Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„EIN ERFOLGSVERWÖHNTER“ von Renate Tank

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

09.02.2021
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Liebe Renate,

himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt. Je höher er stieg je tiefer er fiel.
Arme Frau und Kinder. Vortrefflich dargebracht.
Herzlich Karl-Heinz

Renate Tank (11.02.2021):
Lieber Karl-Heinz, danke sehr für deine Zustimmung mit lobenden Worten, die mich sehr freute. Es kommen wieder viele Grüße nach Kanada - Renate

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Leibe Renate,

ein Karrierist auf Kosten andrer
wird früher oder später enden
verloren, einsam wie ein Wandrer
und stehen da mit leeren Händen.

Liebe Grüße Hans-Werner

Renate Tank (11.02.2021):
Ich freue mich über deinen Kommentar, Hans-Werner, und meist ist das auch so. Liebe Grüße kommen zu dir - Renate

rnyff (drnyffihotmail.com)

08.02.2021
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Du hast einen ganz besonderen Lebenslauf bestens beschrieben. Persönlich kenne ich aber Niemanden, dem es so ergangen ist. Vermutlich gibt es schon einige, aber die schweben in Athmosphären, die mir völlig fremd sind. Bei Politikern ist das noch am ehesten möglich, da gibt es schon welche. Dir einen schönen Tag, herzlich Robert

Renate Tank (08.02.2021):
In manchen besonderen Sparten, wo manches kann schnell entarten, da sind sie schon zu finden und leben ihre Finten. In vielen gehobenen Kreisen kennt man sich aus mit dem Be........ Danke sehr für deinen Kommentar, der mir eine Freude war! Liebe Grüße von mir - Renate

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Liebe Renate. Ich hoffe dass bei euch keine großen Schneesorgen vorhanden sind! Kalt ist es fast überall!
Doch hier denke ich, so mancher Mensch sagt diesem bezogen.
„Es war mir eine Ehre, vorbei ist es mit der Karriere“! Dir viele Grüße Franz


Renate Tank (08.02.2021):
Doch, hier hat es auch geschneit und am Abend erneut. Für mich gibt's diesmal aber kein Bangen, die über mir dürfen zu schaufeln anfangen, lächel... Zu Karrieretypen, die über Leichen gehen, bin ich zu faul, mich umzusehen... Danke sehr und liebe Grüße in den Abend - Renate

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

08.02.2021
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Na, Renate,

wen meinst du denn da? Seid ihr mittlerweile schon alle eingestiegen ins fröhliche "Über Bob Dylan-Lästern"? Was ins Leere läuft, und ob da am Ende eine "Bilanz" kommt, können wir doch getrost dem Schöpfer überlassen, oder? So Sprüche wie "Der Rabe muss ja schon ein Arschloch sein, WEIL er Bob Dylan gut findet, diesen irren, zionistischen Karrierejuden." muss ich mir schon in meiner eigenen Gegend immer mal wieder anhören. Ich finde ja aber auch nicht nur Bob Dylan gut, sondern auch Gottfried Benn, Goethe, Schiller, Baudelair und Rimbaud. Und sogar Henry Valentino. Sein "Im Wagen vor mir" treibt mir die Tränen in die Augen. Das ist große Dichtung. Und das meine ich ganz unironisch.

Ich hab in meinem heutigen Gedicht einmal versucht, die unterschiedlichen Seiten der Mystik auszuloten. Mystik ist für mich immer etwas, was sich im Hier und jetzt vollzieht. Mit dem, was man "mitbringt". Das, was dabei "herauskommt", ist aber immer göttlich, und damit auch allgemeingültig. Natürlich weiß ich daher auch, dass dein Gedicht hier sich auf ALLE Karrieremenschen bezieht. Doch wann jemand vielleicht von bestimmten Aspekten dieses Lebens auch bewusst Abschied nimmt, kann eben niemand wissen, außer diesem Jemand selber. Mystik, die einen vors Schienbein tritt, gibt es meines Erachtens jedenfalls nicht. Leonard Cohen hat einmal in seinem Song "Story of Isaac" (Isaaks Geschichte) geschrieben:

"Und die ihr heut Altäre baut,
und als Opfer eure Kinder bingt,
ihr MÜSSTes nicht mehr tun.
Der Schemen war war keine Vison,
ihr wurdet nie versucht
von einem Dämon oder Gott.
Ihr stellt euch wie ein Schlachter auf,
und eure Axt ist stumpf und blutig,
so war das damals nicht.
Ich lag auf jenem Berge,
meines Vaters Hand war wie gefiedert,
wurd' abgefedert durch die Schönheit
von Gottes Wort."

Ich glaube, wir sollten vor solchen dichterischen Aussagen wieder demütiger werden.

Sie sind heute aktueller denn je.

Alles Liebe von Patrick

Renate Tank (08.02.2021):
Soll dieser Kommentar von dir wirklich mir gelten???? Ich kann mit diesem Zorn nichts anfangen, da ich dir zu keiner Zeit einen Anlass gab. - Was hat das alles mit meinem Gedicht zu tun? Mein Gedicht hat eine deutliche und verständliche Aussage, ohne Metaphern etc. Es geht um Menschen, die diese Leiter ohne Rücksicht auf Verluste, wie man so schön sagt, hinaufklettern und dabei alles Behindernde und Störende wegtreten. Sogar Familien werden für diese Karrieregeilheit geopfert. Und wenn dann die Rechnung aufgrund eigener Schuld nicht aufgeht, verlieren sie neben Ansehen auch noch sich selbst, weil irgendwann eine Leere zurückbleibt, die sie nicht mehr auszufüllen vermögen. Der Fall ist tief. Verstörte Grüße- Renate

freude (bertlnagelegmail.com)

07.02.2021
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Karriere tut ganz gut,
das ist ein alter Hut,
verwöhnt ist nicht so fein,
ich denk, das muss nicht sein.
Und Erfolg hat nur der,
der allem hinterher,
das Beste daraus macht,
so lang er hat die Kraft,

Das geht mit einer starken Frau,
die ihren Mann kennt ganz genau,
dann hat das Ganze auch Bestand,
wenn der Mann eine solche fand.

Renate, eine gN8 und lG, Bertl.

Renate Tank (08.02.2021):
Ja, wenn man ihr nicht Alles opfert, denn mein Gedicht hatte ja eine kippende Wertigkeit zum Thema. Danke sehr und einen lieben Gruß von mir - Renate

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

07.02.2021
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Dir ist ein wunderbarer Text gelungen ! Karriere machen und nie wieder lachen !
Heute packt- nicht nur der Karrieremensch - 2 oder 3 Leben in EIN EINZIGES !
Bleib' gesund !
Herzliche Grüße
Olaf

Renate Tank (08.02.2021):
Es freut mich, dass du das Gedicht richtig verstanden hast und ihm somit einen Wert beimisst. Ein herzlicher Dankesgruß kommt zurück - Renate

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