Tanja Hörmann

Mary und Jack

Ja, sie war schön. Ja, sie war erfolgreich. Ja, sie hatte Geld. Das einzige Problem, das sie jetzt noch hatte, war, daß sie alleine war.
Die Rede ist von Mary. Ende 20, kurzes blondes Haar und einsam.
Mary arbeitete als Sekretärin in einer Softwarefirma. Es war an einem heißen Mittwoch.
Ring!! Ring! O Gott, es ist ja schon 10 Uhr vorbei, gähnte sie, als sie den Wecker hörte.
Noch verschlafend stand sie auf und ging ins Badezimmer. Als sie dann endlich ihre Zahnbürste fand, bemerkte sie, daß es schon halb 11 war. Ganz eilig zog sie sich an, nahm ihren Rucksack und ging auf die Straße. Als sie dann endlich in der Arbeit angekommen war, gab’s nur noch ein Problem: ihren Chef. Na ja, was soll man da sagen. Nicht jeder kommt immer pünktlich. Er war so ein verklemmter Mann mitte 30. Rannte immer nur in seinem Anzug umher, und wenn’s dann halt mal Feierabend hieß, baggerte er noch ganz gemütlich seine Assistentin an. Ein typischer Chef eben. Neben Mary saß Joe. Der beste Freund war er ja nicht gerade, aber man konnte gut mit ihm reden. Mary und Joe unterhielten sich meistens über das Single-Leben. Er war solo, sie war solo. Joe hatte schon viele Frauen gehabt, er sah ja auch nicht schlecht aus. Und er hatte sich in Mary verliebt. Jedes Mal, wenn sie sich an ihrem Schreibtisch setzte, lag entweder eine Rose darauf oder ein Zettel auf dem stand: Ich liebe dich. Eigentlich verstand Mary es sogar, dass er verliebt in sie war. Sie gingen oft zusammen aus, gingen ins Kino, in die Disco und hatten immer viel Spaß zusammen gehabt. Sie mochte ihn natürlich auch, aber sie war eben nicht verliebt. Mary hast du heute schon was vor? fragte er. Nein, noch nicht. Willst du irgendwas Bestimmtes machen? Joe hatte Lust Billard spielen zu gehen. Mary überlegte, bis sie dann endlich ja sagte. Mary, geh gefälligst an die Arbeit, ich bezahl dich nicht fürs Nixtun, sagt ihr Chef. Mary hatte heut noch viel Arbeit vor sich. Sie musste alles aufholen, denn sie war 3 Wochen in Griechenland gewesen. Ja, so ein Urlaub kann manchmal richtig erholend sein. Besonders wenn man so einen Chef hat. Also schrieb sie die ganze Zeit Belege, füllte Rechnungen aus, nahm Anrufe entgegen, vereinbarte Termine und so weiter.
Plötzlich stürzte ihr Computer ab. So ein Mist, und dass eine Stunde vor Dienstschluss, so was kann auch immer nur mir passieren, schluchzte sie.
Herr Mayerhofer, mein Computer ist gerade abgestürzt, soll ich den Techniker anrufen oder versuchen, es selbst zu reparieren? fragte sie genervt ihren Chef.
Sind noch alle Daten drauf? fragte er. Sie schaltete den Computer wieder an und bemerkte voller Entsetzen, dass alles gelöscht war, was jemals reingeschrieben wurde.
Ruf den Techniker, an er soll dringend vorbeikommen. Das tat sie. Sie hasste solche Anrufe.
Denn jedes Mal wenn so ein Techniker vorbeikam, wollte er ihre Telefonnummer und machte sie an. Am Telefon wurde ihr gesagt, dass sie jemanden vorbeischicken. Und sie wartete. Du Mary, ich werde schon mal vorgehen und einen Tisch für uns beide frei halten! sagte Joe.
Ok tu das, ich hoffe ich kann gleich nachkommen, sagte sie.
Plötzlich läutete das Telefon, es war der Portier. Das ist jemand von den Technikern, soll ich sie rauflassen? fragte der Portier. Sie? fragte Mary erstaunt. Ja, diesmal eine Technikerin, sagte er. Ja, lassen Sie sie rauf. Mary wunderte sich noch immer. Ein paar Sekunden später klopfte es an der Tür. Mary ging hin. Und als sie die Tür öffnete, brachte sie nur noch stammeln heraus. Ähm, komm... komm doch rein. Ich bin Jack und wie heißt du? Ich bin Mary.
Ich hab gehört, dein Computer ist abgestürzt. Ja, das stimmt sagte Mary. Ist Jack nicht eigentlich ein Männername? fragte Mary. Doch, das schon, so nennen mich aber alle.
Jack war so um die 22 Jahre alt, hatte kurze schwarze Haare und tiefblaue Augen, von denen Mary sich gar nicht loslassen wollte.
Ich seh mir die Sache mal an, sagte Jack und lächelte Mary mit so einem geheimnisvollen Gesicht an.
Jack setzte sich an dem Schreibtisch, Mary stand daneben. Sie wollte unter keinen Umständen von ihrer Seite weichen. Da rief schon wieder ihr Chef. Mary bring mir deine Unterlagen, die du schon ausgearbeitet hast, ich muss da was mit dir besprechen, was ein bisschen länger dauern könnte! In Mary stieg auf einmal so eine Wut hoch. Warum musste sie gerade jetzt zu ihrem Chef. Könnte er nicht damit bis morgen warten. Ich muss zu meinem Chef, leider wieder mal, sagte sie zu Jack. Kein Problem ich schaff das schon alleine, sagte Jack und zwinkerte Mary zu. Als sie bei Herrn Mayerhofer saß, sah sie ihn die ganze Zeit böse an.
Mary fiel auf einmal auf, dass sie ihm gar nicht zuhörte sondern komischerweise gerade an Jack dachte. Sie wusste nicht wieso, aber der Gedanke war da und er wollte nicht wieder verschwinden, was Mary gefiel.
Es klopfte an der Tür. Herein, sagte Hr Mayerhofer. Jack stand in der Tür.
Ok ich hab jetzt alles fertig programmiert, sagte Jack und lächelte unauffällig Mary zu. Dann können sie gehen.
Und wir sind auch schon fertig Mary, versuche morgen nicht spät zu kommen. Wir haben sehr viel zu tun, und noch weniger Zeit um es zu tun, sagte er.
Mary rannte in Windeseile zu ihrem Schreibtisch holte ihre Jacke und stürzte zum Aufzug.
Vielleicht erwisch ich sie ja noch, dachte sie.
Als sie aus dem Aufzug ging, sah sie Jack über die Straße gehen. Sie rief ihr hinterher.
Jack, bleib kurz stehn, schrie sie. So laut, dass sich alle umdrehten, auch Jack.
Hab ich was vergessen?, sagte sie zu Mary. Nein das nicht, ich wollte nur fragen ob du,......
Ob du was? Fragte Jack mit einem Lächeln
Ob du vielleicht.............Ach vergiss es. Sagte Mary und ging schnell davon.
Mary!!!!!! Warte doch!!!!!! Mary!?
Und weg war sie. Als Mary daheim angekommen war hasste sie sich dafür.
Ring ring . hallo?
Ich bins Joe bist du schon fertig? Scheiße, dachte Mary. Sie hatte voll das Date mit Joe vergessen. Ja ich bin schon fertig ich komm sofort, bin in ca. 10 Minuten da, sagte sie schnell.
Mary wollte heute gut aussehen, deswegen zog sie sich ein enges schwarzes Shirt an, und ihre blaue Jean. Na ja aus den 10 Minuten sind zwar eine Stunde geworden, aber wenigstens ist sie gekommen. Joe legte die Kugeln auf, magst du anstoßen? fragte er.
Nein mach du ruhig, sagte sie. Was ist denn heute los mit dir Mary, du schaust so verwirrt aus? Ich bin nur müde, das ist alles, sagte sie.
Ist etwas besonderes in der Arbeit passiert? Mary!
Mary? Hallo ich rede mit dir.
Ja was wolltest du wissen?, fragte Mary. Ist egal, mir kommt vor als würdest du mit den Gedanken woanders sein als beim Billardspielen, fragte Joe besorglicht.
Nein es ist alles ok, wirklich! beteuerter Mary
Und das soll ich dir glauben? Joe war so ein Typ, der sich gern über andere Probleme kümmerte. Aber Mary brauchte das jetzt gerade nicht, sie dachte wieder an Jack. Jedes Mal wenn sie an sie dachte verspürte sie ein Gefühl der Glücklichkeit.
Da kam die Kellnerin, sie brachte Mary ein Bier. Ich hab aber kein Bier bestellt. Stammelte Mary.
Schon ok du bist eingeladen worden, sagte die Kellnerin. Danke Joe das ist echt nett von dir, sagte Mary und gab ihm einen Kuss.
Aber das war ich nicht, ich hab dich nicht eingeladen, wunderte sich Joe.
Wer hat mich dann eingeladen? fragte  Mary die Kellnerin.
Diese junge Frau da drüben, deutete die Kellnerin , sie zeigte zur Bar.
Mary wurde plötzlich ganz heiß, es war Jack. Wer ist das?, fragte Joe. Ich kenn sie nur vom sehen, sie war heute bei uns in der Firma, und hat den Pc wieder auf Vordermann gebracht, sagte Mary ganz  aufgeregt. Und da lädt sie dich gleich ein?, fragte er. Aber Mary war schon auf dem Weg zur Bar.
Hallo Mary! Sagte Jack und lächelte schon wieder so verdammt süß. Hallo Jack, mehr brachte sie nicht heraus.
Bist du schon lange hier?, fragte Jack. Nein erst seit einer halben Stunde. Ich bin schon seit einer Stunde hier, ich habe dich beobachtet Mary!
Ach wirklich? Ich war so in Gedanken versunken, sagte Mary
Das hab ich schon wahrgenommen, warum bist du denn heute so schnell abgezogen? Ich wollte noch mit dir reden!, fragte Jack traurig.
Ja tut mir Leid aber ich war wohl doch zu schüchtern.
Zu schüchtern für was?, hakte Jack nach. Mary dachte in ihrem inneren daran ob sie jetzt was sagen solle oder nicht, aber dann dachte sie daran das sie sich hasste deswegen, dass sie nichts gesagt hatte.
Ich wollte dich fragen ob du Lust hast mit mir was trinken zu gehen. Aber ich war einfach zu schüchtern, sagte Mary mit rotem Gesicht.
Was? Wieso warst du zu schüchtern? Du weißt doch, dass ich sicher Ja gesagt hätte!, versuchte Jack ihr klarzumachen.
Ja aber ich war mir nicht sicher, sagte Mary. ich hätte auf jeden Fall Ja gesagt, ich hab dich doch angelächelt im Büro, ist dir das nicht aufgefallen?, fragte Jack. Doch das ist mir aufgefallen, das war ja so schön an dir. Und ist schön an dir., bemerkte Mary.
Du hast so schöne Augen Mary, das hat mich irgendwie verzaubert, normalerweise geh ich nicht gleich zu jeden hin und lächle ihn an, aber bei dir hat es einfach gefunkt.
Da kam Joe daher. Stör ich euch beiden?, fragte er
Ja, sagte Mary. Nein, sagte Jack. Ich bin Marys Arbeitskollege, ich heiße Joe und du?
Jack, hallo freut mich dich kennen zulernen.
Jack? Das ist ja ein Männername, oder?
Ich weiß, sagte Jack. Mary und Jack lachten. Du, Mary, ich werd dann wieder gehen, wir sehen uns morgen in der Arbeit wieder.
Ok, bis morgen Joe. Ciao Joe, lachte Jack. Und? Was machen wir beide jetzt?, fragte Jack.
Ich hab keine Ahnung Jack. Mary, du bist so wunderschön, sagte Jack leise und nahm Marys Hand und streichelte sie. Mary zog ihre Hand weg. Was ist denn Mary?Hab ich was falsch gemacht? Nein, ich bin nur so aufgeregt, und ich finde es zu schön., stammelte Mary.
Ich weiß, was du meinst, ich spüre es auch gerade.
Wohnst du weit weg von hier, Mary?  Nein eigentlich nicht, 10 Minuten entfernt von hier.
Warum?
Na ja, ich hab mir gedacht, dass wir vielleicht ein bisschen durch den Wald spazieren gehen.
Hast du Lust?, fragte Jack
Ja klar, das ist eine gute Idee.
Jack zahlte und nahm Mary bei der Hand. Mary war ganz aufgeregt, so sehr, dass sie schwer Luft bekam. Mary hatte sich verliebt - und wie. Jack sah Mary die ganze Zeit in die Augen.
Und so schlenderten sie durch den Wald.
An einer Lichtung blieben sie stehen und lauschten den Vögeln. Es war so schön. Diese Stille. Jack setzte sich auf eine Bank und rauchte sich eine an. Mary auch. Mary traute sich  nicht, sich neben Jack hinzusetzen. Da nahm sie ihre Hand und zog sie zu sich rüber auf die Bank. Hattest du schon mal eine Freundin?, fragte Jack. Ja, sagte sie.
