Sören Vesper

Was ich will

Endlich war es so weit! Endlich war er da, der Moment auf den er so lange gewartet hatte! Tag für Tag, Monat für Monat hatte er von diesem Moment geträumt, und nun war er da. Dr. Boyken konnte es noch gar nicht glauben. Hatte er eigentlich noch wirklich damit gerechnet?
Stolz schob er seinen kleinen Wagen durch die Gänge des Sanatoriums. Immer wieder begegneten ihm andere Ärzte, Krankenschwestern oder auch Sicherheitsmänner. Die meisten Gesichter kannte er, doch nur wenigen konnte er auch einen Namen zuordnen. Um ehrlich zu sein hatte er nicht einmal mit einer Handvoll von ihnen je ein Wort gewechselt. Heute war es anders.
Jeder, und sei er auch noch so unwichtig, einfach jeder wurde heute von ihm mit einem Lächeln bedacht. Es war ein schöner Tag für ihn und das ließ er sie alle merken.
Zu seiner Linken kam er immer wieder an verschlossenen Stahltüren vorbei, die nur durch ein kleines Fenster in Gesichtshöhe erahnen ließen, wer sich hinter ihnen verbarg. Wer auch immer sich hinter einer dieser Türen einfand hatte ein Problem. Er hatte Sorgen, die jenen eines „Normalen“ nicht im entferntesten glichen. Hier kam man nur hin, wenn die Verbindung zur Realität schwammig geworden war. Wenn man nicht mehr so konnte, wie man wollte, oder wie es normal wäre. Man kam hier her, wenn man verrückt war. Deswegen nannte der Volksmund dieses Gebäude Irrenanstalt.
Seit über zwanzig Jahren arbeitete er nun hier und er mochte seine Arbeit. Viele seiner Bekannten konnten nicht verstehen, weswegen er sich ausgerechnet für diese Laufbahn entschieden hatte und auch er hatte von Zeit zu Zeit seine Bedenken, ob er hier wirklich richtig war, doch alles in Allem war es ihm immer klar gewesen – nur an den hiesingen Aufgaben konnte er wachsen. Es gab nicht viel erfüllenderes, als sich um Menschen zu kümmern, in deren vollkommen unwirklichen Weltbilder man sich erst einmal mühsam hineindenken musste. Dr. Boyken sah dies immer wieder als neue Herausforderung.
Wie er zu diesem einen, ganz besonderen Patienten kam wusste er schon gar nicht mehr so genau. Irgendwie war er vor etwas mehr als fünf Jahren einfach eingeliefert worden. Und in diesen ganzen Jahren hatte er nicht ein einziges Wort gesprochen, ja, er hatte sich nicht einmal bewegt. Er lag einfach halb aufgerichtet in seinem Bett und wartete jeden Augenblick nur auf den Nächsten. Auch hier sah Boyken zunächst die Herausforderung, zu helfen oder vielleicht auch nur zu verstehen. Er versuchte es mit den üblichen Therapien und Mitteln, doch es war einfach nicht zu erkennen, woran dieser Mann litt.
Das Ganze ging etwa ein halbes Jahr so, als der Doktor eines Tages zur Tür hineinkam und er eine Schwester überraschte, die dem Mann eine Spritze gab, die der Doktor nicht verordnet hatte. Die Schwester konnte fliehen und ließ sich nie wieder blicken. Unnötig zu erklären, dass sich herausstellte, diese Dame war niemals Krankenschwester im Sanatorium gewesen. In diesem Moment wurde etwas in Dr. Boyken geweckt: Ein Drang, ein Kribbeln. Er konnte nicht anders. Er musste herausfinden, was es mit diesem Patienten auf sich hatte.
Er stellte seine Nachforschungen an und ermittelte auf eigene Faust. Das Erste was er damals in Erfahrung bringen konnte war, was genau diese Ominöse Frau gespritzt hatte. Es handelte sich um ein starkes Beruhigungsmittel, fast schon ein Narkotikum. Es war kein Wunder, dass sich dieser Mann nicht bewegen konnte. Diese Dosen hätten jeden ins Koma geschickt. Blieb noch die Frage warum.
