Stefanie Kurley

Nomen est omen

 

oder der Name meines Kindes



Der schönste Name sollte es sein,
ein Besonderer, nur für dich allein.

Um zu beschreiben dein Wesen,
die besten Eigenschaften dir geben.

All meine Wünsche legte ich hinein.
sollten dir Begleiter fürs Leben sein.

Die Bedeutungen haben sich alle erfüllt,
ihr Sinn hat sich mir erst später enthüllt.

Hab ich dieses Schicksal angezogen?
Oder waren seine Fäden längst gewoben?

Vielleicht habe ich den falschen Namen gewählt?
eine Frage die mich immer quält.

Du warst noch nicht einmal geboren,
da war das Unglück schon heraufbeschworen.




 
 
 


 
 
 

 



Der Name meines Kindes ist ~ Malya Yara ~ oder einfach

Maly

Es sollte ein Name mit M sein und zweiteilig. Ich habe
lange überlegt und war mir bis zum Schluss nicht
sicher ob es der richtige Name ist.

Malya bedeutet: hawaiianische Schreibweise von Maria
und auf Swahili: Königin, die, die geliebt wird,
jedoch auch Verbitterung.

Yara bedeutet: Frau, Herrscherin, Königin des Ozeans,
Göttin des Wassers, kleiner Schmetterling , ist die
Kurzform von Irene ( die Friedliche) das Wunder, die
Naturverbundene, Mut, Kraft, Liebling, jedoch im
türkischen: Verletzung , Wunde.

~ Kleiner Schmetterling ~ das fand ich so schön ,
heute weiß ich das
Schmetterling aber auch Veränderung und Unstetigkeit
bedeutet.

Alle, ALLE Bedeutungen haben sich erfüllt !

Meine Prinzessin ist im Wasser zum Schmetterling
geworden.


Stefanie Kurley, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.03.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass ein Besuch auf einer Faschingsparty solche Konsequenzen haben könnte. Eingeplant hatte ich eine Menge Spaß, gern auch frivoler Art. Meine Freundin schleppte mich häufig auf Veranstaltungen, wo auch in der Horizontalen die Post abging. Doch was bei diesem Fasching passierte, war jenseits des Erklärbaren. Irgendein als Magier verkleideter Partybesucher beschwor lustigerweise germanische Götter. Und dann stand ER plötzlich vor mir, ein Typ mit Axt, er wirkte ziemlich desorientiert und nannte sich Saxran. UND er war attraktiv. Ich schnappte ihn mir also. Nicht nur die Axt war recht groß an ihm. Hätte ich allerdings damals schon geahnt, was das noch für Konsequenzen haben würde… Saxran war absolut nicht von dieser Welt, und seine Welt sollte ich bald kennenlernen. Sie war geprägt von Unterwerfung, Schmerz, Lust und jeder Menge Abenteuer.

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