Mario Pühringer

Zum Jahreswechsel

Heute ist der 31. Wieder so ein tag. Ein tag, der wie so viele andere zwängen unterliegt. Feiern heißt dieser zwang, mit dem ich mich manchmal nur sehr schwer anfreunden kann. Es ist fast unmöglich dem zu entgehen, ich bin mir sogar sicher dass man keine Chance hat sich dagegen zu wehren. Es beginnt meistens schon im Dezember, und besonders schlimm ist es zwischen Weihnachten und Neujahr. In nahezu jedem Gespräch dass mit Bekannten, Freunden, und Verwandten geführt wird, taucht die frage auf: "Was machst Du zu Silvester?"
Somit bieten sich zwei Möglichkeiten an:
1. Man erzählt mit wem und wo gefeiert wird- allerdings ist es angebracht dies auch einzuhalten, um später nicht aufgedeckt zu werden.
2. oder du sprichst davon nichts vorzuhaben. Dies ist allerdings eine gefährliche antwort, denn meistens wird sie mit den Worten "Feier mit uns" kommentiert.
Und da in dieser winterlichen zeit viele solche Gespräche geführt werden,haben die wenigsten Menschen am 31. noch die Gelegenheit zu entscheiden: "Heute bin ich gut drauf, ich freue mich auf eine gediegene, -feucht-, vielleicht auch nur fröhliche Feier. Oder "Ich möchte heute im stillen den tag und den Jahreswechsel genießen, einfach jedweden Kontakt zur Außenwelt ruhen lassen".Dann sind da noch die Erwartungen, und Vorsätze die mit diesem tag, insbesondere abermit dem neuen Jahr verbunden sind.Aber auch am ersten Jänner werden die unglücklichen nicht glücklicher sein,die armen nicht reicher, die kalten Menschen nicht wärmer, und natürlich bleiben die zufriedenen zufrieden. Alles in allem hat sich nichts geändert, am Tag danach, außer dass der Getränkevorrat kleiner geworden ist und ein grossteil der Bevölkerung unter Kopfschmerzen leidet. Natürlich kann feiern auch schön sein,- beruhigend nicht allein herumzulungern, und sich gemeinsam mit anderen freuen, - über ein neues, hoffnungsvolle Jahr.

Mario, 1.1.2001

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