Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Hamstern oder betteln? “ von Gertraud Widmann

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Margitta (margitta.langegmx.net) 10.04.2018

Liebe Gertraud,
danke für deine Geschichte. Mit ihr kam meine Erinnerung an diese schlimme Zeit zurück.
Meine Mutti nahm mich auch mit zum "Hamstern" oder zum Tausch von Sachen, die man nicht unbedingt zum Leben brauchte. Sie wurden gegen Nahrungsmittel eingetauscht. Ich erinnere mich, dass ich einmal meine heißgeliebte Puppe dabei hatte,und man nur bereit war , Essen gegen Tausch der Puppe zu gebe. Ich weinte und schrie, klammerte meine Bärbel fest an mich. Gab sie nicht her! Meine Mutti verzichtete aufs Essen. Die Frau (eine Russin) war so ergriffen, dass sie auf die Puppe verzichtete und uns reichlich zu Essen mit gab. Auch so etwas gab es. Eine Frau mit Herz!
Danke liebe Gertraud für deine wahre Geschichte und die Reise in die Vergangenheit.
Sonnige Grüße sendet Dir
Margitta

 

Antwort von Gertraud Widmann (11.04.2018)

Liebe Margitta, es tut mir leid, dass ich Dich mit dieser Geschichte keine guten Erinnerungen geweckt habe. Aber es freut mich, dass Du auch die andere Seite dieser schrecklichen Zeit kennengelernt hast. Liebe Grüße und danke Dir für Deinen Besuch Gertraud


WK2558 (kuessnerwgmail.com) 05.04.2018

Liebe Gertraud,

eine schoen geschriebene Geschichte über eine nicht gerade einfache Zeit. Ein wenig Geschichts-Unterricht für jene, die Ähnliches nicht erlebt, nie davon gehoert haben.
Es macht immer wieder Spaß, Deine Beiträge zu lesen.

Liebe Grüße, Wolfgang

 

Antwort von Gertraud Widmann (06.04.2018)

Lieber Wolfgang, es freut mich sehr, wieder von Dir zu "hören". Ich musste ja eine kleine Pause machen (Krankenhaus - Herz), mal schau`n, wie`s weiter geht ... Aber vorerst bin ich wieder da. Ja, es wäre schon nicht schlecht, wenn auch Menschen, die das Gott sei Dank nicht mitmachen mussten, einmal darüber nachdenken würden. Mich schockt es jedes Mal, wenn man in München durch Zufall mitkriegt, wie atme Teufel aus einem Bus geworfen werden und sie sich dann an irgendeiner Ecke zum "Betteln" niederlassen - müssen ... In der Hoffnung, dass es Dur gut geht, schicke ich Dir ganz liebe Grüße - und danke für`s Lesen Gertraud


Bild Leser

chriAs (christa.astla1.net) 04.04.2018

Liebe Gertraud, das muss eine schlimme Zeit gewesen sein!!! Aber die Leute haben zusammen gehalten, einander geholfen, was heut wohl nicht mehr so der Fall wäre...?
Ich bin erst danach auf die Welt gekommen, da ging es schon ein bissl aufwärts.
Liebe Grüße, Christa

 

Antwort von Gertraud Widmann (05.04.2018)

Liebe Christa, es freut mich, dass Du mich nach "so langer Zeit" nicht vergessen hast - ich danke Dir. Ja, die Zeit war schon arg, aber wie gesagt, dass wir hungern hätten müssen, daran kann ich mich nicht erinnern. DOCH, einmal musste ich, wegen meines vorlauten Mundwerks, ohne Essen ins Bett. Da soll ich pausenlos "Hilfe,ich muss verhungern" geschrien haben und zwar so laut, dass die Nachbarin kam ... Daraufhin habe ich ein Butterbrot gekriegt ... Liebe Grüße und einen schönen Tag Gertraud


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