Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Am Ende der Straße...“ von Andreas Thon

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FranzB (eMail-Adresse privat) 27.03.2015

Hier hast Du etwas geschrieben das für mich ein Leckerbissen ist!!! Andi ich habe dies mehrfach gelesen und Klasse!!! Grüße euch beide der Franz und es beschreibt dies was „Nachdenken“ bewirkt!!!

 

Antwort von Andreas Thon (30.03.2015)

Hallo lieber Franz, - ich bin ja schon seit 2006 auf e-stories zugegen und finde auch das dies eines meiner besten (gereimten) Werke ist. Schön das Du das auch so empfindest. Dir wünsche ich weiterhin gute Besserung und wir senden Dir liebe Grüße - Carola und Andi


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.03.2015

Lieber Andi,

dein Reimgedicht hat eine für mich
sehr intensive, morbide Bildsprache.
Der Geruch des Verfalls/Zerfalls
erreicht mich.


Zerlebt und schon in Todeshänden
wird sich dies Schicksal bald voll-
enden.
Verloren ganz, in den Rändern
der Schatten,
im leisen Wispern nur mit den Ratten.

Die Frau kann die "Vergänglichkeit"
symbolisieren oder auch
die "Armseligkeit der Menschen", den
Nächsten schweigsam verrotten zu lassen.
Das Gedicht lässt einige Bilder ent-
stehen, die sehr krass ins Auge
fassen...

Liebe Grüße zu dir!

Renate



 

Antwort von Andreas Thon (30.03.2015)

Hallo, liebe Renate, ich hoffe Du verzeihst mir das ich heute nur kurz antworte. Deine Gefühle zu dem Text sind auf alle Fälle sehr stimmig und ich hoffe auch das sich das Schicksal bald vollendet. Manchmal ist ja ein schnelles Ende besser als ein langwieriger (Todes)Kampf. Auf alle Fälle hast Du das gut erspürt. Ich danke auch Dir für Deinen Kommentar und sende liebe Grüße - Andi


Mandalena (g.sicklingergmail.com) 27.03.2015

Starke Bilder machen aus deinem beeindruckenden Gedicht weit mehr als acht Zeilen! Herzlich, Mandalena

 

Antwort von Andreas Thon (30.03.2015)

Danke, liebe Mandalena ! Ich denke auch das mehr in der Tiefe verborgen liegt als man auf den ersten Blick erkennen möchte ;-) Danke für Deinen Kommentar, einen schönen Wochenstart und liebe Grüße - Andi


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Alma Brosci (eMail-Adresse privat) 26.03.2015

Lieber Andreas, deine Geschichte hat in meiner Geschichte
ein Gegenstück: die alte Frau wird aus ihrer Wohnung in
Berlin (beste Wohnlage) vertrieben, sie findet eine Wohnung im Hinterhaus,
die Wohnung direkt über der Durchfahrt, wo - vom Fabrik-
hintergrund kommend - täglich ununterbrochen Särge aus-
geliefert werden: Ich kannte diese Frau, die ihr ganzes
Leben lang eine besondere Beziehung zu Särgen hatte. Ich
glaub, ich schreib die Geschichte mal auf. Danke für das
Gedicht ...auch als Anregung ....Inge hg

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hallo, liebe Inge, ich mußte mir Deine Geschichte 3 mal durchlesen bevor ich eine Ahnung der Wahrscheinlichkeitsmöglichkeiten hatte ;-) Ich freu mich auf alle Fälle darauf das Du die Geschichte noch aufschreiben möchtest. Vielleicht wird mir dann einiges noch klarer. Klar wurde mir eigentlich nur das es abfärben könnte wenn man sich immer mit Särgen konfrontiert sieht. Vielleicht wird man gar selber zum Sarg und konserviert seine Gefühle in sich ohne sie im Leben zeigen zu können. Aber das ist jetzt nur mal so ein schnelles Brainstorming und kann völlig daneben liegen. Es freut mich wenn mein Text Dich inspirieren konnte. Auch Dir schon mal ein schönes Wochenende und liebe Grüße - Andi


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hansl (eMail-Adresse privat) 26.03.2015

Lieber Andreas,

herrlich! - und wieder unweigerlich zur Interpretation herausfordernd: Das Bild der "alten Frau", die sich in dieser unwirtlichen Umgebung wohlzufühlen scheint, ist für mich gekonnte Umschreibung eines gefühlstoten Menschen...

