BLEIB DEM WEG



ich singe nicht die alten Weisen
noch toniere ich die alten Lieder
ich frage nicht woher sie kommen
noch frage ich wohin sie führen
und will nicht wissen was des Geistes Sinn
und trage mir doch stets Gedanken
von Ursprung und was alles lenkt
woraus das ganze Herz entspringt
und auch worin des Lebens Sinn

der Weisheit hab ich nie gegessen
mit vollen Löffeln aus den großen Schüsseln
hab mir genommen hier und da
am reich gedeckten kalten Buffet
und gefüllte Becher nahm ich mir reichlich
und trank dabei der Sonne Licht
was gaben mir die großen Meister
mach mir die Arbeit und die Ruhe selber
und wird nicht sähen und nicht ernten

ich spreche nicht vom Sinn des Ganzen
vom Leben und vom ewgen Sinn
gehe den Weg mit Mut und nicht verlassen
und nach den Sternen sind mir eh zu hoch
drum bleib ich hier und auf dem Teppich
der neue König steht schon auf der Rampe
in seiner Hand hält er Pik As
und bleib dabei auf dem Weg der Laternenlampe
und hab dazu noch meinen Heidenspaß




Aachen, 2004-01-11




****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen
Nachdenkliches, Escapistenlyrik, Gedanken, Allgemein, Gefühle

© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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