Und was ist passiert?, fragte Jack
Ach weißt du, wir waren beide noch ziemlich jung, und ihr Vater hatte was gegen uns.
Hast du sie geliebt? fragte Jack. Das hab ich mal geglaubt, aber heute tut sie so, als gäbe es mich nicht.
Na ja, wenn ihr beide jung ward. Es war sicher nicht einfach für sie, wenn ihr Vater dagegen war.
Aber ich war nicht so verliebt in sie, wie ich es in dich bin, gab Mary zu.
Jack nahm Marys Gesicht in die Hand und sagte: Ich glaub, ich hab mich gerade heftig in dich verliebt, dann beugte sich Jack zu ihr vor und küsste sie ganz zärtlich. Mary wusste plötzlich nicht mehr was sie tun sollte, sie gab sich einfach den Küssen von Jack hin. Sie küssten sich sehr lange. In Mary stieg ein Gefühl der Liebe auf. Sie wollte nicht mehr aufhören, sie zu küssen. Als Jack sich von Mary löste, lächelte Mary. Sie war so glücklich in diesem Moment.
Es ist schon ziemlich spät Mary, und du musst doch morgen noch arbeiten.
Ja, das stimmt, aber ich will dich noch mal küssen. Ihre Küsse wurden immer heftiger, bis Jack schließlich sagte, dass sie Angst hat, wenn es so dunkel in einem Wald wird.
Also machten sie sich auf. Es war schon halb 12. Soll ich dich noch nach Hause bringen?, fragte Jack.
Unbedingt, freute sich Mary.
Als sie dann endlich an der Wohnungstür ankamen, kamen Mary die Tränen.
Was hast du denn, mein Liebling?, fragte Jack ganz besorgt.
Ich bin nur so glücklich und gleichzeitig auch traurig, weil ich jetzt heim muss.
Ach Mary, du bist so süß, wir sehen uns doch morgen, oder? Oder hast du so einen schlechten Eindruck von mir, lachte Jack.
Nein, im Gegenteil, ich kann's nur bis morgen nicht aushalten.
Jack, gib mir deine Nummer! Mary, was ist denn, warum plötzlich so eilig, ich gebe dir sowieso die Nummer! sagte Jack.
Ich will nur sicher gehen, dass ich dich nicht heut zum letzten mal seh, schluchzte Mary.
Jack nahm sie in den Arm und tröstete sie. Glaubst du, ich lass mir so was Schönes wie dich entgehen? Nie im Leben! stellte Jack klar.
Aber wenn du mir deine Nummer geben willst, wär ich auch sehr dankbar, lachte Jack.
Klar geb ich  sie dir, aber ruf mich auch wirklich an, versprich es, Jack.
Mary, mein Liebling, ich bin so verdammt verliebt in dich, warum sollt ich dich nicht anrufen.
Ich hab keinen Vater, der was dagegen hat, und meine Mutter erst recht nicht. Und wenn's so wäre, ich bin 22 und ich liebe denjenigen, den ich will.
Mach dir bitte keine Sorgen.
Ok Jack, danke, sagte Mary. Kann ich dich morgen von der Arbeit abholen? fragte Jack.
Ja sicher, ich hab um 5 Uhr aus. Und was hast du morgen mit mir vor? fragte Mary neugierig.
Mich noch mal in dich verlieben., sagte Jack mit einem verführerischen Blick.
Olala, lachte Mary. Ok, Jack, ich wünsch die eine gute Nacht. Ich dir auch, mein Liebling, und träum von mir. Jack gab ihr einen zärtlichen und langen Kuss. Dann ging Mary in ihre Wohnung, sie zog sich aus und legte sich ins Bett.
Doch schlafen konnte sie verständlicherweise nicht. Sie dachte nur an sie. An ihre zarten Hände, ihre sanften Küsse und ihren weichen Lippen.
Mary dachte, dass sie jetzt am liebsten Jack neben sich liegen haben würde. Aber das würde dann zu schnell gehen.
Ring ring. Das Telefon riss Mary aus den Gedanken. Hallo?
Ja, hallo. Ich bin's Joe, ich wollt nur schnell fragen, ob es dir gut geht und wo du bist.
Joe, warum rufst du um diese Zeit an, ich bin daheim und versuche zu schlafen, warum?
Na ja, ich wollt nur wissen, ob meine Mary einen schönen Abend hatte.
1. ich bin nicht deine Mary, 2. ja ich hatte einen wunderschönen Abend mit Jack
3. ruf mich nie mehr um diese Zeit an.
Also wir sehen uns morgen, besser gesagt heute in der Arbeit.
Ok? Ciao Joe, lachte Mary.
Ok,  Mary, tut mir Leid.
Nach ein paar Minuten läutete schon wieder das Telefon. Mary hob ganz grantig ab.
Hallo!!
Oh, tut mir Leid mein Schatz, ich wollt dich nicht aufwecken. Ich ruf morgen an.
Nein, nein, warte, bleib dran Jack, ich hab gedacht, es sei schon wieder Joe, der hat mich vorher genervt.
Schläfst du schon' mein Liebling?, fragte Jack. Nein, ich hab nur grad an dich gedacht.
Mary schmolz dahin. Ich hab auch grad an dich gedacht, deswegen hab ich angerufen.
Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich vermisse, mein Schatz, sagte Jack ganz traurig.
Ich vermisse dich auch ganz schrecklich Jack. Ich wünschte, ich könnte jetzt bei dir sein.
Soll ich vorbeikommen zu dir?, fragte Jack.
Du hättest sowieso keine Freude mit mir, denn ich penn ja gleich ein, gähnte Mary.
Wieso Freude? Mein Liebling, es ist für mich schon genug Freude, dass ich dich sehe und bei dir sein kann.
Ich weiß, aber es ist besser, wenn du nicht kommst, sonst geht das alles so schnell. Ich mein, wir kennen uns erst ein paar Stunden. Und ich möchte, dass es was Besonderes ist, wenn du das erste Mal zu mir kommst, und es ist nichts Besonderes, wenn ich schlafe, sagte Mary
Ok mein Schatz, du hast Recht, wir sollten alles ganz ruhig angehen. Also wir sehen uns dann morgen, ok?
Ok Jack, schlaf gut, und träum auch du von mir.
Das werd ich. Gute Nacht mein Liebling.
Gute Nacht, Jack. Mary legte auf. Plötzlich läutete noch mal das Handy.
Hallo? Haaaallllo?
Ich bin’s Jack, ich hab vergessen dir zu sagen, dass ich dich liebe.
Oh Jack, du bist sooo süß, ich liebe dich auch.
Gute Nacht Mary. Gute Nacht Jack.
Mary legte ein drittes Mal auf, aber diesmal war es wirklich das letzte Mal.
Sie war jetzt schon so müde, dass sie auch sofort einschlief.
Doch eines ist passiert. Sie hat wirklich von Jack geträumt.
Und Jack hat von ihr geträumt. Mary hat das erste mal seit langem  gut geschlafen. Doch am Morgen riss sie wieder mal der Wecker aus dem Schlaf. Aber diesmal hatte sie wenigstens ein wenig Zeit zu frühstücken.
Fröhlich gähnend stieg sie aus dem Bett. Den ersten Gedanken, den sie fassen konnte, war der an Jack. Sie ging in die Küche. Plötzlich läutete das Telefon.
Hallo? Es war Jack. Einen wunderschönen guten Morgen, mein Schatz, sagte Jack. Guten Morgen, Jack, sagte Mary verschlafen. Hast du gut geschlafen Mary? Ja danke sehr gut, hab schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Und du Jack?
Ich hab leider gar nicht geschlafen. Warum nicht? fragte Mary.
Ich musste dauernd an dich denken, am liebsten wär ich gestern bei dir gewesen, sagte Jack traurig.
Auf einmal klingelte es an der Tür. Du, Jack bleib mal kurz dran, es ist wer an der Tür. Mary ging zur Tür. Wer kann das jetzt wieder sein, dachte sie.
Sie öffnete die Tür. Mary wurde auf einmal ganz weiß im Gesicht. Es war Jack, die vor der Tür stand. Ich wollte dir nur dein Frühstück bringen, lächelte Jack. Mary stürzte aus der Tür und umarmte Jack ganz stürmisch, sodass ihr die Milch runter fiel. Jack, was machst du hier, du Idiotin, sagte Mary vor Aufregung. Ich wollte mit dir frühstücken, aber ich kann ja wieder gehen, wenn ich störe.
Nein, Jack, bleib hier, dich lass ich jetzt nicht wieder gehen, sagte Mary ernst und zog Jack an der Hand. Komm rein.
Jack sah heute so verführerisch aus, sie hatte ein schwarzes enges Top an, eine zerrissene Jeans und darüber ein Lederjacket. Mary konnte nicht glauben, dass Jack bei ihr war. Mary setzte den Kaffee auf, während Jack die Eier kochte. Gemeinsam setzten sie sich an den Tisch. Sie sagten nichts, sie sahen sich die ganze Zeit einfach nur an. Als sie mit dem Essen fertig waren, sagte Mary, dass es jetzt für sie schon an der Zeit sei, in die Arbeit zu gehen. Jack stimmte zu. Soll ich dich hinfahren?, fragte Jack.
Wenn du nichts Besseres vor hast, gerne!
Was ist den in diesem Zimmer, fragte Jack und deutete auf eine Tür in der Wohnung.
Das lernst du noch früh genug kennen, Jack, nicht so neugierig.
Ah, klingt interessant, sagte Jack mit einem heimtückischen Lächeln.
Warte mal kurz, Jack, ich muss mich noch umziehen, sagte Mary.
Und da darf ich dir nicht zusehen?, fragte Jack.
Ok, wenn du unbedingt willst, dann darfst du Jack. Jack ließ sich das nicht zweimal sagen.
Sie gingen beide in das Zimmer, das Jack unbedingt sehen wollte.
Ist das gemütlich?, fragte Jack.
Was?
Dein Bett! sagte Jack. Doch es ist sehr gemütlich, sagte Mary.
Darf ich mich mal rauflegen?, fragte Jack verlegen. Ja sicher, sagte Mary.
Aber ich muss schon langsam in die Arbeit.
Ok, dann gehen wir, sagte Jack.
Als Mary umgezogen war, nahm sie Jack an der Hand und ging mit ihr in das Vorzimmer, wo Jack sich wieder ihre Schuhe anzog.
Als sie auf der Straße waren, fragte Mary Jack, was sie für ein Auto hätte.
Ach, ein ganz altes, ein Dodge. Hab ich mir mal ganz billig gekauft, und bevor ich gar kein Auto hab..., erzählte Jack.
Als sie im Auto saßen, gab Jack Mary einen zärtlichen Kuss. Dann startete sie das Auto. Nach 5 Minuten kamen sie bei Marys Firma an. Mary stieg aus und ging auf Jacks Seite. Mary beugte sich in das Fenster, sah Jack an und gab ihr einen langen zärtlichen Kuss. Beide vergaßen alles um sich herum. Jack nahm ihren Kopf in die Hand und streichelte sie. Hinter Jacks Auto hupten schon alle Autofahrer, denn Jack stand in der zweiten Spur. Aber beide kriegten davon überhaupt nichts mit. Sie küssten sich weiter und konnten nicht mehr aufhören, denn es war so ein schönes Gefühl für Mary. Noch nie war sie so verliebt in ihrem Leben.
Doch sie mussten aufhören, denn ein Autofahrer stieg aus und bat Jack sie solle bitte weiterfahren. Mary, wir sehen uns nach der Arbeit, ich hol dich ab, ok? Ja, Jack ich freu mich schon auf dich. Ciao Mary.
Mary ging über die Straße und winkte Jack noch schnell hinterher, bevor sie in die Firma ging. Joe wartete schon auf sie.
Na hallo, Mary, tut mir Leid das ich dich gestern noch genervt habe, aber ich wollte nur sicher gehen, dass es dir gut geht. Hallo Joe! Vergeben und Vergessen, bin dir eh nicht mehr böse.
Joe zog plötzlich hinter seinem Rücken einen Blumenstrauß hervor. Der ist für dich, mein Schatz, sagte Joe ganz nervös.
Ich würd dich heut gern zum Essen einladen, denn mir ist jetzt endgültig klar geworden, dass ich dich liebe, sagte Joe ganz aufgeregt.
Mary wusste nicht mehr, was sie ihm jetzt sagen sollte. Sie wollte ihm jetzt nicht weh tun. Aber andererseits wusste sie ganz genau, wie es ist, wenn man verliebt ist. Sie wusste nicht mehr weiter. Denn er wusste ja nicht, dass sie lesbisch war. Ich weiß noch nicht Joe, ob ich heut noch Zeit hab.
Mary, du hast seit wir uns kennen immer Zeit gehabt, und wir kennen uns jetzt schon 3 Jahre, widersprach ihr Joe.
Ich weiß Joe, aber ich hab mir heut schon was ausgemacht.
Hat das was mit Jack oder so zu tun?, fragte Joe.
