Ursula Merry

Winterzeit

 

 Schnee bedeckte Dächer
klirrende Kälte uns bewacht
Eiskristalle zieren erstarrte Bäche
Der Winter ist erwacht

Eisblumen bemalen die Fenster
Mit ihrem schönsten Kleid
Und Weihnachen ist nicht mehr weit

Karle Bäume bewachen
Verstummte Wiesen und Felder
In der kalten Winterzeit

Väterchen Frost
Lässt Wangen erglühen
Und in uns die Gemüdlichkeit erblühen

Die Mondin
Zu uns auf die Erde lacht
In einer tief schwarzen Nacht

Die Sterne am Himmel
Hell erleuchten
 Ihre Glanz mich glücklich macht

Das Feuer im Karmin entfacht
Und mein Herz vor Freude lacht

Die Uhren ticken leise
Die Zeit scheint still zu stehen

Behutsam schleicht die Katze
In einer Art und Weise durchs warme Haus

Ihr scheind es gut zu gehen
Sie nimmt nicht reis aus

Die Stille zaubert Melankolie
Lässt meine Gefühle walten
In Lust und Harmonie

Der Duft der Kerzen
Nach Zimt und Bratapfel

Durchzieht den ganzen Raum
Läßt Freiheit für einen Traum

Denke an die Menschen
Die streifen durch die kalten Gassen
Auf der Suche
Nach einem warmen Platz

So hilflos und allein gelassen
Ohne Hoffnung und ohne Ziel
So ziehen sie dahin


*


© Ursula Merry

2008

                                                                              



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



                                                                                    

                                                                                                   

 

 

      

Für viele unvorstellbar und für mich war es aus.Von oberste Sprosse ganz nach unten zu fallen!Neuanfang mit 40zig Jahren..man hat alles verloren!!!So zog es mich aus meinem Gemüdlichem zuhause,aus Einsamkeit hinaus auf die kalten Straßen.Mein Ziel was der Frankfurter Weihnachtsmarkt der gerade eröffnet hatte.Nur bestückt mit meiner Monatskarte und nicht mal sechs Euro in der Tasche!So lief ich durch das hell erleuchtete Lichtermeer,die Stände mit ihren schmackhaften Leckereien.Für mich unerreichbar,man sah es mir nicht an!Innerlich zerrissen,wie soll es weiter gehen?So lief ich ohne Kraft mit Tränen in den Augen,doch keiner konnte es sehen.
Je tiefer der Mensch fällt,um so höher ist sein innerer Reichtum zu dem er gelangt....
Ursula Merry, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.11.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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