Andrea Küppers

Urlaub auf Fuerteventura



Landung auf dem Flughafen in Rossario. Nach den üblichen Prozeduren (warten auf den Koffer, Kontakt zum Reiseveranstalter aufnehmen und aufsuchen des Transferbusses) beginnt die Fahrt in den Süden der Insel, an die Costa Calma.

An der Rezeption des Sotavento Beach Clubs warten bereits meine Eltern, welche im Nachbarhotel ihren Urlaub verbringen, auf meine Ankunft. Für die kommenden drei Tage haben meine Eltern und ich ein Jeep gemietet.

An darauffolgenden morgen fahren wir zunächst in den äußersten Süden der Insel, nach Jandia. Dort besuchen wir einen schönen Tierpark in dem man unter vielen verschiedenen Tierarten auch eine große Anzahl an sehr farbenprächtigen Vögeln vorfindet. Danach verlassen wir die Küstenstraße und fahren auf die sogenannte “Piste“, unbefestigte, staubige Geröllwege führen zu dem Bauerndorf Cofete. Dieses besteht aus drei oder vier Höfen, welche etwas verstreut in dieser unwirtlichen Gegend angesiedelt sind, und einem Restaurant. Ein Stück hinter Cofete erreicht man das Meer der Westküste. Das starke Wellenspiel der Brandung ist ein faszinierender Anblick, schwimmen darin hingegen lebensgefährlich.

Nachdem wir uns am nächsten Morgen am umfangreichen Frühstücksbuffet gestärkt haben, fahren wir in nördlicher Richtung ins Inselinnere. Wir besuchen einige typische kanarische Dörfer und eine Kirche. Diese Region ist bekannt für ihre Windmühlen. Am Abend schauen wir uns im Theater des Clubs die Show “Dinner for one“ an, eine großartig inszenierte Aufführung des Klassikers durch zwei Animateure. Der dritte Tag unseres Ausflugprogramms führt uns, vorbei an gigantischen Felsformationen, in den Norden dieser wildromantischen Urlaubsinsel, nach Corralejo. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Nachbarinsel Lanzarote. Der Ort gliedert sich einerseits aus einem typischen Fischerdorf und zum anderen aus einer großen Feriensiedlung mit mehreren schönen Hotels und Touristenanlagen. In Corralejo kann man auch riesige Sand- und Wanderdünen, welche an die Sahara erinnern, bestaunen. Während des Heimwegs freuen wir uns schon auf das schmackhafte Abendbuffet.Die folgenden Tage werden sehr abwechslungsreich gestaltet. Ich unternehme ausgedehnte Wanderungen am viele Kilometer langen Sandstrand, gehe schwimmen oder nehme am täglichen Animationsprogramm des Clubs teil.

Dann kommt noch, wie bei beiden meiner vorherigen Sotavento Cluburlaube, ein Highlight. Die Teilnahme an der Gästeshow “Cats“. Bei dieser Show werden einzelne Ausschnitte und Figuren aus dem Originalmusical nachgespielt. Zunächst bekommt jeder Mitwirkende eine Rolle zugeteilt. Dann folgen fünf Proben. Am Nachmittag vor dem Auftritt wird die Bühne von uns originell dekoriert. Alle Teilnehmer fiebern der Show entgegen. Wir treffen uns ca. 1,5 Std. vor Beginn in der Requisite des Sotaventos, ziehen uns tolle Katzenkostüme an und werden vom Animationsteam bunt geschminkt. Sobald die Startmelodie von Cats erklingt formieren wir uns auf der Bühne des Amphitheaters. Das Spektakel beginnt und das Lampenfieber verrinnt. Dann am Ende großer Applaus der ca. 300 Zuschauer.

Damit nähert sich ein schöner Cluburlaub allmählich dem Ende. Am nächsten Abend sehe ich mir noch das Musical “Elisabeth“, welches vom gesamten Animationsteam aufgeführt wird, an. Nach weiteren zwei Urlaubstagen reise ich schließlich wieder nach Hause.


Ich habe den Reisebericht über Fuerteventura und den Sotavento Beach Club geschrieben, weil ich mich sowohl auf der Insel als auch im besagten Club immer sehr wohl gefühlt habe.Andrea Küppers, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.11.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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