Mary, du kannst mir ruhig sagen, was mit dir los ist, hast endlich wieder neue Freunde gefunden, wenn das so ist, du kannst mich eh mitnehmen. Ich möchte sie auch gern kennen lernen. Ich hab keine neuen Freunde, du bist im Moment der einzige Freund, den ich habe, sagte Mary.
Mary und Joe setzten sich an ihre Schreibtische. Guten Morgen, Joe, Guten Morgen, Mary, sagte Herr Mayerhofer.
Guten Morgen!!!, schrien beide wie im Chor.
Ok, Joe, ich sag es dir. Ich war gestern noch mit Jack unterwegs, begann Mary zu erzählen. Wir sind dann spazieren gewesen und haben uns ineinander verliebt. Wir sind jetzt zusammen Joe, es tut mir so leid, dass ich dir nichts davon gesagt habe, aber ich wollte dir nicht weh tun, sagte Mary.
Joe kamen die Tränen. Mary wollte ihn trösten. Aber Jack stand auf und ging zur Tür hinaus. Joe jetzt warte doch, komm wieder her, Joe!!, rief Mary.
Aber er wollte nicht hören. Joe ging in ein Lokal, das gleich neben der Firma war. Unglücklicherweise war Jack auch gerade in dem Lokal mit ihrem Chef auf Mittagspause. Aber Joe sah sie im ersten Moment nicht. Jack sah ihn und ging zu ihm hinüber. Hallo Joe, wie geht es dir? Geht's Mary auch gut?, fragte sie. Verschwinde einfach nur ok?, sagte Joe sauer.
Was ist denn? Hab ich dir was getan?, fragte Jack ahnungslos.
Rühr Mary ja nicht mehr an, lass sie in Ruhe. Sie gehört mir!
Ach so ist das! Joe du brauchst gar nicht sauer sein, ihr habt die beste Freundschaft, die man haben kann, versuchte Jack ihn zu beruhigen.
Was weißt du schon von unserer Freundschaft, du kommst einfach, kennst Mary nicht einmal, gehst einfach mit ihr zusammen und tust so, als würdest du über alles Bescheid wissen. Verschwinde!, sagte Joe.
Ok, dann geh ich halt, aber glaub ja nicht, dass ich Mary noch mal hergebe, bei mir fühlt sie sich viel glücklicher. Ich glaub du weißt nichts von ihr, sie war unglücklich, hatte niemande, mit dem sie reden konnte, das alles erzählte sie mir. Aber egal, ich glaub du hörst mir sowieso nicht zu.
Joe hörte ihr zu, aber ihm kamen die Tränen. Verschwinde einfach!!!, fing er an, laut zu schreien. Plötzlich kam Mary in das Lokal. Sie sah Jack und Joe umherschreien, sie rannte hin, sah Jack und Joe böse an. Was ist hier los verdammt noch mal?, fragte sie die beiden. Ich hab genug gesehen, ich verschwinde, sagte Jack und ging einfach davon. Mary wollte sie zurückhalten, aber Jack riss sich los von ihrer Hand und ging sauer aus dem Lokal. Na Prima, Joe, das hast du toll hinbekommen, was fällt dir eigentlich ein, sie so anzuschreien. Jack wartet draußen und blickte unauffällig durch das Fenster. Sie hörte alles mit, ihr tat auf einmal alles leid, aber Joe hatte sie so sauer gemacht. Warum hast du sie jetzt angeschrien, gib mir eine Antwort, Joe, weißt du, ich bin ehrlich zu dir und du tust mir so was an, danke Joe. Du hast mir gerade möglicherweiser eine sehr schöne Beziehung zerstört. Es tut mir Leid Mary, wirklich, ich hab ein bisschen überreagiert. Natürlich akzeptiere ich eure Beziehung, sagte Joe traurig. Da kam Jack in das Lokal. Jack! Gott sei Dank, du bist noch da!, stammelte Mary. Jack umarmte sie einfach nur. Es tut mir Leid, mein Liebling, dass ich einfach so gegangen bin.
Jack, ich will dich nicht verlieren, ich liebe dich zu sehr.
Das wirst du nicht, ich war nur für kurze Zeit sauer auf Joe. Joe, es tut mir Leid, ich will nicht mit dir streiten. Du bist eigentlich eh ein netter Kerl, lächelte Jack. Joe lächelte ein bisschen, mir tuts auch leid. Aber Joe, ich weiß wen für dich, sie ist 20, sieht gut aus und steht auf Männer wie dich., sagte Jack plötzlich.
Echt? Das wäre echt toll von dir Jack! Wie heißt sie denn? Und woher kennst du sie?
Sie heißt Sabrina, sie ist meine beste Freundin, ich kenn sie von der Arbeit. Ich kann sie dir heute vorstellen, wenn du willst? Ja, das wär genau das Richtige für dich Joe, sagte Mary erleichtert.
Ja stell sie mir vor, dann können wir ja gemeinsam Essen gehen.
Ja ok, ich hol heut sowieso Mary ab, dann nehm ich Sabrina gleich mit.
Joe, wir müssen wieder in die Arbeit. Plötzlich läutete Joes Handy.
Hallo? Ja? Echt? Na das ist ja toll, danke Herr Mayerhofer. Ok, dann sehen wir uns morgen. Wiederhören.
Mary, ich hab ne gute Nachricht, er hat uns heut schon frei gegeben, weil nicht mehr so viel zu tun ist und er jetzt eine Konferenz hat., sagte Joe fröhlich.
Juhuu! schrie Mary und umarmte heftig Jack, sodass sie fast keine Luft bekam. Aber Jack, du musst ja noch in die Arbeit. Muss ich? Nein, muss ich nicht mehr, ich arbeite fast immer nur bis zum Nachmittag. Naja, eine Stunde hätte ich noch zu arbeiten, aber ihr könnt ja mitkommen, wenn ihr wollt!
Was sagt da dein Chef, wenn einfach wer mitkommt ?, fragte Mary.
Meinem Chef hab ich ja den Job besorgt, als mein früherer Chef noch da war.
Er ist ein alter Schulkollege von mir, sagte Jack ganz lässig. Ok, ich komm gern mit, was ist mit dir Joe?
Ja sicher komm ich mit, was glaubt ihr, sagte Joe. Ok, fahren wir, es ist nur eine Viertelstunde von hier entfernt., sagte Jack.
Sie stiegen ins Auto ein und fuhren. Ihr könnt hier auf mich warten und mir beim Arbeiten zusehen, lächelte Jack, als sie in der Firma waren. Jack setzte sich an ihren Computer. Da läutete schon wieder das Telefon, es war ein Kunde. Comtrec AG, was kann ich für Sie tun? Ja! Was genau haben Sie für ein Problem? Fahren Sie den Computer herunter und fahren Sie ihn noch mal hoch, und schauen Sie, ob er dann noch immer spinnt. Nach einer Weile: ja, er spinnt noch immer, und alle Daten sind gelöscht, sagte der Kunde.
Oje, das ist nicht gut, sind Sie zu Hause? Ja bin ich. Ich werde Ihnen jemanden vorbeischicken. Wo wohnen Sie? Aha, er wird in ca. 1 Stunde da sein. Ist das ok für Sie? Ok, kann ich noch Ihren Namen und Ihre Telefonnummer haben?
Also der Kollege wird zu Ihnen fahren, das haut schon wieder hin. Na gut, einen schönen Tag noch, auf Wiederhören.
Komm her, mein Schatz, sagte Jack zu Mary. Mary ging zu ihr hinüber.
Jack wollte ihr einen Kuss geben, doch da läutete schon wieder das Telefon.
Comtrec AG, was kann ich für Sie tun? Ja? Aha! Ja! Nein brauchen Sie nicht.
Also die Daten sind noch da? Das kann nur an der Netzwerkkarte liegen. Soll ich ihnen jemanden vorbeischicken? Wo wohnen sie? Brauchen sie den Computer dringend? Ja? Oje, das ist ein Problem, wir haben heute schon alle Techniker aus dem Haus geschickt, aber keine Angst, ich werde persönlich bei Ihnen vorbeisehen. Sind die jetzt daheim? Ok, ich werd dann gleich da sein. Wiederhören. Tut mir Leid, mein Schatz, heut is wieder echt stressig. Ich muss da jetzt noch schnell hinfahren, sonst köpft mich Alex.
Wer ist Alex?, fragte Mary neugierig. Mein bekannter Chef, lachte Jack und gab Mary einen Kuss. Joe lebst du eh noch?, fragte Jack.
Ja, kann ich kurz mit dir sprechen Jack, fragte Joe. Klar kannst du, was gibt's? Ich wollte nur sagen, dass ich dich beneide, dass du Mary hast. Tu ihr bitte nicht weh, das könnte ich nicht ertragen. Ich hab sie so gern, sagte Joe ernst.
Das werd ich nicht, nie im Leben dafür lieb ich sie zu sehr, tut mir Leid für dich Joe, aber heut stell ich dir ja Sabrina vor. Das haut sicher hin., sagte Jack.
Ja hoffentlich, aber bei so was bin ich immer ein Optimist, sagte Joe zuversichtlich. Ja, das glaub ich auch, du bist ja so ein wilder Hengst, Joe, lachte Mary. Ok fahren wir Leute?, drängte Jack.
Also gingen sie zum Auto. Joe saß hinten, und Mary neben Jack. Jack legte die Kuschelrock- CD ins Radio ein. Es sang gerade Maria Carey. Jack sah Mary mit einem kleinen Lächeln an und legte ihre Hand auf Marys Knie. Sie fuhren eine halbe Stunde. So wir sind da!, sagte Jack. Das dauert sicher nicht lang, schließlich bin ich ja ein Profi, lachte sie.
Na hoffentlich, weglaufen kann ich ja nicht. Denn in dem Kaff kenn ich mich sowieso nicht aus, scherzte Mary.
Jack läutete. Hallo? Wer ist da?, fragte eine junge Stimme.
Ja, grüß Gott, Firma Comtrec hier! Ja kommen sie rauf, die Tür Nummer 3 bitte.
Grüß Gott, kommen sie herein! Es ist äußerst selten, dass es weibliche Techniker gibt, sagte die junge Frau. Sie hatte eine Riesenwohnung.
Alles war so edel eingerichtet. Jack ging zum Computer und setzte sich hin.
Also wie ist das Ganze passiert, fragte Jack.
Na ja, ich wollte für meinen Mann ein paar Arbeiten erledigen und auf einmal ist der Rechner abgestürzt, ich hab ihn dann noch mal eingeschaltet, aber dann waren plötzlich alle Daten weg. Oh Gott, mein Mann bringt mich um, wenn er das sieht, sagte die Frau bestürzt.
Machen Sie sich bitte keine Sorgen, ich werde das schon wieder hinbekommen, so etwas passiert öfters, das sind meistens nur kleine Fehler in der Netzwerkkarte. Geht ganz schnell, beruhigte Jack die Kundin. Doch so schnell, wie es Jack sich vorgestellt hatte, war es gar nicht. Sie musste sich jeden verdammten Ordner ansehen. Mittlerweile waren schon 2 Stunden vergangen. Inzwischen warteten Mary und Joe vor dem Haus. Wie lange dauert das noch, jetzt warten wir schon 2 Stunden, sagte Joe genervt.
Beruhige dich, so lange kann es nicht mehr dauern, sagte Mary.
So, jetzt haben wir es, endlich! Bitte sehr, er funktioniert wieder, sagte Jack erleichtert. Wollen Sie noch etwas trinken bevor Sie gehen?, fragte die Frau.
Ja gerne! Die Frau stellte Jack ein Bier auf den Tisch. Wie heißen $ie, wenn ich fragen darf? Ich bin Jack und Sie? Ich bin Bea, hallo!
Wie lange sind Sie schon verheiratet?, fragte Jack. Seit 2 Jahren!
Mary wurde schon ungeduldig. Soll ich reingehen Joe? Ich glaube das würde nicht gut aussehen, was würde der Kunde sagen?, erwiderte Joe.
Während dessen in der Wohnung: Jack sah ein Bild an der Wand, auf dem Bea tanzte. Tanzen Sie gerne?, fragte Jack. Ja ich bin mal auf die Tanzschule gegangen, sagte Bea. Und was tanzen Sie so?
Nur Walzer und so Zeugs. Ich kann leider nicht Tanzen, sagte Jack.
Soll ich es Ihnen beibringen? Ja gerne, sagte Jack und lachte.
So fing Bea mit Jack zu tanzen an. Jack stieg ihr andauernd auf die Füße.
Bea gab legte eine Walzer CD ein. Was ist das für ein Lärm?, fragte Mary Joe. Das ist Walzer, sagte Joe ohne zu zögern. Das kommt aus der Wohnung, in der Jack ist, meinte Mary. Ach Blödsinn, Mary, warum sollten sie Walzer hören? Da ist ja Jack, sagte sie. Wo?, fragte Joe. Na da, siehst du sie nicht, sie tanzt mit der einen Frau. Stimmt, sagte Joe.
