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„Lass es bleiben“ von Roland Drinhaus

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Lyrikus (eMail senden) 24.03.2019

Lieber emotionaler Wortfinder Roland...
L iebe, Freiheit und Herzrasen... vielleicht
O der sind diese Worte doch zu "seicht"?!?
V age Gefühle tun sich oftmals hinfort winden
E in Mensch will dafür das beste Wort finden :-)))
----> is all you need
am heutigen Elefanten-zeichnen-Tag
Herrlich verrückte Sonntagsgrüße
wünscht Dir Dein Schwabenfreund Jürgen
(P.S.: Spiel doch mal
Letra-Mix bzw. Scrabble,
da purzeln die passenden Worte
von ganz allein ;-))

 

Antwort von Roland Drinhaus (25.03.2019)

Lieber Jürgen. Liebe, Freiheit, Freundschaft oder Glück.... viele Worte könnten in meinem Gedicht gesucht sein..... und du hast mit (all you need is) Love ja auch eines der möglichen Worte erkannt!!! Bravo!! Und... du hast es hier nicht bleiben lassen (schau nochmal auf den Gedichtstitel) in deiner guten Art mal wieder loszukommentieren. Und wieder loszureimen.... und mit Scrabble oder Letra ein Spiel zu empfehlen das ich mag. In der "lass-es-bleiben-Aussage" war ja diesmal der eigentliche Sinn des Gedichts versteckt. Deshalb heute auch mein besonderer Dank für deine Teilnahme an der Wortsuche und für deinen Kommentar. Eine wettertechnisch immer besser werdende Woche gewünscht und beste Grüße von deinem hinterlistig sinnversteckendem Sauerland Spezi Roland


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freude (bertlnagelegmail.com) 24.03.2019

...Roland, das hast du sehr schön gesagt, bloß findet man so schwer die richtigen Worte, drum lass auch ich es lieber bleiben.
LG Bertl.

 

Antwort von Roland Drinhaus (25.03.2019)

Lieber Bertl. Meine Aussage "lass es bleiben" im Titel, wie auch in der letzten Zeile des Gedichts hat den Effekt verursacht, den ich mir ausgerechnet hatte: Und dieses mal waren es tatsächlich ausnahmsweise mal wenige Kommentare. Eben aufgrund dieser Aussage, die aber im eigentlichen Wortsinne eine erhaltende (bleibende) Komponente enthält. Du bist dieser Floskel sozusagen etwas aufgesessen indem du mir bestätigt hast, es lieber bleiben zu lassen, hihi. Schlimm ist das aber nicht; denn deine Reaktion ist ja auch eine solche, wie viele sie bei diesen Worten zeigen. Und wenn sie dann wie du im Kommentar auch dazu stehen, dann sehe ich darin einen sehr schönen Effekt. In diesem Falle also ein herzliches "weiter so" und beste Grüße, vom Roland


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 24.03.2019


Zu denken gibst du mir hier auf, Roland:

Das WORT,
das es genauestens trifft,
dieses Wort vielleicht gibt es noch nicht.
Wir suchen ab in unsrem Innern,
bis unsere Gedanken flimmern
und können es nicht treffend sagen,
und das Gefühl, welches wir haben,
ist groß und unbeschreiblich schön...

Vielleicht rinnt eine stille Trän',
die dann alles in sich birgt
- nur ein SCHWEIGEN bleibt bestehn.
Ein WORT ist hier nicht vorgesehn.

Ich weiß nicht, ob ich den Sinn deines
Denkens getroffen habe, aber so fühle
ich es heraus, dass du das damit meinen
könntest. Sehr anregend und tief.

Liebe Sonntagsgrüße von mir - Renate

 

Antwort von Roland Drinhaus (25.03.2019)

Liebe Renate. Tatsächlich ist mein Gedicht hier ein Gedicht für Denker; und du bist eine der ganz wenigen, die vielleicht lange darüber nachgedacht haben, ob oder was für ein Wort hier gesucht wird.... und du bist der Lösung mit der Aussage "ein Wort ist hier nicht vorgesehen" schon sehr nahe gekommen. Je länger man liest, desto größer die Anforderungen an dieses edele und mysteriöse Wort; der Anfang des Gedichts sagt ja aus, dass ich ein Wort suche. Was aber fehlt ist ein konkreter Hinweis, so das man darauf kommen kann, dass das gesuchte Wort im Ermessen des Lesers liegt. Entscheidend im Gedicht ist die letzte Zeile: Nimm das Wort -und lass es bleiben. Gerade die Aufforderung etwas sein, oder etwas bleiben zu lassen, schreckt viele Leser ab. In Wirklichkeit aber ist doch gerade die letzte Zeile das eigentliche Wortspiel. Im direkten Wortsinne ist die Aussage von lass es bleiben ein Wunsch: Und zwar etwas so zu lassen wie es ist; darin steckt von Natur aus, keine ablehnende oder verbietende Aussage. Also lieber Poet, oder liebe Poetin: Nimm dein gesuchtes Wort und lasse es bleiben..... im Gedicht, im Wunschdenken, oder in der persönlichen Einstellung. Es kann für sovieles stehen: Für Freiheit, Liebe, Freundschaft, Glück.... es regnet oder schneit für die vom Himmel, die es sich erhoffen. Ich glaube, dass viele darüber nachdachten, welches Wort hier gesucht war und das viele vielleicht im Nachhinein hier auch nachsehen werden, ob ich das Rätsel hier in den Kommentaren auflöse. Ich hoffe, dass die Lösung dieser "Wortsuche" nicht zu banal erscheint.... aber dir Renate gebührt mein lieber Dank für deinen Kommentar, der auf jeden Fall der richtigen Lösung sehr nahe gekommen ist. L.G. und einen guten Wochenstart wünscht dir, Roland


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