Karl-Heinz Fricke

Das Bett

Wir lieben unsere Liegestatt
besonders wenn wir müd' und matt.
Man liest im Bett, schläft, träumt, gebärt,
wir schätzen unseres Bettes Wert.
 
Das Krankenhaus ist voller Betten,
viele darin nicht mehr zu retten.
Es wünscht sich doch der wack're Mann
zu sterben mit den Stiefeln an.
 
Das Wasserbett schwankt hin und her,
wie ein Schiff auf dem wilden Meer.
Lächelnd sagte sich der Hein,
da setz' ich junge Karpfen rein.
 
Unser Leben wäre beschetten,
tten  wir nicht unsere Betten.
Ein Drittel doch von jedem Tage
sind wir in der Rückenlage.
 
Karl-Heinz Fricke  11.06.2008

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