Na warte nur, warum tanzt sie mit ihr?, fragte Mary sauer. Mary ging zu dem Fenster und sah den beiden zu. Sie lachten. Sie lachten aber nur deshalb, weil Jack ihr auf die Füße stieg. Aber Mary wusste das nicht. Ich hab genug gesehen, ich gehe, sagte Mary zu Joe. Mary, jetzt führ dich doch nicht so auf, bleib hier, spinnst du jetzt vollkommen?, schrie Joe ihr nach. Aber Mary ging einfach. Eine halbe Stunde später  kam Jack heraus. Sag mal, was ist eigentlich los mit dir, ha?, fragte Joe Jack. Warum, was soll denn los sein, wo ist überhaupt meine Frau?, fragte Jack ahnungslos. Warum tanzt du mit anderen Frauen? Mary ist schon gegangen, weil sie sauer auf dich ist. Waaas?, schrie Jack, das gibt's doch nicht! Ich hab mit ihr getanzt, weil sie mir den Walzer beibringen wollte, sie ist verheiratet, seit 2 Jahren, sie ist mal auf die Tanzschule gegangen, begann Jack zu schreien. Ich liebe Mary, versteh das Joe, das war völlig harmlos. Ich versteh es schon, aber erklär das mal Mary, hakte Joe nach. Ich muss zu ihr, sagte Jack, rannte zum Auto und fuhr schnell weg.
Als Mary daheim angekommen war, lief sie in ihr Zimmer und begann zu heulen. Kaum eine Stunde später klopfte es an der Tür. Mary machte nicht auf, weil sie jetzt genau wusste das es Jack war. Verschwinde!, schrie sie.
Mary, mein Schatz, mach die Tür auf, es war alles harmlos. Die Frau mit der ich tanzte ist verheiratet, seit 2 Jahren, schrie Jack zurück.
Schade für dich, was, sonst hättest sie eh schon flachgelegt was?, sagte Mary wütend. Und jetzt verschwinde!
Jack ging traurig davon. Sie setzte sich in ihr Auto, und wartete noch 1 Stunde bevor sie wegfuhr. Plötzlich läutete das Telefon. Hallo?
Hi Mary, ich bin's, Joe. Wie geht es dir? Wie soll's mir schon gehen Joe, blöde Frage!
Mary! Jack hat die Wahrheit gesagt, die eine Frau ist einmal in die Tanzschule gegangen und wollte Jack nur Tanzen beibringen, jetzt rede doch mit ihr. Ihr geht's nämlich echt beschissen, sie sitzt gerade neben mir und macht sich fürchterliche Vorwürfe deswegen. Magst du mit ihr sprechen Mary? Ja, gib sie mir, Joe!, sagte Mary unter Tränen.
Hallo?, sagte Jack. Hallo?, sagte Mary traurig.
Wie geht es dir mein Schatz? Soll ich vorbeikommen?, fragte Jack.
Ja Jack, ich brauche dich, komm bitte!, sagte Mary.
Ok Baby, ich bin gleich da, und sei nicht mehr traurig, ok?
Jack gab Joe einen Kuss auf die Wange und bedankte sich bei ihm.
Kein Problem, sagte er. Wenn ich schon keine abkriege, sollst du wenigstens Mary behalten.
Es klopfte an der Tür. Komm rein Jack, es ist offen! Hallo mein Liebling!
Es ist die Wahrheit, ich hab nicht beabsichtigt dir weh zu tun., sagte Jack.
Schon ok Jack, manchmal übertreib ich ein bisschen, ich hab wirklich geglaubt, dass du nur mit mir spielst.
Nein, mein Schatz, auf gar keinen Fall, ich spiel nicht mit dir, das kannst du mit glauben. Komm her und tanz mit mir, mein Liebling, sagte Jack und nahm Mary bei der Hand. Es lief gerade ein langsames Lied im Radio. Beide tanzten eng umschlungen zu dem Lied. Jack küsste Mary auf den Hals.
Mary gefiel das so sehr, dass sie Jack bei der Hand nahm und in ihr Zimmer mit ihr ging. Mary legte sich auf ihr Bett. Komm her Jack, leg dich zu mir.
Jack zog sich ihre Schuhe aus und legte sich auf Mary. Küss mich, Jack, flüsterte Mary Jack ins Ohr. Jack gab ihr einen zärtlichen und langen Kuss.
Was hast du vor? , fragte Jack ganz leise. Berühr mich, Jack, sagte sie nur.
Jack zog Marys T-Shirt aus und küsste sanft ihre Brüste. Mary stöhnte kurz auf. Doch Jack erstickte ihr Stöhnen mit einem Kuss. Jack, ich bin noch zu schüchtern, um dich zu berühren, sagte sie verlegen. Überhaupt kein Problem Mary, genieße es einfach nur, wir haben alle Zeit der Welt. Jack, du bist so verständnisvoll. Ich will dich zu nichts drängen mein Liebling, sagte Jack.
Jacks Hand glitt immer weiter hinunter. Bis sie ihre Hand in Marys Hose  hatte. Da schrak Mary zurück. Ich bin noch nicht so weit, Jack, es tut mir Leid.
Ich gebe dir so viel Zeit wie du brauchst Mary. Jack und Mary lagen noch sehr lange im Bett und küssten sich. Als Mary auf die Uhr sah, war es schon 20 Uhr. Was willst du heute noch machen Jack? Jack? Bist du eingeschlafen?
Jack sagte nichts, sondern sah sie einfach nur an. Und es läutete schon wieder das Telefon. Hallo?
Hallo Mary, wie geht es dir? Weißt du noch wer dran ist?
Nein, weiß ich nicht, wer ist denn da? Jack sah Mary neugierig an.
Sagt dir der Name Bettina was?, lachte die fremde Stimme.
Bettina sagst du? Ahhhhh!!!!! Hallo Bettina! Mein Gott wie geht es dir, hab ja schon lang nichts mehr von dir gehört. Bettina war Marys Ex- Freundin.
Ich wollte dich fragen, ob du heute schon was vor hast, wir könnten was trinken gehen Mary, der alten Zeiten wegen, Mary?
Heute geht es leider schlecht, meine Frau ist gerade bei mir, sagte Mary fröhlich.
Du hast eine Frau? Mary bist du es, eh? Seit wann kennst du sie?
Ich kenne sie seit gestern, und wir sind seit gestern zusammen!
Kann ich sie mal sprechen, Mary? Mary fragte Jack, ob sie mit ihr sprechen wolle. Ja, von mir aus, gib her, sagte Jack nicht gerade begeistert.
Hallo, wie heißt du, fragte Bettina. Ich bin Jack, was willst du mit mir reden?
Na ja, ich wollt doch nur mal die Frau meiner Ex kennen lernen, sagte Bettina.
Für was? Und tschüß. Jack legte einfach auf. Was tust du, Jack? Warum hast du aufgelegt, fragte Mary.
Sie beachtet dich einfach nicht, lässt dich im Stich. Tut so als gäbe es dich nicht, und dann ruft sie einfach an.
Vergiss sie Mary, du hast jetzt mich, trauer ihr nicht hinterher, das bringt nichts, glaub mir mein Schatz. Du hast jetzt mich, und ich lass dich nie im Stich, sagte Jack ernst. Du hast Recht Jack, ich liebe nur dich und sonst keine.
Gehen wir Billard spielen, Mary? Hast du Lust? Ja, sehr gerne!
Warte Jack, ich ruf schnell Joe an, vielleicht mag er mitgehen? Ach Scheiße, ich hab ihm ja versprochen, dass ich Sabrina anrufe, na, das werd ich auch gleich machen. Also riefen sie beide an. Joe war sofort einverstanden. Und Sabrina kam auch mit. Sie trafen sich alle im Beers. So hieß das Lokal wo Mary und Joe immer hingingen. Mit Sabrina trafen sie sich vor dem Lokal. Joe war schon drinnen. Hallo Sabrina, darf ich dir meine Frau vorstellen, Mary.
Hallo Mar, schön dich kennen zu lernen. Hallo Sabrina, freut mich ebenfalls.
Ok Leute, gehen wir rein! Na wo ist den Joe?, fragte Mary. Ah, da ist er ja.
Joe, wie versprochen, hier ist Sabrina, lachte Jack. Hallo Sabrina, sagte Joe ganz schüchtern. Hast du schon einen Tisch für uns reserviert, Joe?, fragte ihn Mary. Ja hab ich. Kommt mit.
Joe legte wie immer die Kugeln auf. Ich komm gleich wieder, sagte Jack.
Bestellt mir ein Bier Leute. Wer mag anstoßen, fragte Sabrina. Ich!!!!, schrie Joe. Dann kam die Kellnerin. Mary bestellte. Also Joe bekommt einen weißen Spritzer, Sabrina was möchtest du? Ein Bier! Und Jack bekommt auch eines.
Und ich nehm..., Moment noch. Ich überleg noch kurz, ok? Mary, heut mach ich dich fertig, prahlte Joe. Na das werden wir sehen, sagte Mary mit ernstem Blick. So bitteschön ein Bier für dich Mary, ein Bier für dich und für Joe wie immer ein Spritzer. Aber Silvia, ich hab gesagt, ich überleg noch, sagte Mary zur Kellnerin. Aber dann überlegte Mary, drehte sich um und sah Jack mit einem Lacher an der Bar sitzen. Du bist gemein Jack, schrie sie hinüber.
Jack kam zum Tisch und lachte noch immer. Mary, dich kann man auch immer reinlegen Ha, Ha., lachte Jack. Aber es war süß von dir, mein Schatz, flüsterte Mary und gab Jack einen Kuss. Kauft euch eine Wohnung!, sagte Jack neidisch. Ich hab eine, sagte Mary gleich zurück. Und ich hab auch eine! Was machst du so Sabrina, fragte Joe Sabrina. Na ja, eigentlich alles, was ihr auch so macht, und wenn ich das grad nicht tue, dann häng ich mit Jack umher, erzählte Sabrina. Das mach ich auch , aber Jack kenn ich erst seit gestern. Ansonsten bin ich mit Mary unterwegs. Du, Joe, gehst du gern ins Kino? Ja, warum, fragte Joe. Na ja, morgen läuft ein guter Film an, es ist ein Actionfilm, siehst du so was gerne?, fragte Sabrina neugierig. Ja, voll gerne, gehen wir hin morgen?,fragte er. Ja super, ich bin dabei, freute sich Sabrina.
Du, Jack, ich glaub, bei denen entwickelt sich was!, sagte Mary ganz leise.
Ja, da hast du Recht, Mary, sei froh, hat Joe auch wieder einen netten Zeitvertreib. Wollen wir jetzt Billard spielen oder quatschen und flirten?, fragte Jack. Beides!, sagte gleich Joe. Ja, ich hab schon meine 3.Kugeln eingelocht, freute sich Mary. Na warte nur mein Schätzchen, dich mach ich fertig, sagte Jack ernst mit einem Lächeln. Den Satz hat heut schon Joe losgelassen, aber ich werds euch schon noch zeigen, sagte sie. Na wartet nur, meinte Sabrina. Oh oh, sagte Jack, eine starke Frau mischt auf, darf ich vorstellen SABRINA!!!!! Du bist so blöd!, lachte Sabrina. Wollt ihr noch was trinken, fragte die Kellnerin. Ja bitte, Silvia, noch mal das selbe, sagte Joe.
Ich lad euch heut alle ein, weil ich so gut aufgelegt bin, sagte Joe zu allen.
Ansonsten nicht, fragte Jack unwissend. Jack was für ein Affe hat dich heute geritten?, fragte Sabrina. Da haben wir es wieder, meine beste Freundin, genauso blöd wie ich, meinte Jack. Aber die Frage kann ich dir trotzdem beantworten, Sabrina, ich glaub es war ..... MARY!!! Mary gab Jack einen leichten Stoß in die Rippen. Ich bin kein Affe, lachte Mary. Die Zeit verging und verging, und alle kamen irgendwann drauf, dass sie zu viel getrunken hatten. Besonders Jack. Sie taumelte nur mehr irgendwie umher, konnte nicht mehr wirklich stehen. Leute, ich glaub ich bin voll, stammelte Jack. Und für diesen Satz brauchte sie 5 Minuten. Mary war eigentlich noch nüchtern, genauso wie Joe. Die beiden waren nur angeheitert. Sabrina war genauso angesoffen wie Jack. Joe sah auf die Uhr, es war 1.30 Uhr. Wollen wir dann schon langsam heimgehen?, fragte Mary Jack. Ja, gehen wir heim, aber mit dem Auto werd ich nicht mehr fahren können, bringst du mich heim, Sabi?, fragte Jack schon ganz müde.
Ja klar, sagte Sabrina. Ok! Jack kommst du in der Früh wieder zu mir, ich steh halt früher auf, dann können wir noch ein bisschen kuscheln, fragte Mary. Ja sicher, mein Liebling, das lass ich mir sicher nicht entgehen, sagte Jack freudig. Aber ich werde dich wieder so vermissen, mein Liebling, magst du heute bei mir schlafen, Mary? Was?, sagte Mary aufgeregt.
