Melanie Mieske

Die kleine Brumsehummel

Wie Brumsehummel und Justin-Luca sich kennen
lernten

Es war einmal eine kleine Hummel namens „Brumse“. Brumse wohnte auf einer großen, grünen Wiese in einer wunderschönen Blume. Tagein, tagaus flog sie über die Wiese, von Blume zu Blume, räkelte sich in der warmen Sonne und sang jeden Tag viele schöne Lieder. Eines Tages wurde Brumse ganz traurig. Sie fühlte sich auf einmal ganz alleine weil niemand da war der ihren Liedern zuhörte und außerdem wurde es ihr langweilig jeden Tag das Gleiche zu sehen und zu machen. Sie setzte sich auf den Rand ihrer Wohnblume und fing an zu weinen. Sie weinte so bitterlich, dass dies die kleine Wiesenfee Lala hörte. Lala flog zu Brumse und sah sie fragend an: „Warum weinst Du so bitterlich?“. „Ach“, sagte Brumse, „ich fühle mich so alleine und hätte gerne einen Freund der mich lieb hat, mit dem ich was erleben kann und für den ich singen kann.

„Nichts leichter als das!“, lächelte Lala, „ wenn Du willst, dann verzaubere ich Dich in eine wunderschöne, bunte Spieluhr. So findest Du bestimmt einen kleinen Freund der Dich für immer lieb hat und Dir zuhört.“

Brumse fand die Idee toll und willigte ein. „Schließ die Augen“, sagte Lala und bestäubte Brumse mit Ihrem Feenstaub. Als Brumse die Augen wieder öffnete, fand sie sich in einem Schaufenster von einem Babygeschäft wieder. Im Fenster sah sie Ihr Spiegelbild uns freute sich. Sie sah wunderschön und bunt aus. Gleich versuchte Sie zu singen und es klappte. Leise sang sie den ganzen Tag „guten-Abend-gute-Nacht“ und wartete darauf gekauft zu werden.

Brumse wartete und wartete und sang und sang tagelang.. Ihre Stimme wurde immer leiser, weil sie schon dachte, dass niemand sie haben wollte. Doch eines Tages, als Justin´s Mama Melanie mit ihm schwanger war, ging sie in einem Babygeschäft einkaufen. Sie wollte eine besondere Spieluhr für Ihren kleinen Jungen kaufen, die nicht nur Musik spielt, sondern auch zum kleinen Freund werden und trösten kann. An dem Verkaufsregal sah sie viele, bunte, große und kleine Spieluhren aber keine war die Richtige, die diesen „Freundschaftszauber“ hatte. Gerade wollte sie enttäuscht den Laden verlassen, da sah sie ganz einsam im Fenster liegend die kleine Brumsehummel. Brumsehummel summte leise Ihr Lied und sah Melanie freundlich an. „Nimmst Du mich mit?“, schien sie zu fragen und Melanie wusste, dass dies genau die richtige Spieluhr für Ihr Baby war. Ab diesem Tag, durfte die kleine Brumsehummel jeden Abend auf Melanies Bauch schlafen und summte dem kleinen Justin – der noch friedlich in Mamas Bauch wuchs – Ihre Freundschaftsmelodie vor. Manchmal flüsterte sie ihm auch zu, wie schön es auf der Welt ist und das sich schon alle auf ihn freuen.

Brumse wartete genau so gespannt auf die Ankunft von Justin wie seine Mama und sein Papa. An dem Tag als Justin auf die Welt kam, durfte die kleine Brumsehummel mit ins Krankenhaus und war von Anfang an in Justin´s kleinem Bettchen. Sie freute sich als der Kleine sie das erste Mal lächelt ansah und dachte sich immer neue Lieder aus die sie ihm vorsingen konnte. Brumse war glücklich. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft in der die Beiden noch viele Abenteuer erleben sollten.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.07.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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