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„Zerstörung“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 05.06.2017

Liebe Christiane,
du hast die schreckliche psychische Entwicklung eines Teeagers, die durch Verlust einer liebevollen Bezugsperson ausgelöst wird, konsequent durchgeführt. Alle Verlockungen, die von außen an das verunsicherte Mädchen herangeführt werden, nimmt sie aus Verlassenheitsgefühlen, Eifersucht und vermeintlichem Machtzuwachs an und endet im Chaos. Es ist fraglich, ob sie jemals wieder aus dem
Verstricktsein herauskommen kann, wenn psychlogische Hilfe fruchtet.

Liebe Grüße
Irene

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (06.06.2017)

Liebe Irene, ich danke Dir für deinen lobenden Kommentar. Inspiriert wurde ich zu dem Thema durch eine Aussage des berühmten Malers Jonathan Meese, der die Zerstörung als treibende Kraft für Kreativität hervorhob. Im gleichen Fernsehbericht erzählten junge Künstlerinnen, dass sie sich gegen die Vorstellung erheben wollen, dass Frauen grundsätzlich sanftmütig sind und Gewalt vablehnen. Meine Protagonistin ist der Faszination von Zerstörung erlegen und erkannte nicht, dass sie selbst zum Opfer werden könnte. Ich finde das Thema in einer Gesellschaft, in der Gewalt immer selbstverständlicher wird, sehr interessant. Liebe Grüße sendet Christiane


rnyff (drnyffihotmail.com) 05.06.2017

Das ist ja eine furchtbare Geschichte, wie kannst Du Dir sowas nur ausdenken. Bis zu Vanessa und deren Auszug komme ich gut mit, da selber erlebt, aber die Fortsetzung der Geschichte kann ich mir kaum vorstellen, da muss bereits vorher eine tiefgreifende Störung vorgelegen haben. Du hast es aber bestens, flüssig und spannend erzählt! Herzlich Robert

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (06.06.2017)

Lieber Robert, inspiriert wurde ich zu der Geschichte durch eine Aussage des berühmten Malers Jonathan Meese, der in der Zerstörung eine treibende Kraft für Kreativität sieht. Im gleichen Fernsehbericht erzählten Künstlerinnen, dass sie sich gegen das Vorurteil wehren, dass Frauen grundsätzlich sanftmütig sind und Gewalt ablehnen. Meine Protagonistin ist der Faszination von Zerstörung erlegen, ohne zu ahnen, dass sie selbst zum Opfer werden könnte. In Fernsehberichten, bei Fußballspielen und Demonstrationen ist Gewalt allgegenwärtig. Deswegen ist das Thema auch gesellschaftlich interessant. Ich wollte mit der Erzählung zeigen, welche Kraft Zerstörung in Menschen auslösen kann. Ich freue mich über dein Lob meines Schreibstils und deinen Kommentar. Herzlich grüßt Christiane


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