Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„In Hungerzeiten“ von Karl-Heinz Fricke

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Musilump23 (eMail senden) 06.06.2017

Lieber Karl- Heinz,
die Nachkriegszeit, zweifelsohne eine Zeit zwischen Elend, Schicksale, Verzweiflung und Hoffnung Sie beschäftigt in ihrer Schlichtheit und Armut insbesondere diejenigen, die sie miterlebt haben. Hinter deinen Zeilen erkennt man die Geschichte hinter der Geschichte- dem verheerenden Krieg!
Mit freundlichen Grüßen aus dem Uraub; Karl Heinz

PS: Habe den Kommentar neu an einem öffentlichen Terminal-Zugang geschrieben, da die Tastatur meines Smartphone sehr klein ist und ich nicht immer die richtigen Buchstaben bzw. Zeichen erwi-sche.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Lieber Karl-Heinz, freundliche Grüße von uns in euren Urlaub. Erholt euch gut und geniesst die reine Bergluft. Bei uns ist es schon Sommer mit Temperaturen bis zu 30 Grad. Gottseidank hungern wir nicht mehr und wir müssen sogar darauf achten nicht zu viel zu essen. Herzl.Dank und liebe Grüße, Karl-Heinz.


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hansl (eMail senden) 06.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

der - wie du damals - je an Hunger litt,
nimmt dein Gedicht im Innersten wohl mit
Musst ich auch niemals echten Hunger leiden,
tu ich doch um Erfahrung dich beneiden.


Liebe Grüße Hans-Werner

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (07.06.2017)

Lieber Hans-Werner, viele der damaligen Erfahrungen basierten nicht auf positiven Geschehnissen und dazu gehörte die große Not im besiegten Lande. Ohne die wachsende Gefahr aus dem Osten hätte man den deutschen Michel weiterhin hungern und verhungern lassen, wie man es 1700000 deutschen Landsern in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern spüren ließ. (Siehe dasd Buch: Der geplante Tod, geschrieben von einem Kanadier. Du findest es im Googel. Ich danke und grüße dich, Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 05.06.2017

Immer gut sich an die schweren Zeiten zu erinnern, man wird so oft zufriedener. Mit Jahrgang 1938 kann ich mich natürlich gut erinnern. Es gab in der Schweiz Lebensmittelmarken, Hunger musste keiner leiden, nur das Angebot war stak eingeschränkt. Es gab bei uns die Anbauschlacht (kriegerischer Ausdruck) der Plan Wahlen (ein Bundesrat), folglich hatten wir vor dem Haus nicht mehr Rasen sondern ein Kartoffelfeld, hinter dem Haus Hühner und Kaninchen und mein Pate war Tierarzt, da ist hin und wieder eine Wurst abgefallen. Herzlich Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (07.06.2017)

Lieber Robert, als ich im April im Jahre 1947 ins Bergwerk ging war unsere Hungerzeit vorüber. Wir bekamen Bergschwerstarbeiterkarten womit wir satt wurden. Außerdem bekamen wir vom Bergwerk monatlich zwei Flaschen Schnaps, die wir für Fressalien tauschten. Wir hielten auch Kaninchen für einen seltenen Braten. Ich danke dir und grüße dich. Karl-Heinz


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Gundel (edelgundeeidtner.de) 05.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
auch ich kenne den Hunger noch, ewig und immer hatten wir als Kinder Hunger. Sind im Sommer auf abgeerntete Felder zum Stoppeln gegangen. (Ähren lesen und Kartoffeln nachstoppeln)
Glücklich waren wir, wenn wir Fallobst bekamen.
Kann mich gut daran erinnern. Deine Geschichte hat meine Erinnerungen wieder wach gerüttelt.
Liebe, sonnige Pfingstgrüße schickt dir Gundel

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Gundel, wie haben auch Ähren gelesen, Kartoffel nachgebuddelt und auch Bucheneckern zu Öl verarbeitet. Abendessen war oft Kartoffel mit Salz und wenn wir hatten ein paar Tropfen Rüböl.ZMein Dank und herzliche Grüße, Karl-Heinz


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FranzB (eMail senden) 05.06.2017

Ich kenne diese Geschichten von Mutter Karl - Heinz und werde vieles nie vergessen! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Lieber Franz, ich danke dir Du als direkter Nachkomme hast erfahren wie schwierig die damalige Zeit war, worunter besonders Mütter gelitten haben. Die heutigen Kindern können es sich gar nicht vorstellen. Herzlich Karl-Heinz


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Ursula-H (eMail senden) 05.06.2017

Lieber Karl-Heinz.
Du hast schreckliche Erfahrungen machen müssen .
Herzliche Grüsse von Ursula.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Ursula, ich danke dir ich bin nur einer von vielen Millionen, die in jenen Zeiten gelebt, gestorben undgehungert haben. Herzlich grüßt dich Kartl-Herinz


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 05.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

meine Mutter war mit uns Kindern in unserem Haus am Starnbergersee. Ich war noch nicht da. Sie haben auch oft gehungert und sind gleich angestanden, wenn eine Kuh "umgestanden" ist. Umgestanden war ein Tier, was einfach ohne schlachten, gestorben war. Damals hat man das Fleisch stundenlang ausgekocht, damit nichts passierte. Oft hat meine Mutter geweint und ist verzweifelt draußen im Garten gestanden. Da kam eine Bäuerin und hat ihr einen großen Sack Kartoffeln zugeschustert. Das war gefährlich für sie, weil die Amis das nicht wollten. Meine Mutter war dieser Frau zeit Lebens dankbar,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Heidi, der Hunger kennt keine Hindernisse. Ich muss an die armen Kerle in Stalingrad denken, die bei großer Kälte tote Pfgerde angeknabbert haben und in Gefangenschaft gab es erfrorene Kartoffel und verschimmeltes Brot. Sie wollten überleben und in die Heimat zurück ohne das Wissen, ob ihre Lieben den Terrorbombern zu Opfern geworden sind.. Ich hoffe, ich habe keines deiner Gedichte und Bilder übersehen. Eine schwierige Zeit liegt vor uns für die es es keine Rettung geben kann. Herzlich Karl-Heinz


Ramona Be (ramona.benouadahweb.de) 05.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

ich ziehe meinen Hut vor dir,denn Du weißt was wahres Leid und vor allem Hunger bedeutet!
Du hast das Grauen gesehen und erlebt!
Es sind so viele Männer im Krieg gefallen.
Oft wird auf auf hohem Niveau gejammert und woanders verhungern immer noch Kinder!
Dein Gedicht hat mich sehr bewegt!
Einen schönen Pfingstmontag dir!
Liebe Grüße,Ramona

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Ramona, neben den Soldaten, die im Kriege neben ihren Kämpfen auch oft gehungert haben, weil der Nachschub gestört war, sind auch Millionen von unschuldigen Menschen umgekommen. Die Bomben auf Städte waren Terrorakte und Kriegsverbrechen. Allerdings auf beiden Seiten. Danke für die Pfingstgrüße. Das Fest wird hier nicht gefeiert. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


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freude (adalberttele2.at) 05.06.2017

...Karl-Heinz, du sprichst aus Erfahrung. Ich bin ein Nachkriegskind, Baujahr 1949, da war es schon etwas besser.
GN8 und lG, Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Hallo Bertl, 1949 war das Jahr unsere Heirat, nun 68 Jahre her. Die Zeit ist nur so geflogen, wenn man zurückdenkt. Ich danke dir und grüße dich, Karl-Heinz


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