Es dauerte mehrere Wochen, bis sich viele verschiedene Puzzleteilchen zu einem Ganzen fügten, doch diese Wochen waren alles Andere als langweilig. Viele der Patienten verhielten sich eigenartig. Sie litten auf einmal an Halluzinationen oder Schizophrenie. Und damit war noch nicht genug: Es entstand, fast wie aus dem Nichts, ein echtes Ungezieferproblem im Keller des Sanatoriums. Niemals wäre Boyken auf die Idee gekommen, dass diese Ereignisse irgend etwas mit dem Ominösen Patienten von 7G zu tun haben könnten.
So langsam wie die Informationen eintrudelten, so langsam erkannte der Doktor auch womit er es hier zu tun hatte. Es war ein Wissenschaftler, der hier eingeliefert worden war und dass dieser Mann eine wichtige Entdeckung gemacht hatte war irgendwie klar. Eines Tages bekam der Doktor Besuch von einem geheimnisvollen Herrn in schwarz, der ihn eindringlich bat, doch bitte seine Finger aus der Sache zu lassen. Freilich genutzt hatte es nichts, denn nicht mal eine halbe Woche später hielt Boyken ein Dokument in der Hand, das alles erklärte und ihm fast den Atem stocken ließ.
Es war ein Forschungsbericht des Wissenschaftlers, begonnen mit den Worten “Erfolgreicher Selbstversuch!“

Nach den Tierversuchen habe ich mir das Serum nun selbst verabreicht. Über die Risiken dieses durchaus illegalen Eingriffs war ich mir bewusst, doch konnte ich nicht auf die Mühlen der Bürokrarie warten. Nach der Injektion stellte sich sofort der gewünschte Effekt ein. Zunächst testete ich es an meinen Labortieren. Ich sah die Ratten an und versuchte mir einen Kreis vorzustellen. Ohne Zeitverzögerung liefen die Ratten im Kreis. Ebenso verhielt es sich mit den Wellensittichen. Ich habe es sogar mühelos geschafft sie ein Quadrat fliegen zu lassen. Die Versuchsreihe wurde an größeren Tieren fortgesetzt und der Effekt bestätigt. Hunde, Katzen und Affen waren für meine Gedanken nicht nur empfänglich, sondern ihnen regelrecht erlegen. Es gelang mir, einen Schimpansen in eine Badewanne zu manövrieren, obwohl dieses Exemplar mehr als nur Wasserscheu war.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass bei den folgenden Versuchen niemand zu Schaden kam. Ich bestellte meine Sekreterin herein und konnte auch sie alles tun lassen was ich wollte. Sie klatschte in die Hände, schielte und drehte sich selber im Kreis. Danach konnte sie sich an nichts erinnern. Das Resultat dieser Testreihe kann nur als voller Erfolg gewertet werden. Das Serum hat zumindest mich in die Lage versetzt, die Gedanken anderer Individuin, vermutlich gleich welcher Art, zu kontrollieren. Dennoch kann ich die Forschungen auch nur in diesem Teilbereich noch nicht abschließen. Es haben sich bei den Tierversuchen Probleme unterschiedlichster Arten gezeigt. Migräneerscheinungen, erhöhte Müdigkeit abwechselnd mit extremer Rastlosigkeit und ähnliches. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass zwei präparierte Tiere, die aufeinander treffen, ihre Wesenszüge austauschen, bevor sie ihre telepatische Fähigkeit verlieren. Dieses Phänomen gilt es auf jeden Fall noch genauer zu untersuchen.
Ich werde diesen Bericht zunächst unter Verschluss halten, da ich zunächst noch die Konsequenzen meiner Entdeckung abschätzen muss. Ich habe in den letzten Tagen das Gefühl, dass ich beobachtet werde, kann jedoch noch nichts beweisen.

