Carl-von-Weinberg Schule, Klasse 7Gb

Zwei Freunde wie Brüder (Elena K.)

Es war mal wieder, wie jeden Winter, ein sehr kalter Tag. Kyo war auf dem Weg zum Markt, wo er immer ein Paar Karatekunststücke mit seinem Freund Yuki aufführte, um ein bisschen Geld zu verdienen, denn sie lebten beide auf der Straße. Leider gingen die Leute meistens einfach an ihnen vorbei, ohne sie überhaupt anzusehen, geschweige davon ihnen etwas Geld zu spenden. Kyo hasste diese reichen, aber soo geizigen Leute! Doch Yuki konnte ihn immer mit seinen ruhigen Worten beruhigen, wenn Kyo mal wieder mit jemandem Streit anfing. Yuki war immer für Kyo da, wie ein großer Bruder. Er war ja auch schon 17 Jahre alt und wusste mehr vom Leben als Kyo, der erst 13 Jahre alt war. So ging es die ganze Zeit weiter und die beiden Jungs verdienten fast nichts. Kyo sagte zu sich selbst: „Och Mann, diese geizigen Leute können nicht mal in der Weihnachtszeit netter sein…“ Und da geschah es: 3 Tage vor Weihnachten stand ein Ehepaar vor ihnen und schaute bei den Kunststücken zu. Die Frau weinte und als Yuki das sah ging er zu ihr hin: „Warum weinen sie denn, und das in der Weihnachtszeit? Wir wollen mit unseren Kunststücken niemanden unglücklich machen!“ „Nein, nein…“, antwortete die Frau mit einem traurigem Lächeln, „ich weine ? nur, weil ich gerne Kinder hätte, aber ich kann keine bekommen. Wenn ich euch beide so sehe“, fuhr sie fort, „wünsche ich mir auch solche wunderbaren Söhne.“ Da sprach der Mann: „Wollt ihr beiden denn nicht zu uns kommen? Wir sind reich und haben eigentlich alles was wir zum Leben brauchen nur leider keine Kinder und keine Familie…Wir werden auch gut für euch sorgen.“ Kyo konnte den Worten von dem Mann keinen Glauben schenken, anscheinend gab es doch noch nette auf der Welt, und schließlich beschlossen Yuki und Kyo gemeinsam zu dem Ehepaar zu gehen, jetzt als Brüder ^-^.
So feierten sie zum ersten Mal ein richtiges Weihnachten mit ihrer NEUEN Familie.

The End

© Elena K.

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