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hi lieber Faro, - ja, das jegliche Fehlen von Liebe mag einen aus dem Text fast anspringen. Deswegen ist Deine Interpretation auch vollkommen schlüssig und ich freue mich ganz besonders über sie. Auch Dir wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende und sende liebe Grüße - Andi


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Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de) 26.03.2015

...weil es gereimt ist, Christiane. Undzwar einsam gut!

(jesses, was ´ne Frage)

Schwamm drüber, Andi. Du hast es drauf.

LG R.

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hi, lieber Ralph, ich mußte ja erst mal grinsen bei Deinem Kommentar. Recht haste natürlich, aber alle anderen Reimer ordnen ihre Gedichte ja nicht in diese Kategorie ein. Deswegen ist die Frage schon auch berechtigt. Danke für Deinen Kommentar und das Lob, das geht runter wie Öl. Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße retour - Andi


Hauspoet Hans (witteborg.hansgmx.de) 26.03.2015

prima Gedicht

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Danke, lieber Hans, für Deine Einschätzung die mich sehr freut. LG Andi


Mara Krovecs (marakrovecsgmx.de) 26.03.2015

Lieber Andreas,

mir gefällt, wie Du diese bedrückende
Lebenssituation dieser Frau am Ende ihrer Wege
geschildert hast. Eine stille Anklage, genauer
hinzusehen, denn in jeder Stadt gibt es "ein Ende der
Straße" in dem jemand, der ein Leben gelebt, geliebt
und gelitten hat, wohnt, und am Ende allein ist.
Deine Worte das zu schildern haben mich sehr
beeindruckt! Und das im Reim ;-) Toll.

Alles Liebe

Mara

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hi Mara, danke für das Toll und dafür das der Text Dich beeindrucken durfte. Das Stichwort *am Ende des Weges* ist hier sicher der Schlüssel. Das Ende kann ja auch nur eine Sackgasse sein und das alt nur eine Zustandsbeschreibung ? Aber das überlasse ich jedem selber. Deine Interpretation ist auf alle Fälle eine der Möglichkeiten in denen sich der Text bewegt und sie freut mich. Dir schon mal ein schönes Wochenende und auch alles Liebe - Andi


nanita (c.a.mielckt-online.de) 26.03.2015

Lieber Andreas, mir gefällt dein
Gedicht mit seiner bildhaften,
überzeugenden Beschreibung sehr gut.
Ich verstehe nur nicht, warum Du die
Kategorie "Reime" gewählt hast?
Herzlich grüßt
Christiane

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hallo Christiane, es freut mich das Dir das Gedicht so gut gefällt. Ich persönlich finde es auch gut gelungen. Ich schreibe ja sonst fast nur freie Verse und wenn ich dann mal in Reimen schreibe dann schreib ich das halt dazu. Und ein weiterer Grund ist auch das man den Leser nicht so einengt wenn man keine spezielle Kategorie angibt. Wenn ich einen Gedichtband aufschlage steht neben den Gedichten ja auch keine Kategorie. Da wird der Raum doch gleich noch etwas weiter und jeder kann sich das Kleid heraussuchen welches er am schönsten findet oder welches am besten zu seiner individuellen Lese/Lebenssituation passt. Und noch ein weiterer Grund ist hier, dass man da viele Kategorien wählen könnte und keine einzelne könnte dem Inhalt vollkommen gerecht werden. Leider kann man ja nicht mehrere Kategorien gleichzeitig anklicken. Ich hoffe das ich Deine Frage damit wenigstens einigermaßen zufriedenstellend beantworten konnte. Auch Dir wünsche ich ein schönes Wochenende und sende liebe Grüße - Andi


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 26.03.2015

Lieber Andi,

dein sehr bildhaftes, stilles Gedicht
macht mich nachdenklich. Wer ist die Frau...das Alter, die Zeit, das Ende von allem, die Nacht....Der Fantasie sind da wohl keine Grenzen gesetzt.

Liebe Grüße,
Irene

 

Antwort von Andreas Thon (27.03.2015)

Hallo liebe Irene, danke für Deinen Kommentar. Aufklären möchte ich hier nicht wer oder was die Frau ist oder sein könnte. Das darf jeder Leser für sich lesen und interpretieren. Deine Gedanken dazu sind auf alle Fälle sehr interessant und gefallen mir. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende vom Andi


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