Paul Rudolf Uhl

Das Mühlenrad und Liebchen



  Angeregt durch das Lied von Eichendorff will ich darstellen,
         wie sich die Zeiten geändert haben:

 
 
Das Mühlenrad im kühlen Grund,
von dem Herr Eichendorff einst sang –
es geht schon lang’  nicht mehr, ja und
mir ist danach auch gar nicht bang`:
 
Denn, wenn ich heut’  ein Mühlrad seh’,
weiß ich, es dreht sich museal
und ohne Zweck (das ist passè),
ist Nostalgie im kühlen Tal…
 
Dass Liebe leicht zerbricht, wie Glas,
das gibt es leider immer noch…
Man(n)  könnt’ es fest ja  binden, was
zur Folge hätt’: Gefängnis doch !
 
Kaum, dass man(n) noch als Spielmann reist,
als Reiter zieht in blut’ge Schlacht,
am stillen Feuer sich beweist
im Felde dann in dunkler Nacht !
 
Und weil man auch kein Mühlrad hört,
worum man sicher sterben möcht’,
wird man(n) per Internet betört
von twitter, facebook – gar nicht schlecht!

 

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