück kamen, war auch die Zeit für Cark Wayen abgelaufen.

Das ganze Lager drängelten sich neugierig um den Gefangenen. Erschrocken und wie gelähmt, schaute er mit entsetztem Gesicht, zu den Pfahl. Mit Lederriemen band man die Hände des Banditen straff fest. Wayen wollte fliehen und wehrte sich voller Wut gegen die Fesseln. „ You too Coward.“ ( Feigling ) Mit bitterem Hohn um den Mund wandte sich Bhaki schroff ab, um sich um das Feuer zu kümmern. Plötzlich fing Cark Wayen an zu jammern und um sein Leben zu betteln. Nochmals drehte Bhaki sich zu ihm um, aber er sagte nichts, weil Worte nichts bewirkten, überflüssig waren. Aber nun trat wieder der Medizinmann an den Verurteilten heran. „ Wenn es euren Gott geben würde, warum lässt er es dann zu, das es Kriege gibt und sich Menschen immer wieder gegenseitig umbringen!“ sprach er langsam. Reichte ihm, als Zeichen der Gnade, einen roten Trank in einer Schale, zum trinken. Ein Gemisch aus gegorenen Bier, Stechapfel, Tollkirsche und Bilsenkraut ( stark hoch giftige Nachtschattengewächse) mit allerlei anderen Pflanzen und Zutaten. Als bald eine starke halluzinogene Wirkung der Drogen bei ihm einsetzte, fing ein Singen, Klappern und Trommeln der Zuschauer statt. Man begleitete Clark Wayen, der nun eine völlige Teilnahmslosigkeit zeigt, da sich die Stoffe im Körper verändern und es in kürzester Zeit eine blockierende Weiterleitung von Schmerzen und er in ein bewusstseinsverändernden Zustand fällt. Er wurde per Ketten an den Brandpfahl gebunden zum verbrennen. In einer Entfernung von einem Meter, wurde ein Halbkreis um den Brandpfahl mit frischen noch feuchtem Holz, aufgeschichtet. Danach das Feuer entfacht. Das Holz wurde Stück für Stück näher an den Verurteilten heran geschoben, damit er im Rauch bewusstlos und an Atemstillstand erstickte, bevor sein Körper verbrannte. Die Asche wurde später im Wald und Prärie verstreut.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.08.2026. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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