Ja, komm mit zu mir, ich hab eine Badewanne, lachte Jack. Ok, dann fahren wir, sagte Mary. Ich und Sabrina werden noch woanders was trinken gehen.
Joe zahlte noch, denn er hatte es ja versprochen. Als sie beim Auto standen, staunte Mary. Wow, du hast ja ein geiles Auto, sagte sie. Jack sah sie gleich böse an. Nein, mein Schatz nichts gegen dein Auto, denn deines ist größer.
Möchtet ihr was Spezielles hören?, fragte Sabrina. Nein, ist egal, gib was Gutes rein, sagte Jack. Jack und Mary saßen eng umschlungen auf der Rückbank.
Joe saß vorne und quatschte mit Sabrina über Gott und die Welt. Leider hab ich noch kein Auto, sagte Joe. Das wird schon noch kommen Joe, gib die Hoffnung nicht auf, lachte Sabrina. Geht's dir gut Jack?, fragte Mary.
Ja. Und dir mein Liebling? Es ist so schön, neben dir zu sitzen, weißt du das?, sagte Mary. Mir geht's genauso.
Na ihr beiden, geht's euch eh noch gut, lebt ihr noch?, fragte Sabrina.
Ja, sehr gut, aber Sabi kannst du ein bisschen langsamer fahren, sonst kommt's mir hoch und dann kann ich für nichts garantieren, sagte Jack.
Nach einer Weile standen sie dann vor Jacks Haustor. So ihr beiden, aussteigen, wir sind da. Endlich, Jack, meine Süße, kannst du nicht umziehen, der Weg bis zu dir geht mir immer so auf den Keks.
Ja klar, wegen Sabi bitte alle umziehen, denn schließlich ist sie ja in Notfällen unser Chauffeur. Ok, Joe, wir sehen uns morgen in der Arbeit, tschüß Sabrina, hoffe wir sehen uns wieder, sagte Mary. Auf jeden Fall, beteuerte Sabrina. Joe machs gut, sagte Jack und drückte Sabrina noch einen Kuss auf den Mund. Du Jack, sie ist echt was Besonderes, pass auf sie auf, flüsterte Sabrina Jack zu und nickte dabei auf Mary. Ich weiß, Sabi, ich glaub diesmal ist es was Ernstes, bei mir hat's noch nie so schnell gefunkt wie bei ihr, und du kennst mich, was das betrifft, sagte Jack. Ja, ich kenn dich viel zu gut, also gute Nacht Jack. Gute Nacht Mary!!
Dann fuhren sie weg. Ok, jetzt nur noch den Schlüssel finden und los geht's, sagte Jack zu sich selbst. In welchem Stock wohnst du, Jack? Im 5. leider.
Aber schon mit Aufzug, oder? Ja na klar, ohne den wär ich schon längst tot, sagte Jack schon etwas müde.
Jack drückte den Knopf, um den Aufzug zu holen. Ist eh irgendwie eine schöne Gegend, sagte Mary. Ja leider nur am Arsch der Welt, lächelte Jack.
Sie gingen in den Aufzug. Jack umarmte sie. Hat dir der Tag gefallen mein Schatz?, fragte Jack nach. Ja sehr, danke, sagte Mary und gab Jack einen Kuss. Aussteigen!, sagte Jack plötzlich. Die Wohnungstür war gleich neben dem Aufzug. Sie war schwarz bemalt und hatte viele lesbische Aufkleber darauf. So, komm rein mein Schatz, sagte Jack. Mary kam herein, und das erste, was sie tat, war sich umzusehen. Wow, Baby, du hast ja eine große Wohnung!
Ja, genau 100m2, ich wohn schon seit 3Jahren da. Komm mit, ich zeig dir was Mary! Sie gingen in das große Wohnzimmer. Sieh her mal, das hab ich gemacht. Sie zeigte Mary ein großes Bild an der Wand, es zeigte 2 Frauen, die sich umarmten, aber es war alles verschwommen. Wie heißt denn das Bild?, fragte Mary neugierig. Es heißt »die Liebe, dich ich nie hatte«, sagte Jack.
Im Ernst?, fragte Mary. Ja, im Ernst, das Bild drückt einen Traum aus, besser gesagt eine Wunschvorstellung, erklärte Jack. Magst du was zu trinken, Mary?
Ja bitte, ein Bier, aber ein kaltes, hakte Mary nach. Bei mir findest du immer kaltes Bier, Mary. Jack kam mit 2 Bier zurück, bitte sehr! Jack, darf ich dich was fragen? Was? Wie heißt du wirklich? Das möchte ich eigentlich nicht so gern verraten mein Schatz, aber dir sag ich es. Ich bin Diane, aber den Namen hasse ich wirklich, also Mary nenn mich niemals so, ok? Ok, Jack, werd ich nicht, versprochen!, sagte sie zu Jack. Bist du müde Mary? Eigentlich nicht, warum? Komm mit, mein Liebling, sagte sie zu Mary und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Sie ging mit ihr in das Schlafzimmer, wo ein riesengroßes Bett stand. Setz dich, mein Schatz, sagte sie zu Mary. Mary setzte sich hin.
Plötzlich begann Jack sich auszuziehen, bis sie nur mehr ihre Boxershorts anhatte. Mary wurde ganz verlegen. Jack hatte eine Boxershorts an, die mit vielen Frauen bedruckt war, die übereinander lagen. Jack ging auf Mary zu, nahm ihre Hand und zog sie zu sich. Mary stand wie angewurzelt da. Vor ihr Jack und das auch noch nackt. Mary wusste nicht mehr, was sie tun sollte. Aber Jack half ihr dabei. Jack begann sie auszuziehen, aber nur ihr T-Shirt.
Und drückte ihren Körper an den von Mary. Mary gefiel das. Sie hatte ja keine Ahnung, sie hatte noch nie mit einer Frau geschlafen. Sie wollte immer, aber ihre Ex nicht. Im Gegensatz zu Jack, sie hatte schon viele Frauen im Bett gehabt. Meistens war es immer nur ein One-Night-Stand, einmal war es richtige Liebe. Doch Jack fühlte, dass dies auch aus Liebe entstand. Mary traute sich erst gar nicht, aber dann begann auch sie, Jack auszuziehen, zumindest das, was sie noch an hatte. Jack löste sich von Mary und legte sich auf das Bett.
Mary legte sich dazu. Ich bin bereit Jack, flüsterte sie zu Jack. Ganz Ehrlich?, fragte Jack noch mal nach. Ja ehrlich, ich will mit dir schlafen Jack, sagte Mary leise. Jack und Mary küssten sich. Während sie das taten, öffnete Jack mit einer Hand ihre Hose und fuhr mit ihrer Hand hinein, bis sie ihre Schamlippen spüren konnte. Mary stöhnte laut auf als Jack sie berührte.
Du kannst mich auch berühren, mein Schatz, aber nur wenn du willst. Kaum sagte Jack das, spürte sie auch schon Marys Hand zwischen ihren Beinen. Auch Jack stöhnte auf. Jack begann Marys Kitzler zu reiben. Mary konnte es nicht mehr aushalten, sie begann Jack heftig zu küssen. Mary wurde immer stürmischer. Mary, nicht so stürmisch, wir haben Zeit, geh es ruhig an mein Schatz. Jack küsste sie am ganzen Körper, bis sie schließlich an ihrem Nabel angelangt  war. Sie strich mit ihrer Zunge über Marys Kitzler und bewegte sie hin und her. Dann kam Jack wieder zu ihr hoch und Mary küsste sanft ihre Brüste und biss sanft hinein. Jack war schon ganz erregt. Dann küssten sie sich wie wild. Jack glitt mit ihren Fingern in Mary hinein und Mary ließ einen leichten Schrei von sich, als sie Jacks Finger in sich spürte. Sie spürte die Bewegung in ihr. Du bist schon ganz feucht, flüsterte Jack ihr zu. Zieh deine Hose aus, Mary, dann geht's einfacher. Das tat Mary. Jack, ich mag noch mal deine Zunge spüren. Jack erfüllte ihren Wunsch mit Vergnügen. Ganz langsam strich Jack mit ihrer Zunge über Marys Körper. Plötzlich hielt Mary inne. Was ist denn Mary?, fragte Jack. Mary beugte sich unter das Bett. Jack sah sie Ahnungslos an. Dann holte Mary eine kleine Tube hervor. Es war eine Tube Massageöl. Reib mich damit ein Jack, sprach Mary. Jack nahm die Tube und sah sie sich genau an. Oh, sogar anregend und mit Erdbeergeschmack, lachte Jack, und öffnete die Tube. Gab sich ein paar Tropfen auf ihre Finger, und begann damit, Marys Brüste einzureiben. Zärtlich fuhr sie über ihre hart gewordenen Brustwarzen. In Mary wurde alles heiß, sie wurde immer mehr erregt. In der Luft roch es so herrlich nach Erdbeeren. Jack leckte über ihre Brustwarzen und saugte daran. Du schmeckst so gut mein Schatz, flüsterte Jack. Mary vergas alles um sich herum, sie spürte nur mehr Jacks zarte Hände, die über ihren Körper glitten.
Mary fühlte sich wie in einem Meer voller Rosenblätter, die sanft über ihren Körper streichen. So warm und weich. Jacks Hände glitten tiefer. Sie nahm das Öl und ließ ein paar Tropfen in Marys Nabel fallen. Sie fühlte wie Marys Körper zu beben begann. Jack küsste sie und leckte das Öl aus Marys Nabel.
Dann begann Jack, an Marys Ohrläppchen zu knabbern und stöhnte dabei hinein. Mary machte das ganz verrückt. Sie atmete immer schneller. Während Jack sie küsste, massierte sie Marys Schamlippen. Jack dachte, dass Marys Körper schon ganz heiß von dem Öl geworden war. Beide rieben ihre Körper aneinander. Jacks Körper wurde dabei ganz warm. Sie konnte nicht mehr
Aufhören, das wollte sie auch gar nicht. Sie wollte mit Mary einfach nur verschmelzen. Sie berühren, sie küssen, und sie einfach nur lieben. Mary war schon so feucht, das Jack glaubte, das es jeden Moment runtertropfen würde.
Jack glitt schnell mit ihrer Zunge nach unten. Denn von Marys Liebessaft würde sie liebend gern noch mal kosten. Mary nahm Jacks Hand und führte sie tief in sich hinein. Sie stöhnte laut auf, doch Jack küsste sie schnell und berührte dabei Marys Kitzler weiter. Sie bewegte ihre Finger immer schneller und schneller. Mary verspürte plötzlich ein starkes Kribbeln in ihr. Mary spürte, dass es bald so weit war. Beide fingen an, sich wild zu küssen. Jack hörte nicht auf, ihre Finger zu bewegen. Und sie spürte, wie Marys Kitzler immer mehr anschwoll. Mary konnte es nicht mehr aushalten. Sie gab sich den Berührungen von Jack voll und ganz hin. Mary fing plötzlich an zu zittern.
Und immer schneller wurden Jacks Finger. Mary bewegte ihren ganzen Körper. Jack ich komme gleich, stöhnte sie mit einer zittrigen Stimme.
Jack küsste sie ganz wild. Und dann kam Mary, sie schrie laut auf und konnte das Pulsieren in ihren Körper richtig hören. Dann lies sich Mary einfach in Jacks Arme fallen. Sie war so glücklich. Jack spürte, wie Marys Körper sich entspannte. So was hab ich schon länger gebraucht, flüsterte Mary. War es schön?, fragte Jack. Wunderschön, sagte Mary. Es war mittlerweile schon 5.30 Uhr. Wow Jack, es ist ja schon ziemlich spät. In ein paar Stunden darf ich schon wieder aufstehen, sagte Mary betrübt. Den Arbeitstag wirst du auch noch hinter dich bringen, beruhigte sie Jack. Sie redeten noch sehr lange.
Bis sie langsam Hand in Hand einschliefen. Mary kuschelte sich ganz eng an Jack. Sie fühlte sich richtig behaglich neben Jack. Am nächsten Morgen war Mary die Erste, die aufwachte. Sie sah auf die Uhr und bekam einen Schock.
Sie hatte verschlafen. Sie sollte schon vor einer Stunde in der Arbeit sein.
Sie rüttelte Jack aus ihren süßen Träumen. Jack wach auf!, sagte sie energisch. Jack! Jetzt wach doch endlich auf!, schrie sie. Als Jack erwachte, war sie noch sehr benommen von der Nacht. Was ist denn, mein Schatz, was hast du denn?, fragte sie Jack. Ich hab verschlafen, verdammt noch mal, Jack steh endlich auf, brüllte sie. Oh Gott, bist du immer so in der Früh Mary, fragte Jack. Mary holte eilig ihre Klamotten aus dem Schrank und zog sich in Windeseile an. Jack zog sich ihre Jeans an und ging in das Badezimmer.
Beeil dich, Jack, ich möchte keinen Ärger bekommen, drängte Mary.
Ja, bin ja eh schon fertig, sagte Jack genervt. Ich fahr dich mit dem Auto.
