Angelika Romauch

Schlank denken

Ich sitze auf der Gartenbank
und nehm‘ mir vor, ich denk mich schlank,
weil mir das ein bekannter Arzt
als sehr erfolgreich g’schildert hat.

Ich sitz und denk „Where to begin?“
Am besten mit den Kalorien
die muss ich wohl mental umpolen,
wenn sie mir nützlich werden sollen.

Damit am Abend ich mein Essen
guten Gewissens kann genießen
tu ich mir kurz vor Augen führ‘n,
was heut' so reinkam, ins Gedärm.

Zum Frühstück war’s ein Apfelkuchen
mit Äpfeln nur, den Rest kannst suchen,
ein bisschen Dinkel rundherum
doch der ist g’sund und schad nix drum.

Zu Mittag Burenhäutl solo
ganz ohne Brot daher auch nullo.
Wir wissen ja, dass Eiweiß pur
die Fettzellen lässt gern in Ruah.

Am Abend also darf’s was sein
ein Schweinsbratl, das wäre fein.
Und auch ein großes Bier, ein Lager,
und Knödel, sonst ist’s gar so mager.

Und da mir der bekannte Arzt,
Bewegung auch verordnet hat,
tu ich jetzt aufstehen von mein‘ Bankerl
und geh zum nächsten auf ein Denkerl!

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