Dr. Boyken schloss die Tür von 7G hinter sich ab und wand sich nach vorn. Er holte tief Luft und ließ seine Finger in seinen Händen knacken, bevor er zu dem regungslosen Körper sprach.
“Nun Herr Norreck, es ist soweit. Nach so langer Zeit geht es endlich weiter. Endlich werden Ihre Forschungen fortgesetzt. In Ihrem Namen wird es einen weiteren Versuch geben.“
Der Doktor griff in seine Hosentasche und holte eine Spritze heraus. Sie war bereits vorbereitet. Er musste nur noch die Schutzkappe entfernen und ein paarmal mit den Fingern gegenschnippsen. Kleine Bläschen stiegen in die Höhe. Dann ließ er einen dünnen Strahl kurz in die Luft schießen. Er nahm den Arm des Patienten und verabreichte ihm die Dosis.
“Sie werden sicherlich verstehen, dass ich Sie auch jetzt wieder ruhigstellen muss. Ich meine, Wir wollen doch beide nicht, dass irgendetwas schief geht. Ich kann Ihre Gedanken jetzt gerade leider nicht gebrauchen. Bitte nehmen sie es mir nicht übel.“
Er drehte sich um und zog die Decke von dem kleinen Wagen, den er mit in dieses Zimmer gestellt hatte. Ein Käfig kam zum Vorschein. Bei genauerer Betrachtung wurde klar, dass sich zwei Tiere in diesem Käfig befanden: Eine Katze und eine Maus. Beide waren durch ein Blech voneinander getrennt. Sie konnten sich zwar nicht sehen, aber zumindest die Katze wusste ganz genau, dass sich hinter dieser undurchdringlichen Barriere etwas interessantes befand. Unentwegt kratzte sie an dem Blech herum, versuchte alles Katzenmögliche um dahinter zu gelangen. Erfolglos.
“Sie taten gut daran, ihre Entdeckung geheim zu halten, aber wem sage ich das. Spätestens nach Ihrer Begegnung mit der Regierung wissen Sie wozu diese Leute fähig sind. Ich meine, ohne die wären Sie heute nicht hier, nicht wahr? Dennoch bleibt für mich eine Frage: Wie haben sie es geschafft. Ich meine, Gott, Sie können nicht nur die Gedanken Ihrer Mitmenschen lesen, Sie können Sie ändern! Sie könnten alles kontrollieren! Wie haben sie es nur geschafft sie einzufangen?“
Dr. Boyken wand sich seinem Veruschsaufbau zu.
“Sie müssen sich doch auch der Macht Ihrer Entdeckung bewusst gewesen sein. Auf jeden Fall haben Sie gewusst, was dieses Serum für Möglichkeiten inne hat. Warum sonst haben Sie nicht sofort den Weg in die Öffentlichkeit gesucht? Nein, Sie wussten genau, wozu dieses Zeug fähig ist.“
Er schaute wieder zu seinem Patienten, der sich nicht rührte, wie er es auch die letzten Jahre nicht tat. Dr. Boyken hielt eine weitere Spritze in der Hand. Sie war gefüllt mit einer klaren Flüssigkeit.
“Es ist pure Macht.“
Die Augen des Doktors begannen zu glitzern.
“Ja, das ist die Macht, nach der die Menschen sich schon so lange sehnen. Sind Sie überrascht? Fragen Sie sich, wie ich an dieses Serum komme? Nun, lassen Sie sich eines gesagt sein: Ich war die letzten Monate nicht untätig. Es hat mich viel Zeit, Mühe und nicht zuletzt auch eine ganze Menge Geld gekostet, hinter Ihr kleines Geheimnis zu kommen. Ich habe Ihre Spur aufgenommen und nach den Antworten gesucht. Stück für Stück habe ich das Puzzle zusammengesetzt. Mein ganzes Leben, mein gesamtes Denken drehte sich nur noch um Sie und Ihre grandiose Entdeckung. Macht! Die Macht, alles tun und lassen zu können was man will. Die Macht über alle, wirklich alle zu haben! Es ist unglaublich wozu man alles in der Lage ist, wenn man nur richtig motiviert ist.“
Er ging ein paar Schritte auf seinen stummen Gesprächspartner zu und schaute in sein regungsloses Gesicht.
