Eva Baldauf

Weihnachten

 
 
Weihnachten – die Zeit der Herzlichkeit.
Weihnachten – die Zeit der Besinnlichkeit. 
Weihnachten – die Zeit der Heiterkeit. 
Weihnachten – die Zeit der Traurigkeit.  
 
Kalt und nass ist es im Winter, 
Schnee rieselt leise auf mich nieder.
Überall begegnen mir fröhliche Kinder,
leise summ ich ein paar Weihnachtslieder.  
 
Still lauf ich durch die weiße Landschaft, 
ohne Antrieb und ohne Ziel. 
Unterwegs mache ich mit dem Mond Bekanntschaft, 
er ist ein Zuhörer, redet nicht viel.  
 
Sein Leuchten zeigt einen neuen Weg. 
Die trüben Gedanken will ich vergessen. 
Viele gingen über diesen Himmelssteg, 
bin von Schmerz und Kummer wie besessen.  
 
Neue Hoffnung keimt in mir auf: 
Ein grünes Haus erscheint in der Ferne, 
mit rasendem Herz beschleunige ich meinen Lauf, 
stets begleitet von dem schützenden Licht der Sterne.  
 
Gehetzt, doch erleichtert komme ich an. 
Drinnen herrscht ein reges Durcheinander,
bin glücklich, dass ich so Viele Freunde nennen kann.
Es beginnt ein feucht – fröhliches Miteinander.  
 
Alle Sorgen werfe ich über Bord, 
genieße das, was ich hier habe,
laufe nie mehr vor mir fort
und entdecke die größte Weihnachtsgabe:  
 
Familie, Freunde, Weihnachtsmann, 
alle sind für mich da, 
helfen mir, wenn ich nicht weiter kann. 
Ein Glück, dass ich die Hoffnung sah.  
 
Das ist das Schöne an der Weihnachtszeit, 
man weiß immer, dass man nicht alleine ist. 
Vergessen ist die Einsamkeit, 
auch, wenn Du nicht mehr bei mir bist!  
 
Weihnachten – die Zeit der Herzlichkeit. 
Weihnachten – die Zeit der Besinnlichkeit. 
Weihnachten – die Zeit der Heiterkeit.
Weihnachten – Zeit ohne Einsamkeit.

Ich wünsche allen ein schönes und Besinnliches Weihnachtsfest!!!Eva Baldauf, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.12.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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