In ausländischen und deutschen Medien kreisen immer wieder düstere Berichte über die Haushaltskrise in Deutschland. Sie berichten davon, dass die besten Zeiten in Germany ihrem Ende entgegengehen.
Steht das Ende Deutschlands und seiner modernen Wirtschaft wirklich bevor oder ist alles nur eine perfide Angstmacherei?
Der demographische Wandel
Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Hinzu kommt noch eine geringe Geburtenzahl. Es sterben mehr Menschen in Deutschland, als nachgeboren werden. Immer mehr Frauen sind kinderlos, insbesondere in den Städten ist ihr Anteil hoch. Der wachsende Anteil an älteren Menschen stellt das deutsche Renten- und auch Pflegesystem vor großen Herausforderungen.
Darüber hinaus sinkt der Anteil der jüngeren Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter kontinuierlich, was für den Arbeitsmarkt massive Konsequenzen hat.
Man geht davon aus, dass in den nächsten kommenden zehn Jahren rund 20 Millionen Menschen aus dem Berufsleben ausscheiden, die nicht allein durch Anwerbung ausländischer Fachkräfte ersetzt werden können. Der sog. Fachkräftemangel wird sich deshalb in naher Zukunft noch weiter verschärfen.
Der Ausstieg aus der Atomernergie
Der übereilte Ausstieg aus der Atomenergie sowie eine überzogene Euphorie für Solaranlagen, ausgerechnet im sonnenarmen Deutschland, hat sich bereits heute als ein gravierender Fehler der Politik in Berlin erwiesen.
Für Deutschland steht jetzt die Stunde der Wahrheit vor der Tür.
Die berliner Politik hat die wirtschaftliche Lage in diesem Land noch weiter verschlimmert, was auch für die Aufnahme neuer Schulden gilt. Keine zukünftige Generation wird diesen horrenden Schuldenstand jemals zurück zahlen können, der noch weiter ansteigen wird.
Das politische Hütchenspiel auf Kosten einer ahnungslosen Bevölkerung ist vorbei und sollte jede andere Regierung als abschreckendes Beispiel dienen, wie man es nicht machen sollte.
Auch wenn Deutschland eine Verschuldung von nur ca. 66 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit den geringsten Schuldenstand von allen G7-Staaten hat, ist das kein Garant für eine sichere Zukunft. Man hört oft, dass es Deutschland immer geschafft hat, auf die Beine zu kommen, doch diesmal scheint es mir so zu sein, dass es anders kommt, auch deshalb, weil es für das alte Wirtschaftsmodell Deutschlands keinen Plan B gibt.
Das die deutsche Wirtschaft in einer mehr als tiefen Krise steckt, bemerken auch mittlerweile andere Staaten, die eng mit Deutschland verflochten sind. Das erzeugt deshalb auch eine zunehmende Sorge, aber auch Schadenfreude.
Die schleichende Deindustrialisierung Deutschlands
Die von der Politik der Altparteien in Berlin verursachte schleichende Deindustrialisierung Deutschlands tut ein übriges. Sie ist kein Hirngespinst mehr, sondern stellt eine gefährliche Entwicklung dar, die ich als Autor und Bürger dieses Landes mit besorgniserregender Klarheit sehe.
Wenn der deutsche Industriestandort tatsächlich zusammenbrechen sollte, werden Massenarbeitslosigkeit, wachsende Armut und ein marodierendes Sozialsystem die Folgen sein, die auch die Demokratie in der BRD zutiefst gefährdet.
Die teuer gewordene Energie, eine lähmende Bürokratie und die immer schwieriger werdenden Standortbedingungen treiben Unternehmen aus dem Land, nicht aus freien Stücken, sondern aus blanker, wirtschaftlicher Not. Die Produktionsleistung der deutschen Industrie sinkt weiter, was für die Politik in Berlin und anderswo ein nicht zu überhörendes Alarmsignal sein sollte.
Leider ist die Politik in Berlin ideologisch durchsetzt und wird von Ignoranten bestimmt, was die allgemeine wirtschaftliche Lage noch verschlimmert, aber das will keiner einsehen noch verstehen.
