Simone Wiedenhöfer

WO FÜHRT ES HIN?



Es gibt mehr Tiere auf der Welt
Als Menschen, doch verstehe
Ich nicht, dass es mich nicht erhellt,

Weil ich nur Menschen sehe.


Das Tier ist in der Überzahl,
Doch was ich nur erblicke,
Sind stets die Menschen, jedes Mal,
So dass ich fast ersticke.

 

Der Mensch zerstört, der Mensch zerbricht,
Vergiftet Meere, Bäume.
Die Tiere, sie zerstören nicht
Die ganzen Lebensräume.


Die Menschheit, sie beansprucht viel,
Geht öfter über Leichen.
Und für so manches dumme Ziel
Muss die Natur oft weichen.

Doch dass die Menschheit nur zerstört

Dadurch wird sie nie reifen.
Dass nicht nur ihr die Welt gehört,
Wird sie wohl nie begreifen.

Die Menschheit lebt im Größenwahn,
Viel Schlimmes anzurichten.
Sie macht sich alles untertan
Und wird sich selbst vernichten.

Die Menschheit, die in ihrer Gier
Die letzten Bäume fällt.
Es gibt auf dieser Welt kein Tier
Das sich so dumm verhält.

Ich frage mich, wo liegt der Sinn,
Wenn wir so weitermachen?
Ich frage mich, wo führt es hin,
Wenn wir nicht bald erwachen?


© Simone Wiedenhöfer 4. Juni 2012  

Ihr könnt mich hassen für meine Gedanken, das ist mir so was von egal.
Viele Menschen werden dafür gehasst, wenn sie sagen was sie denken und dieses noch der Wahrheit entspricht.
Simone Wiedenhöfer, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.06.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
seinem Sturmwind gegenüber.


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