Katharina Klein

Der Unfall

Den tag wo alles begonnen hat würde ich am liebsten aus meinem leben streichen, denn an dem tag verlor ich das was mir am meißten bedeutete: meine Eltern. Und alles wegen irgendeines idioten der nicht autofahren konnte. das mir nichts passiert war als wir an einem sonnigen samstagabend mit dem auto auf der autobahn nach hause fuhren grenzte nahezu an ein wunder. meine mutter hatte das radio angemacht und wir kamen gerande von einem wunderschönen familienwochende in den bergen zurück als uns auf einmal ein anderes auto von der seite rammte und wir in unserem auto den hang hinuntergestoßen wurden. Ich kann mich noch genau an alles erinner. wie ich schreien wollte aber keinen ton herausgekam. wie auf einmal alles schwarz wurde. und wie ich im krankenhaus aufwachte. aber als ich sah das ich nur ein paar schrammen hatte, dachte ich mir meinen eltern ginge es auch gut. vielleicht ein bruch, eine gehirnerschütterund oder ähnliches, was nicht gerade schön war aber noch so einem unfall auch auzuhalten war. Als ein arzt kam und mir versuchte schonend beizubringen was mit meinen eltern war ahnte ich schon das sie nicht so gut wie ich davongekommen sind. " Es tut mir sehr leid aber ihr Vater ist noch am unfallort gestorben. aber ihre mutter liegt im koma und die chancen sind sehr hoh das sie wieder aufwacht"´, dies waren die worte die ich gerade nicht hören wollte! unfallort gestorben, koma.
Seit diesem tag sind nun drei monate vergangen und nun bin ich seit dem tag an dem meine mutter auch gestorben war vollweise. Nun wohne ich bei meiner tante weit, weit weg von meinem ehemaltigen zuhause das ich nun so sehr vermisste wie seit wochen nicht. heute, der tag an dem der mann der das leben meiner eltern und meines zerstört hat seine, wie ich hoffe gerechte strafe bekommen wird. Wieder merke ich wie mir die tränen kommen, jetzt da ich nun hier in dem gerichtssahl sitze und zum ersten mal den mann sehe den ich so hasse. "Mein Mandant hat für kurze zeit die kontrolle über sein auto verloren. ", leere worte von jemanden, der weder meine eltern noch den mann kennt der hier beteiligt ist.Der mann blickt mich an und murmlet ein leises: Es tut mir alles so leid. " Ich wünschte Sie wären damals gestorben und nicht meine Eltern, sie mieses Schwein. Wagen Sie es nicht noch einmal mit mir zu reden oder ich vergesse das hier noch andere leute sind und ich schwöre ihnen ich bringe sie um", meine worte ich nun schreie um die unendlich wut loszuwerden. Die leute blicken mich entsetzt an während ich meine worte in dem großen raum hallen höre. Meine tränen wollen nicht aufhören und als das gericht seine entscheidung mitteilt wird alles um mich herum schwarz und ich sinke zu boden. als ich die augen wieder öffnete liege ich in einem kleinen raum und ein Typ sitzt mir gegenüber, ich schätze ihn auf ungefähr 20 also nur ca. vier jahre älter als ich. Keine frage er sieht gut aus. längere schwarze haare und graue augen die mich fragend ansahen. Und er war sicher einen kopf größer als ich was schon ein wunder war mit meine 1,80. " geht es dir wieder einigermaßen gut? sag nicht gut aus als du da mitten im gericht so zusammengeklappt bist!" nette stimme aber was sollte es ich konnte sowieso an nichts anderes als an den unfall denken. " was erwartest du, wenn meine eltern vor kurzem gestorben sind, ich zu meiner tante abgeschoben werde und der typ der meine eltern auf dem gewissen nicht mal eine strafe, wegen kurzfristiger unzurechnungsfähigkeit bekommt?" ich schrie nun fast wieder. Es war nicht gewollt denn er macht einen netten eindruck aber so etwas passierte mir in letzter zeit öfter. ich hatte meine gefühle einfach nicht unter kontrolle. " jetzt hör mir mal ganz genau zu, du machst den eindruck das du nicht ganz beschränkt bist, und ich kann verstehen das du sehr geschockt bist aber mein vater ist kein irrer mörder der leute nur aus spaß umbringt", kamen nun die wütenden worte von ihm. aber was sage er? VATER? oh mein gott er war der sohn dieses...naja. ich stand auf. " lass mich einfach in ruhe, du hast ja keine ahnung, und das du deinen vater verteidigst hat er nun echt nicht verdient!" als ich schon fast draußen war spürte ich seine hand auf meinem arm! "hör zu auch wenn er mein vater ist, du siehst so aus als ob du dringend jemanden zum reden brauchst, also falls du mal reden willst ich hab zeit", sagte er nun und gab mir einen zettel auf dem ein name und eine telefonnummer war. Tom!!! hmmm klingt nett dachte ich mir, spürte das ich lächelt, drehte mich um und ging.

