Victoria Hohlhuth

Eine Begegnung

Eine Begegnung


Die Begegnung zweier Menschen kann etwas so Flüchtiges sein.

 

Ob im Supermarkt an der Kasse oder in der U-Bahn – jeden Tag laufen wir aneinander vorbei –  ohne es zu merken.

 

Ohne auch nur die geringste Notiz von unseren Mitmenschen zu nehmen, gehen wir unseren Besorgungen nach.

 

Die Welt und die Menschen, die in ihr leben, sind zu schnell, zu geschäftig geworden.

 

Aber was, wenn wir an dem Menschen, der für uns bestimmt war, einfach vorbei laufen? Könnten wir unser Schicksal verpassen?

 

Vielleicht besteht die Kunst darin, einfach mal stehen zu bleiben und den Menschen, denen wir täglich begegnen, mehr Aufmerksamkeit zu schenken, anstatt achtlos aneinander vorbei zu gehen?

 

Dann kann aus einer einfachen Begegnung etwas ganz Besonderes werden.

 

Sandra und Andreas haben es geschafft.

Für Sie war ihre Begegnung ein Anfang und zugleich ein Ende. Sie war der Anfang eines neuen Glücks und das Ende allen Strebens danach.

 

Nun, Sie sind wortwörtlich übereinander gestolpert! Aber es spielt keine Rolle wie man sich begegnet, …

 

Sie sind nicht weitergegangen, sondern aufeinander zu – und nur das zählt!

 

Und heute begegnen Sie uns zum letzten Mal – als zwei Menschen, bevor wir Sie morgen als vereintes Paar wieder treffen.

 

Sandra und Andreas: Ihr habt geschafft, was nicht allen von uns gelingt. Ihr seid stehen geblieben, und habt euch für immer gefunden.

 

Ich kenne kaum ein Paar, dass sich so perfekt ergänzt wie ihr beide es tut, und an eurer Eheschließung heute teilhaben zu dürfen, dafür bin ich stolz und dankbar!

 

Herzlichen Glückwunsch euch Beiden.

Als Treuzeugin wurde ich gebeten in der Kirche ein paar Worte zu sagen. Das ist dabei herausgekommen. Meine Freunde waren sehr gerührt, aber seht selbst, ... Danke!Victoria Hohlhuth, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.01.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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