“Du hast einen Fehler gemacht. Du hast Deine Ergebnisse nicht vernichtet. Du warst einfach zu eitel, dachtest, niemand würde Deinem kleinen Geheimnis auf die Spur kommen. Diesen Fehler werde ich nicht machen. Offensive heißt das Zauberwort. Ich werde es von Anfang an anders machen! Doch zunächst,“ er drehte sich schwungvoll wieder zu seinem Käfig, “eine kleine Demonstration dessen, was Sie mir geschenkt haben. Was denken Sie wird geschehen, wenn ich dieses Blech entferne? Katze und Maus, was wird geschehen? Nun, ich denke Wir beide wissen was geschehen wird. Die Katze wird die Maus fressen. Warum sie es tut? Weil sie hungrig ist? Nein! Weil sie ihr Revier verteidigt? Nein! Die Katze tötet die Maus aus einem einzigen Grund. Weil sie es kann! Weil sie die Macht hat, es zu tun. Der Schwache unterliegt dem Mächtigen. Die Maus hat nicht die geringste Chance. Oder etwa doch? Was wenn die Maus der Katze nicht nur ebenbürtig wäre, wenn sie sogar ihrer Peinigerin weit überlegen wäre? Wenn sie die Macht hätte? Sie haben es bestimmt schon erraten: Diese Maus ist mit Ihrem Serum präpariert! Was wird geschehen? Sehen Wir es uns an!“
Mit eine Ruck zog er das Blech nach oben aus dem Käfig heraus. Die Katze sah die Maus und setzte sofort zum Angriff an. Wie ein Blitz schoss sie auf die Maus zu. Fast hätte man meinen können, es wäre um die Maus geschehen. Doch dann geschah etwas Merkwürdiges. Die Katze verharrte. Sie sah der Maus in die Augen und verhielt sich wie hypnotisiert. Dann drehte sie sich um und schoss mit der gleichen Geschwindigkeit, die sie eben noch zum Angriff verwendete, zurück in ihre Ecke. Sie war so schnell, dass sie gegen die Käfigwand rannte und danach umkippte. Dr. Boyken sah sich das Spektakel genau an. Nicht, dass er diesen Versuch nicht bereits einige Male durchgeführt hatte, aber immer noch fastzinierte ihn die neue Macht der Maus. Es war mit Abstand die mächtigste Maus, die man sich vorstellen konnte. Nur die Vorstelleung der Katze ließ etwas zu wünschen übrig. Bei den vorherigen Versuchen waren die Katzen jedesmal so kräftig gegen die Wand gerannt, dass sie sich das Genick brachen. Es war deutlich zu erkennen, dass diese Katze noch atmete. Anscheinend war sie lediglich bewusstlos. Egal – die Maus hatte gewonnen.
Wieder wand sich der Doktor seinem Patienten zu.
“Es ist jedesmal wieder unglaublich. Diese Maus ist so mächtig, dass nicht einmal ihr ärgster Feind eine Chance gegen sie hat. Sie hat die Macht, die auch Sie einst hatten. Aber erkennen sie den Unterschied? Die Maus hat ihre Macht genutzt, Sie nicht. Das unterscheidet Sie beide. Deswegen erlegt die Maus eine Katze nach der anderen und Sie liegen hier hinter Schloss und Riegel und können nicht einmal alleine auf´s Klo gehen!
