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„W i r b e l s t ü r m e“ von Hanns Seydel

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freude (bertlnagelegmail.com)

03.12.2020
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...Hanns, das wer über Wirbelstürme ein so langes Gedicht schreiben kann, das ist und bleibt mir ein Rätsel;-) aber du bist dafür prädestiniert.
Und du hast viel untergebracht in deiner Wirbelsturmballade. Noch im ersten Drittel hast du mir zur Aufheiterung wenigstens ein Lächeln abgezwungen mit dem Hinweis: Der Hai, des Wassers Hyäne,
fletscht schlimm die riesgen Zähne.
Ebenso im letzten Vers mit: Tote Regenwürmer liegen
in den Straßenrinnen drinnen.

Du hast dich redlich bemüht, das sieht man; aber eine Bitte für Kommendes: Kürze die Passagen um die Hälfte und füge dabei so Passagen ein, die einen nicht loslassen und gefangen nehmen beim Lesen, wie die 2 Beispiele mit dem Hai und Regenwürmern.

Auf jeden Fall ist es dir gelungen, dass ich heute länger aufbleibe, als gedacht.
GN8 und lG von Adalbert.



Hanns Seydel (03.12.2020):
Adalbert, Dein herrlicher Kommentar ist ein wunderbares Kompliment, das mir sehr viel bedeutet !!! Und ja, die Sache mit der Gedichtlänge ("Kürze" kommt wohl bei der Leserschaft besser an). Ich habe im Bereich der Balladen wohl die Tendenz, alles sehr auszudehnen ("dafür prädestiniert" ist von Dir großartig formuliert). Ob hier bei mir möglicherweise undbewusst Balladen von Schiller wie "Die Kraniche des Ibykus" (Rezitationslänge bei dem kongenialen Fritz Stavenhagen unter youtube 10.36 Minuten) nachwirken ? Aber sicherlich ist es für die Leserschaft ermüdend, so lange Gedichte (zur Gänze) zu lesen. Selbst "Das Lied von der Glocke", Schillers längstes Gedicht überhaupt (Rezitationslänge bei dem ebenfalls kongenialen Dieter Mann 18.15 Minuten - also über eine Viertelstunde), wird wohl nur noch sehr selten in seiner ganzen Länge gelesen. Zwei meiner längsten Gedichte (noch länger als "Wirbelstürme"), nämlich "Die Argonauten" und "Ragnaroek" wurden zwar enorm oft aufgerufen (nämlich über 90 Mal das eine Gedicht und über 130 Mal das andere), aber ich nehme an, dass sie deshalb nicht kommentiert wurden, weil es der Leserschaft erst einmal nicht zugemutet werden kann, derart lange Gedichte in ihrer ganzen Länge überhaupt zu lesen - und demzufolge auch nicht, sie zu kommentieren; aber ich habe dafür volles Verständnis. Ich meinerseits höre mir die längsten Gedichte von Schiller auch lieber im Internet an (abends, bei einer guten Flasche Bier), als sie zu lesen. Abschließend hoffe ich, dass Du trotz des "längeren Aufbleibens" eine angenehme Nachtruhe hattest ! LG zurück in den restlichen Nachmittag von Hanns

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