Carl-von-Weinberg Schule, Klasse 7Gb

Ying und Yang (Sabrina B.)

„Ying und Yang“
Das Gute und Schlechte im Leben

 
Jeannas Eltern wollten nur das Beste für sie. Und so wollten sie aus dem kleinen Ort Rieder in die Stadt Halberstadt ziehen. Nur das Blöde war, dass sie die Einzige war, die davon nichts wusste.
 
 
Am Morgen am Frühstückstisch. „Morgen Mam, morgen Klaus.“ „Guten Morgen Jeanna, Klaus und ich haben dir etwas zu sagen.“
 
Jeanna hatte schon Platz genommen und hörte mit vollem Mund zu. „Und was gibt es so wichtiges?“
 
„Klaus und ich haben beschlossen, dass wir in die Stadt Halberstadt ziehen.“ „Bitte, das ist doch ein blöder Scherz?! Ihr könnt doch nicht einfach ohne mich entscheiden, ob wir umziehen oder nicht!“ „Jeanna, deine Mutter und ich wollen doch nur das Beste für dich.“ „Wie Klaus schon gesagt hat wollen wir nach Halberstadt ziehen. Und wir haben beschlossen, dass du dann auf ein Internat gehst.“
Das war zuviel. Jeanna ließ die Tasse fallen, und rannte hoch in ihr Zimmer, wo sie sich dann einschloss. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen, und fing fürchterlich an zu weinen.
„Wie kann Mama das nur machen? Nicht nur, dass ich hier weg muss, nein dann muss ich auch noch aufs Internat!“
 
Ihre Mutter kam immer wieder an die Tür und klopfte, aber Jeanna schickte sie immer weinend weg.
 
Nach 2 Stunden, als sich Jeanna wieder beruhigt hatte, ging sie runter um mit ihren Eltern zu sprechen. „Vielleicht gibt es ja noch viele andere Lösungen.“ Dachte sie, aber als sie unten war, war keiner zu Hause.
„Mam, Klaus seid ihr da? HALLO!? Ist denn keiner hier? Toll, erst sagen sie mir das wir umziehen, und dann hauen die auch noch einfach so ab.“
 
Jeanna ging nun zur Tür, und zog sich ihre Schuhe an. Sie war 2 Stunden unterwegs, als sie wieder zu Hause war.
 
Die Tage vergingen und nun war der Tag der Abreise gekommen. Jeanna packte wiederwillig ihre ganzen Sachen zusammen.
 
Als sie in Halberstadt ankamen, bekam Jeanna ein kleines Hotelzimmer. „Mam was soll das, ich will nicht hier wohnen.“ „Jeanna sei nicht so naiv, du fährst morgen ins Internat, da brauchst du kein eigenes Zimmer.“ Nun fiel es Jeanna wieder ein, nämlich dass sie ins Internat muss. Sie gab sich mit dem Zimmer zufrieden.
 
Am nächsten Morgen wurde sie um 6:00 Uhr geweckt. Sie zog sich an und fuhr mit Klaus und ihrer Mutter zum Bahnhof. Jeanna wurde in den Zug gepackt, der direkt, und nur zur Schule, fuhr. Jeanna setzte sich in ein leeres Abteil und schaute zum Fenster raus. Sie saß schon knappe 10 Minuten, als es an der Abteilstür klopfte. Jeanna schaute zur Tür und sah ein schwarzhaariges Mädchen in ihrem Alter. Sie hatte kurzes Haar und war ungefähr so groß wie Jeanna. Und sie hatte eine Uniform an, die Jeanna nicht kannte. „Entschuldigung ich wollte nicht stören, aber das ist das letzte, fast freie Abteil, und ich wollte fragen ob ich-“ Jeanna ließ sie nicht aussprechen und bat ihr einen Platz an. „Bitte setz dich doch, du störst schon nicht.“ Das Mädchen setzte sich zu Jeanna in das Abteil, und verstaute ihren Koffer in der Ablage.
 
„Hallo, mein Name ist Kitaka Maika, schön dich kennen zu lernen. Ich gehe auch auf das Internat, aber dich hab ich noch nie gesehen.“ „Hallo Kitaka, ich bin Jeanna Tubeia, dafür gibt es eine einfach Erklärung, ich fahr das erste Mal auf das Internat.“ „Ach so, aber nenn mich Kit, so nennen mich alle aus meinem Jahrgang.“ Jeanna fing an Kitaka alles zu erzählen, auch das Klaus ihr Stiefvater ist. Ihre Geschichte dauerte solange bis sie im Internat ankamen.
 
Jeanna packte ihre Sachen aus und bekam etwas von der Jahrgangssprecherin. „Was ist das?“ „Wie soll ich sagen, 2 Röcke, 2 Pullover, 2 Krawatten, 2 Weiße Hemden und 1 Paarschuhe. Ich glaube das nennt man >>eine Uniform<<. “ „Danke so genau wollte ich es nicht wissen.“ „Jen mach dir nix draus. Die ist immer so zu Neuen.“ Meinte Kit aufmunternd.
 
Die Tage vergingen und es war Wochenende. „Ach endlich, komm Jen wir gehen nach Stapelburg.“ „Was ist das denn?“ „Aber du musst doch Stapelburg das Dorf kennen.“ „Nein, ich habe noch nie davon gehört.“ „Oh je, du weißt nichts von Stapelburg. Ich erklär’ s dir.“ Kit erklärte Jen alles über Stapelburg.
 
„Oh, ich würde so gerne dorthin.“ Die Wochen und Monate vergingen und nun standen sie Winterferien an. „Jeanna komm mal bitte.“ „Oh, sicher Direktor Tipat und Mrs. Pankentan. Was gibt es so dringendes?“ „Für die Winterferien hat sich jemand bereiterklärt mit dir in den Skiurlaub zu fahren.“ „Ja? Bitte nicht meine Eltern.“ „Nein, nicht deine Mutter und dein Stiefvater. Es ist ein guter Freund deines Vaters.“ „WAS!? Meines Vaters und er fährt mit mir in den Urlaub?“ „Ja genau, morgen geht es los.“ Jeanna umarmte den Direktor so heftig, dass er beinah erstickt wäre. Sie rannte in ihr Zimmer und packte ihren Koffer. Dort erzählte sie Kitaka alles.
 
Am nächsten Morgen. Der Freund ihres Vaters holte sie ab und fuhr mit ihr in den Urlaub.
 
 
Eine Woche Später.
„Kit, Kit du glaubst es nicht es, das ist mein Vater gewesen, ich meine der Freund von meinem Vater!! Es war sooo Toll.“ Jen kam auf Kit zugerannt. „Jen erzähl mir alles. Ich will alles bis ins kleinste Detail wissen, aber komm erstmal, mit in den Gemeinschaftsraum.“ Jen und Kit gingen hoch, und als sie oben waren erzählte Jen Kitaka alles über den Urlaub und ihren Vater.
 
Und so zog Jeanna am Ende zu ihrem Vater, und ging weiterhin auf das Internat, wo sie dann ihren Abschluss machte.
 
 
The End

 
 
© Sabrina B.
Von: Sabrina B.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.03.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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