Beide rannten auf die Straße zu dem Auto. Stiegen ein und fuhren schnell los. Jack trat voll auf das Gas. Aber Mary konnte es nicht schnell genug gehen. Kaum waren sie in der Arbeit angekommen, rannte Mary aus dem Auto. Ciao Jack, ruf mich an, schrie Mary noch hinterher. Bekomm ich keinen Kuss von dir?, fragte Jack. Aber Mary konnte sie nicht mehr hören, sie war schon weg. Jack war jetzt irgendwie sauer. Wenn sie es eilig hätte, würde sie Mary trotzdem einen Kuss geben. Aber Jack dachte, dass sie ihren Schatz in der Mittagspause besuchen könnte.
Hallo Joe, sagte Mary nervös. Oh Gott, Mary, wo bleibst du? Du hast Glück gehabt, der Herr Mayerhofer ist noch nicht da. Er kommt ein bisschen später, sagte Joe. Ich hab verschlafen, mit Jack. Hattet ihr gestern noch viel Spaß miteinander?, fragte Joe neugierig.
Ja, hatten wir, gibst du mir bitte meine Unterlagen, ich hab heut noch so viel zu tun, sagte Mary. Der Vormittag verging relativ schnell. Und Mary arbeitete viel. Joe hatte gestern noch lange mit Sabrina gesprochen. Und sie wollen sich wieder sehen. Bei beiden ist der Tag ziemlich gut abgelaufen. Plötzlich läutete das Telefon auf Marys Tisch. Hallo? Was kann ich für Sie tun, sagte Mary schon genervt. Hi, mein Schatz, was ist denn los mit dir, ich hab in der Früh nicht einmal einen Kuss von dir bekommen, fragte Jack besorgt.
Ja Jack, tut mir Leid, ich hatte es ziemlich eilig, aber jetzt habe ich keine Zeit, mit dir zu reden, ich hab noch viel vor mir, sagte Mary. Ciao Jack ,wir hören uns. Mary, mein Baby, leg nicht auf ich.....Aber Mary legte auf. Jack wusste nicht mehr, was sie denken sollte, sie dachte den ganzen Vormittag nur an Mary und warum sie auf einmal so eigenartig war. Und schon wieder läutete das Telefon. Jack, ich hab dir gesagt das ich keine Zeit habe, ich ruf dich dann an, sagte Mary. Aber es war nicht Jack, es war Bettina. Jack? Wer ist Jack?, fragte Bettina. Ach hallo Bettina, ich wusste nicht, dass du es bist, wie geht es dir?, fragte Mary fröhlich. Mir geht es gut, aber ich glaube deiner Freundin nicht, warum hat sie einfach aufgelegt, das fand ich nicht nett von ihr, beschwerte sich Bettina. Nimm es ihr nicht übel, sie war schlecht drauf, sagte Mary. Na ja, eigentlich wollte ich dich fragen, ob wir uns mal treffen könnten, denn ich muss bei dir noch einiges gutmachen was die alten Zeiten betrifft, hättest du jetzt schon was vor Mary? ,fragte Bettina höflich.
Ja, komm vorbei und hol mich ab, ich hab jetzt Mittagspause, sagte Mary.
Ok, dann sehen wir uns, ciao Mary. Wer war das denn, Mary?, fragte Joe.
Ach niemand, ich muss kurz weg, sagte Mary und rannte aus dem Büro.
Joe hatte keine Ahnung was los war, aber er machte sich Sorgen um Mary.
Die Zeit verging und verging. Joe ging jetzt auch auf Pause. Als er das Büro verließ und auf die Straße ging, sah er Jack vor der Eingangstür stehen. Sie hatte eine Rose in der Hand, ihr lief eine Träne vom Gesicht. Jack wischte sie schnell ab, aber Joe hatte es bereits gesehen. Hallo Joe, wie lief es gestern mit Sabi? Es lief wunderprächtig, freute sich Joe. Wir treffen uns heute wieder und gehen ins Kino. Und auf wen wartest du, Jack?, fragte Joe. Na auf wen werde ich warten, Joe? Auf mein Schatz, lächelte Jack. Da hast du sie verpasst, sie ist schon weg, Jack. Wo ist sie hin? , fragte Jack ahnungslos.
Ich hab keine Ahnung, irgendwer hat angerufen und mit demjenigen hat sie sich jetzt getroffen., sagte Joe besorgt. Ich ruf dich an, Joe, ich geh sie schnell suchen, sagte Jack und fuhr mit dem Auto weg. Wo könnte sie bloß sein?, dachte Jack. Jack fuhr zu dem Lokal, in dem sie immer waren, und prompt fand sie dort auch Mary. Mary saß mit einer Frau an einem Tisch. Es war Bettina. Ganz glücklich wollte Jack gerade an den Tisch gehen und Mary begrüßen, als sie sah, dass Mary dieser Frau einen Kuss auf dem Mund gab. Mary und Bettina lachten fröhlich. Jack stand wie angewurzelt da und konnte es nicht fassen. Sie sah den beiden zu, wie sie lachten und sich amüsierten. Dann kam in Jack eine Wut hoch, ihr liefen Tränen vom Gesicht. Plötzlich drehte sich Mary um und sah Jack direkt in die Augen. Jack sah sie an, als könnte sie durch Mary hindurchsehen. Mary stand auf und ging zu ihr. Hallo, Baby, ich hab dich schon vermisst, sagte sie zu Jack. Und ich dachte, ich wäre die einzige Frau für dich, sagte Jack leise und unter Tränen zu Mary und lief aus dem Lokal. Jack, bleib hier, schrie Mary und zog Jack am Ärmel. Verschwinde Mary, lass mich in Ruhe, ich will dich nie wieder sehen, sagte sie, während sie die Hand von Mary ruckartig wegzog. Jack! Wo willst du hin?, sagte Mary traurig. Weg von dir, für immer, schrie Jack ihr nach und stieg in das Auto. Jack war so sauer, dass sie die Ampel übersah und bei Rot darüber fuhr. Alle Autos hupten ihr nach. Jack heulte und sie war nicht leicht verletzbar, aber diesmal weinte sie. Sie dachte an die letzten 2 Tage die sie mit Mary verbracht hatte. Und wie schön die Zeit war. Die Berührungen, die Küsse, die langen Gespräche. War alles nur gelogen? Hatte Mary ihr was vorgespielt? War das alles? Wie sollte es weitergehen. All diese Fragen quälten Jack. Sie konnte nicht mehr klar denken. Plötzlich läutete das Handy. Es war Sabrina. Aber Jack wollte mit keinem reden. Kurz darauf klingelte es wieder. Es war Mary, Jack überlegt, ob sie abheben solle oder nicht. Jack hob nicht ab. Damit sie sich wieder alles anhören konnte? Nein danke, das brauchte Jack jetzt nicht. Sie fuhr auf die Autobahn auf. Wohin sie fuhr, wusste sie nicht, Hauptsache weit weg. Dort hin, wo sie keiner kennt und keiner mit ihr redet. Jack wusste, dass sie nicht vor dem Schmerz davonfahren konnte. Aber es war ein ruhiges Gefühl, das Jack hatte. Ihr kamen immer wieder Tränen, die sie nicht zurückhalten konnte. Was würde sie ohne Mary machen? Sie hatte noch nie eine Frau so geliebt wie sie. Jack könnte alle Frauen der Welt haben, denn sie sah ja nicht schlecht aus. Aber sie wollte nur eine und die hatte sie jetzt verloren. Jack fuhr jetzt schon sehr lange auf der Autobahn.
Mary stand noch lange auf der Straße und blickte dem Verkehr nach. Sie weinte. Bettina nahm sie in den Arm und tröstete sie. Bettina wollte nichts mehr von Mary, sie wollte sich nur entschuldigen für das, was sie Mary angetan hatte. Bettina hatte nämlich schon eine Freundin und war auch schon verlobt. Der Kuss hatte auch nichts zu bedeuten, es war halt ein kleiner entgültiger Abschiedskuss, besser gesagt ein kleiner Freundschaftskuss.
Wenn sie gewusst hätte,  dass Jack gleich so ausrastet, dann hätte sie das nicht getan.
Es tut mir so leid, Mary, das hab ich nicht beabsichtigt., sagte Bettina besorgt.
Bettina nahm Mary in den Arm, doch Mary drängte sie wieder weg. Sie wollte jetzt nur mehr von Jack umarmt werden und von sonst keinem. Da kam plötzlich Joe und sah die beiden stehen. Mary rannte zu ihm und umarmte ihn unter Tränen. Was ist denn los Mary?, fragte Joe. Es ist aus Joe, Jack ist weg. Sie ist mit dem Auto weggefahren., schluchzte Mary. Was ist passiert, fragte Joe. Viel zu viel, Jack hat mich gesehen, während ich Bettina einen kleinen Abschiedskuss gab. Und dann ist sie einfach aus dem Lokal gerannt und mit dem Auto wegegefahren. Ich mach mir Sorgen, Joe, erzählte Mary mit Tränen im Gesicht. Komm Mary, wir gehen, du kommst zu mir nach Hause, und du auch Bettina. Bettina und Joe kannten sich noch von früher, Joe glaubte bis jetzt immer, dass Bettina mit Mary nur befreundet war. Bettina, Mary und Joe machten sich auf den Weg zu Joe. Mary konnte nicht mehr aufhören zu weinen, sie brach fast zusammen. Joe half ihr wieder auf, und sie gingen weiter. Als sie bei Joe angekommen waren, hatte sich Mary wieder beruhigt. Mary legte sich auf Joes Bett und schlief sofort ein. Was glaubst du Joe, wo ist Jack?, fragte Bettina. Ich weiß es leider nicht, Bettina, ich wünschte, ich wüsste es, sieh sie dir an, sie schläft und hat sich schon beruhigt., sagte Joe.
Die Arme Mary, einmal verliebt und dann so was, dabei hab ich das doch nicht mit Absicht getan, sagte Bettina. Ich weiß Bettina, du kannst eh nichts dafür. Aber solange bis Jack wieder da ist, müssen wir bei Mary bleiben, alleine würde sie es nicht aushalten zu Hause. , sagte Joe besorgt. Plötzlich schlug Mary wie wild um sich. Sie hatte einen Albtraum. Jack, komm zu mir! Jack, wo gehst du hin? Jaaaack!!!!!!, schrie Mary. Weck sie auf Joe, drängte Bettina. Joe rüttelte sie, bis sie aufwachte. Mary schlug auf Joe ein. Verschwinde, ich will zu Jack, schrie sie. Mary beruhige dich, sagte Joe streng. Dann kam Mary wieder zu sich. Sie fing an zu weinen und klammerte sich an Joe. Es wird wieder alles gut, Mary, lass einfach alles raus, beruhigte sie Joe. Mary, soll ich noch mal probieren, sie anzurufen?, fragte Bettina besorgt. Mary nickte unter Tränen. Das Telefon von Jack läutete. Aber Jack wollte nicht abheben. Sie fuhr weiter. An einer kleinen Raststation fuhr sie von der Autobahn ab. Es war jetzt schon Abend, und Jack ist noch immer nicht zurückgekehrt. Sabrina machte sich auch schon Sorgen, deswegen rief sie bei Joe an. Joe erzählte ihr alles, er wusste auch nicht mehr weiter. Komm zu mir, sagte Joe, wir müssen uns jetzt um Mary kümmern, außerdem vermisse ich dich, sagte Joe aufgeregt. Wirklich? Du vermisst mich Joe, das ist ja echt süß von dir, ja ich komme zu dir, sagte Sabrina und wusste nicht mehr, was sie denken sollte. Ihre Gefühle waren gemischt. Sie war traurig wegen Jack und freute sich schon auf Joe. Eine Stunde war vergangen, bis Sabrina an Joes Tür klopfte. Hi Joe, sagte sie und gab Joe einen Kuss, wie geht es Mary?, fragte sie. Na ja, nicht so gut, kannst dir eh vorstellen, sagte er. Ich rede mal mit ihr, sagte sie und klopfte Joe auf die Schulter. Sabrina kam in das Zimmer. Mary sah sie, fing an zu heulen und umarmte Sabrina. Sabrina, hilf mir, ich weiß nicht mehr weiter, hilf mir, schluchzte Mary. Ich versuche alles Mary, glaub mir, sagte Sabrina. Es ist jetzt besser, wenn du schläfst, sagte Bettina und deckte Mary zu. Bettina, Joe und Sabrina setzten sich in die Küche und redeten darüber, wo Jack sein könnte. Ich geh sie mit Joe suchen, sagte Sabrina. Bettina du bleibst bei Mary. Es würde nicht sehr originell aussehen, wenn wir Jack finden und du bist dabei, sagte Sabrina und lachte.
