Sabrina Dietrich
Der unheimliche Auftrag
(Anonymer Verfasser: Text übermittelt von Nobbi)
Der Teufel hatte eine weltweite Versammlung einberufen. In der Eröffnungsansprache sagte er zu seinen Dämonen: "Wir können die Christen nicht davon abhalten, in die Gemeinde zu gehen. Wir können sie auch nicht davon abhalten, die Bibel zu lesen und dadurch die Wahrheit zu erkennen. Wir können sie aber davon abhalten, dass sie eine persönliche Beziehung voller Liebe zu Jesus entwickeln und beten. Wenn die dieses Verhältnis zu ihm gewinnen, ist unsere Macht über sie gebrochen. Und wenn sie beten, sind wir in Gefahr.
Also, lasst sie in ihre Gemeinden gehen. Lasst ihnen ihren Lebensstil, aber stehlt ihre Zeit, so dass sie diese tiefe Beziehung zu Jesus Christus nicht aufbauen können - und auf KEINEN FALL beten!!!
Das ist mein Auftrag an euch, Ihr Engel der Unterwelt. Lenkt sie davon ab!"
"Wie sollen wir das anstellen?", fragten seine Dämonen.
"Beschäftigt sie ständig mit der ganzen Fülle von unwichtiger Nebensächlichkeiten des alltäglichen Lebens und denkt euch immer wieder etwas Neues aus, um ihre Gedanken zu beherrschen", antwortete der Teufel.
"Verleitet sie dazu, dass sie viel ausgeben, viel verbrauchen und viel verschwenden, viel ausleihen und auch wiederum ausborgen. Überredet die Ehefrauen, sich ganz auf ihren Job zu konzentrieren und unendliche Stunden an ihren Arbeitsplatz zu verbringen.
Und überzeugt die Ehemänner davon, jede Woche sechs bis sieben Tage zu arbeiten, jeden Tag 10 bis 12 Stunden. So können sie sich ihren leeren Lebensstil leisten.
Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und intensiv für sie zu beten. Wenn ihre Familien schließlich auseinander gebrochen sind, wird ihr Zuhause keinen Schutz mehr bieten.
Stopft ihre Köpfe so voll, dass sie die sanfte leise Stimme des Heiligen Geistes nicht mehr hören können. Verführt sie dazu, ständig das Radio oder den Kassettenrecorder einzuschalten, wenn sie Autofahren.
Seht zu, dss unermüdlich Fernseher, der Videorecorder, der CD-Player und die Computer in ihrer Nähe laufen. Und passt auf, dass in keinem Geschäft und in keinem Restaurant dieser Welt irgendwann während es Tages oder der Nacht etwa christliche Musik zu hören ist. Das wird allmählich ihre Gedanken vergiften und schließlich ihre Einheit, ihre Verbundenheit mit Christus zerstören.
Überschwemmt die Frühstückstische mit Zeitungen und Zeitschriften. Hämmert ihnen 24 Stunden lang am Tag die neuesten Nachrichten ein. Bedeckt die Straßen mit Schildern und Plakaten für irgendwelche Produkte, überflutet ihre Briefkästen mit Werbung, mit Angeboten von Gratis-Produkten und -Diensten, die falsche Hoffnungen hervorrufen.
Bildet in den Zeitschriften und auf den Titelseiten schöne, schlanke Models ab, damit die Ehemänner immer mehr glauben, dass äußere Schönheit entscheident ist und ihre Frauen unattraktiv finden. Auch das wird dazu beitragen, die Familien ganz schnell zu zerstören.
Auch nicht im Urlaub sollen sie zur Ruhe kommen. Gebt euch alle Mühe, dass sie erschöpft sind und voller Sorgen und Unruhe zurück zu ihrer Arbeit gehen.
Seht zu, dass sie sich nicht etwa an der Natur erfreuen und auf keinen Fall etwa Gottes Schöpfung bewundern.
Schickt sie stattdessen in Vergnügungsparks, in Sportveranstaltungen, Konzerte und ins Kino.
Euer Ziel muss sein, dass sie BESCHÄFTIGT, BESCHÄFTIGT, BESCHÄFTIGT sind.
Dass sie nur ja keine Zeit mit Gott verbringen.
Wenn sie andere Christen treffen, dann lasst sie nicht über Gott sprechen, sondern füllt ihre Gespräche mit Klatsch und Small Talk, so dass sie sich mit einem schlechten Gewissen verabschieden.
Vor allem sage ich euch immer wieder, haltet sie davon ab, dass sie Zeit zum Beten finden oder um Gott zu preisen. Ich kann das Gejaule nicht ausstehen!"
ANMERKUNG DER AUTORIN:
Ja, wiedermal ein Hinweis darauf, dass es Gott und den Teufel wirklich gibt. Die Geschichte ist nicht von mir - ich geb sie nur an euch weiter - als einen Denkanstoss. Um Gott nahe zu sein, sollte der Mensch die Beziehung pflegen, seine Mitmenschen lieben, treu sein, etc.
Um das zu verhindern, zerstört der Teufel Familien, die Unschuld der Kinder und Ehen. Immer da, wo sich ein Mann und eine Frau in Liebe zugeneigt sind, wird der Teufel versuchen, das zu zerstören.
Sachen wie: "Du musst dein Leben erst mal leben / Es gibt noch so viele Männer/Frauen/Parties zu entdecken / Flieh den Verpflichtungen" etc. sind eben solche Zweifel, die das verhindern sollen.
Wie viele Menschen sind unglücklich, wie viele Menschen glauben nicht daran, dass Gott da ist um zu helfen. Er hat uns den freien Willen gegeben, dass wir uns freiwillig für ihn entscheiden können, weil er uns über alle Maßen liebt. Er ist immer da, auch wenn uns Schlimmes wiederfährt - dass will er nicht, aber er kann uns auch nicht helfen, wenn wir uns von ihm abwenden. Es liegt an uns, nicht an ihm.
Überdenkt mal eines: Es gab so viele Menschen, die wollten Gott sein; aber es gab und gibt nur einen Gott, der wollte MENSCH SEIN!
Vielleicht hilft euch dass, einiges in eurem Leben zu überdenken. Probiert es doch einfach aus.
Gott ist treu - er kann nicht anders. Und er liebt jeden einzelnen von euch! Vergeßt das nicht!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.03.2005.
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