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„Die Kraft des Wortes“ von Jürgen Wagner

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hsues (hsues_47web.de) 12.05.2015

Lieber Jürgen, die Erklärung finde ich überflüssig, nimms mir nicht übel, aber dein Gedicht bedurfte der nicht. Als traditionell ausgebildeter Mediziner nervt mich jede, wie auch immer sich nennende andere "Heilkunst", sodass auch ich manchhmal mich ereifere....Aber zum Verständnis oder gar zur Billigung hat das nie gereicht. Homöopathie, Fernheilung u.v.a.m. konnten mich als "Schulmediziner" nie überzeugen, ohne dass ich jemandem an die Ehre will...allein mir fehlt ,icht nur der Glaube, sondern der wissenschattliche Wirksamkeits Nachweis, den keine paramedizinische Sparte je erbrachte! Nimms nicht übel, herzl., Heino, der dein gut und lebendig poetisch geschriebenes Gedicht gern las.

 

Antwort von Jürgen Wagner (12.05.2015)

Liebe Heino, danke für Deine kritischen Worte! Mir fällt da eben eine kleine Begebenheit aus der Jugendzeit ein. Wir waren im Schullandheim, ein Mitschüler lag krank darnieder. Eine hübsche Mitschülerin besuchte ihn, setzte sich mitfühlend an sein Bett - so schnell habe ich nie wieder jemand gesunden seh'n. Da brauchte es nicht mal vieler Worte. Ich habe mir damals neidvoll gewünscht, ich wäre in diesem Bett krank gelegen .... Die Kräfte der Seele und des Geistes vermögen nicht immer etwas, aber manchmal wohl schon ... Aus einem sonnigen Maitag grüßt Dich Jürgen


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chriAs (christa.astla1.net) 12.05.2015

Lieber Jürgen, eigentlich ist nichts so stark wie ein Wort. Es kann heilen, es kann zerstören. Nur so intensiv, wie in deiner Geschichte, erfahren wir es im Alltag nicht....
Von einem schönen, ruhigen Maientag grüßt dich herzlich Christa

 

Antwort von Jürgen Wagner (12.05.2015)

Oft erfahren wir es nicht, das ist schon so. Wenn aber ein geliebter Mensch mir begegnet oder eine hohe Persönlichkeit, sieht die Sache anders aus. Da kann allein die Präsenz viel bewirken. Es gibt Heiler wie der Kroate Braco, der allein dadurch ungezählte Menschen gestärkt und regeneriert hat. Ich habe als Pfarrer oft in Liebe ein kleines Gebet gesprochen oder einen traditionellen Liedvers - und das Leuchten der Augen und die Dankbarkeit der hinfälligen Menschen waren mir Antwort genug! Liebe Grüße auch Dir! Jürgen


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 12.05.2015

Lieber Jürgen,

das ist eine interessant vorgetragene
Geschichte. Heilungen dieser Art gab
es schon immer, und ich denke, es sind
besondere Menschen, die diese GABE
haben und die nur in ihrer Demut
verbleibt, andernfalls wird sie wieder genommen.
Sie heilen ja nicht aus eigener
Kraft, sondern sie rufen die Kraft von
Gott an. Sie selbst sind nur der Kanal.
Der Sufi hat eine sehr bemerkenswerte
Antwort gegeben, die den Mann bestimmt
zum Nachdenken brachte und ins Staunen
versetzte. Aus Antworten bricht manch-
mal eine Weisheit hervor...

Liebe Grüße zu dir!
Renate

 

Antwort von Jürgen Wagner (12.05.2015)

Es ist, wie Jesus sagt, auch eine Frage des Glaubens. Wenn ich über einem Kranken still bin und es kommen ein paar Worte, kann ich sie sprechen. Wenn nichts kommt, kann ich schweigen oder segnend die Hände auflegen. Wenn ich nichts glauben kann, werde ich mir viele Gedanken machen, aber vermutlich die Ängste nicht bezwingen. Danke und Grüße auch an Dich!! Jürgen


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