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„Vorsicht - Vertrauen“ von Olaf Lüken

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

01.03.2021
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Ohne ein Vertrauen geht es nicht,
ist man auch schon zig-Mal eingebrochen.
Man kann nur hoffen, es wird nicht gebrochen...
Aber je mehr läuft in der Welt verkehrt,
desto schwerer wird das Vertrauen verehrt...

Ich lasse dir mal ein Gedicht da, das sich
genau mit diesem Phänomen beschäftigt,
allerdings hier auf eine Partnerschaft bezogen.
Aber das Resultat bei schwerem Vertrauens-
bruch bleibt sich immer gleich.

VERTRAUEN

Vertrauen, diese wunderschöne Säule,
die alles stützen und zusammenhalten soll,
bekommt im Lauf des Lebens manche Beule.
Verwandelt manche Liebe dann in Groll.

Die Eifersucht erschrickt in ihrer Kammer.
Hielt lange Schlaf, doch nun ist sie erwacht.
Ergreift ihr altes, hässlich-rotes Banner.
Hat über Nacht den größten Brand entfacht.

So erschüttert, verlor die starke Säule
den festen Grund, denn Sand genügt ihr kaum.
An Marmorsplittern sättigt sich die Fäule,
die das Vertrauen schlingt bis an den Saum.

© Renate Tank
05.02.2010

Viele liebe Grüße von mir - Renate

Olaf Lüken (02.03.2021):
Liebe Renate, deinem ganzen Anhang ist für mich NICHTS hinzuzufügen. Ganz im Gegenteil ! Dafür sage ich dir vor allem DANKESCHÖN ! Schon das Baby spürt sein GRUNDVERTRAUEN im Leib der Mutter. Das Kind erlebt in seinen ersten Jahren das Vertrauen seiner Eltern. Ist das nicht der Fall, stirbt der Mensch - zumindest psychisch. Alle Kriege basieren auf Misstrauen ! HG Olaf

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

01.03.2021
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Vertrauen in sich selbst ist gut,
in andere - fehlt mir der Mut,
denn arg getäuscht wurd ich zu oft,
den Freund verkannt, den man erhofft!

LG Uschi


Olaf Lüken (01.03.2021):
Hallo Uschi, ich finde, dass du dich in deiner Lyrik offen zeigst, was mir gefällt. Du läufst Gefahr dich verletzlich zu machen. Andererseitss weißt du mit deinen Worten auch waffen- technisch umzugehen.. Anlegen sollte man sich mit dir nicht, denke ich. Ich bin Schütze (Sternzeichen) und schieße gelegentlich gerne. Dafür bekomme ich gelegentlich eine gescheuert. Ich raffe mich dann wieder auf und beginne von vorn, vielleicht etwas reifer geworden. Ich glaube, dass die Menschen früher eher bereit waren, einen Vertrauens-Vorschuss zu geben. Vielen Dank für deinen Kommentar. HG Olaf

freude (bertlnagelegmail.com)

01.03.2021
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Schau, trau, wem? Das ist immer die Frage Olaf.
Vertrauen in sich setzen dürfen,
ist wie reines Gold zu schürfen.
Das ist eine geniale Aussage, die deinem Gedicht den Glanz verleiht.
LG Bertl.

Olaf Lüken (02.03.2021):
Hallo Bertl, der Gedanke kam mir spontan (Gold). Mit Vertrauen kommen die Babys auf die Welt. Vertrauen, das in andere Menschen "still" gesetzt wird, kann m.E. zu höchster Produktivität des Individuums führen. Geliebt und geachtet zu werden, sind die höchsten Ausdruckzeichen persönlichen Entgegenkommens, denke ich. Herzlichen Dank für deinen Kommentar ! HG Olaf

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Lieber Olaf!

Schenk nicht jedem dein Vertrauen
der dir sagt, er wär dein Freund
denn ins Herz kannst du nicht schauen
ob er's ehrlich mit dir meint

Einen schönen Wochenanfang wünscht dir Karin


Olaf Lüken (01.03.2021):
Hallo Karin, es gab mal in früheren Tagen eine Grundeinstellung. Ich vertraue dir, aber enttäusche mich nicht ! Die Menschen erhielten einen Vertrauensvorschuss. Diese Einstellung scheint in diesen Tagen eher obsolet zu sein, was ich sehr schade finde. Vielen Dank für deinen Kommentar. HG Olaf

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

01.03.2021
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Hallo Olaf,
Vertrauen sollte langsam wachsen.
Augen(blicke) können täuschen. Wie lange kann man diesen standhalten? Jedenfalls ein Thema, über das man nachdenken sollte..
...vielleicht nicht zu lange, um nicht ins Gegenteil zu verfallen.
Grüße schickt dir Ingrid

Olaf Lüken (01.03.2021):
Hallo Ingrid, für einen Augenblick hatte ich an die Banken gedacht. Kreditinstitute werben für Vertrauen. Andererseits stellen sie im Foyer die ganze Technik zur Verfügung, damit der Kunde sich bedienen kann. Banken würden, wenn sie es dprfteb, das Bargeld abschaffen. Warum? Weil man die Geldhaltungskosten einsparen kann. Früher wurde die Klientel beraten und betreut. Banken waren nahe am Kunden. Heute bekommen sie, wenn sie Geld haben oder Geld brauchen - einen Gesprächstermin. Das ist die Bank an Ihrer Seite, die den Weg für Sie frei macht. Dieses Vertrauen scheint mirlängst gebrochen zu sein.. Mir scheint, dass Vertrauen auf eine Wand voller Misstrauen stößt. Danke für deinen Kommentar HG Olaf

Trickie Wouh (trickie.bpgmail.com)

01.03.2021
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Lieber Olaf.
Darum heißt es auch,Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser.
Toll dein Gedicht.
Ganz liebe Grüße,von Brigitte

Olaf Lüken (01.03.2021):
Liebe Brigitte, ich denke, dass die Menschen mit Vertrauensvorschüssen vorsichtiger umgehen. Da hast du mit deinen Worten völlig recht. Schade eigentlich. Vielen Dank für deinen Kommentar ! HG Olaf

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