Jörg-Carsten Grimmer

Gespräch III

Gespräch III
Zyklus -Mi-t-life-
22.02.2005

Guten Abend mein Freund
Wie du siehst
siehst du mich unverändert
Unverändert glücklich
Ja, ausbrechen wollt ich
und bin ich
Glück suchend
und findend
Auf dem Weg nach Haus
ins Heim
ins Leben
Wie, poetisch?
Na klar poetisch
Wie will man´s sonst beschreiben
Du kannst die Worte nicht aufhalten
nicht die Feder
die das Papier berührt
siehst wie die Tinte deine Gedanken spiegelt
und die Erinnerung lebendig macht
Ob ich ihr die Zeilen zeigte
Natürlich nicht!
Du Witzbold
Sind´s doch meine Gedanken
Weißt du, mein Freund
guter Freund
Kennst du den Augenblick im Leben
in denen du keine Ruhe findest?
Nicht aus Gram oder Furcht
Aus unbekannten Gedanken und Gefühlen
Mein ich
Du verlässt den Schlaf
und siehst nur Nacht um dich herum
und möchtest malen
schreiben
leben
sofort
Du hörst die Stille
der bedeckten, kalten Nacht
und doch fühlst du Wärme
Es sprudelt aus dir
Drei Dinge oder mehr
möchtest du bewältigen
Alles um dich herum
wird wichtig
Alles um dich herum
nimmst du auf
Dein Blick verändert sich
Veränderung in jeder Sekunde
Ob ich verliebt bin?
Oh mein Freund
Liebe?
Liebe ist das falsche Wort
Liebe ist vergänglich
Ich glaube, ich bin belebt
Ich lebe
lebe
lebe
Wie, du verstehst mich nicht
Wie soll ich´s dir erklären
Leben?
Mein Leben?
Ein Leben?
Schließ die Augen
und sag mir was du siehst
Fühle die Stille
und sag mir was du hörst
Träume
und sag mir, was du entdeckst
Rieche den Duft, der dich umgibt
Versuch es
und schreib es auf
Ich sehe sie
rieche, fühle, träume
Sie
Sie ist das Leben
welches mich umgibt
meine Augen
meine Sinne
meine Gefühle
Nein ich teile sie nicht
Nicht mehr
Mit niemanden mehr
Ich lasse sie daran teilhaben
teilnehmen
Wie sie mich an ihrem
Zwei Leben vereint
und doch entzweit?
Zusammen und doch getrennt
Vielleicht auch den gleichen Weg beschreitend
Das mein ich,
wenn ich sage
Leben
Ausgebrochen
bin ich, lieber Freund
Ja, ausgebrochen aus dem alten Leben
Das Glück suchend
und findend
Nach Hause bin ich gekommen
Ins Heim
Ins Leben
Heim ins Leben
Willkommen im Leben
In meinem Leben
Ich lass auch dich daran teilhaben
guter Freund
Teilnehmen.

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Die Autorin versteht es, mit Worten Stimmungsbilder zu malen und den Leser an der eigenen Begeisterung am Land zwischen Meer und Bodden teilhaben zu lassen. In ihren mit liebevoller Hand niedergeschriebenen Gedichten und Geschichten kommen auch Ahrenshooper Impressionen nicht zu kurz. Bereits nach wenigen Seiten glaubt man, den kühlen Seewind selbst wahrzunehmen, das Rauschen der Wellen zu hören, Salzkristalle auf der Zunge zu schmecken und den feuchten Sand unter den Füßen zu spüren. Visuell laden auch die Fotografien der Autorin zu einer Fantasiereise ein, wecken Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer oder lassen voller Wehmut an vergangene Urlaubstage zurückdenken.

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