Klaus Lutz

Blau


 

Blau I
(Die erste Fassung!)

 

Blau ist das Leben! Blaue Wörter zu lesen ist die
Freude. Briefe mit blauen Wörtern sind die Liebe.

Notizen mit blauen Wörtern sind die Wahrheit.
Wörter in schwarz sind ohne Leben. Wörter in
schwarz sind ohne Kunst. Wörter in schwarz sind
Krieg. Warum schreibt jeder nur schwarze Wörter?
Warum schreibt keiner blaue Wörter? Blaue Wörter
sind die Schätze!

Blau ist das Leben! Blaue Häuser sind das Glück.

Straßen mit blauen Namen lächeln. Blau
gekleidete Menschen sind Könige. Plätze mit
blauen Bänken sind das Paradies. Warum malen
wir dann alles in schwarz an? Warum ist das Leben
nur schwarz? Warum wollen wir die Welt in
schwarz. Warum malen wir uns keine blaue Welt?
Blau mit Licht und Kraft!

Blau ist das Leben! Aber das Denken ist schwarz.

Was wir sagen ist schwarz. Wie wir die Zeit sehen
ist Schwarz. Was das Leben zeigt, ist schwarz.
Jeder Blick hat nur Gedanken in schwarz. Warum
gibt es nicht mehr Blau. Warum sind unsere
Träume nicht blau Warum ist unser Wille nicht blau.
Warum ist die Welt ohne blaue Worte?

Warum ist die Farbe Schwarz so Interessant? Sie

kann auf der Wiese nur hüpfen. Sie ist im Theater
nur schweigen. Auf den Bergen nicht mehr als jodeln.
Trotzdem, werden Worte in schwarz geschrieben. Es
ist ein Rätsel. Nichts was zu dieser Welt passt. Blau
ist der Tag wenn er spielt. Wenn die Phantasie badet.
Und die Welt neu geboren wird!

 

(C)Klaus Lutz

 

Ps. Am 16.4.2022 um 16:12 Uhr
die Copyrights gesichert!

 

 

Blau II
(Die zweite Fassung!)


Denke die Sätze in blau! Male sie mit Worten

als Flügel. Zeige Ihnen die Idee mit Stimme.
Finde,mit Ihnen, den Hafen der Entdecker.
Treffe, mit Ihnen, das Wunder als Gast. Feiere,
mit Ihnen, die Feste als Sieger. Erzähle Ihnen
von Träumen und Reisen. Zeige Ihnen das
Lied als Herz. Den Satz mit dem ein Bettler
redet. Und die Worte zeigen das Paradies.

Lebe die Worte in blau.! Wage das Abenteuer

als Riese. Reise zu den Ländern der Kunst.
Lebe die Freiheit als König. Finde mit jedem
Schritt einen Schatz. Treffe, mit jedem Blick
das Leben. Rede! Und lass die Steine atmen.
Liebe! Und lass den Ozean singen! Gebe! Und
höre die Engel reden. Sei aus Gold und Licht.
Der Geist, auf den das Glück wartet!

Fühle die Worte in blau! Sitze an Stränden der

Träume. Gehe fremde Wege als Freund. Höre
das Herz auf den Bergen. Spiele, mit der Stille,
in den Tagen. Denke Schätze mit der Zeit.
Bleibe das Kind, dass Sterne malt. Feiere leere
Taschen mit Clowns. Mache den Himmel aus
Deiner Seele. Bleibe der Sieger ohne Kriege.
Ohne Elend und Leid!

Ich stehe am Fenster. Trinke einen Tee.

Genieße den Frühlingstag. Die Sonne. Den
Himmel. Die Bäume. Sehe Menschen. Höre
Autos. Und weiß! So ist ein Tag. Wenn das
Glück siegt. Das Denken lebt. Die Liebe
sieht. Das Leben redet. Ich bin da. Lebe!
Nehme alle Worte. Male sie blau. Besiege die
schwarzen Tage. Stehe im Licht. Mit der Welt
als dem Märchen!

(C)Klaus Lutz

 

 

Ps. Am 17.4.2022 um 13:02 Uhr
die Copyrights gesichert!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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