Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Ausgezehrt“ von Uwe Walter

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hansl (eMail-Adresse privat) 01.02.2010

Lieber Uwe,

deine Verse sind so wortstark, dass ich sie zweimal lesen musste und wollte, um sie in mich aufzunehmen...

Liebe Grüße
Faro


hansemann (wendelkenonline.de) 31.01.2010

Lieber Uwe.

Du zeigst deutlich, wie es in manchen Menschen aussieht, die auf den Strassen leben und/oder sich dem Alkohol hingeben. Es sind wahrlich nicht nur Maänner, die auf der Strasse leben. Es werden immer mehr Frauen. Aus welchen Gründen auch immer.

Liebe Grüße in die Nacht, Helmut


hsues (hsues_47web.de) 31.01.2010

Lieber Uwe, ein sehr nachdenklich machendes Gedicht von dir, das von genauer Beobachtung, die inspiriert in Verse verwandelt wird, lebt!
Gern gelesen, herzlich, Heino.


manana28 (klausheinzlgmx.de) 31.01.2010

Unglaublich gutes Werk hast Du hier geschaffen. Obgleich ich zunächst überlegte, ob ich mir um Dich nun Gedanken zu machen habe... Doch Gott sei Dank geht es Dir (hoffentlich) sehr gut... wenn Du so ein Klassewerk schaffen konntest. Zum Thema, das Du hier sehr gut dichterisch umgesetzt hast (metrisch brauch ich Dich nicht mehr zu loben, da Du hier Deine Sache professionell beherrscht): Es ist immer ein schauriges trauriges Schauspiel welches wir tagtäglich erleben müssen und sehen hier auch, dass wir nicht in die 3. Welt reisen müssen um wahres Elend zu erleben. Es ist auch sehr schwer diesen Menschen wirklich zu helfen. Allein der Groschen im Hut macht sie nicht wirklich reich und hilft ihnen weiter. Man müsste die Macht haben, sie auf eine Art REHA zu schicken, ihnen das Selbstbewusstsein zurückgeben können und ihnen Mut machen.... den ihnen dann aber unsere Machthaber wieder nehmen, indem sie ihnen keine Chance geben/geben können. Ist das die Hierarchie der Gesetze des gnadenlosen Dschungel dieser Welt? Hab mir auch viele Gedanken über diese bedauernswerten Menschen gemacht und erlebe die eigene Machtlosigkeit, gepaart mit den eigenen Ängsten, auch mal in einen solchen Abgrund abzurutschen... was in der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches wäre. Du merkst, lieber Uwe, Du hast mich mit Deinem Gedicht sehr berührt und einen meiner wunden Punkte getroffen... was nichts verkehrt ist. Manchmal müssen wir die rosarote Brille abnehmen... und aufhören alles was unangenehm ist zu verdrängen oder zu ignorieren. Auch das sind Menschen. Versuchen wir füreinander da zu sein... vielleicht ist das der Sinn des Lebens.

Herzlichst gruesst Dich
Klaus


Kristallklar (irishcoffeelive.de) 31.01.2010

Lieber Uwe,

ich bin immer erschüttert, mit anzusehen, wie die Armut um sich greift. Man darf nicht verkennen, dass es manchmal hochgebildete Menschen sind, die durch den Verlust eines lieben Menschen ihren Halt verloren haben. Ihren Scherz in Alkohol ertränken. Sie leben lieber auf der Straße, als in den für sie vorgesehen Unterbringungen, da es passieren kann, dass ihr weniges Hab und Gut in der Nacht geklaut wird. Ich habe in Do. eine alte Frau gesehen, die Ableger in bunten kleinen Töpfen verkaufte. Ein Mann wollte ihr nur Geld geben. Die ganze Situation war so herzergreifend. Sie wollte nicht betteln, sondern es dafür zurückgeben. Dein Gedicht spiegelt es einfühlsam wieder. Es ist schön, dass du sie in deinem Gedicht zum Mittelpunkt gemacht hast.
Ganz liebe Herzensgrüße an dich von deiner Iris


schreibmaus (ChristinaWolf52gmx.de) 30.01.2010

Lieber Uwe,
Du hast über ein sehr gutes und aktuelles Thema geschrieben.Es wird noch schlimmer werden und es ist jedem nur zu raten, auf sein Geld zu achten und sparsam damit umzugehen, der Euro wird fallen und fallen und fallen......!!!! Ich grüße Dich herzlichst und wünsche Dir eine gute Nacht mit Liebe und Engeln bedacht, Christina