Ok, fahren wir, Joe, wir dürfen keine Zeit verlieren. Beide gingen aus der Wohnung und stiegen in das Auto. Hat Jack das schon öfter getan Sabrina?, fragte Joe. Nein, noch nie, und wenn dann ist sie nach einer Stunde wiedergekommen, sagte Sabrina. Joe und Sabrina fuhren noch mal in das Lokal, doch keine Jack. Sie fuhren ins Beers, Joe sah sich bei der Bar um, fragte Silvia nach Jack. Doch Silvia hatte sie nicht gesehen. Joe, ich ruf dich an, wenn ich sie sehe, sagte Silvia. Sie fuhren zu Jacks Wohnung, doch vergeblich. Sie fuhren zu ihrer Firma, der Chef machte sich auch schon Sorgen, aber er wusste auch nicht, wo Jack geblieben war. Er hatte sie zuletzt in der Mittagspause gesehen und das war schon 8 Stunden her. Wo kann sie nur sein, Sabrina?, fragte Joe. Ich hab keine Ahnung, dort wo sie sein könnte, da haben wir schon gesucht., sagte Sabrina verzweifelt. Inzwischen war Mary wieder eingeschlafen. Bettina hielt Wache neben ihrem Bett. Mary tat ihr so leid, sie konnte ihr nicht einmal helfen. Fahren wir noch mal ins Beers und sehen noch mal nach, drängte Joe nervös. Joe gibs auf, Jack ist nicht dort, und Silvia hat doch gesagt sie ruft dich an, wenn sie Jack sieht, sagte Sabrina.
Aber wenn sie Jack nicht sieht, sagte Joe aufgeregt. Joe hör auf, du drehst durch, komm wir fahren wieder heim. Als Sabrina und Joe angekommen waren, schlief Mary schon tief und fest. Hallo Bettina, hat Jack angerufen?, fragte Joe. Nein, leider, sagte sie. Gott sei Dank, sie schläft, sagte Sabrina beruhigt. Du Joe, ich werde dann auch schon heimfahren, sagte Bettina, als es jetzt schon 24 Uhr war. Ok, Bettina, danke dass du da warst, das hat uns echt geholfen, sagten Joe und Sabrina. Joe, ich werde heut Nacht bei dir schlafen, Mary wegen., sagte Sabrina. Joe saß noch sehr lange bei Marys Bett. Mary war doch seine beste Freundin, und sie tat ihm so furchtbar leid, aber er konnte ihr nicht helfen. Plötzlich läutete Joes Handy. Er dachte es sei Jack, aber es war nur Herr Mayerhofer, der sich aufregte, warum beide nicht mehr zu Arbeit erschienen sind. Aber er war ein lockerer Chef und gab Mary eine Woche Urlaub, um sich zu entspannen. Joe dankte ihm hundert mal dafür. Aber Joe sollte gefälligst morgen wieder kommen. Dann legte er auf. Joe war jetzt auch schon müde geworden und legte sich auf die Couch im Wohnzimmer, Sabrina legte sich zu ihm. Beide sind dann auch sehr schnell eingeschlafen. Jack hat sich die Nacht nicht mehr gemeldet. Als Mary am morgen danach aufwachte, wollte sie nicht aufstehen. Aber das brauchte sie auch nicht, denn Sabrina brachte ihr das frühstück ans Bett. Joe war schon in der Arbeit. Guten Morgen, Mary, sagte sie mit einem Lächeln. Für mich ist es kein guter Morgen, denn Jack ist nicht neben mir, sagte Mary traurig.
Mary, ich muss dich enttäuschen, Jack hat sich nicht mehr gemeldet, und die Sache wird jetzt schon ziemlich ernst, sagte Sabrina zu ihr. Oh Gott, Sabrina, ich bin schuld, dass sie weg ist, es ist alles meine Schuld, und ich konnte sie nicht mal aufhalten, schluchzte Mary und drückte Sabrina fest. Es ist nicht deine Schuld Mary, hör auf damit, du konntest nichts dafür, dass Jack weg ist, beruhigte sie Sabrina. Es war schon 11.30 Uhr. Joe rief bei Sabrina an. Schon was gehört von Jack?, fragte er. Nein, noch immer nichts, antwortete sie. Der Chef von Jack hat mich nämlich angerufen und mir gesagt, dass Jack noch immer nicht zur Arbeit gekommen ist, obwohl sie normalerweise immer pünktlich ist, sagte er verzweifelt. Ok Joe, pass auf, wir warten noch bis heute Abend, wenn sie dann noch nicht da ist, müssen wir wohl......., Sabrina redete nicht mehr weiter. Als vermisst melden, sprach er zu Ende, obwohl es ihm schwer fiel. Dann legte er auf. Mary, ich sag dir lieber die Wahrheit, sprach Sabrina zu ihr. Jack ist nicht zur Arbeit gekommen, wir warten noch bis am Abend, dann müssen wir zur Polizei gehen, sagte sie. Nein, Sabrina, sag das nicht, sag nicht das sie.....oh Gott, Sabrina, ich bin schuld, sagte Mary. Sie stand auf, doch plötzlich brach sie zusammen. Sabrina stürzte zu Mary hin.
Mary! Komm steh auf! Mary! Was ist mit dir?, schrie sie. Doch Mary rührte sich nicht mehr. Sabrina rannte zum Telefon und rief den Notarzt an und erzählte ihm alles, während die Ärzte losfuhren. Der Arzt am Telefon sagte ihr, dass es wahrscheinlich ein Schock sei, den sie erlitten hat. Sie brauchten nicht lange, bis sie da waren, höchstens eine Viertelstunde. Sabrina öffnete schnell die Tür. Die Ärzte sahen sich Mary an und gaben ihr eine aufputschende Spritze. Mary wachte sofort auf und wusste nicht mehr, wie ihr geschah. Wie heißt sie denn, fragte der Arzt Sabrina. Sie heißt Mary, antwortete sie. Mary? Weißt du, wo du bist?, fragte der Arzt in einem lauten Ton. Mary nickte nur, doch sie sagte nichts. Wir müssen sie mitnehmen, sie leidet unter schwerem Schock, sagte der eine Arzt. Sie trugen Mary auf einer Liege nach unten. Sabrina kam mit. Sie trugen sie in das Auto und fuhren los. Währendessen rief Sabrina Joe an und erzählte ihm alles. Joe malte sich alle möglichen Gedanken aus. Er machte sich Sorgen um Mary und um Jack. Kaum im Spital angelangt, brachten sie Mary in die Intensivstation wo sie Mary genauer untersuchten.
Sabrina wartete im Wartezimmer. Nach ein paar Stunden kam auch Joe vorbei. Weißt du schon was? ,fragte er Sabrina und gab ihr einen Kuss.
Nein, bis jetzt konnte ich noch keinen Arzt fragen. Es war keiner da bis jetzt, sagt sie besorgt. Ich warte jetzt schon seit 5 Stunden. Ja, Sabrina, es ist schon 18 Uhr. Dann kam endlich der Arzt. Sind Sie die Freundin von Mary?
Ja, bin ich, was ist los? Geht es ihr gut? fragte Sabrina. Ja, es geht ihr den Umständen entsprechend, sie wird wieder auf die Beine kommen, aber im Moment ist sie nicht ansprechbar, sagte der Arzt beruhigend. Können wir zu ihr Doktor?, fragte Joe. Ja, kommen Sie mit, aber reden Sie sie nicht auf einen Jack an, da haben wir bemerkt, dass sie einen Anfall bekommen hat., sagte der Arzt. Es heißt eine Jack, berichtigte Joe.
Joe und Sabrina gingen in das Zimmer von Mary, sie lag jetzt in einem Einzelzimmer. Mary hatte viele Schläuche überall, sie musste künstlich ernährt werden, weil sie durch den Schock nichts essen wollte.
Hallo Mary, Ich bin's Sabrina, sagte sie und nahm Marys Hand. Mary drückte zu, hatte die Augen jedoch geschlossen. Hallo Mary, kennst mich noch, ich bin's Joe., sagte er. Mary konnte noch nichts sagen, aber sie konnte denken. Mary sah Bilder von Jack in ihren Gedanken. Es waren zwar nur 2 Tage, aber es waren die schönsten in Marys Leben. Die 2 Tage liefen in ihr ab wie ein Film, sie sah die schönen Momente mit Jack. Wie sie Jack kennerlernte, wie sie sich liebten. Die ganze Nacht. Mary konnte Joe und Sabrina zwar hören, aber sie konnte nicht antworten. Joe und Sabrina blieben noch ein Weile, mussten dann aber gehen, weil die Besuchszeit vorbei war. Jack meldete sich noch immer nicht. Joe und Sabrina meinten, dass es jetzt an der Zeit wäre, zur Polizei zu gehen. Und das taten sie auch. Wir möchten wen als vermisst melden, sagte Sabrina als sie in das Wachzimmer gingen. Wie lange ist die Person schon weg?, fragte der Polizist. Seit 26 Stunden!, sagte Joe und realisierte erst jetzt die Situation. Tut mir Leid, aber eine Vermisstenmeldung können wir erst machen wenn die Person sich 48 Stunden nicht mehr meldet, sagte der Polizist. Joe und Sabrina sahen sich an und fühlten sich hilflos. Was sollten sie jetzt machen? Gar nichts in so einem Fall.
Das war ja das Schlimme. Du kannst nichts machen, außer abwarten. Gehen wir heim, Joe, wir können nur mehr warten und hoffen, dass sich Jack doch noch meldet, sagte Sabrina. Dann rief Bettina Joe an. Habt ihr schon was Neues gehört?, fragte sie. Nein, leider, Mary liegt im Spital und hat einen schweren Schock, sie ist zusammengebrochen, heute Morgen, erzählte er.
Was? Oh Gott, die Arme, Wie geht es ihr denn?, fragte Bettina geschockt.
Den Umständen entsprechend, sie will Jack zurück, sagte er. Bettina verstand das. Sie hatte Mary noch nie so verliebt gesehen. In dem Lokal erzählte sie noch, wie glücklich sie mit Jack ist. Sie erzählte, wie sie sich kennen lernten und wie verliebt sie ist. Diesen kleinen Fehler mit Bettina würde sie sich nie verzeihen. Komm, Joe, gehen wir nach Hause, sagte Sabrina. Sie wollten nicht mit dem Auto fahren, also gingen sie zu Fuß. Sie redeten kein Wort auf dem Heimweg. Beide mussten an Mary und Jack denken. Sabrina fing plötzlich zu weinen an. Sabrina, hör auf, bitte. Ich halte es auch bald nicht mehr aus, sagte Joe und nahm Sabrina in den Arm. Joe, sie ist meine beste Freundin, wir haben schon so viel durchgemacht, ich hab sie so gern, und ich mach mir Sorgen um sie, sagte Sabrina mit traurigem Blick. Ich weiß mein Schatz, aber lass uns jetzt nicht den Mut aufgeben, komm, gehen wir, sagte Joe. Joe und Sabrina waren dann endlich daheim. Sie waren beide schon irrsinnig müde und gingen deshalb gleich schlafen. Joe war eigentlich nicht richtig mit Sabrina zusammen, aber sie kamen sich immer näher. Jeden Tag, den sie sich sahen, wurde die Verbindung stärker. Joe fühlte sich sehr wohl in Sabrinas Nähe. Mary ging es mit der Zeit auch schon besser, sie schlief tief und fest. Sie hatte noch immer Albträume. Die Nacht verging ziemlich schnell. Kaum war Joe eingeschlafen, musste er auch schon wieder aufstehen. Er gab Sabrina noch einen kleinen Kuss bevor er in die Arbeit ging. Er hatte überhaupt keine Lust mehr zu arbeiten, der Tisch neben ihm war leer. Marys Arbeiten lagen noch darauf. Und ein paar angekritzelte Zettel auf denen »Jack« verziert draufstand. Er musste den ganzen Tag an Mary denken. Für ihn war es nicht leicht, mit der Situation fertig zu werden. Immerhin war Mary seine beste Freundin. Sabrina schlief noch ein bisschen weiter, bevor auch sie aufstand. Sie machte sich das Frühstück, setzte sich an den Tisch und aß.
Plötzlich läutete das Telefon. Es war der Arzt von Mary. Ich habe sehr gute Nachrichten für Sie, Mary ist ein bisschen zu sich gekommen, sie kann zwar wieder reden, aber sie hat noch immer furchtbare Albträume. Ich würde Ihnen vorschlagen, Sie kommen vorbei, damit sie ein vertrautes Gesicht sehen kann, erzählte er. Sabrina legte sofort auf und rief Joe an. Mary kann wieder reden, Joe, sagte sie eilig und legte auf. Sie rannte aus dem Haus und stieg gleich in ihr Auto ein. So schnell wie an diesem Tag ist sie noch nie gefahren. Kaum im Spital angekommen, stürzte Sabrina sofort in Marys Zimmer. Hallo Mary, sagte sie und nahm sanft ihre Hand. Wie geht es dir, Kleine? ,fragte sie leise. Hallo Sabi!, war Marys erster Satz. Danke, mir geht es gut, sagte sie mit zittriger und heiser Stimme. Ich bin so müde und mir ist so kalt, sagte Mary.
