Anna Steinacher

Einsamkeit

In deinen Augen glitzern Tränen,
deine Hand ist kraftlos und matt,
ich spür dein heimliches Sehnen,
seit man dich weggegeben hat.

Drei Monate lebst du nun im Heim,
die traute Umgebung fehlt dir sehr,
du bist ganz  verlassen und allein,
dein Zuhause das gibt es nicht mehr.

Jede Woche schenk ich dir einen Tag,
bring Wärme und Liebe in dein Leben,
du sollst wissen dass ich dich gerne mag,
doch die Heimat kann ich dir nicht geben.

Abends wenn ich dann von dir geh,
wenn ich verlasse deinen Raum,
wird mir immer ums Herz so weh,
seh deine Tränen oft noch im Traum.


Anmerkung: Ich besuche eine alleinstehende alte Frau im Seniorenheim einmal in der Woche und mach ihr eine große Freude damit. Doch das Weggehen ist für mich oft schwer. 




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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.05.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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