Egbert Schmitt

eine Milch(bubi)rechnung



eine andere Sache ist die Geschichte
mit der Milchkanne.
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I
n den 60igern gab es noch offene Milch vom Pumphahn.
Also nochmals Abends raus aus der Küche
(mein Bett war da bis 69!) und 2 Liter holen.

Das wenige an Spielzeug lag unter dem Küchenschrank
oder versteckt in Töpfen und Büchsen.

Hatte ähnliche „Orte” bei meiner Oma_1 in Nbg. (Garderobe)
oder Oma_2 in Ingolstadt  unter einem Gartenbusch versteckt.
Spielzeugautos von 57 bis 65 insgesamt ca.17 Stück.

Keine Garage oder ähnliche Zusatzteile.

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Einen Steiff-Affen. 1 Varianto-Bahn von Schuco
von der „reichen Tante” die beim Salamander arbeitete
und immer die Lurchy-Hefte mitbrachte.

Fallerautobahn (gebraucht) gab es erst 1970,
wie mein Vater als Jazzposaunist zum Rundfunk kam …

Also die Milch. Fast vergessen. 
Laufe los. Herbst und klamm-kalt wars.

Der stickige Rauch von den vielen Kohleöfen
in der Industriestadt NBG drückte den Smog
richtig zu Boden. Bekomme die „Ware Milch”
im Laden erst, als alle Erwachsenen „dranwaren”.

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Erst „dey Leid” (Leute), dann „die Frösch”. – War halt' so.–

Hechte zurück, Und falle sammt´ der Kanne längs hin.
Hälfte „Inhalt” drausen. – Trau´ mich nicht „das zu beichten”,
wo am „Monatsende die Mutter gerade noch 5 Mark „über” hatte.
Taschengeld 30-50 Pf. die Woche. (Donald-Duck-Heft ca 60 Pf).

Laufe dann doch endlich los, und irgenwie komme ich
aus dem Schlamassel raus.

Beim 2ten Mal (wieder laaaaange warten) ganz nervig,
und so falle ich gleich mit der Kanne aus dem Laden.
Großzügigerweise wird der fehlende M-Rest dann pers. von
der Besitzerin aufgefüllt, da ich schon mit der Flüssigkeit triefe.

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Fragt mich dann auch noch, ob das Kuhprodukt „wirklich
in „diese Kanne” soll?!  Verstehe nicht „wieso”.
Klar doch, rein damit. Und endlich damit nach Hause.

Nach 2 Tagen fragt mich meine Mutter, 
was das blaue Auto-Spielzeug
„Olds Mobil Impalla'64 von Corgi-Toy in 1:18” 
(Preis 4 DM Geburtstags-Gesch. OMA_1)
„in der Milch” zu suchen hat.

Hat mir damals keiner geglaubt, das „DER Impalla”
die ganze Zeit da drinnen „geparkt” war.

So war das !!!

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Wenn heute mein Sohn Abends in seinem „eigenen Zimmer”
ein Gute-Nacht-Milch bekommt, und ich die vielen Spielsachen
in den Regalen erblicke, fällt mir immer diese Geschichte ein.

Die MUSS ich Ihm doch mal erzählen ...

Irgendwann auch mal die „Sache” mit der „Auto-Blechschachtel”
unter Oma_2ens Stachelbeerstrauch …

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.05.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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