Bernd Rosarius

Köln am Rhein

Sehr oft ich hinter`m Steuer saß,
Raum und Zeit dabei vergaß,
wenn ich beim Himmel hell und klar,
nach Köln am Rhein gefahren war.
 
Der Fahrtendrang war stark und mächtig,
die Stimmung hoch, großartig, prächtig,
wenn der Drang von innen kam,
sogleich ich meinen Wagen nahm.
 
Mit durchgedrücktem Gaspedal,
fuhr ich dorthin zum x-ten mal.
Weil diese wunderbare Stadt,
unendlich viele Reize hat.
 
Der Rhein verbreitet einen Duft,
der sich vermischt mit dieser Luft,
und führt Sauerstoff ins Blut,
das tut auch Nichtrheinländern gut.
 
Zu den Reizen dieser Stadt,
gehören Brücken, die sie hat.
Der Rhein hat diese Stadt geteilt,
und sich dabei nicht sehr beeilt.
 
Denn diese Stadt hat Tradition,
das sagten auch die Römer schon.
Man kennt die Stadt nun schon genauer,
dank dem Konrad Adenauer.
 
Die atmosphärische Würze,
hat die Funktion einer Schürze.
Fest gelegt um den Leib,
ist sie des Rheinländers Kleid.
 
Welch ein Gigant der Dom doch ist,
wie klein als Mensch du davor bist.
Willst du seine Spitzen sehen,
musst du total den Kopf verdrehen.
 
Dein Herz beginnt zu glühen,
deine Seele ist am  blühen,
wenn man dir vor den Altären,
Gottes Schöpfungen erklären.
 
Dort wo der Rhein fließt durch das Land,
der deutschen Heimat Wiege stand.
Wo man ihn trifft den Vater Rhein,
zieht man den Hut von ganz allein.
 
Die Menschen aber liegen,
sie singen und sie wiegen,
sich auf der Straße und im Saal,
beim Straßenkarneval.
 
Einmal im Jahr muss ich dorthin,
weil ich dort so glücklich bin.
Es muss was ganz besonderes sein,
die Herrlichkeit von Köln am Rhein. 

 

© Bernd Rosarius 1983

 

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Sturmwind von Bernd Rosarius



Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
seinem Sturmwind gegenüber.


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