Dirk Braun

SumSum und das Unwetter

Die Sonne hatte aufgehört zu lachen und graue brummende Wolken hatten den ganzen Himmel bedeckt..Im Wald war es dunkel obwohl noch hellichter Tag war. Diese dicken grauen Wolken sahen aus als wenn sie voller Wasser wären und es auf die Erde schütten würden. SumSum unser kleiner, tapferer Marienkäfer schaute besorgt zum Himmel. „Es wird bestimmt nicht nur regnen“ dachte er so bei sich. „ Die Wolken sehen böse aus. So böse das sie bestimmt auch Donner und Blitze dabei haben.“ „He..Wolken..seid ihr schlecht gelaunt?“ rief er den Wolken zu. „Lass uns in Ruhe“ brummelte die grösste und dunkelste Wolke“ : es mußte wohl der Anführer sein. Wir sind wütend weil es den ganzen Tag schon so heiss ist und wir nirgends eine Pause machen können. Immer müssen wir das Wasser in uns aufsaugen das als Dampf in den Himmel gelangt. Ja..das Wasser kommt als Dampf in den Himmel denn wenn es sehr heiß ist wird das Wasser auf den Seen, Bächen und anderen Wasserquellen zu Dampf und steigt in die Höhe..bis die Wolkenkinder entstehen. Und irgendwann wenn sie gross und schwer sind lassen sie das Wasser wieder runter..das nennt man dann Regen. Natürlich verdampft ja nicht alles Wasser in den Seen sondern nur ein ganz kleines bisschen. Aber da die Erde auf der wir leben zum grössten Teil aus Wasser besteht, kommt so eine ganze Menge Wasser in den Himmel. Und da die Wolken ja am Himmel wandern kann es sogar sein das der regen der bei uns die Erde wieder nass macht von gaaaaanz weit herkommt. Woher weiss keiner..
Jetzt wusste SumSum wie der Regen in den Himmel kam. Aber er machte sich Sorgen denn im Wald hatte es sich eine grosse Bienenfamilie gemütlich gemacht und war dabei sich ein Haus zu errichten.. Und wenn jetzt der grosse Regen kam konnte es passieren das das Haus, was ja noch nicht ganz fertig war, zerstört wird. „Sag mal Wolke“, rief SumSum „wann fängst du an dein Wasser runter zu werfen? „Es dauert noch ne Zeit“ brummelte die Wolke. Genau konnte die Wolke SumSum nicht sagen wann sie anfangen würde zu regnen und das wäre auch egal gewesen. Denn SumSum und auch die Wolke konnten ja keine Uhr lesen wie wir Menschen. „Ich muss los“ rief SumSum und flog in Richtung des Bienenstocks davon. Bienenstock so heisst das Zuhause der Bienen. Kurze Zeit später landete SumSum vor der Tür zum Bienenstocks. Zwei Bienen hielten Wache. Eilig und noch ein bisschen ausser Atem ging er zu den zwei Bienen die wie Wächter aussahen. „Was willst du hier, Marienkäfer?“ „Ich heisse SumSum und ich muss euch warnen“ Die Augen der Biene wurden grösser. „Wovor“ SumSum sagte ganz aufgeregt „Da hinten..da hinten sind gaaanz große Wolken und die bringen ein Unwetter mit. „Oh..sagte der eine von den beiden Bienen, „das müssen wir der Bienenkönigin erzählen“ SumSum war ganz erstaunt: „Ihr habt...habt eine Königin?“ „Ja“sprach der Wächter jetzt schon freundlicher,“ sie regiert und ist auch für die Bienenbabys zuständig...aber das erzähle ich Dir ein anderes mal“ „Wir müssen jetzt schnell los und der Königin Bericht erstatten, Und du kommst am besten mit“ sprachs und rannte los
SumSum flog etwas sonst wäre er nicht mitgekommen so schnell waren die Bienen. Und dann erreichten sie den Thronsaal und verbeugten sich vor der Königin. „Eure Majestät..verzeiht die Störung aber dieser marienkäfer der sich SumSum nennt hat wichtige Nachrichten“ SumSum erzählte der Königin was er wegen der Wolken wusste. „Oh Gott“ rief die Königin erschrocken als SumSum fertig mit dem Erzählen war „ was sollen wir nur tun. Ich muss mein Volk schützen“ SumSum hatte schon die ganze Zeit über eine Lösung nachgedacht und ihm war auch eine Idee gekommen.
„Liebe Königin“ fing er an „zwei Bäume weiter von hier lebt eine grosse Ameisenfamilie““Die könnten uns helfen!“ „Und wie?“ fragte die Königin „Die Ameisen sind sehr schnelle Baumeister,die können doch aus dem Erdboden und Stöcken und so eine Schutzschicht auf euer Haus bauen so das das Unwetter nichts kaputt machen kann“ „Das ist eine gute Idee,SumSum“meinte die Königin und sie schaute schon wieder etwas glücklicher aus.
SumSum kannte die Ameisen und flog zu ihnen, schilderte das Problem und die Ameisen waren sofort bereit zu helfen. In Windeseile trugen sie allerlei zusammen; denn Ameisen können viel mehr tragen als sie selbst wiegen; und bauten daraus eine Kuppel also so ne Art rundes Dach über dem Bienenstock.
Kurze Zeit später nachdem die Ameisen fertig waren wurde der Himmel auch hier dunkel und das Unwetter begann. Blitze schossen aus dem Himmel, der Donner war laut, ganz laut und der regen prasselte wie Stecknadeln auf die Erde aber das Dach welches die Ameisen gebaut hatten, hielt. Als das Unwetter vorüber war und alles gut gegangen war, bedankte sich die Königin für die Hilfe bei SumSum und bei den Ameisen. Und um ihre neue Freundschaft und das überstandene Unwetter zu feiern wurde ein großes Fest aufgebaut. Mit vielen leckeren Sachen zum Essen und Trinken. Es wurde viel geredet, gelacht und getanzt.
Und erst ganz spät in der Nacht fiel SumSum ganz müde in sein Bett und schlief mit einem glücklichen Lächeln ein.
Wahrscheinlich träumt er von seinem nächsten Abenteuer?
Vielleicht erzählt er uns von seinen Träumen wenn er aufgewacht ist. Aber bis dahin müsst ihr auch schlafen...eine Gute Nacht SumSum und auch euch eine Gute Nacht, Kinder....

Dies ist meine zweite Geschichte die ich für die Kinder meiner Freundin geschrieben hatte. Sie waren sehr begeistert und warten auf neue Geschichten.
Ich hab versucht neben einer netten Geschichte auch etwas Wissen und Menschlichkeit zu vermitteln. Was meint ihr zur Geschichte?
Dirk Braun, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.05.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Lebenseindrücke: Gedichte von Annette Messerschmidt



Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

Das Leben ist zu kurz, um es mit Nichtigkeiten zu vergeuden oder um sich über die Schlechtigkeit der Welt allzu viele Gedanken zu machen. Wichtig ist, dass man sich selbst nicht vergiften lässt und so lebt, dass man jederzeit in den Spiegel schauen kann.

In diesem Sinn denkt die Autorin über Natur, Naturereignisse und ihre Lebenserfahrungen nach. Dem Leser wünscht sie eine positive Lebens-einstellung, viele gute Gedanken und Freude an der Lektüre.

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