Matthias Wenger

Der Falkner

 

Ich lasse dich los
aus Liebe
sehe deinen Flug
voller Stolz
aus Liebe
 
Habe dich einst aufgezogen
voller Wärme behütet
deinen Körper gestählt
deinen Lebensmut entfacht
 
Habe dir einst einen Namen gegeben
der dich zu etwas Besonderem machte
kannte deine Eigenheiten
deine Stärken, deine Liebe
 
Kannte deine Wälder und Auen
deine Heimat, die du so sehr liebtest
sah die Menschen
die in ihrer Wut
zerstörten, was sie nicht verstanden
 
Gab dir Nahrung
Unterkunft
und wusste doch: du bist einsam
deine Schwingen warten
ersehnen die Freiheit
die dir längst bestimmt
 
Tränen füllten meine Augen
als die Zeit nahe war
und ich dich mit einem letzten Wurf
in die Freiheit der Lüfte entließ
 
Dort sitzt du nun am Waldesrand
sinnst nach über die Zeit die war
und nie mehr kommen wird
bist frei
 
Langsam entferne ich mich
hin zur Burg
gebe dir ein letztes Lebewohl
und kehre heim
ich weiß, dass du
deine Liebe finden wirst 
 
Bald schon
werde ich zwei Schatten
über dem Wald kreisen sehen
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.12.2005. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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