Klaus-Jürgen Langner

Komm, wir wollen Wolken fangen...

Komm, wir wollen Wolken fangen,
mit dem Wind nach oben springen
und dann einen ganzen langen
Tag im Wolkenmeer verbringen.
Du plumpst dort in Wolkendaunen,
schreist dein Glück in alle Winde,
und erkennst mit großem Staunen,
dass die Äste  einer Linde
deine kleinen Füße küssen,
was dich leis’ zum Lachen bringt.
Weil wir aber weiter müssen,
dorthin, wo der Südwind singt,
fliegst Du hoch, voll Glück ganz trunken
und bist durch zwölf Wolkenmeere
federleicht herabgesunken-
schwebst jetzt in des Himmels Leere-
du kannst deine Augen schließen,
um das Streicheln kleiner Wölkchen
intensiver zu genießen.
Träumend lässt du dich so gleiten,
in dem weichen Wolkenschwarm,
treibst aus den unendlich weiten
Fernen sanft in meinen Arm.
Wenn du dann die Augen aufmachst.
Küss’ ich dich auf Mund und Wangen,
und noch eh’ du richtig aufwachst,
sagst du zu mit voll Verlangen:
Komm, wir wollen Wolken fangen!
Don 83

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.01.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Die Geschichte spielt im Berlin der 90er Jahre.

Den beiden Freundinnen Andrea und Sigrid hat im Laufe weniger Monate das Schicksal übel mitgespielt. Mit dem Weihnachtsfest scheint sich eine positive Wende anzukündigen. Andreas Beziehung zu Wilfried Ruge, die anfangs unter keinem guten Stern zu stehen schien, festigt sich. Auch ihre Freundin glaubt in Wilfried ein verlässlichen Kameraden zu sehen. Beide Frauen nehmen ihr Schicksal optimistisch in die Hand.

Sie ahnen nicht, dass der Mann, dem sie vertrauen, ein gefährlicher Psychopath ist und insgeheim einen schaurigen Plan verfolgt. Auch, als sich Warnungen und Anzeichen häufen, wollen die Frauen die Gefahr, die von dem Geliebten und Freund ausgeht, noch nicht wahrhaben. Ausgerechnet Sigrids behinderte Nichte wird folgenschwer in den Strudel der schrecklichen Ereignisse gerissen.

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