Klaus-Jürgen Langner

Warum?

Warum?
 
Ich war Dein Mann, Du warst meine Frau,
wir waren glücklich, das weiß ich genau,
und doch gab es etwas in unserem Leben,
das konnte ich Dir vermutlich nicht geben.
Du gingst fort von mir-
 
Du bist nicht mehr hier-
Um mir Antwort auf meine Frage zu geben
Warum haben wir nicht miteinander gesprochen ?
Warum nicht die Mauern des Alltags durchbrochen?
Warum?
 
Ich habe Dich geliebt, wollte nur Dein Glück,
doch blicke ich heut auf die Zeiten zurück,
weiß ich, dass ich Dich hätte fragen sollen.
Es reicht nicht, das Glück eines andren zu wollen.
Die Freiheit von mir-
Die schenkte ich Dir,
Und hoffte zugleich Du wirst sie nicht nehmen wollen.
Warum haben wir nicht miteinander gesprochen?
Warum nicht die Mauern des Alltags gebrochen?
Warum?
 
Jetzt bin ich allein und habe viel Zeit
Und bin zugleich leer und voll Traurigkeit
Und manchmal wünsch ich Dir, dass Du glücklich wirst
Und hoffe zugleich, dass Du Dich irrst,
Denn ein Stück von Dir
Trag ich noch in mir
Und ich hoffe, dass Du dieses Stück manchmal spürst.
Warum sollen wir jetzt nicht miteinander sprechen?
Warum nicht die Mauern des Alltags durchbrechen?
Zu spät!                                                                              Don 82 

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Dieses Buch ist ein Teil meines Lebens, das ich schrieb, als ich gerade mein zweites Kind verloren hatte. Bis dahin war mir unbegreiflich, warum es gerade immer mich traf, dieses viele Pech und Unglück. Mir alles von der Seele zu schreiben, war eine große Erleichterung für mich, zu vergleichen mit einer Therapie. Es half mir einfach . In dem Moment , als ich alles Erlebte niederschrieb, durchlebte ich zwar alles noch einmal und es schmerzte, doch ich hatte mir alles von der Seele geschrieben und fühlte mich erleichtert. Genau dieses Gefühl, möchte ich an Leser heranbringen, die auch vom Pech verfolgt sind, damit sie sehen, das es trotzdem doch immer weiter geht im Leben. Ebenso möchte ich es an Menschen heranbringen, die nicht soviel Pech im Leben hatten, aber sich gar nicht mit anderen Sorgen von Fremden belasten wollen. Und wenn es nur ein einfaches Gespräch oder ein guter Rat ist, das hilft schon sehr viel.

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