Mir wird es anders gehen. Ich werde von Anfang an Gebrauch von dieser neuen Macht machen. Ich werde zu dem werden, was Sie ursprünglich schaffen wollten: Einem Zentrum der Macht! Alle werden mir geben, was ich möchte. Niemand wird mir in dem Weg stehen. Stellen Sie sich nur vor: Jede Frau, die Sie wollen, jedes Gut, welches Sie interessiert! Es gibt nichts mehr, was ich nicht haben könnte. Ich muss mir nur dieses Serum injetzieren und schon gehört mir die Welt!“
Er griff nach der Spritze und setzte sie an seine Vene an. Bevor er die Nadel in sein Fleisch versenkte sah er noch einmal zu seinem Patienten.
“Ich dachte nur, Sie sollten dabei sein. Immerhin ist es Ihr Werk.“
Jetzt stach er zu und presste sich den gesamten Inhalt der Spritze in seine Vene.
Zunächst geschah gar nichts. Erst nach ein paar Sekunden spürte der Doktor eine wohlige Wärme am ganzen Körper. Sie begann an seinen Zehen und kletterte langsam höher. Sie floss zäh über seine Beine, seine Schenkel, sein Becken, seinen Bauch, seine Brust, bis in seinen Kopf und dann war da eine Freiheit, die er fast nicht glauben konnte. Es war als sei sein Gehirn aus einem Verließ befreit. Als würden vor seinem inneren Auge Wände niedergerissen hatte er mit einem Mal eine Weitsicht, die er kaum hätte in Worte fassen können.
“Wow!“
Es war das einzige was er in diesem Augenblick sagen konnte – es war das Einzige, was er denken konnte. Er wusste, dass es funktionieren würde. Er hatte es nicht ausprobiert, doch er wusste es einfach. Dann ging es weiter. Vor seinem inneren Auge sah er einen Trichter es war wie ein riesiger schwarzer Kegel, der sich auf seinen Kopf zubewegte. Was war das? War es der Weg in die Köpfe der anderen? Er sah von unten in den Trichter, so dass die Schwärze seine Welt einrahmte. Plötzlich zog sich der Trichter zu. Er sah durch ein schwarzes Rohr, das mit einem Mal unendlich lang erschien.
“Was...“
Es war wie ein unglaublicher Sog, der sein Hirn durch das Rohr bewegte. Seine Gedanken und Erinnerungen schossen in die Schwärze und das einzige, was ihm noch in den Sinn kam war, dass irgend etwas nicht stimmte. Dann wurde es dunkel.
Er öffnete wieder die Augen. Was er sah verschlug ihm zunächst die Sprache. Er sah sich selbst. Er lag zuckend und sabbernd auf dem Boden. Er gab Laute von sich, die er selber nicht entziffern konnte. Es wurde Zeit etwas Verständliches zu sagen. Er nahm sich zusammen und sagte etwas.
“Fiep.“
Fiep? Er sah sich um. Was war geschehen? Wo war er? Er erkannte starke silbern glänzende Stangen, überall um ihn herum. Er blickte auf seine Hände und sah nur zwei haarige Pfoten. Und dann, wie mit einem Hammerschlag wurde es ihm bewusst. Die Maus!
--Weiterhin hat sich herausgestellt, dass zwei präparierte Tiere, die aufeinander treffen, ihre Wesenszüge austauschen, bevor sie ihre telepatische Fähigkeit verlieren.--
“Fiep!“
Er umklammerte mit seinen Pfoten die Gitterstäbe seines Gefängnisses. Er brüllte seine Wut und seine Ohnmacht in die Welt hinaus.
“Fiep!“
Dann sah er sich seinen Patienten aus der Ferne an. Hatte sich etwas geändert? Ja. Es war kaum zu sehen, doch ein Irrtum war ausgeschlossen.
Herr Norreck lächelte.
Mit einem Hass den er so noch nie empfunden hatte kreischte Dr. Boyken seinen Zorn in den Raum.
“Fiep!“
Dann verstummte er. War da nicht noch etwas? Er drehte sich langsam um. Dann sah er sie.
Und er wusste: Irgendwann würde sie erwachen...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.09.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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