Das war alles, was sie sagte. Aber Sabrina war schon darüber froh, dass sie überhaupt wieder zu sich kam. Sabrina nahm die Decke und legte sie über Mary. Sie war tatsächlich überall kalt. Marys Stirn war sehr nass. Sabrina trocknete ihre Stirn mit einem weichen Tuch. Sabrina spürte auf einmal, dass Mary etwas sagen wollte, denn Mary öffnete den Mund, sagte jedoch nichts.
Was willst du mir sagen, Mary? Komm sag es mir! , sagte Sabrina leise.
Ich....ich..... liebe sie!, stotterte Mary schwer heraus. Ich weiß, Mary, mehr konnte sie nicht sagen. Schlaf jetzt Mary, du brauchst den Schlaf dringend, beruhigte sie Mary. Ich kann nicht schlafen, Sabi, ich will sie , ich will sie jetzt., sagte Mary traurig. Ok Mary, ich hab eine Idee, erinnere dich jetzt bitte, in welche Richtung ist sie gefahren?, fragte Sabrina. Mary erzählte ihr alles.
Sabrina hatte plötzlich eine Idee. Sie rief schnell Joe an. Joe ich hab eine geniale Idee. Jack ist sicher auf die Autobahn aufgefahren, denn hier haben wir überall gesucht und sie nicht gefunden, ich fahr jetzt los und ruf dich dann an, mein Schatz, sagte sie wieder fröhlich. Ok, Sabrina, tolle Idee, fahr gleich los, sagte Joe aufgeregt. Sabrina gab Mary noch mal einen Kuss auf die Wange und ging los. Mary, ich finde Jack für dich, das verspreche ich dir, sagte sie. Mary ließ auf einmal ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht. Es war so schön zu sehen, dass Mary wieder lachte, wenn auch nur ein kleines Lächeln. Sabrina ging los zu ihrem Auto. Sie stieg ein und fuhr in Windeseile los. Sie probierte noch ma
 Jack zu erreichen, doch vergeblich. Endlich war sie auf der Autobahn angekommen. Sie fuhr vor sich hin ohne jegliche Ahnung wohin sie eigentlich fuhr. Joe rief bei Jacks Arbeit an. Doch Alex wusste noch immer nicht, wo Jack war. Mary wachte kurz auf, es war das erste mal, dass sie keinen Albtraum hatte. Der Arzt brachte ihr was zu essen. Danke sehr, aber eigentlich hab ich keinen Hunger, stammelte Mary. Es wäre aber in Ihrem Interesse, wenn Sie essen, dann kommen sie wieder zu Kräften, sagte er.
Also nahm sich Mary einen Apfel. Aber sie zwang sich dazu, ihn zu essen.
Joe hatte jetzt auch schon Dienstschluss und wollte noch bei Mary vorbeisehen. Er schlenderte durch die Straßen und sah sich die Umgebung an. Gefallen fand er gerade nicht daran, denn es war alles so grau um ihn herum. Endlich war er im Spital angelangt. Er klopfte an Marys Tür. Mary stand sogar auf, obwohl der Arzt es ihr verboten hatte. Sie öffnete die Tür.
Als sie Joe sah, fiel sie ihm um den Hals. Hallo Joe, siehst du, es geht mir schon ein bisschen besser, sagte sie und lächelte ein klein wenig. Wie geht es dir Mary?, fragte Joe besorgt. Doch Mary antwortete nicht. Sie setzt sich auf ihr Bett. Ich hab da was für dich, sagte Joe. Er holte etwas aus seiner Tasche.
Es war ein Bild von Jack, er hatte es von Alex besorgt. Er gab es Mary.
Oh Gott... Joe, weinte Mary. Mary kamen plötzlich wieder Tränen, was man verstehen kann. Aber diesmal lächelte sie dabei. Sie erinnerte sich an die schönen Tage. Jack lächelte verführerisch. So wie am ersten Tag. Joe, mein Gott, wo hast du das her?, fragte sie. Man hat so seine Beziehungen, nein ich hab es von Alex, der hat von jedem Mitarbeiter Fotos, erzählte Joe. Joe, würdest du jetzt bitte gehen, sagte Mary. Warum das?, fragte er.
Ich möchte jetzt mit Jack kurz alleine sein, sagte sie unter Tränen.
Joe verstand das natürlich und verabschiedete sich von Mary. Dann ging er aus dem Zimmer. Jack mein Schatz, weißt du nicht wie sehr ich dich liebe?
Warum tust du mir so etwas an, ich liebe dich doch und es tut mir so leid, sagte Mary und starrte auf das Bild. Sie wünschte, Jack wäre hier und sie könnte mit ihr reden. Doch Jack kam auch an diesen Abend nicht zurück.
Sabrina fuhr noch immer auf der Autobahn, weiter weg sah sie ein Schild mit der Aufschrift »Raststation« nach 500 Metern. Sie hatte plötzlich so ein Gefühl, von dem sie selber nicht wusste, woher es kam. Also fuhr sie von der Autobahn ab. Kaum angekommen stürzte sie aus dem Auto und rannte in die Raststation
Sie holte sich schnell etwas zu trinken. Als sie bei der Kasse bezahlen wollte, hörte sie zwei Frauen reden. Aber weißt du wer echt nicht schlecht aussah?, fragte die eine. Ah, ich weiß wen du meinst, sicher die eine was gestern da war?, fragte die andere. Ja, die mit den verdammt schönen Augen. Wenn die nicht vergeben wäre, dann weißt schon was, erzählte die Frau. Sabrina ging zu beiden hin. Von wem redet ihr beide?, fragte sie neugierig. Ach, von jemandem, den wir selber nicht mal kennen, sagte sie. Nein, da war gestern so ein süßes Mädel hier. Wir sind nämlich fast jeden Tag da, weil wir in der Nähe arbeiten. Und da war die eine Frau hier. Hat ein bisschen verstört dreingeschaut, und wir haben sie halt gefragt, was sie hat. Und da hat sie uns gesagt, sie hatte Riesenstreit mit ihrer Frau.
Mehr hat sie eigentlich nicht gesagt, und die hat so verdammt gut ausgesehen, warum fragst du?, erzählte die junge Frau. Oh Gott, das war Jack, sie ist seit 3 Tagen nicht mehr heimgekommen, und wir suchen sie schon, sagte Sabrina aufgeregt. Wo ist sie hingefahren, hat sie was gesagt?, fragte Sabrina.
Nein, sie hat sonst eigentlich nichts mehr gesagt, sagte die Frau. Scheiße, fluchte Sabrina. Und rannte aus dem Lokal. Sie stieg in ihr Auto und fuhr weiter in dieselbe Richtung. Sie rief Joe an. Joe, gute Nachricht, jemand hat Jack gesehen, hat aber keine Ahnung, wohin sie gefahren sein könnte, erzählte sie. Plötzlich bekam Sabrina eine Nachricht auf ihr Handy. Oh Gott, das kann's ja nicht sein, sagte Sabrina geschockt. Es war Jack. Hallo Sabi, meine kleine, mach dir bitte keine Sorgen um mich, ich bin dort, wo die Sonne den Horizont küsst. Es tut mir alles so leid. Sag bitte Mary, dass ich sie immer lieben werde. Pass auf sie auf. Dein Jack. Oh Gott, Scheiße, sagte Sabrina.
Sie versuchte, Jack anzurufen, doch sie hob nicht ab. Sabrina rief Joe wieder an. Joe, Jack hat sich gemeldet, leider nur per SMS, aber sie hebt nicht ab, wenn ich versuche anzurufen, erzählte Sabrina. Sabrina schick ihr was zurück, jetzt haben wir sie, freute sich Joe. Sabrina legte eilig auf. Sie schrieb Jack mehrere SMS: Hallo Jack, ich weiß inzwischen nicht mehr, wie dumm du wirklich bist. Melde dich dringend bei mir. Mary geht es sehr schlecht. An deiner Stelle würde ich mich um sie kümmern. Sie liegt im Spital. Sie hatte einen Nervenzusammenbruch und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Jack, bitte, ruf mich an, bitte sei nicht so blöd. Deine Sabi. Sabrina wartete, doch Jack rief nicht an. Sabrina wollte gerade den Motor wieder anlassen und heimfahren. Doch da läutete das Telefon, jedoch sah Sabrina keine Nummer. Hallo? Wer ist denn da?, fragte sie. Sabi, ich bin's, bitte sag jetzt nichts., sagte die Stimme.
Es war tatsächlich Jack. Jack, Scheiße wo bist du, verdammt, wir machen uns schon so große Sorgen, geht es dir gut? Jack?, fragte Sabrina und fing zu weinen an. Ja, Sabi, es geht mir gut, ok, Sabi wo ist sie? Wo ist mein Baby?, fragte Jack. Sabrina bemerkte an Jacks Stimme, dass sie heulte. Jack, hör mir genau zu, ich bin in der Raststation, wo du gestern warst, ich hab das von ein paar Leuten erfahren, mit denen du gesprochen hast. Komm her und wir fahren sofort zu Mary, sagte Sabrina. Ok Sabrina, ich komm sofort. Sabrina wartete 2 Stunden. Plötzlich sah sie Jacks Auto in der Ferne kommen. Jack fuhr ziemlich schnell. Dann blieb sie ein paar Meter vor Sabrinas Wagen stehen und stieg aus. Jacks Klamotten waren ganz schmutzig, sie hatte überall Ölflecken. Jack, du Idiotin, das werde ich dir nie verzeihen, was tust du? Du bist glaub ich völlig durchgeschnappt, wir machten uns furchtbare Sorgen um dich, schrie sie und schüttelte Jack umher. Es tut mir, so leid Sabi, oh Gott wie soll ich das wieder gutmachen?, fragte sie. Sabrina roch Jacks Atem, sie war betrunken. Denn als sie zu Sabrinas Auto gingen, konnte Jack nicht mehr normal gehen. Sie ging einmal links, einmal rechts. Sabrina rief sofort Joe an.
Du Joe, Jack ist bei mir, wir haben sie gefunden. Und wir fahren jetzt zu Mary, sagte Sabrina aufgeregt. Du Sabrina, die Besuchszeit ist jetzt schon vorbei, wir können morgen hin, sagte Joe, und ihm fiel plötzlich ein Stein vom Herzen. Wir fahren trotzdem hin, Joe, kapiert?, sagte Jack sauer. Ich will zu meinem Baby. Jack, ich bin so froh, dass du wieder da bist, sagte er.
Ok, fahren wir, sagte Sabrina aufgeregt. Schließlich fuhren sie los.
Angekommen im Spital, stürmte Jack in Marys Zimmer. Die Ärzte wollten sie aufhalten, doch Jack dachte nur mehr an Mary.
Mary schlief als Jack in ihr Zimmer kam. Jack gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Plötzlich wachte Mary auf. Sie öffnete die Augen und konnte es nicht glauben. War es ein Traum oder war Jack wieder bei ihr? Mary bekam auf einmal sehr schwer Luft und atmete stockend. Oh mein Gott, stammelte sie. Jack, mein Liebling, ich liebe dich und habe dich immer geliebt, bleib hier, verlass mich nicht, sagte Mary ganz nervös. Ja mein Schatz, diesmal werde ich immer an deiner Seite stehen.

© 2001 by Tanja Hoermann. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Ich hoffe euch gefällt die Geschichte. Das ganze hat eigentlich ganz spontan begonnen, als ich an einem heißen Sommerabend allein daheim saß. Ein sogenannter Blitzgedanke. Ich habe hauptsächlich nur das geschrieben was ich selber mal erlebt habe. Dazu kommt noch ein bisschen Vorstellungskraft und fertig war der Text. Ich arbeite gerade an einem 2.Teil der aber erst im Frühling fertig ist. Und ich hoffe das es diesmal auch wieder so spannend wird. Aber mehr verate ich nicht!
Viel Spass noch beim Lesen
und gute Unterhaltung!

Eure Tanja Hoermann
Tanja Hörmann, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.01.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Den Wind jagen: Haiku von Heike Gewi



Alle Haiku-Gedichte in "Den Wind jagen" von Heike Gewi sind im Zeitraum von Januar 2008 bis 2012 entstanden und, bis auf einige Ausnahmen, als Beiträge zur World Kigo Database zu verstehen. Betreiberin dieser ungewöhnlichen Datenbank ist Frau Gabi Greve. Mit ihrer Anleitung konnte das Jemen-Saijiki (Yemen-Saijiki) systematisch nach Jahreszeitworten für Bildungszwecke erstellt werden. Dieses Jahr, 2013, hat die Autorin die Beiträge ins Deutsche übersetzt, zusammengefasst und in Buchform gebracht. Bei den Übersetzungsarbeiten hat die Autorin Einheimische befragt und dabei kuriose Antworten wie "Blaue Blume – Gelber Vogel." erhalten. "Den Wind jagen" heißt auch, Dinge zu entdecken, die sich hoffentlich nie ändern. Ein fast unmögliches Unterfangen und doch gelingt es diesen Haikus Momente und zeitlose Gedanken in wenigen Worten einzufangen und nun in dieser Übersetzung auch für deutschsprachige Leser zugänglich zu machen.

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