Die negativen Auswirkungen werden fatal für Deutschland sein, wenn sich der Trend der Deindustrialisierung weiter fortsetzt.
Das Kapital und Know-how wird abfließen. Ganze Städte werden veröden, was heute schon deutlich zu erkennen ist. Die einst blühenden Wirtschaftsstandorte Deutschlands könnten zu Sinnbilder des Niedergangs werden. Grassierende Arbeitlosigkeit, verfallende Infrastruktur, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und wachsende Armut, einhergehend mit politischer Gewalt, werden an der Tagesordnung sein, wenn das Steuer nicht bald herumgerissen wird in diesem Land der politischen Versager.
Doch das wäre erst der Anfang meiner düsteren Zukunftsprognosen. Mit der Industrie würde auch die Forschung und die technologischen Fortschritte verschwinden. Ohne Produktion wird es auch keine Wertschöpfung geben, die das Wachstum ankurbelt. Produktion und Wachstum sind aber die Voraussetzungen für sozialen Wohlstand und Gerechtigkeit, für Wettbewerb und und gute Bezahlung der Arbeitnehmer. Sie sind der Unterbau für eine friedliche, demokratisch aufgebaute Gesellschaft, auch in Deutschland, einem Land, was eigentlich aus seiner zerstörenden Geschichte was gelernt haben sollte. Bricht dieses Fundament weg, wird dieses Land zu einem Alptraum werden.
Noch aber verbleibt diesem Land ein immer kleiner werdendes Zeitfenster und die Chance auf ein Gegensteuern in der Politik.
Die Regierung in Berlin muss jetzt handeln, bevor es endgültig zu spät ist.
Aber kaum war dieser sog. Bundeskanzler Friederich Merz im Amt, traf er eine äußerst negative Entscheidung: Die sog. Schuldenbremse wurde in einer Nacht- und Nebelaktion gelockert.
Dieser politische Lügner wurde nicht etwa von einem neuen Bundestag gewählt, sondern trickreich von einer auslaufenden Mehrheit. Das hat sich als sehr fatal für Deutschland erwiesen, mit all seinen negativen Folgen für die Zukunft dieses Landes.
Die Rechnung von Merz wird nicht aufgehen, denn steigende Staatsverschuldung ist und kann nur ein mittelfristiger Ausweg sein. Er führt nur zu höheren Steuern und Abgaben. Das allerdings würde wiederum Investitionen ausbremsen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächen und die Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger zusätzlich belasten.
Dieser BRD-Staat ist nicht mehr solide und signalisiert zudem durch sein uferloses Schuldenmachen steigende Verunsicherung für Unternehmen, Investoren und Märkte. Unsicherheit ist aber der größte Feind von Fortschritt und Wachstum.
Meine Empfehlung an die marode BRD.
Deutschland braucht keine neue Verschuldung, die alle normalen Grenzen übersteigt. Deutschland braucht kluge PolitikerInnen, die für eine industriepolitische Wende stehen. Es muss Schluss mit utopischen, ideologisch motivierten Engergieexperimenten sein! Schluss mit der schleichenden Zermürbung des Mittelstandes! Schluss mit endloser Bürokratie, sowohl aus Berlin oder Brüssel. Deutschland braucht wieder bezahlbare Energie, wenn es sein muss, auch wieder aus Russland. Es zählt wirtschaftliche und politische Vernunft. Alles andere ist politischer Schwachsinn. Deutschland braucht wieder innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und gezielte Investitionsanreize für Unternehmen aus aller Welt, aber natürlich auch für die deutsche Industrie, um sie im eigenen Land zu halten.
Meine eindringliche Warnung an alle!
Wenn sich meine Empfehlungen nicht durchsetzen werden oder nicht durchsetzen können, aus welchen Gründen auch immer, wird von der einstigen Industriehochburg Europas nur noch eine verblassende Erinnerung übrigbleiben.
(c)Heiwahoe
(Autor von Kurzgeschichten und Gedichte https://www.e-stories.de/autor/Heinz-Walter-Hoetter )

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.10.2026.
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