Walburga (Wally.Lindlt-online.de) 30.01.2010

Lieber Uwe in der Jugend schön und begehrt und im Alter nichts mehr wert. Sicher ist sie nicht ganz unschuldig.
Wer weiß schon die Hintergründe.
Wie immer ein Supergedicht.
Herzlichst Wally


Traumlandfliegerin (Gabipower03web.de) 30.01.2010

Lieber Uwe,

puhhhh, das ging nun aber ganz tief unter meine Haut....
So traurig wie das von Franz aber leider auch so verdammt wahr. Ich weiss nicht wo das Lben so verdammt vieler Menschen hier in unserem Land noch enden soll????
Und wenn ich dann das leere hohkle Geschwätzt der Menschen höre die sich Politiker nennen und von der ganzen Realität dem wahren Leben hier überhaupt gar keine Ahnung haben, weil sie Scheuklappen aufhaben, kommt mir alles hoch....

Herzlich liebe Grüße von mir, Gabi


cwoln (chr-wot-online.de) 30.01.2010

Lieber Uwe,
der Titel sagt alles.
Wie schlimm, dass ein Mensch so endet.
Ich denke, dass da jeder einzelne von uns versagt hat, dass so etwas passiert.
Man kann nicht die Schuld nur auf die Kommunen abwälzen, denn auch uns begegnet manchmal so ein armer Mensch und wir schauen verschämt weg oder legen eine Kleinigkeit in den Hut, wissend, dass dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Doch wer nimmt sich eines solchen Menschen an?
Eine Frage, die sich jedes mitfühlende Herz stellen müsste.
Abendgruß von Chris


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Malerin (reese-horstt-online.de) 30.01.2010

Lieber Uwe!
Das ist pure Realität!!!
Wer nicht kämpfen kann, geht unter.
So hart ist manchmal das Schicksal.
Ich kenne leider auch solche Beispiele.
Lass dich herzlich grüßen von
Horst + Ilse


Fairy1956 (greinke56outlook.de) 30.01.2010

Lieber Uwe,
eindringlich, anschaulich und mit dem Herz geschrieben!
Leider habe auch ich Einblick in die Misere und darf diese armen Menschen pflegen, viele gehen anschließend gleich wieder auf die Straße, weil Sie es nicht anders wollen und nur allzu oft wird die Hife abgelehnt.
Dennoch setze ich mich tag/täglich mit vielen Schicksalen, berufsbedingt, auseinander. Wenn es auch nur wenigen hilft, ist es schon Lohn genung!
Sei lieb gegrüßt und habe ein schönes W.E., herzlichst*Silvia


Heinz Saering (hesaering1-at-aim.com) 30.01.2010

Lieber Uwe,
ja es ist ein Trauerspiel, wie es manchen Menschen ergeht, es ist aber schwer zu beurteilen, was die Ursachen sind. Es ist aber doch wohl so, dass es in Deutschland niemand nötig hat, auf der Straße zu liegen. Es stehen so viele Wohnungen leer, dass ganze Blöcke abgerissen werden, auch fernbeheizte Neubauwohnungen und bei sozialer Bedürftigkeit wird die Miete voll erstattet, wenn die Wohnung eine angemessene Größe hat. Das ist aber nicht das einzige Problem, ich mag nicht leichtfertig über Menschen urteilen. Abhängigkeit von Suchtmitteln spielt auch oft eine Rolle und manche Menschen bringen nicht mehr die Kraft auf, ohne fremde Hilfe davon los zu kommen.
Herzlichen Dank für deine beiden netten Kommentare.
Freundliche Grüße von Heinz