" Wie war es? es tut mir so leid das ich nicht dabei war aber ich hätte nicht die kraft gehabt, diesem menschen gegenüberzu treten. du warst sehr tapfer", auch wenn ich manchmal nicht mit ihr auskam war es nun meine tante die mir ein bisschen mut zusprach als ich nach hause kam. Sie war weder verheiratet noch hatte sie kinder und war ganz froh, jetzt in dieser schweren zeit inder sie ihre schwester verloren hatte, einen menschen um sich zu haben. " nun es war schlimmer als ich erwartet habe, ich habe ihn und seinen sohn kennengelernt." ich war schrecklich müde und wollte nur noch schlafen. " Es tut mir leid aber ich gehe jetzt nach oben und lege mich schlafen. Als ich wieder aufwachte stellte ich fest das ich fast den ganzen tag verschlafen hatte, während ich in der nacht dauernd mit albträumen hochgeschreckt bin.Ich spürte etwas in meiner hand. Ein zettel. Richtig die nummer von diesem Tom!!!
Wie automatisch griff ich zum hörer.

"ja, hallo?"
"Hey hier ist Melissa, vom..."
"Ja ich weiß wer du bist, ich habe gehofft das du mich anrufen würdest"
"Tja habe ich ja nun gemacht, was das mit dem reden betrifft, es wäre glaube ich ganz gut mal mit jemandem zu reden der nicht vor mitleid nur so trieft."
"gut dann treffen wir uns doch. passt es dir um drei im park bei dem großen brunnen?"
"Ja perfekt ich werde da sein, also bis denn"
Ich merkte wie ich zitterte. was ist nur los mit mir. ich will nur reden, ich meine ich kann doch nicht echt den sohn von diesem mann mögen, oder? mit gemischten gefühlen ging ich richtung park. ich sah ich mit geschlossenen augen auf einer decke im gras liegen.ich stand da und beobachtete ihn, wie er da so lag. "schön das du gekommen bist, setz dich doch zu mir" ich erschrak weil ich nicht damit gerechnet hatte das er mich bemerken würde. als ich mich neben ihn setzte merkte ich wie mein herz wie verrückt zu schlagen begann. also doch ich hatte mich tatsächlich in ihn verliebt. als mir das klarwurde kamen mir wieder die tränen. so etwas konnte ich meinen eltern nicht antun, auch wenn er mögen würde was ich allerdings bezweifelte. plötzlich spürte ich seinen arm um meine schulter. " weine ruhig, lass es raus, es ist besser so." seine worte die mit so viel zärtlichkeit gesprochen wurden, ließen meine tränen stoppen."ICh...Ich meine du musst das nicht tun nur weil ich dir leid tue" schon wieder find ich an zu weinen. " ich weiß das ich das nicht tun muss, aber ich finde dich sehr hübsch und nett und bis auf das was du von meinem vater denkst ist doch alles in ordnung. ich fand dich schon vom ersten augenblick als ich dich gesehen habe sympatisch. nur dachte ich du willst nichts mit mir zu tun haben,du hast du verletzt und einsam gewirkt, ich habe gehofft du rufst mich an habe aber nicht damit gerechnet. als du dann doch angerufen hast ist mir ein stein vom herzen gefallen, ich habe mich sofort in dich verliebt". diese ehrlichkeit tat mir so gut und ich wollte nur noch das er mich küsst. " ich mag dich auch sehr gerne und ich denke meine eltern wären glücklich wenn sie wüssten das ich es bin". als wir uns dann endlich küssten war es wie ein elektrischer schlag der mich wieder aufrüttelte und mich aus dem tiefen loch der trauer riss in das ich nach dem unfall gefallen war. Ich wusste das ich noch sehr viel zeit brauchen würde um mit dieser neuen situation mit Tom und ohne meine eltern brauchen würde aber ich habe viele menschen die mir auf meinem weg helfen werden.

ich würde mich über kommentare jeder art freuen..Katharina Klein, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.06.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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