Ruena (melvin6gmx.de) 30.01.2010

Ja Uwe...dieses Leben ist hart und entbehrungsreich...habe mal als Streetworker gearbeitet...das Elend ist unbeschreiblich...gut das du so ein Thema
als Gedicht geschrieben hast...Top...gruß,Rüdiger


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 30.01.2010

Liebe Uwe,

erschütternd aber wahr, jeden Tag kommen neue hinzu. Die Wallrafsendung habe ich auch gesehen. Ein falscher Klick und du bist weg.
Du hast es dichterisch noch durchsichtiger erscheinen lassen.
Liebe Grüße von Margit


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 30.01.2010

Eine ehrliche Umsetzung einer dramatisch-wahren Erkenntnis, lieber Uwe. Merci dafür! LG von RT


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freude (bertlnagelegmail.com) 30.01.2010

Uwe, wer weiß, wie wir noch enden,
möge sich solch Schicksal wenden!!!

LG Adalbert.


Klaus lutz (klangflockeweb.de) 30.01.2010

Ich lese Dich eigentlich immer. Und das ist nun kein Schleimkommentar. Aber ich finde die Texte von Dir immer gelungen. Ich kann aber nicht immer kommentieren. Das liegt an der Querscnitlähmung. Und nun auch an dieser neuen Krebserkrankung. Mir fehlt manchmal einfach die Idee. Und nur so aus Lust und Langeweile, will ich nicht einfach was schreiben. Dieser Text gefällt mir zum Beispiel sehr gut. Ich habe mal um die Ecke von einem Lokal gewohnt. Wo nur auf den ersten Blick so Strandgut versammelt was. Alte! Nutten! Verlorene! Gescheiterte! Verzweifelte! Und da habe ich auch hin und wieder gesessen. Und mir das alles angesehen. Und die Menschen näher kennen gelernt! Und so Einblcke in das Leben von Ihnen bekommen. Was sie so bewegt. Und was das Leben von Ihnen so alles war. Meistens waren es Träumer. Menschen die Kinder geblieben sind. Und nur enttäuscht werden können. Aber es sind die Menschen die in Märchen vorkommen. So die Poesie des Lebens. In Wahrheit die Schönheit Pur. Ohne Schnörkel. Ohne jede Falschheit beim reden. Oft schockierend im ersten Augenblick mit dem was sie von sich geben. Aber immer wahr, wenn ich näher darüber nachgedacht habe. So ist es. Schreib weiter. Das Forum hier ist Wunderbar. Und die Menschen total nett. Immer mit den richtigen Denkanstößen. Lg Klaus!


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FranzB (eMail-Adresse privat) 30.01.2010

Ich freue mich immer wieder Uwe, dass wir uns kennen! Ja, ein Thema von Wichtigkeit! Für mich oft nicht nachvollziehbar wenn Menschen sich über diese amüsieren! Durfte schon erleben wie man sie abfüllte und sich lustig machte und dann, lagen sie am Straßenrand. Obwohl es nicht gerade vergnüglich war, ich fuhr sie mit dem Auto heim, sind doch auch sie, „Menschen wie ich und DU“!!! Ja und heute ruhen sie auf dem Äckerchen!!! Da kommt vieles wieder bei mir hoch!!! Bist ein feiner Kerl Uwe und liebe Grüße Dir
Don Francesco mit Herzblatt Monika


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 30.01.2010

Lieber Uwe,

Es ist von Nurzen reich geboren zu werden. Wer es nicht ist, der muss danach streben vernünftig zu leben.

Sehr schön dein Gedicht, dass mir immer wieder sagt wie reich ich bin, obwohl ich keine Millionen besitze.

Herzlich grüßt
Karl-Heinz


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